Der schmale Grat der Hoffnung

Meine gewonnenen und verlorenen Kämpfe und die, die wir gemeinsam gewinnen werden

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Hardcover
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Seit vielen Jahren setzt sich Jean Ziegler im Auftrag der Vereinten Nationen mit all seinen Kräften für die Menschen ein, die Frantz Fanon die Verdammten der Erde genannt hat. Zunächst als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, dann als Vize-Präsident des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrats kämpft er gegen Hunger und Unterernährung, für Menschenrechte, für Frieden.

Von diesen Kämpfen, seinen Erfolgen – aber auch den Niederlagen – berichtet Jean Ziegler aus unmittelbarer Erfahrung, beleuchtet die imperialen Machenschaften hinter den demokratischen Kulissen, analysiert die Strategien der Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals. In Sieg und Niederlage fragt sich der unversöhnliche Zeitzeuge angesichts der mörderischen Spiele der Mächtigen dieser Welt: Was können wir tun, damit die von Roosevelt und Churchill inspirierte Vision einer Weltorganisation politische Praxis wird und die Vereinten Nationen instand gesetzt werden, den Frieden, die Menschenrechte und den Völkern der Welt ein Existenzminimum zu sichern?

Nicht zuletzt übermittelt uns der unbeirrbare Streiter für Recht und Gerechtigkeit mit diesem lebendigen, leidenschaftlichen und sehr persönlichen Buch eine Botschaft der Hoffnung.

»Es gibt sie noch: die echten Revolutionäre. Einer von ihnen ist Jean Ziegler. In seinem neuen Buch mischt er Politbetrachtung mit Autobiografischem und liefert Motive für sein Engagement.«

ARD ttt (19. März 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Hainer Kober
Originaltitel: Chemins d'Espérance
Originalverlag: Éditions du Seuil, Paris 2016
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10328-9
Erschienen am  13. März 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Buch um den "Fein zu demaskieren"

Von: Jennifer Sommer aus Wien

25.10.2020

„Ein Buch kann dazu beitragen, den Feind zu demaskieren, das Bewusstsein zu befreien und den Wind zu säen. Doch morgen wird es an den Völkern sein, die mörderische Weltordnung niederzureißen und jene Hoffnung wiederauferstehen zu lassen, deren Keim 1941 auf der USS Augusta gelegt worden war.“ Mit diesen Worten leitet der Autor sein wohl persönlichstes Buch ein. In insgesamt neun Kapitel legt er einen Plan zur „Wiedergeburt einer dahinsiechenden UNO“ vor. An den Vereinten Nationen zeige sich die Entwicklung einer „fortschreitende Machtergreifung durch die Oligarchien eines immer stärker globalisierten Finanzkapitals, die die Souveränität der Staaten (…) zunehmend untergruben und schließlich völlig zerstören.“ Ziegler gibt bei aller Kritik auch Anlass zur Hoffnung und lässt keinen Zweifel dran, selbst Teil des Kampfes sein zu wollen. Diese Rezension erschien, begleitet von einem Interview mit Jean Ziegler, in der Ausgabe 09-10/2020 der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift „Blickpunkte“. Hier schrieben nicht nur Redakteur*innen und Expert*innen über aktuelle Entwicklungen und allgemein relevante Themen zum Straf- und Maßnahmenvollzug, sondern auch Gefängnisinsass*innen können ihre Sicht auf Geschehnisse in der jeweiligen Justizanstalt darstellen. Diese Themen werden von den Untergebrachen und Häftlingen frei gewählt: https://www.blickpunkte.co

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Vita

Jean Ziegler, geboren 1934, lehrte Soziologie in Genf und an der Sorbonne, war bis 1999 Nationalrat im eidgenössischen Parlament und von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Außerdem ist er Mitglied im Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats und im Beirat von »Business Crime Control«. Zieglers Publikationen wie Die Schweiz wäscht weißer haben erbitterte Kontroversen ausgelöst. Zuletzt erschien der Bestseller Ändere die Welt! (2015).

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Pressestimmen

»Fast 83 Jahre ist Jean Ziegler alt: Doch in seinem Einsatz gegen Armut und Ungerechtigkeiten nimmt es der Schweizer Soziologe mit jedem jungen Revoluzzer auf.«

Deutschlandfunk Kultur (01. April 2017)

»Eine deftige Analyse der Gegenwart, eine starke Kritik am Zustand der Vereinten Nationen. Und dennoch ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft.«

rbb kulturradio (16. März 2017)

»Ein Ankläger der ungerechten Weltordnung, ein unermüdlicher Kämpfer gegen Armut und Hunger.«

ARD Morgenmagazin, Literaturexperte Thomas Schindler (22. März 2017)

»Mit 82 Jahren hat der Schweizer nichts an revolutionärem Furor im Engagement für die Ärmsten eingebüßt.«

KURIER (27. März 2017)

»Nicht zuletzt übermittelt uns der unbeirrbare Streiter für Recht und Gerechtigkeit mit diesem lebendigen, leidenschaftlichen und sehr persönlichen Buch eine Botschaft der Hoffnung.«

lernwelt.at (09. Juni 2017)

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