Der zweite Schlaf

Roman

(9)

Bestseller Platz 31
Spiegel Hardcover Belletristik

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Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen – der neue große Roman von Robert Harris

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?

Robert Harris’ erster Roman »Vaterland« war ein Ereignis. Seine Berühmtheit wuchs mit historischen Politthrillern wie »Pompeji« und seiner groß angelegten Cicero-Trilogie (»Imperium«, »Titan«, »Dictator«). Ob nun Antike oder jüngere Neuzeit (»Intrige«, »Konklave«, »München«) – auch wenn in seinen Büchern faktenfeste und erfundene Historie sich mischen, so muss man den vordergründigen Mantel nicht weit lüpfen, und die hintergründige Aktualität scheint auf. Robert Harris schreibt letztlich immer über das Hier und Jetzt.

»Es ist unmöglich, das Buch länger aus der Hand zu legen. Zu drängend ist die Frage, wie die Menschen in diese Lage geraten sind.«


Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: The Second Sleep
Originalverlag: Hutchinson
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27208-8
Erschienen am  30. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Genial

Von: Suse

07.11.2019

Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen – der neue große Roman von Robert Harris England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt? Robert Harris’ erster Roman »Vaterland« war ein Ereignis. Seine Berühmtheit wuchs mit historischen Politthrillern wie »Pompeji« und seiner groß angelegten Cicero-Trilogie (»Imperium«, »Titan«, »Dictator«). Ob nun Antike oder jüngere Neuzeit (»Intrige«, »Konklave«, »München«) – auch wenn in seinen Büchern faktenfeste und erfundene Historie sich mischen, so muss man den vordergründigen Mantel nicht weit lüpfen, und die hintergründige Aktualität scheint auf. Robert Harris schreibt letztlich immer über das Hier und Jetzt. Der Autor: Bevor Robert Harris Romanautor wurde, war er als Reporter und Redakteur tätig. Nach seinem Studium in Cambridge arbeitete er als Reporter für die BBC und als Redakteur für den „Observer“. Der 1957 in Nottingham geborene Autor wurde 2003 als bester Kolumnist mit dem „British Press Award“ für seine Arbeit beim „Daily Telegraph“ und der „Sunday Times“ ausgezeichnet. Neben seinen Romanen, darunter Bestseller wie „Vaterland“, „Enigma“ und „Imperium“, schreibt er auch Sachbücher. In seinen Büchern verbindet er Fiktion und historische Fakten, sie entführen ihre Leser so in andere Welten und Zeiten. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und vier Kindern in Berkshire. Meine Meinung: Das erste Buch des Autors für mich und definitiv nicht das letzte. Was hat er hier nur geschrieben, wahnsinnig spannend und gut unterhaltend. Der Anfang ist noch leicht und überschaubar geschrieben doch dann erleben wir eine Wendung in diesem Buch die alles auf den Kopf stellt. Das habe ich nicht kommen sehen. Wahnsinn. Man kann über den Inhalt des Buch nichts sagen, als was ohnehin schon auf dem Klappentext steht. Jedes weitere Wort wäre zu viel und könnte einen nur den Spaß am lesen und entdecken nehmen. Ich habe den Autor ins Herz geschlossen mit dieser Geschichte. Auch wenn das Buch nicht gut bewertet ist, für mich war es ein Highlight. Ich habe ja auch keinen Vergleich aber das ändert sich hoffentlich ganz schnell. Ein Buch was mich total in seinen Bann gezogen hat. Überraschungen und Wendungen dich mich sprachlos machen. Tolle Story und ein unglaublich angenehmer Schreibstil. Ich kann dieses Buch einfach zu empfehlen. Für mich in diesem Jahr was ganz besonderes.

