Der unsichtbare Freund

Roman

Hardcover
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Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.

»Super gefühlvoll, zugleich ein nervenkitzelnder Kampf zwischen Gut und Böse wie bei Stephen King.«

Für Sie (04. November 2019)

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: Imaginary Friend
Originalverlag: Grand Central
Hardcover mit Schutzumschlag, 912 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27243-9
Erschienen am  04. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Read'n'Go-Leseprobe zu »Der unsichtbare Freund« von Stephen Chbosky

Leserstimmen

Ein Schauer jagt den nächsten

Von: Fhina

10.08.2020

Als ich den Plot gelesen habe, wurde ich sofort an „Es“ von Stephen King erinnert aber das Buch ist dennoch ganz anders und mit etwas über 912 auch nicht ganz so lang. Dennoch hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht. Wir folgen Christopher und seiner Mutter, als die beiden alles hinter sich lassen und nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch neue Freunde finden. Das Leben zeigt sich wieder von der tollen Seite, bis einige Dinge schieflaufen und es plötzlich gruselig wird. Es sind die alltäglichen Dinge und Erlebnisse, die einem einen Schauer über den Rückenlaufen lassen. Dinge wie Fernsehen, Schlafengehen, Träume, Klassenarbeiten oder eben der Wald hinter dem Haus…und das Verschwinden von Christopher und was ihm im Wald widerfährt. Der Anfang war eher langsam. fast etwas schleppend und ungefähr zur Hälfte fing es an, sich einzuwickeln und alles Sinn zu ergeben. Das Ende kommt langsam und es wird gute Spannung dadurch aufgebaut, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist das absolute Gegenteil von anderen Büchern, die so abrupt enden, dass man das Gefühl hat, um ein zufriedenstellendes Ende betrogen worden zu sein. Es gibt absolut keinen Zweifel daran, dass dieses Buch in das Horror-Genre fällt und ist definitiv nicht jedermanns Sache. Teilweise kam es mir so vor, als würden Abschnitte aus der Feder von Stephen King stammen. Auch wenn es ein sehr langes Buch ist, hat mich die Story nach und nach einnehmen können und mir gut gefallen.

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- bizarre Geschichte, die aus Albträumen gemacht ist -

