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Die Abschaffung der Mutter Kontrolliert, manipuliert und abkassiert – warum es so nicht weitergehen darf

Kundenrezensionen (9)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04726-7

Erschienen: 08.03.2016
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Was ist das Muttersein unserer Gesellschaft wert?

Eine Schwangerschaftsvorsorge, die in Entmündigung gipfelt. Geburten, bei denen es vor allem um eines geht: (Kosten-)Effizienz. Ein Wochenbett, das seinen Namen nicht mehr verdient. Stillen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und keinesfalls zu lange. Väter, die versuchen, die bessere Mutter zu sein. Eine Politik, die alles dafür tut, Kinder so schnell wie möglich in die Krippe zu stecken. Die Verunsicherung von Müttern als Geschäftsmodell. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige.

Wer sich heute als Frau für ein Kind entscheidet, der muss verrückt sein, so könnte man meinen. Denn Mütter werden in unserer Gesellschaft zunehmend bevormundet, kleingehalten und überwacht. Jegliche Kompetenz mit dem eigenen Kind wird ihnen abgesprochen. Wer im Beruf ernstgenommen und von seinem Umfeld anerkannt werden möchte, der lässt seine Bedürfnisse als Mutter unter den Tisch fallen. Denn eines will man auf gar keinen Fall sein: eine Glucke. Schritt für Schritt vollzieht sich so die Abschaffung der Mutter. In ihrem Buch liefern Alina Bronsky und Denise Wilk eine schonungslose Analyse der Entwicklungen. Pointiert und zugespitzt schildern sie, wer die Nutznießer sind, und fragen, was sich ändern muss, damit Mütter wieder den Rückhalt bekommen, den sie verdienen.

Interview mit Alina Bronsky und Denise Wilk Zum Special

"Sich Hausfrau zu nennen, hat etwas Revolutionäres" - spiegel.de

"Mütter können heute nur alles falsch machen" - brigitte.de

"10 Thesen, warum es Mütter schwer haben" - myself.de

"Rabenmütter gibt's nur in Deutschland" - Hannoversche Allgemeine

»Ich sehe das Buch als wichtigen Beitrag auf der Suche nach einer echten Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere.«

SPIEGEL ONLINE, Christiane Hoffmann (10.04.2016)

Alina Bronsky, geboren 1978 in Jekaterinburg, und Denise Wilk, geboren 1973 in Freiburg, wissen ganz genau, wovon sie sprechen. Die beiden Frauen haben zusammengezählt zehn Kinder (Stiefkinder nicht mitgerechnet). Sie glauben nicht, deshalb allwissend zu sein oder in ihrer Mutterrolle besser zu funktionieren als andere. Aber sie haben jahrelang erlebt, was im Umgang mit Müttern schiefläuft. Alina Bronsky ist außerdem erfolgreiche Bestsellerautorin („Scherbenpark“, „Baba Dunjas letzte Liebe“), Denise Wilk begleitet als Doula schwangere Frauen und frischgebackene Mütter und gibt Eltern-Kind-Kurse.

»Ich sehe das Buch als wichtigen Beitrag auf der Suche nach einer echten Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere.«

SPIEGEL ONLINE, Christiane Hoffmann (10.04.2016)

»Ihr Buch beweist die Courage, ein heißes Thema anzufassen und es ohne Polemik, aber unterfüttert mit Statistiken und persönlichen Beobachtungen durchzudeklinieren.«

Falter (16.03.2016)

»Bronskys und Wilks Kritik an der Entmündigung von Müttern ist anregend und kein Grund, mit einem Beißreflex darüber herzufallen (...).«

Die Welt (05.03.2016)

»Die Autorinnen, selbst Mütter vieler Kinder, haben ein zugespitztes, provokantes und immer wieder auch amüsantes Buch geschrieben.«

Deutschlandradio Kultur, 28.05.2016

»Die schonungslose Analyse und couragierte Streitschrift ist (auch für Männer) absolut lesenswert.«

boersenblatt.net, 30.12.2015

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04726-7

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 08.03.2016

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Die Abschaffung der Mutter

Von: FrauMüller Datum: 02.06.2016

www.buchnotizen.de

Alina Bronsky und Denise Wilk haben mit "Die Abschaffung der Mutter" ein sehr streitbares, aber auch sehr wichtiges Buch geschrieben.

Die Mütter von insgesamt 10 leiblichen Kindern, haben vielfältiges Erfahrungen gesammelt. Aus der Einleitung geht hervor, dass das Buchprojekt wohl schon vor Veröffentlich für reichlich Wirbel gesorgt hat, denn das Vorwort kommt sehr kämpferisch daher, was mir zu Beginn nicht so gut gefallen hat.

