Der Store

Hardcover
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Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

»… ein Buch, das einiges an Aufmerksamkeit erregen wird.«

MDR Kultur, "Unter Büchern" (02. September 2019)

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
Hardcover, Pappband, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27230-9
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Rob Hart, Der Store

Leserstimmen

Zu wenig Spannung auf so vielen Seiten

Von: Denise Pena

21.03.2020

Inhalt: Paxton und Zinnia haben es durch den Einstellungstest als Mitarbeiter für die Cloud geschafft. Während auf der Hinfahrt das Einführungsvideo in Dauerschleife läuft, kommen die beiden ins Gespräch und lernen sich kennen. Bei der Cloud gibt es verschiedene Arbeitsfelder, die durch die T-shirtfarbe gekennzeichnet ist. In ihren eigenen Apartments angekommen steht schon das Paket bereit, worin sich ihr zukünftiger Job befindet. Jedoch bekommen beide die Aufgabenfelder, die sie auf keinen Fall wollten: Paxton’s T-Shirt ist blau – für das Security-team – und Zinnia’s rot – für die „Sammler“, die bestellte Waren raussuchen und auf das Lieferband bringen. Während Paxton sich bei der Cloud beworben hat, da er alles in seinem Leben verloren hat, ist Zinnia aus einem ganz anderen Grund in die Cloud gekommen.. Cover: Das Cover finde ich für das im Buch belegte Thema mit der Überschrift passend und mit einer tieferen Bedeutung. Es ist sehr schlicht gehalten, mit dem Strichcode und den greifenden Händen nach oben, welche darstellen sollen, dass sich viele auf die Cloud verlassen und sie aus der Masse ein Teil von werden wollen. Meinung: Inhaltlich hat mich das Buch sehr an „QualityLand“ von Mark-Uwe Kling erinnert, da es dort auch um einen Online-Shop geht, der alles liefert. Die Geschichte selbst hat mich leider weder überzeugt, noch gepackt, wie anfangs erwartet. Das Buch hat insgesamt vier Perspektiven: Paxton’s und Zinnia’s Sicht, Gibson’s Blog und eine allgemeine Perspektive z.B. von Videoaufnahmen oder Dokumenten, welche die Charaktere zu sehen bekommen. Die Blogeinträge sind als Hintergrundinformation für die Cloud gedacht, worin sich der Verfasser leider des Öfteren wiederholt. Es ist aber eine gute Informationsquelle für die Entstehung der Cloud. Da beispielsweise Videos ausführlich veranschaulicht wurden, konnte man sich ein gutes Bild der dargestellten Situation machen, jedoch finde ich viele Situationen zu ausführlich und zu genau beschrieben. Vieles wurde benannt, was nicht zwingend erzählt werden musste. Bei mir führte es dazu, dass sich Situationen in die Länge gezogen fühlten, obwohl es manchmal nur kleine und kurze Momente waren. Der Perspektivwechsel der beiden Protagonisten ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Allerdings gab es Tage, an denen wenig passiert ist und diese trotzdem benannt wurden. Man springt zwischen den Charakteren hin- und her, obwohl es wenig inhaltlich zur Geschichte beiträgt. Ich denke, es soll die monotonen und einfach gestalteten Tage darstellen, nur wäre mir ein anderer Weg lieber gewesen. Ich muss aber anmerken, dass ich die Charakterentwicklung beider Protagonisten sehr gut fand und ich mich gut in die Personen einfühlen konnte. Fazit: Das Buch besteht im Großen und Ganzen aus Personen mit deren Geschichten, die sich in der Cloud vereinen und dort fortlaufend weitergeführt werden. Da ich aber während des Lesens keine Spannung und deswegen fehlende Motivation hatte, kann ich persönlich dem Buch keine so gute Bewertung abgeben. Die Spannung ist zum Ende hin gestiegen, die leider daraufhin sofort wieder nachließ. Zudem finde ich das Ende nicht gelungen, da es für mich keinen Anreiz oder weiteres Nachdenken mit sich zieht.

