Der Zauber der verlorenen Dinge

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Wer nicht verloren geht, kann nie gefunden werden

In einer stürmischen Sommernacht beginnen Olive und ihre beste Freundin Rose plötzlich Dinge zu verlieren. Es beginnt mit einfachen Dingen wie Haarspangen und Schmuck, aber bald wird klar, dass Rose etwas viel Bedeutenderes verloren hat – über das sie nicht redet. Dann trifft Olive drei mysteriöse Fremde: Ivy, Hazel und Rowan. Wie Rose haben sie einen Verlust zu beklagen und ein Geheimnis zu verbergen. Als sie ein altes Notizbuch mit Zaubersprüchen entdecken, meinen sie, damit alles wieder in Ordnung bringen zu können. Stattdessen entdecken sie Geheimnisse, die nie entdeckt werden sollten …

»Eine sehr mysteriöse Geschichte mit Suchtpotenzial.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Karen Gerwig
Originaltitel: Spellbook for the Lost and Found
Originalverlag: Penguin Random House, UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-17522-4
Erschienen am  30. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: County Mayo, Irland

Leserstimmen

Man muss sich verlieren um gefunden zu werden

Von: Coribookprincess

26.11.2019

Das Cover ist wunderschön und macht direkt neugierig auf die Geschichte. Die Blumen geben dem Cover einen gewissen Zauber. Der Schreibstil ist sehr poetisch und lyrisch. Sehr schön zu lesen, die Worte sind mit Bedacht gewählt. Die Geschichte ist sehr mysteriös und rätselhaft, vieles ist für den Leser noch unbekannt. Mich hat das rätselhafte direkt angezogen, ich wollte immer weiterlesen und wissen was hinter all den Fragen steckt. In dem Buch tauchen viele interessante Charaktere auf und zuerst weiß man gar nicht wie wer zueinander steht oder was all das zu bedeuten hat. Die Charaktere fand ich alle samt authentisch und spannend. Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, lasst euch einfach fallen und verzaubern. Ich fand das Buch sehr erfrischend, es ist mal etwas ganz Anderes und Besonderes. Die Geschichte hat mich mit all den Rätseln und Ereignissen verzaubert. Ein spannendes, zauberhaftes Buch voller Magie, Freundschaft, Liebe und Mysterien.

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Ein zauberhaftes Überraschungs-Highlight!

