VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Der zweite Reiter Ein Fall für August Emmerich
Kriminalroman

Kundenrezensionen (19)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2675-4

Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

Wussten Sie, dass Alex Beer ein Faible für roten Lippenstift hat? Zum Interview

Website der Autorin

Alex Beer auf Instagram

Radiobesprechung von Zita Bereuter auf FM4

»Wie Beer diesen Fall dreht und wendet, ist großes Kino – mehr noch die exzellent recherchierte Hoffnungslosigkeit im Wien nach dem ersten Weltkrieg. Total super.«

Stephan Bartels, Brigitte (07.06.2017)

Alex Beer (Autorin)

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt wurde, ist der Auftakt ihrer spannenden Reihe um Polizeiagent August Emmerich.

»Wie Beer diesen Fall dreht und wendet, ist großes Kino – mehr noch die exzellent recherchierte Hoffnungslosigkeit im Wien nach dem ersten Weltkrieg. Total super.«

Stephan Bartels, Brigitte (07.06.2017)

»Interessant ist das Buch, weil es Alex Beer gelingt, Zeitgeschichte und Krimihandlung nahtlos miteinander zu verknüpfen.«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung (06.06.2017)

»Beer fächert die Gesellschaft auf, macht die Zeit geschickt lebendig, lässt die Figuren leben ... Eine historische Lücke wird geschlossen. Und zwar gut.«

Elmar Krekeler, DIE WELT (29.03.2017)

»Das Zeitkolorit, das Elend und der tägliche Kampf der Menschen ums Überleben sind ganz starke Passagen des Romans, die allein schon für Spannung sorgen.«

dpa (09.05.2017)

»Morbide und düster ist die Atmosphäre [...]. Der große politische und gesellschaftliche Umbruch nach dem verlorenen Krieg prägt die solide erzählte, spannende wie informative Geschichte.«

Wolfgang Hauptmann / APA – Austria Presse Agentur (10.04.2017)

mehr anzeigen

15.09.2017 | 18:00 Uhr | Wernigerode

Lesung im Rahmen des Festivals "MordsHarz"
Tickets unter: www.mordsharz-festival.com

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Remise
Markt 1
38855 Wernigerode

Weitere Informationen:
Brockenhaus GmbH
38855 Wernigerode

14.10.2017 | 20:00 Uhr | Innsbruck

Lesung im Rahmen des Krimifest Tirol, mit weiteren Autoren. Eröffnungsabend.
Eintritt: VVK € 10,- AK € 12,-
Weitere Informationen unter: http://krimifest.at

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Treibhaus Innsbruck
Angerzellgasse 8
6020 Innsbruck

Weitere Informationen:
Krimifest Tirol

15.10.2017 | 10:30 Uhr | Ischgl

Lesung im Rahmen des Krimifest Tirol
Eintritt frei
Weitere Informationen unter: http://krimifest.at

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Kulturzentrum St. Nikolaus/Altes Widum
Nikolausweg 2
6561 Ischgl

Weitere Informationen:
Krimifest Tirol

19.10.2017 | 20:00 Uhr | Lustenau

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Österreich liest"
Eintritt: € 15,-

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Bibliothek Lustenau
Pontenstraße 20
6890 Lustenau

20.10.2017 | 20:00 Uhr | Fußach

Lesung
Eintritt: € 5,-
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0043/(0)5578/77154

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Bücherei Fussach
Herrenfeld 2
6972 Fußach

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8090-2675-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 27.03.2017

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Historisch interessanter Krimi

Von: Sigismund von Dobschütz Datum: 17.07.2017

https://www.facebook.com/groups/buecherkabinett/

HISTORISCH äußerst interessant, als KRIMI stellenweise zu langatmig, so empfand ich den im März 2017 im Limes-Verlag erschienenen Roman "Der zweite Reiter" der Österreicherin Alex Beer (40; eigentlich Daniela Larcher). Dies ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe um den kriegsversehrten Polizeiagenten August Emmerich, der im Wien des Nachkriegsjahres 1919 privat selbst mit den chaotischen Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs zu kämpfen bzw. beruflich gegen sie anzukämpfen hat. Obwohl er nicht der Mordkommission angehört, geht er, seinem Bauchgefühl folgend, ein paar Todesfällen nach, die (anfangs) als damals nicht seltene Selbstmorde eingestuft werden und sich dann doch zu einer Mordserie ausweiten. Die Autorin ist sehr bemüht, die historische Situation, Hoffnungslosigkeit, Siechtum und Armut, die politischen Wirren und das unmenschliche Chaos der Nachkriegswirren akribisch zu beschreiben: "Der zweite [apokalyptische] Reiter [- nämlich der Krieg -] hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen und mehr soziale Brennpunkte denn je geschaffen. Der Krieg mochte vorbei sei, doch das Toben hatte gerade erst begonnen." So heißt es im Buch am Schluss. Bei aller Akribie des Historischen habe ich allerdings stellenweise doch die Spannung eines Krimis vermisst. Auch Emmerich wird ein Opfer des Chaos, wird vom Jäger zum Gejagten. Aber so viel sei verraten: Am Ende geht doch alles gut aus und Emmerichs Wunsch, in die Mordkommission versetzt zu werden, erfüllt sich. So ist die Voraussetzung für Folgebände dieser Reihe gelegt (Band 2: "Die rote Frau"). Wer historisch interessiert ist, wird auch an diesem Krimi seine Freude haben. Für hartgesottene Thriller-Fans ist "Der zweite Reiter" allerdings nichts.