Von: LACK OF LIES

17.06.2020

Stephen Chbosky - Der unsichtbare Freund (Heyne Verlag) - bizarre Geschichte, die aus Albträumen gemacht ist - Der preisgekrönte US-amerikanische Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur Stephen Chbosky, der am 25.01.1970 in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania das Licht der Welt erblickte, ließ nach seinem überaus erfolgreichen All-Age-Roman "Das also ist mein Leben" aus dem Jahre 1999 ganze 20 Jahre ins Land ziehen, bis er mit "Der unsichtbare Freund" seinen zweiten großen Roman veröffentlichte. Es ist eine bizarre Geschichte mit vielen Ecken und Kanten geworden, die aus den Albträumen unserer Kindheit gemacht ist. Chbosky spielt in seinem modernen Horror/Fantasy Märchen mit altbekannten und altbewährten Urängsten aus Fantasie und Wirklichkeit und verbindet diese zu einer interessanten, gleichwohl aber auch langatmigen und künstlich aufgebauschten Erzählung. Die Einleitung zu "Der unsichtbare Freund" spielt 50 Jahre vor der eigentlichen Story. Der kleine David Olson hört Stimmen, fürchtet sich vor der zischenden Lady, nässt wieder ins Bett und klettert nachts aus dem Fenster seines Zimmers. Er muss in den Missionswald, um die zischende Lady daran zu hindern sich zu befreien und seinen großen Bruder zu töten. Anschließend finden wir uns in der Jetztzeit wieder. Eine schlanke, verwitwete Frau namens Kate Reese fährt mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher auf einem US-amerikanischen Highway in eine vermeintlich bessere Zukunft. Sie müssen wieder einmal umziehen. Der dritte Bundesstaat in zwei Jahren. Sie sind dieses Mal regelrecht auf der Flucht. Auf der Flucht vor Jerry. Dem Mann mit den tätowierten Fingern. Aber dieses Mal wird alles besser, sagt Christopher's Mom. Viel Geld haben sie zwar nicht in der Tasche, aber sie versuchen das beste daraus zu machen. Ihr neues zu Hause finden die beiden in dem fiktiven Ort Mill Grove, direkt vor der Haustüre Pittsburghs. Kate und Christopher schlagen sich mehr schlecht als recht durch, wohnen vorerst in einem Motelzimmer und hoffen auf bessere Zeiten. Der kleine Christopher ist irgendwie drollig, möchte seiner Mutter weder zur Last fallen, noch sie aufgrund seiner stark ausgeprägten Legasthenie und allgemeinen Lernschwäche enttäuschen. Ständig purzeln ihm die Buchstaben durcheinander und auch in Mathe ist er eine Null. Er ist verträumt, beobachtet den Himmel und spricht mit einem Wolkengesicht. Als es ihm auf seine Anfrage hin zuzwinkert und es dann sogar noch regnen lässt, ist Christopher nicht nur erstaunt, sondern regelrecht belustigt. Als das Wolkengesicht weiterzieht, folgt Christopher selbigem zum Baseballplatz, über den Highway bis hinein in den Missionswald. Trotz dem, dass Christopher plötzlich ein Kind weinen hört, überwindet er seine Angst, geht weiter hinein in den Wald und folgt dem Weinen. Schnell bemerkt er, dass hier etwas nicht stimmt. Doch als Christopher den Wald verlassen will, gibt dieser ihn nicht wieder frei. Die streng katholisch erzogene Mary Katherine hat gerade ihren Führerschein gemacht. Es ist 23:54 Uhr. Sie muss es nach einem Kinobesuch, der sich in die Länge zog bis 0:00 Uhr nach Hause schaffen. Sie hat es ihren Eltern versprochen. Ab der letzten Kreuzung überlegt sie, ob sie das Stoppschild missachten soll. Hätte sie es getan, wäre es zu einem fatalen Unfall gekommen. Als Christopher sechs Tage später in total desolatem Zustand gefunden wird, bringt man ihn ins Krankenhaus und es beginnen die Ermittlungen. Christopher kann sich an nahezu nichts mehr erinnern. Also ziehen seine Mutter Kate und die anderen Erwachsenen ihre eigenen Schlüsse. Doch ab jetzt ist der siebenjährige Christopher nicht mehr der alte und seine Lernschwäche scheint wie weggeblasen. Dafür plagen ihn fortan immer wieder starke Kopfschmerzen und er hat eine Mission. Er will mit seinen Freunden im Missionswald ein Baumhaus der Superlative bauen. Kates Situation schmeckt dabei regelrecht nach dem amerikanischen Elend einer alleinerziehenden Mutter, das sich jedoch nach und nach zum besseren wendet...doch zu welchem Preis? "Der unsichtbare Freund" besitzt nicht zuletzt aufgrund seiner unbeholfen, weniger anspruchsvollen Sprache eher den Charakter eines Jugendbuchs. Lediglich vereinzelte brutale oder vulgäre Szenen lassen auf Belletristik für Erwachsene schließen. Der Plot ist gerade auch in der ersten Hälfte viel zu brav und zu cozy für einen ernsthaften Psycho- oder Horror Thriller. Natürlich ist die Story in der Hauptsache aus der Sicht eines siebenjährigen Kindes geschrieben, aber entschuldigt oder erklärt das eine derart holprige Schreibweise? Auch die von Chbosky verwendeten Metaphern und Bezeichnungen sind mehr als unglücklich gewählt. Teilweise regelrecht willkürlich und sprunghaft. Die zischende Lady ist die Herrscherin der Fantasiewelt und ihr Konter Part der nette Mann. Klingt alles etwas wild zusammengeschustert und so zieht es sich auch durch den kompletten Roman. Dennoch muss man neidlos anerkennen, dass der Plot durchaus seine Reize birgt und einen gewissen Sog entwickelt, dem man sich als Leser schwerlich entziehen kann. Die Charakterzeichnungen und das Lokalkolorit sind dabei mehr als ausreichend ausgeführt. Autor Stephen Chbosky baut Stufe für Stufe Spannung auf und bringt