Der Store

Hardcover
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Du bekommst alles im Store.
Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

»… ein Buch, das einiges an Aufmerksamkeit erregen wird.«

MDR Kultur, "Unter Büchern" (02. September 2019)

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
Hardcover, Pappband, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27230-9
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Rob Hart, Der Store

Leserstimmen

Leider enttäuschend

Von: booksfortea

01.06.2020

„Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.“ . Ich war sehr gespannt auf dieses Buch weil es wirklich nach einem ganz einzigartigem Dystopie Roman mit ganz viel Wahrheit klang. Ich muss sagen, dass auch tatsächlich viel Wahres dran war, im „Store“ müssen alle Mitarbeiter*innen zu schrecklichen Bedingungen arbeiten und ein bestimmtes Rating System erfüllen - etwa Ähnliches gibt es angeblich auch wirklich bei Amazon. Leider konnte mich der Schreibstil jedoch nicht begeistern. Es hat sich teilweise sehr gezogen und ich fand es schade dass es kaum Diversität im Bezug auf LGBT Charaktere gibt, vor allem da das ganze in der Zukunft spielt, wo man denken sollte dass alles etwas fortschrittlicher ist. Aber leider war dem nicht so. Stellenweise kam mir das Buch ein wenig sexistisch vor und leider wurde ich mit den Hauptcharakteren nicht warm. Für mich persönlich war es leider nur ein 2.5 Sterne 🌟 Buch. Ich weiß aber dass andere Blogger*innen das Buch sehr mochten also holt euch ruhig noch andere Meinungen ein, falls ihr darüber nachdenkt das Buch zu lesen ❤️

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Hatte mehr erwartet

Von: ,rainbowly

21.04.2020

Inhalt Zinnia und Paxton haben es geschafft. Sie haben den Einstellungstest bestanden und dürfen nun in der MotherCloud arbeiten. Die Anforderungen sind hoch, aber Cloud bietet eine Wohnung und ein gesichertes Einkommen und ist deshalb ein gefragter Arbeitgeber. Zinnia und Paxton kommen sich näher, obwohl die beiden ganz unterschiedliche Gründe für ihre Anstellung bei Cloud haben und ganz andere Ziele. Gestaltung Das Buch ist ein echter Hingucker! Von außen sieht das Buch selbst aus wie ein Karton aus dem Store und dann dieser knallig rote Buchschnitt! Richtig cool gemacht! Sprache Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt - von Gibson Wells, dem Gründer von Cloud, Zinnia und Paxton. Durch diese Aufteilung erhält man Einblick in verschiedene Bereiche der Geschichte und ein komplettes Gesamtbild entsteht. Leider passiert auf den über 500 Seiten recht wenig Aufregendes. Man verfolgt Zinnias und Paxtons Alltag bei Cloud. Verfolgt mit wie ihre Beziehung zueinander wächst, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Erfährt etwas über die Abläufe bei Cloud, die Arbeitsbedingungen und die Freizeitgestaltung. Durch Gibson bekommt man ein wenig Hintergrundwissen - wie wurde Cloud gegründet, wie wurde Cloud so erfolgreich, was ist ihm wichtig, warum trifft er gewisse Entscheidungen. Mir fehlte absolut die Spannung. Im letzten Drittel kam mal etwas Spannung auf und ich dachte schon jetzt gehts los! Und dann war es doch nichts. Mir fehlten auch einige Informationen zur Welt. Man erfährt, dass die Natur großflächig zerstört und unbewohnbar ist, dass Cloud die Einzelhändler abgelöst hat und Städte verwaisen. Aber irgendwo müssen die Menschen ja noch leben, sonst könnte ja keiner außerhalb von Cloud Waren bestellen. Diese Umgebung lernt man aber leider gar nicht kennen. Charaktere Zinnia ist eine eher kühle Person, die nur schwer Vertrauen zulässt, andere manipuliert und für ihre Zwecke benutzt. Paxton will es allen recht machen und hat dabei überhaupt keine eigene Meinung mehr. Seine Selbstständigkeit hat nicht funktioniert und so bleibt die Arbeit bei der Cloud seine einzige Alternative. Dadurch fühlt er sich selbst als Verlierer und wirkt oft unsicher. Ihm gefällt nicht alles was bei Cloud passiert, aber er tut nichts dagegen. Ich fand ihn sehr schwach als Charakter. Leider fand ich beide Protagonisten nicht besonders sympathisch und konnte keine enge Bindung zu ihnen aufbauen. Und dann gibt es noch Gibson und hier war ich wirklich unschlüssig. Ich finde seine Vision von Cloud toll. Cloud soll ein Zuhause sein, die Mitarbeiter eine Familie. Cloud soll Arbeit und Freizeit an einem Ort verbinden, in einer geschützten Atmosphäre. Er trägt zum Umweltschutz bei und möchte die Welt wieder zu einem besseren Ort machen. So weit die Theorie. Aus dem Blickwinkel von Zinnia und Paxton sieht die Welt von Cloud allerdings ganz anders aus. Es gibt schlechte Arbeitsbedingungen, geringes Gehalt, keine Krankentage, so gut wie keinen Urlaub und absolute Abhängigkeit von Cloud und dem Rating nach dem die Arbeitsleistung bewertet wird. Und deshalb war mir bis zum Schluss nicht klar: Ist das was wir von Gibson lesen nur das Bild das er nach außen hin vermitteln will und handelt ganz anders und ist somit der „Böse“ der Geschichte oder handelt er nach bestem Wissen und Gewissen und es läuft in der Realität einfach trotzdem ganz anders wie er sich das wünscht?! Fazit Ich glaube ich hab es nicht verstanden... ich habe wirklich das Gefühl ich habe etwas verpasst, den tieferen Sinn nicht verstanden. Es war eine nette Geschichte, aber ich hatte viel mehr erwartet - viel mehr Spannung, viel mehr Überraschung, viel mehr Gesellschaftskritik, viel mehr Innovation.