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Ein dystopischer Roman, der die reale Welt in ein ganz neues Licht rückt

Von: travelingbookpages

16.03.2020

Über „Der Store“, von Rob Hart musste ich sehr viel nachdenken, während des Lesens und danach. Die Protagonisten, Paxton und Zinnia, fangen beide an, in einem der Standorte des Stores zu arbeiten. Dem Online-Shop, der alles herstellt und überall hinliefert. Unzähligen Menschen bietet das Unternehmen Arbeitsplätze und Wohnraum. Das Buch ist abwechselnd aus zwei bzw. drei Perspektiven geschrieben: Aus Zinnias und aus Paxtons Sicht. Zusätzlich gibt es noch Kapitel, die wie Blogposts, vom Inhaber des Stores verfasst wurden. Diese geben Aufschluss über den Entstehungsprozess des Stores und lassen ihn utopisch gutem Licht dastehen. Diese drei Perspektiven sind wunderbar ausgewogen und geben einen umfangreichen Einblick in die Sichtweisen der Protagonisten. Zinnia ist eine ziemlich harte Nuss und wirkt sehr kalt sowie abweisend. Paxton ist das genaue Gegenteil: Er denkt viel über seine Gefühle nach und lässt sich häufig von Emotionen leiten. Die Beziehung der beiden fand ich an manchen Stellen etwas knapp und mir zu neutral geschrieben. Sie entwickelt sich neben der eigentlichen Geschichte des Buches, nimmt nicht sehr viel Raum ein, hat aber einen großen Einfluss auf die Story. Heftig sind vor allem die technologischen Mittel und die Zustände, die in der fiktionalen Welt herrschen. Denn auch, wenn man sagen kann, das Buch ist eine Dystopie, überschneidet sich vieles mit unserer realen Welt oder ist nur einen Katzensprung davon entfernt. Der Autor hat es auf hervorragende Weise geschafft, mich anhalten und über die parallelen zu unserer Welt nachdenken zu lassen. Mich hat das Ende wohl genauso überrumpelt wie wohl viele andere und ich kam direkt nach dem Lesen schwer damit klar. Doch trotzdem finde ich es passend und ich denke, ich verstehe auch, wieso Rob Hart es so geschrieben hat.

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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Pressestimmen

»Eine beängstigende, böse Satire, die nicht wirklichkeitsfremd ist.«

Hörzu (06. September 2019)

»Der Store ist ein Blockbuster mit Hirn.«

»Rob Hart schreibt eine Dystopie, ... so ähnlich wie der Circle, nur mit Amazon anstelle von Google. Und spannender, weil nicht so überambitioniert.«

»George Orwell lässt schön grüßen ...«

»Dieses Buch fasziniert, fesselt und verstört zutiefst.«

»Wir hätten es wissen können … Rob Harts Geschichte spielt in einer Zukunft, die sich schon äußert heutig anfühlt …«

Silvia Feist, Emotion (01. Oktober 2019)

»All die großen Probleme unserer schönen neuen Shopping-Welt werden angesprochen. Auch literarisch gelungen. Mit schnellen kurzen Sätzen, fast lakonisch erzählt, dabei spannend.«

»… Hart entwirft hier ein erschreckendes Zukunftsszenario, wie es realer kaum sein könnte.«

Kronen Zeitung (04. Oktober 2019)

»Thriller, Dystopie, Gesellschaftskritik, Liebesgeschichte. Rob Hart verbindet all diese Aspekte. Herausgekommen sind 600 Seiten, die fesseln und aufregen.«

Radio FM4 (14. September 2019)

»Als Gesellschaftskritik ist Der Store unbedingt zu begrüßen ...«

»Rob Hart nimmt seine Leser mit in eine düstere Zukunft, die nicht zu unwahrscheinlich erscheint.«

SpotOnNews (18. September 2019)

»Eine packende Lektüre, ein belletristischer Blockbuster mit Grips.«

The Guardian (12. August 2019)

»Zukunftsromane wie 1984, Fahrenheit 451 und Der Report der Magd sind erfolgreich, weil sie viel Wahres enthalten. In diese Reihe gehört Rob Harts blitzgescheiter Thriller.«

The Associated Press (AP) (19. August 2019)

»Eine Breitseite auf eine Welt, wo der Einkommensabstand zum gähnenden Abgrund wurde und die Gig Economy Elend, Armut und Tod für die darin Gefangenen bereithält.«

Financial Times (16. August 2019)

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