Auch das Thema "Vollzeitmutter" fehlt nicht, denn gerade diese scheinen so manch anderen Müttern ein Dorn im Auge zu sein. Ich sage immer: Leben und leben lassen. Wenn eine Frau glücklich damit ist, ihre Kinder selbst zu erziehen und nicht in die Fremdbetreuung zu investieren, so ist das doch perfekt für die Kinder. Ich stelle immer wieder fest, dass es - leider - unter Müttern keinen Zusammenhalt gibt, jede meint, das Beste zu tun, aber ich sage, jeder wie er mag. Die Akzeptanz der Mütter, die ist wichtig. Nicht wer wie was und wo macht.

Ich bin sehr gerne für mein Kind da und mir ist es völlig egal, was andere darüber denken, denn es ist meine Entscheidung und mein Leben.

Richtig in Fahrt kommen die beiden Autorinnen, wenn es um den von allen Seiten propagierten Zwang der Betreuung von Kleinkindern geht. Die in den Medien stets positiv verbreitenden positiven Erfahrungen in der Kleinkinderbetreuung in Schweden und Frankreich widerlegen die beiden, mit prominenter Unterstütung des Familientherapeuten Jesper Juul nd dem Bindungsforscher Karlhein Brisch.

Fazit: Ein wichtiges, kämpferisches Buch und ganz besonders die Stellen über die oben erwähnte frühkindliche Betreuung sowie die ebenfalls lesenswerten Textstellen über die Situation Alleinerziehender in Deutschland sind absolut gut recherchiert und geschrieben. Auch soll das Buch dazu anregen, sich selbst als Mutter einmal zu reflektieren und sich von den Meinungen anderer und den in den Medien propagierten Trends schlicht und einfach zu distanzieren und sich auf seine Familie zu konzentrieren - ob nun mit Teilzeitjob oder ohne. Hauptsache alle sind damit glücklich und zufrieden. Freiheit für die Frau und Mutter, Freiheit für alle Menschen!!!

Rezension: Die Abschaffung der Mutter

Von: Uta Datum: 01.06.2016

www.vereinbarkeitsblog.de

Alina Bronsky und Denise Wilk schreiben sich in ihrem Buch mal den ganzen Frust von der Seele. Mütter werden ihrer Meinung nach kontrolliert, manipuliert und abkassiert. Sie werden von Beginn der Schwangerschaft an zu Patientinnen erklärt und entmündigt, können nichts richtig machen und bekommen keinerlei Anerkennung. Es ist ein Rant.

Sie sprechen viele richtige und wichtige Dinge an. Zum Beispiel

die Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt
die Abschaffung der Hebammen und
die mangelnde Wertschätzung für Fürsorgearbeit

Aber in einigen Punkten schießen sie, meiner Meinung nach über das Ziel heraus. So werden Väter, die sich einbringen wollen, verdächtigt, in Konkurrenz zu ihren Partnerinnen treten zu wollen. Das halte ich für ein eher seltenes Szenario, das hier aber als Gefahr hochstilisiert wird. Sonst gehen sie auf die positive Rolle, die Väter spielen können und die Vorteile eines 50/50-Modells nicht ein. Genauso wie sie generell nur Argumente für ihre Thesen anführen, aber keine Gegenpositionen darlegen oder auch nur Ursachenforschung betreiben, wenn man mal von einer diffusen Kritik an „der Wirtschaft“ und „der Politik“, die uns in ein bestimmtes Schema pressen wollen, absieht.

Die Autorinnen wollen absichtlich polemisieren. Das merkt man deutlich. Sie verteidigen ihre Position. Dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Differenziertheit und Ursachenforschung gewünscht. Und vor allem Alternativvorschläge zu dem, was sie kritisieren. Hier kommt zu wenig.

Auch die pauschale Behauptung, der Feminismus in Deutschland sei mütterfeindlich, finde ich nicht haltbar. Ich selber erlebe einen Feminismus für alle, der sich für Wahlfreiheit einsetzt.

Im Schlusskapitel stellen Alina Bronsky und Denise Wilk die Frage

Was ist passiert, dass Kinder keine geteilte Freude mehr sind, sondern ein individuelles Problem?

Ich möchte die Frage stellen, ob Kinder in Deutschland je eine „geteilte Freude“ waren. Denn den Eindruck habe ich nicht. Dennoch gehe ich mit der Forderung nach einer Willkommenskultur für Familien konform, die wünsche ich mir auch.
Fazit

Das Buch ist gut zu lesen, hat viele Stellen, bei denen ich genickt habe, aber mindestens genauso viele, bei denen ich den Kopf geschüttelt habe. Mir fehlen die Alternativorschläge. Es ist mir immer lieber, wenn man auch konstruktive Vorschläge macht und nicht nur polemisiert.



Vielen Dank an die Deutsche Verlagsanstalt für das Zur-Verfügung-Stellen eines Rezensionsexemplares.

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