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Eine düstere Zukunftsvision

Von: Hilal Türe / Hilou

05.11.2019

Zum Inhalt: Nach der Apokalypse 2025 ist die Welt nicht mehr so wie vorher. Mehrere Jahrhunderte später ist alles, was von unserer Zivilisation noch übriggeblieben ist, nichts als Plastik. In England leben die Menschen wie im späten Mittelalter unter einem strengen christlichen Regime. Die Beschäftigung mit der Wissenschaft wird als Ketzerei verfolgt. Die Kirche hat überall Spione. Auch das Sammeln von Fundstücken aus der Vergangenheit ist strafbar und wird geahndet. Den Pfarrer Lacy aus dem kleinen Örtchen Adicott St. George hat dies allerdings vor seinem mysteriösen Tod nicht davon abgehalten, Artefakte aus der Zeit vor der Apokalypse zusammen zu tragen. Zudem hatte er auch viele verbotene Bücher in seinem Besitz. Musste er vielleicht deswegen sterben? Der junge Priester Fairfax wird in das Dörfchen geschickt, damit er sich um die Beerdigung kümmert. Es ist eine beschwerliche Reise und ein ungemütlicher Aufenthalt. Je näher sich Fairfax mit den Umständen um Lacys Tod beschäftigt, desto mehr kommt er von dem rechten Pfad Gottes ab... Meine Leseerfahrung: Vorherige Romane von Harris kannte ich nicht. Mich hatte ausschließlich der Klappentext neugierig gemacht. Normalerweise finde ich Dystopien nicht unbedingt verlockend, Bücher mit negativem Ausgang versuche ich meist zu umgehen. Aber ich bin froh, dass hier meine Neugier gesiegt hat. Denn "Der zweite Schlaf" ist nicht einfach ein Roman über eine düstere Zukunft, sondern birgt viele politische wie auch historische Elemente, über die man auch nach Beendigung des Lesens noch nachdenkt.  Ich habe diesen Roman innerhalb von 2 Tagen verschlungen, weil er mich dermaßen gefesselt und aufgerührt hat. Die Geschichte ist tatsächlich nicht fernab der Realität. Man erfährt zwar auch am Ende des Buches nicht, wie es zur Apokalypse kam. Der Weg dorthin ist allerdings auch nicht wichtig. Vielmehr DASS es in Anbetracht der aktuellen Situation der Menschheit zwangsläufig zu einer Katastrophe kommen musste. Es ist interessant, wie die wenigen übrig geblieben Menschen versuchen, das Leben auf Erden neu zu ordnen, um zu überleben. Dass hier die Kirche die Führung mit strenger Hand übernimmt, erinnert mich ein wenig an 'The Handmaid's Tale'.  Die einzelnen Charaktere fügen sich sehr glaubhaft in das mittelalterlich geprägte  Setting ein, wobei ich mir bei einigen Figuren etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Ein anderer wichtiger Aspekt ist, dass die Story abrupt endet und viele offene Fragen zurück lässt. Allerdings bin ich der Meinung, dass Harris keinesfalls all diese Fragen überhaupt beantworten wollte. Ihm ging es um einen fundamentalen Denkanstoß, was ihm absolut gelungen ist. Auch nach Tagen ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich über "Was wäre wenn"-Szenarien grüble, die sich mit der Zukunft befassen. Fazit: Robert Harris hat mit diesem Roman das Bild einer beklemmenden Zukunft gezeichnet, worauf wir augenscheinlich hinzu steuern und womit wir uns alle auseinandersetzen sollten. Ein grandioses Werk zum Wachrütteln!

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Vita

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave« und zuletzt »München« wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von »Ghost« (»Der Ghostwriter«) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Für ein fröhliches Gemüt, als das Robert Harris sich selbst beschreibt, bietet er in seinen Romanen ziemlich düstere Aussichten, allerdings auf höchst unterhaltsamem Niveau.«

Gina Thomas, Frankfurter Allgemeine Zeitung (01. Oktober 2019)

»Unter den Romanciers ist Robert Harris ein britischer Superstar.«

Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung (02. November 2019)

»Robert Harris erzählt wie immer packend und ohne Umschweife. Mit seiner Botschaft geht er nicht hausieren, obwohl er wie immer eine hat.«

»Der britische Bestseller-Autor beweist erneut, dass er zu den besten seines Genres gehört.«

»Dieser so noch nie gelesene Blick „zurück in die Zukunft“ ist interessant, gruselig, humorvoll – und bis zum letzten Kapitel extrem spannend.«

Bettina Jäger, Ruhr Nachrichten (02. Oktober 2019)

»Es sind die Ungeheuerlichkeiten unserer Gegenwart, die Robert Harris in seinem neuen Roman auf bissige Weise kommentiert. Es ist sein bislang zeitkritischstes Buch.«

»Die Figuren und die von Harris erschaffenen Zukunftsvisionen sind so lebhaft und plausibel dargestellt, dass man die Spannung kaum aushalten kann.«

Sabine Abel, Bayerisches Fernsehen, Wir in Bayern (25. Oktober 2019)

»Robert Harris Roman ist ein Gedankenspiel, aber ein bemerkenswertes. Und packend erzählt.«

Roland Mischke, Rhein-Neckar-Zeitung (19. Oktober 2019)

»Meisterlich führt Robert Harris die Leser seines neuen Romans auf eine falsche Fährte.«

Thorsten Keller, Märkische Allgemeine (14. Oktober 2019)

»[Harris] baut einen Leseköder nach dem anderen in die gefinkelte Geschichte, sodass man des Lesens kaum müde wird und trotz drohender Apokalypse nicht verzweifelt.«

Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten (01. Oktober 2019)

»Ein spannender Roman, der immer wieder neue und überraschende Wendungen ins Spiel bringt.«

Axel Knönagel, dpa (08. Oktober 2019)

»Gut gefallen hat mir dieses Gedankenspiel, wie verletzlich unsere Zivilisation ist …«