Der Store

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Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

»… ein Buch, das einiges an Aufmerksamkeit erregen wird.«

MDR Kultur, "Unter Büchern" (02. September 2019)

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
Hardcover, Pappband, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27230-9
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Rob Hart, Der Store

Leserstimmen

Spannende Thematik

Von: booksofselina

17.10.2019

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis. Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hatte ein eigenes Unternehmen, welches aber von Cloud mehr oder weniger zerstört wurde. Bei Cloud findet er eine Anstellung bei der Security. Zinnia, die eigentlich in die Security wollte bekommt ein rotes Shirt und muss fortan im Lager arbeiten. Das Leben bei Cloud ist perfekt durchgetaktet, man lebt in Wohnblöcken und hat eine Uhr mit der man Türen öffnen kann und Bestellungen abgeben kann und sich sein Ranking anschauen kann. Es gibt 5 Sterne, wer beim Bilanztag 1 Stern hat ist sofort gekündigt. Man darf die Uhr nur zum Laden abnehmen, sonst wird ein Alarm ausgelöst. Das heißt man kann rund um die Uhr bewacht werden. Paxton und Zinnia kommen sich schnell näher, obwohl beide unterschiedliche Ziele verfolgen. Das Cover des Buches sieht einfach mega gut aus. Denn aus dem Strichcode ragen Hände, die nach einem greifen. Meine Interpretation ist, dass sie nach einem selber greifen und zu Cloud holen, denn wo soll man sonst hin? Die Seiten vom Buch sind rot und das Material ein bisschen rau, wie wenn es ein Paket aus Cloud ist. Der Schreibstil war total toll und ich konnte direkt in die Story eintauchen. Die Charaktere fand ich auch interessant, obwohl ich Zinnia nicht so leiden konnte, da sie Paxton eigentlich nur ausgenutzt hat und ich sie nicht richtig einschätzen konnte. Paxton kam mir auch sehr unvorsichtig vor, er hat ihr direkt alles verraten und ihr blind vertraut. Trotzdem musste ich immer weiter lesen und vorallem rausfinden was Zinnia vorhat. Die Geschichte wird aus der Sicht von Paxton, Zinnia und Gibson Wells, dem Erfinder von Cloud erzählt. Gibson Wells Sicht ist aber mehr im Notizbuch Stil, da er Krebs hat und sterben wird möchte er sozusagen etwas hinterlassen. Er erzählt dort seine Gedanken und vorherige Erlebnisse. Cloud ist mehr oder weniger das einzige Unternehmen, dass noch übrig geblieben ist, entweder arbeitet man dort oder man muss woanders hin, nur da gibt es wenig. Die Geschichte war nie langweilig, auch wenn Paxton und Zinnias Tagesablauf sich meistens gleich verhält, aber genau das fand ich so spannend, denn hier wird einem bewusst, dass die Mitarbeiter nur zum Arbeiten da sind, denn sobald sie mit Menschen ein bisschen mehr Kontakt haben wird jemand in eine andere Schicht eingeteilt, zumindest im Lager. Wer für Cloud arbeitet muss sich bewusst sein, dass man nur noch arbeitet und auch unbezahlte Überstunden machen muss, denn das wirkt sich gut auf das Ranking aus. Das Thema Onlinehandel ist zurzeit aktuell und auch der Klimawandel ist ein aktuelles Thema und ich denke, dass es auch irgendwann dazu kommen wird, das meiste mit Drohnen zu versenden, da die Straßen sowieso schon gestopft voll sind und LKW Fracht einfach nicht so gut für die Umwelt ist. Da hat der Autor definitiv ein spannendes Thema verpackt und gut rüber gebracht. Gerade auch wenn es darum geht immer alles billiger zu machen, werden schlimme Sachen durchgeführt um es zu realisieren... Fazit: Der Store ist ein klasse Buch, dass mich begeistert hat und auch zum Nachdenken angeregt hat, denn wer bestimmt den Markt? Wir Menschen... Das Ende hat mich nicht ganz zufrieden gestellt, hier könnte man vielleicht einen 2. Teil ansetzen, denn einige Fragen sind noch ungeklärt. Ich gebe dem Buch trotzdem 5 Sterne.

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Eine erschreckend realistische Dystopie

Von: Sarah

17.10.2019

Klappentext: „Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.“ Dieses Buch zeigt wirklich eine erschreckende Entwicklung unserer Gesellschaft und unserer Welt. Und wenn man mal ganz ehrlich ist, ist es gar nicht so unrealistisch. Denn do gut wie jeder von uns bestellt online gewisse Dinge - sei es aus Bequemlichkeit oder weil es sie vor Ort nicht gibt und genau damit ist Cloud in dem Buch so erfolgreich geworden. Der Schreibstil in dem Buch ist wirklich gut, ich fand es toll das aus 3 Perspektiven erzählt wurde und das man alles so authentisch miterlebt hat. Die Beziehung zu den Charaktere war für mich zwischendurch etwas schwierig, weil ich nicht so immer mit ihnen mitfühlen konnte. Das Ende war recht offen was ich irgendwie gut und irgendwie blöd fand - könnt ihr das nachvollziehen? Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und es hat 4/5 ⭐️bekommen. Falls Ihr Lust habt eine Dystopie zu lesen die durchaus auf eine traurige Art realistisch ist und die einem zum Nachdenken bringt, dann kann ich euch „Der Store“ von Rob Hart wirklich empfehlen.

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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Pressestimmen

»Eine beängstigende, böse Satire, die nicht wirklichkeitsfremd ist.«

Hörzu (06. September 2019)

»Der Store ist ein Blockbuster mit Hirn.«

»Rob Hart schreibt eine Dystopie, ... so ähnlich wie der Circle, nur mit Amazon anstelle von Google. Und spannender, weil nicht so überambitioniert.«

»George Orwell lässt schön grüßen ...«

»Dieses Buch fasziniert, fesselt und verstört zutiefst.«

»Wir hätten es wissen können … Rob Harts Geschichte spielt in einer Zukunft, die sich schon äußert heutig anfühlt …«

Silvia Feist, Emotion (01. Oktober 2019)

»All die großen Probleme unserer schönen neuen Shopping-Welt werden angesprochen. Auch literarisch gelungen. Mit schnellen kurzen Sätzen, fast lakonisch erzählt, dabei spannend.«

»Thriller, Dystopie, Gesellschaftskritik, Liebesgeschichte. Rob Hart verbindet all diese Aspekte. Herausgekommen sind 600 Seiten, die fesseln und aufregen.«

Radio FM4 (14. September 2019)

»Als Gesellschaftskritik ist Der Store unbedingt zu begrüßen ...«

»Rob Hart nimmt seine Leser mit in eine düstere Zukunft, die nicht zu unwahrscheinlich erscheint.«

SpotOnNews (18. September 2019)

»Eine packende Lektüre, ein belletristischer Blockbuster mit Grips.«

The Guardian (12. August 2019)

»Zukunftsromane wie 1984, Fahrenheit 451 und Der Report der Magd sind erfolgreich, weil sie viel Wahres enthalten. In diese Reihe gehört Rob Harts blitzgescheiter Thriller.«

The Associated Press (AP) (19. August 2019)

»Eine Breitseite auf eine Welt, wo der Einkommensabstand zum gähnenden Abgrund wurde und die Gig Economy Elend, Armut und Tod für die darin Gefangenen bereithält.«

Financial Times (16. August 2019)