Der unsichtbare Freund

Roman

HardcoverNEU
24,00 [D] inkl. MwSt.
24,70 [A] | CHF 33,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.

»Super gefühlvoll, zugleich ein nervenkitzelnder Kampf zwischen Gut und Böse wie bei Stephen King.«

Für Sie (04. November 2019)

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: Imaginary Friend
Originalverlag: Grand Central
Hardcover mit Schutzumschlag, 912 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27243-9
Erschienen am  04. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Read'n'Go-Leseprobe zu »Der unsichtbare Freund« von Stephen Chbosky

Leserstimmen

Der Wahnsinn: Für Freunde des Horrors, der tiefsinnigen Romane und der besonderen Sprachwahl

Von: Addicted2Books aus Essen

12.11.2019

Meine Meinung: Freunde des Horrors, der tiefsinnigen Romane und der besonderen Sprachwahl: Ich habe hier ein Buch für Euch! Ich bin noch ganz gefesselt...Leise plätschernd fängt es an und entwickelt sich dann rasant zu einer spannenden, gruseligen, dramatischen und einmaligen Geschichte. Zur Handlung will ich gar nicht mehr als den Klappentext hier stehen lassen, denn alles was ich dazu schreiben würde, würde zu viel verraten und ich will niemandem den Genuss des Lesens nehmen. Stephen Chbosky ist ein Meister der Worte. Er hat einen eigenen und markanten Schreibstil und die Sprachgestaltung ist stellenweise völlig anders als ich es gewohnt bin. Der unsichtbare Freund lässt sich locker und leicht lesen, vermittelt aber mit jedem Satz Gefühle und eine Flut von Informationen, die man als Leser begierig aufsaugt, um zu verstehen, was hinter alledem steckt. Aber der Autor macht es uns nicht leicht; die Plottwists sind oft nicht vorhersehbar und man rast mit Christopher durch die Geschichte. Der unsichtbare Freund wird aus der Sicht eines Allwissenden Erzählers in der dritten Person geschildert. Die Charaktere sind dadurch vielschichtig, man erfährt die geheimsten Ängste und Sorgen von allen beteiligten Charakteren. So fügt sich mit Christophers Geschichte und der seiner Mutter eine großartige Handlung zusammen, deren Irrungen und Wendungen man nicht vorhersehen kann, sich aber ständig fragt, auf welcher Seite der jeweilige Charakter steht und wie er/sie in das Puzzle hineinpasst. Dieser Roman ist für mich ein wahrer Horror-Roman, aber trotzdem so viel mehr und wird nicht ohne Grund mit Werken von Stephen King verglichen. Mit seinem Schreibstil malt der Autor auch gern blutige Bilder, aber das ist nicht das, was den Roman ausmacht. Da ich nicht weiter auf die Handlung eingehen kann, ohne zu spoilern nur so viel: Hier wird der immerwährende Kampf von Gut und Böse absolut genial und auf einzigartige Weise erzählt. Ich wäre sofort für eine Verfilmung, aber ich denke, ich würde mich ständig unter der Decke verkriechen. Es ist stellenweise zwar gruselig und angstmachend, aber es passt zur Geschichte und zum eigentlichen Thema des Buches. Ein ständiges Gefühl beim Lesen war Beklemmung, denn es kam einem manchmal hoffnungslos vor und die Bilder, die der Autor zeichnet sind brutal und verstörend, dann wieder dramatisch und spannend und dann plötzlich wieder hoffnungsvoll. Das Ende ist offen, aber trotzdem auch zu Ende erzählt - wie ich oben schon geschrieben habe, geht es um den stetigen Kampf zwischen Gut und Böse und hier ist das Ende ja auch noch nicht erzählt. Ja, verwirrend nicht wahr? Ihr müsst es einfach lesen. Fazit Ein Meisterwerk, welches Seinesgleichen sucht. Stellenweise einfach krass, aber völlig zum Thema passend. Über 900 Seiten und man spürt an keiner Stelle Langeweile. Die immer weiter steigende Spannung lässt einem keine Ruhe und man kann das Buch nicht lange zur Seite legen. Man wartet ständig auf eine Auflösung und dann ist alles irgendwie anders als es scheint, obwohl man zwischendurch schon so ein Gefühl hatte. Lasst Euch bloß nicht von der Länge abhalten - jede einzelne Seite wird benötigt und unterstreicht mit der Sprachgestaltung die Erzählung und den Spannungsbogen. Ein Grusel-Roman, den man lange nicht vergessen kann und der doch noch so viel mehr ist, als nur ein Gruselroman.

Lesen Sie weiter

Bester "King" seit Jahren!

Von: Ro_Ke

12.11.2019

Meine Meinung: Oft bewerben Verlage ihre Titel mit z. T. reißerisch wirkenden Vergleichen zu namenhaften Autoren, denen ich mich nach der Lektüre nur gering bis gar nicht anschließen mochte. Im Falle von „Der unsichtbare Freund“ teilt sich Stephen Chbosky jedoch nicht nur den Vornamen des erwähnten „Meister des Horrors“, Stephen King, sondern sie scheinen beide auch mit der Feder des gleichen Herstellers zu schreiben. Ähnlich wie bei King gelingt es Chbosky, eine wachsende unheimliche bzw. gruselige Grundstimmung zu erzeugen, die sich unter die Haut gräbt und für pausenlos festsitzende Fesseln beim Lesen sorgt. In diese platziert er ein Ensemble, das durch eine sehr ausgefeilte und vielschichtige Charakterzeichnung überzeugt und frisch aus Castle Rock entsprungen sein könnte. Ich konnte zu allen vorgestellten Figuren eine unterschiedlich starke Bindung aufbauen und mir gefiel ganz besonders die nicht strikte Trennung zwischen Gut und Böse. Dass Stephen Chbosky als Drehbuchautor bereits große Erfolge feiern konnte, merkt man dem filmischen Schreibstil an, denn er entwirft sehr lebendige Bilder, denen mitunter ein spürbarer Schrecken beiwohnt. Die Handlung begeistert nicht nur durch grandios erzeugte Stimmungsbilder, sondern sie erzählt eine unglaublich spannend aufgebaute Geschichte mit geschickt platzierten Überraschungsmomenten und einer ergreifenden Message. Fazit: Der mir bis dato unsichtbare Autor katapultiert sich hiermit auf den vordersten Platz meiner Jahreshighlights und liefert den besten "King" seit Jahren!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Stephen Chbosky ist ein vielfach preisgekrönter Autor, Drehbuchschreiber und Regisseur. Sein All-Age-Roman »Das also ist mein Leben« hat sich international millionenfach verkauft. Auch die Verfilmung mit Emma Watson und Logan Lerman war ein großer Erfolg. Nach diversen weiteren Filmprojekten (zuletzt: »Die Schöne und das Biest« und »Wunder«) legt er nun seinen zweiten großen Roman vor. Stephen Chbosky ist aufgewachsen in Pittsburgh und lebt derzeit in Los Angeles.

Zur AUTORENSEITE

Weitere Bücher des Autors