Wie ich einen neuen Helden fand...

Von: Kasia_Buchstabendrechsler Datum: 13.07.2017

https://nichtohnemeinbuch.com/

August Emmerich klingt nicht gerade gleich nach Superhero.

Ist er aber. Zumindest für mich nach der Lektüre des ersten Bandes einer sich toll ankündigenden Kriminalromanreihe von Alex Beer: „Der zweite Reiter“.

Seit Ende März 2017 im Limes Verlag erschienen nimmt dieser Krimi uns mit nach Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Emmerich – mal wieder von der knurrend-murrenden Ermittlersorte mit großem Gerechtigkeitssinn – hat im Ersten Weltkrieg gedient und ist nun mit Leib und Seele Polizeiagent in einer Abteilung die Betrüger und Schwarzmarkthändler jagt. Er liebäugelt jedoch mit der Abteilung „Leib und Leben“, die die Morddelikte bearbeitet. Aus Ehrgeiz? Arroganz? Nun, nicht ganz. Ein starker Motivationsfaktor für Emmerich ist die alle und alles erdrückende Armut im Nachkriegswien und seine neu gefundene Partnerschaft (mit Kindern), die er durch erhöhte Zulagen bei „Leib und Leben“ durchzubringen trachtet.

Starke Atmosphäre

So wären wir auch schnell bei einer ganz großen Stärke dieses Romans: Die quasi nebenher toll dargestellten gesellschaftlichen und politischen Probleme der damaligen Zeit. Immer wieder schmückt die Autorin seine Kernhandlung mit echten – toll recherchierte – Details der Nachkriegsstadt aus. Das Hungern, die Verzweifelten, die Alkohol- und Drogenprobleme, die Auswanderer mit ihren Fluchtansinnen, aber auch einzelne Orte, legendäre Schlösser und Cafés… alles bereichert die Atmosphäre dieses Buches mit Erfolg.

Nun aber zurück zu meinem neuen Helden. Aus seinem Kriegseinsatz hat er einen Granatsplitter im Bein, der mehr und mehr Probleme macht. Emmerich verheimlicht dies, da er als Kriegsinvalide aus dem Aussendienst in den weit schlechter bezahlten Innendienst versetzt würde. Folglich jagt er weiter fleißig einen Schleichhändlerring (Schwarzmarkt) mit einem interessanten Charakter als Kopf der Bande: Veit Kolja. Warum die Kombination der beiden so spannend ist, liegt in der Kindheit von Emmerich. Er wuchs im Waisenhaus auf. Von seinen Eltern blieb nur ein geheimnisvoller Anhänger. Aus seiner Kindheit kennt er auch Veit Kolja. Nun stehen sie auf entgegengesetzten Seiten… oder doch nicht? Mehr kann ich an der Stelle nicht sagen ohne Spoiler ��

Seine aktuelle Jagd unterstützt auch Emmerichs Assistent, Winter. Dieser entstammt einem völlig anderem familiärem Hintergrund: Dem österreichischen Adel, der nun durch die Sozialdemokraten in Österreich enteignet und degradiert wird, um alte Strukturen aufzubrechen. Dessen behüteter Hintergrund kollidiert frontal mit dem abgebrühten Emmerich.

Als die Leiche eines angeblichen Selbstmörders auftaucht, gefolgt von weiteren suspekten Todesfällen, riecht Emmerich Lunte. Leider ist er der Einzige. Von seinem Vorgesetzten sowie vom Gerichtsarzt wird er erstmal „auf Platz verwiesen“. Es handele sich um Unglücksfälle und er solle seine Zeit nicht verschwenden.

Emmerich – zu stur, um sich was sagen zu lassen – beißt sich jedoch fest und entdeckt tatsächlich nach und nach mit etwas Glück und Penetranz eine Verbindung zwischen den Todesfällen und zu Gräueltaten im Krieg. Wie wenig seine Ermittlungen von oben gewollt sind, muss er schnell feststellen und gerät selbst von mehreren Seiten unter Beschuß…

Eine pikant-tragische Beinote zu der Haupthandlung gibt das scheinbare Scheitern seiner liebevollen Beziehung hinzu. Da der angeblich gefallene Ehemann der Geliebten plötzlich auf der Fläche erscheint, muss sich Emmerich als persona non grata zurückziehen… es wäre aber nicht eine Buchreihe zu erwarten, wenn das schon das Ende vom Lied mit dem geliebten Wesen wäre.

Eignung

Meine Empfehlung gebe ich diesmal in höchsten Tönen an alle, die zwiebelartig mehrschichtige Charaktere als Ermittler lieben und vor allem an jene, die sich gern von historischen Details verzaubern lassen, um Bilder alter Zeiten im Kopf tanzen zu lassen. Hierfür eignet sich „Der zweite Reiter“ hervorragend.

Von: Irgard Rosenbichler aus Gloggnitz Datum: 28.04.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Kral

Der zweite Reiter ! ein ganz tolles Buch, spannend interessant und das Ende Phänomenal! Also auf das wäre ich nicht gekommen.

War in zwei Tagen fertig!

Hoffe die Dame schreibt schon am zweiten Fall!

Voransicht