Von: queerBUCH - Der LGBT+ Buchblog

11.11.2019

Der Zauber der verlorenen Dinge war nach langer Zeit mal wieder ein Jugendbuch, das mich überrascht, auf leise Weise gefesselt und verzaubert hat. Für mich ein besonderes Lesehighlight – denn ich bin immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Geschichten, nach etwas Neuem, das ich noch nicht kannte. Genau das ist dieses Buch für mich. Ich bin mir sicher, dass es nicht jedem gefallen wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es einige frühzeitig abbrechen. Ich hoffe, euch im Folgenden ein Gefühl für dieses Buch zu vermitteln, sodass ihr danach wisst, ob es etwas für euch ist oder ihr lieber direkt zu einem anderen Buch übergeht. Eine Geschichte mit Fantasy-Elementen Geschichten über Zauberei sind nicht selten. Hier sollte man sich darüber bewusst sein, dass es nicht im herkömmlichen Sinne um Zauberei geht. Es gibt keine Hexen oder übernatürliche Gestalten; man kann das Buch kaum dem Fantasy-Genre zuordnen. Die Geschichte finde ich insofern spannend, dass man am Anfang genau das erwartet, denn die Charaktere finden immerhin ein Zauberbuch. Tatsächlich verbirgt sich der Zauber hier im Alltäglichen. Bis zum Schluss fragt man sich, ob der Zauber wirklich echt ist, oder ob alles nur eine skurrile Ansammlung von Zufällen und Einbildung war. Die Geschichte beginnt sehr langsam, sodass alles vor sich hinplätschert, und ehe man sich versieht, hat man schon über die Hälfte des Buchs gelesen, ohne zu wissen, wo die Reise eigentlich hingeht. Es gibt drei Erzählstränge: Olives und Hazels Sichtweisen, die sich irgendwann durch ein Zusammentreffen verbinden, und parallel dazu Laurels Sichtweise in Form von Tagebucheinträgen, in denen sie über die Auswirkungen des Zaubers schreibt, den sie mit ihren Freundinnen in der Nacht des Stadtfestes gewirkt hat. Wie diese Erzählstränge miteinander verbunden sind, erfährt man erst fast zum Schluss, was dafür sorgt, dass man alles nochmal in Frage stellt. Durch diese Raffinesse gehört Der Zauber der verlorenen Dinge* zu den Büchern, das man nach Beenden nochmal direkt von vorne lesen möchte, um all die versteckten Hinweise zu erkennen. Die Geschichte braucht sehr lange, um in Fahrt zu kommen. Gelangweilt habe ich mich allerdings zu keiner Zeit. Ein magischer Schreibstil Eine Sache, in die ich mich sofort verliebt habe, ist Moïra Fowley-Doyles Schreibstil. Denn der ist einfach magisch – aber eben im Alltäglichen. Die Geschichte spielt in unserer Welt in der aktuellen Zeit. Und doch hat man die ganze Zeit das Gefühl, in einer Art Weissagung zu stecken. In einer Legende, die man sich noch in Jahrzehnten erzählen wird. Es fällt mir tatsächlich schwer, hier die richtigen Worte zu finden. Die Autorin schreibt sowohl poetisch als auch direkt, mystisch und gleichzeitig realitätsnah, traumartig und doch im Hier und Jetzt verankert. Dadurch bilden sich auch einige längere Sätze, die ich persönlich sehr schätze, für Jugendbücher jedoch eher ungewöhnlich sind. Lest am besten Mal in die Leseprobe hinein, der Schreibstil zieht sich so durch die Geschichte. Viele diverse Charaktere Die Charaktere könnten für einige der Knackpunkt sein; sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Es gibt sehr viele. Olives Erzählstrang über sich und Rose, Hazels über sich, Rowan und Ivy und Laurels über sich, Holly und Ash. Und ja, alle Protagonisten haben Namen von Pflanzen, was eine nicht unwichtige Rolle spielt. Es dauert einige Zeit, bis man mit der Fülle an Charakteren zurechtkommt und sie auseinanderhalten kann. Aber: Es lohnt sich. Denn alles hängt zusammen und jeder Charakter ist für sich einzigartig. Auch die Repräsentation von Diversität kommt nicht zu kurz: Olive und Rose sind bisexuell (und NICHT zusammen), Hazel lesbisch. Olive ist auf einem Ohr taub, Rose teils indischer Abstammung. All diese Eigenschaften fügen sich völlig natürlich ins Gesamtbild ein, ohne aufgesetzt zu wirken. Was ich auch nicht unerwähnt lassen möchte ist, dass die Geschichte in Irland spielt. Irland hatte für mich schon immer die Bedeutung wunderschöner Landschaften und mystischer Tendenzen, die hier unglaublich gut ins Bild passen. Fazit Der Zauber der verlorenen Dinge ist für mich ein überraschend besonderes Buch, in dessen Geschichte und diverse Charaktere (zwei bisexuelle, ein lesbisches Mädchen, eines auf einem Ohr taub, eines halb-indischer Abstammung) ich mich nur verlieben konnte. Es strahlt eine Magie des Alltäglichen aus und ist nicht mit einer Welt voll Hexen und Zauberer zu verwechseln. Die Geschichte beginnt langsam und gipfelt in einem Plottwist, der einen das Buch direkt nochmal von vorne lesen wollen lässt. Bis zum Schluss stellt man sich die Frage, was echt ist vom Zauber und was nur eine Ansammlung von Zufällen und Einbildung. Das Buch wird nicht jedem gefallen, einige könnten es sogar vorzeitig abbrechen, weil sich der Sinn der Geschichte erst so spät erschließt und es am Anfang herausfordernd ist, bei der Vielzahl an Charakteren den Überblick zu behalten. Für mich ist es ein wahres Highlight, in dessen magischem Schreibstil ich mich nur so verloren habe.

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Vita

Moïra Fowley-Doyle ist halb Französin, halb Irin und lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und einer alten Katze in Dublin. Moïras französische Hälfte mag Rotwein und düstere Bücher, in denen alle sterben. Ihre irische Hälfte mag Tee und Happy Ends.

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Pressestimmen

»Spannend, interessant und mit Abstand eines der besten Bücher in diesem Jahr.«

»Atmosphärisch, faszinierend, unvergesslich, gruselig, aber auch märchenhaft! Ein absolutes Must-Read für die dunkle Jahreszeit!«

»Für mich ist es ein wahres Highlight, in dessen magischem Schreibstil ich mich nur so verloren habe.«

»Lasst euch einfach fallen und verzaubern!«

»Alles in allem war dieses Buch nicht nur spannend, magisch und wunderbar geschrieben, sondern konnte auch durch gut ausgearbeitete Charaktere und Diversität glänzen.«

»In vielerlei Hinsicht eine absolute Überraschung. Es polarisiert, stößt ab und zieht mich doch wieder in seinen Bann. Es ist für mich eine einzigartige Geschichte.«

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