anfangs immer wieder kleine Witzchen oder lustige Anekdoten in seinem leider recht plumpen Erzählstil unter. Die lustigen Anekdoten verschwinden im Laufe der Geschichte, der plumpe Erzählstil aber bleibt. Dennoch kann sich der Leser recht gut in die Situation von Kate und ihrem Sohn Christopher hineinversetzen. Aufgrund der empathischen Charakterzeichnung, der beschriebenen Umstände, sowie des demütigenden Umfeldes, fühlt man regelrecht mit den beiden mit. Und obschon recht früh zu erahnen ist, in welche Richtung der Hase läuft, wird das Psychospiel für die beiden auf Dauer immer unerträglicher. Als Christopher und seine Freunde mit dem Bau eines Baumhauses im Missionswald beginnen, verändern sie sich nachhaltig. Kate macht das Angst. Der Baumhausbau wird für Christopher regelrecht zur Obsession. Immer wieder zieht es ihn des Nachts in den Missionswald. Wenn man Christopher dort sehen würde, wie er mit einer weißen Plastiktüte spricht oder zu Hause mit dem Fernsehgerät, man hätte ihn direkt einliefern lassen. Er wird magisch von der Fantasiewelt und seinem Freund, dem netten Mann aus dem Missionswald angezogen. Als dann auch noch eine Kinderleiche im Missionswald gefunden wird, nimmt das Schicksal endgültig seinen Lauf. Christopher und die Menschen um ihn herum drehen allmählich durch, sind verstört, verängstigt und werden krank. Auch Christopher plagen unentwegt Kopfschmerzen, Grippesymptome, Fieber und ein unerträgliches Jucken. Die Menschen sind gereizt und gehen bei der kleinsten Kleinigkeit an die Decke. Etwas Böses geht um und vereinnahmt schließlich den gesamten Ort. Allmählich gerät alles aus den Fugen. Alle scheinen den Verstand zu verlieren. Sie alle bekommen ihre sterblichen Wünsche suggeriert. Nichts ist wie es scheint...und dann beginnt das große Sterben. Mord und Totschlag sind plötzlich an der Tagesordnung und Christopher ist in einem immerwährenden Albtraum gefangen. Der nette Mann und er müssen die zischende Lady, samt ihrem Gefolge aus Hirschen und den Briefkastenleuten mit ihren Reißverschluss-Augen und den zugenähten Mündern zur Strecke bringen. Koste es, was es wolle. Der katholisch erzogene Autor Stephen Chbosky wuchs in Upper St. Clair, einem kleinen Vorort von Pittsburgh auf, wo er auch seinen Highschool-Abschluss machte. Anschließend studierte er Filmwissenschaft an der University of Southern California und fungierte erstmals als Drehbuchautor sowie Regisseur in der 1995er Filmkomödie The Four Corners of Nowhere. Chbosky's Debütroman "Vielleicht lieber morgen" erschien 1999 im Original unter dem Titel "The Perks Of Being A Wallflower" und wurde ein international gefeierter Bestseller. Die Geschichte, die vom Erwachsenwerden handelt, wurde erst 2011 neu übersetzt und unter dem Titel "Das also ist mein Leben" neu vertrieben. Der Roman verkaufte sich millionenfach. Die dazugehörige Verfilmung mit Emma Watson, Logan Lerman und Ezra Miller, für die er selbst das Drehbuch schrieb und auch selbst Regie führte, war ebenfalls ein großer Erfolg. Zuletzt verfilmte er "Die Schöne und das Biest", sowie "Wunder". Er zeigte sich ebenfalls für die Fernsehserie Jericho – Der Anschlag verantwortlich, die von 2006 bis 2008 produziert wurde. Stephen Chbosky lebt heute mit Ehefrau Liz Maccie und seinen beiden Kindern in Los Angeles. (Janko) https://www.randomhouse.de/Autor/Stephen-Chbosky/p422393.rhd Brutalität: 59/100 Spannung: 77/100 Action: 57/100 Unterhaltung: 77/100 Anspruch: 20/100 Humor: 20/100 LACK OF LIES - Wertung: 77/100 Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-unsichtbare-Freund/Stephen-Chbosky/Heyne/e545668.rhd STEPHEN CHBOSKY Der unsichtbare Freund Roman Originaltitel: Imaginary Friend Originalverlag: Grand Central Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader Hardcover mit Schutzumschlag, 912 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-453-27243-9 € 24,00 [D] | € 24,70 [A] | CHF 33,90* (* empf. VK-Preis) Verlag: Heyne Erscheinungstermin: 4. November 2019 Dieser Titel ist lieferbar. Zur Leseprobe: https://read-n-go.de/unsichtbarer-freund/ More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

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Vita

Stephen Chbosky ist ein vielfach preisgekrönter Autor, Drehbuchschreiber und Regisseur. Sein All-Age-Roman »Das also ist mein Leben« hat sich international millionenfach verkauft. Auch die Verfilmung mit Emma Watson und Logan Lerman war ein großer Erfolg. Nach diversen weiteren Filmprojekten (zuletzt: »Die Schöne und das Biest« und »Wunder«) legt er nun seinen zweiten großen Roman vor. Stephen Chbosky ist aufgewachsen in Pittsburgh und lebt derzeit in Los Angeles.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Zwanzig Jahre nach dem Teenage-Klassiker Perks of Being a Wallflower: endlich ein neuer Roman. Für dunkle, lange Tage (und Fans von Stephen King).«

Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (24. November 2019)

»Dieser eigenartige, spannende, vollgestopfte Roman spielt zwar in der Gegenwart, rechnet aber in Äonen.«

Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Zeitung (06. Januar 2020)

»Der unsichtbare Freund ist ... nahe an der Perfektion und im Genre der übernatürlichen Mystery-Thriller erreicht er diesen Status sogar.«

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