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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Pressestimmen

»Eine beängstigende, böse Satire, die nicht wirklichkeitsfremd ist.«

Hörzu (06. September 2019)

»Der Store ist ein Blockbuster mit Hirn.«

»Rob Hart schreibt eine Dystopie, ... so ähnlich wie der Circle, nur mit Amazon anstelle von Google. Und spannender, weil nicht so überambitioniert.«

»George Orwell lässt schön grüßen ...«

»Dieses Buch fasziniert, fesselt und verstört zutiefst.«

»Wir hätten es wissen können … Rob Harts Geschichte spielt in einer Zukunft, die sich schon äußert heutig anfühlt …«

Silvia Feist, Emotion (01. Oktober 2019)

»All die großen Probleme unserer schönen neuen Shopping-Welt werden angesprochen. Auch literarisch gelungen. Mit schnellen kurzen Sätzen, fast lakonisch erzählt, dabei spannend.«

»… Hart entwirft hier ein erschreckendes Zukunftsszenario, wie es realer kaum sein könnte.«

Kronen Zeitung (04. Oktober 2019)

»Thriller, Dystopie, Gesellschaftskritik, Liebesgeschichte. Rob Hart verbindet all diese Aspekte. Herausgekommen sind 600 Seiten, die fesseln und aufregen.«

Radio FM4 (14. September 2019)

»Als Gesellschaftskritik ist Der Store unbedingt zu begrüßen ...«

»Rob Hart nimmt seine Leser mit in eine düstere Zukunft, die nicht zu unwahrscheinlich erscheint.«

SpotOnNews (18. September 2019)

»Eine packende Lektüre, ein belletristischer Blockbuster mit Grips.«

The Guardian (12. August 2019)

»Zukunftsromane wie 1984, Fahrenheit 451 und Der Report der Magd sind erfolgreich, weil sie viel Wahres enthalten. In diese Reihe gehört Rob Harts blitzgescheiter Thriller.«

The Associated Press (AP) (19. August 2019)

»Eine Breitseite auf eine Welt, wo der Einkommensabstand zum gähnenden Abgrund wurde und die Gig Economy Elend, Armut und Tod für die darin Gefangenen bereithält.«

Financial Times (16. August 2019)

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