Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

Roman

Bestseller Platz 31
Spiegel Hardcover Belletristik

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Unglaublich packend: Diese düstere Neuerzählung von »Alice im Wunderland« wird Ihnen den Schlaf rauben.

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …



Nichts für schwache Nerven: Henrys Neuerzählung von »Alice im Wunderland« ist brutal – gleichzeitig aber unglaublich packend.

Alle Bücher von Christina Henry:
Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland
Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin
Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland
Die Chroniken von Peter Pan – Albtraum im Nimmerland
Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen
Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald

Die Bände (außer Alice) sind unabhängig voneinander lesbar.

»Christina Henry nutzt die düstere Seite von Lewis Carrolls Werk, durchtränkt es mit Tim Burtons cineastischer Bildwelt und fügt ihm ihre eigene alarmierend groteske Vorstellungskraft hinzu. Daraus entsteht ein Roman, halb Rachetragödie, halb Slasherfilm.«

The Guardian (04. Juni 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Sigrun Zühlke
Originaltitel: Alice (The Chronicles of Alice)
Originalverlag: Ace, New York 2015
Hardcover, Pappband, 352 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-7645-3234-5
Erschienen am  16. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

▶️Wow, wow, wow, was für eine grandiose, absolut gelungene Neuerzählung von "Alice im Wunderland". Christina Henry. Magisch, düster und so unsagbar fesselnd◀️

Von: Babsi's Bloodbooks and more

07.07.2020

Wer kennt es nicht, das Märchen: Alice im Wunderland. Ein wunderschönes Märchen, das nicht nur kleine und große Kinder verzaubert hat. Christina Henry hat nun ihre Version dieses Märchens erschaffen Alice, ein junges Mädchen, gefangen in einem Alptraum, der nie zu enden scheint. Weggesperrt in einer Psychiatrie der übelsten Sorte vegetiert sie vor sich hin. Die einzige Abwechslung bietet ihr der furchteinflößende Hatcher, der in der Nachbarzelle eingesperrt ist. Als Alice und Hatcher die Flucht gelingt, bestimmt ihr gemeinsames Schicksal ihren Lebensweg. Gefährliche und lebensbedrohliche Situationen müssen sie zusammen meistern, denn sie sind irgendwie miteinander verbunden. Eine Odyssee durch alptraumhafte, verruchte Gegenden, beginnt. Eine Odyssee aber auch, die Alice an ihre Grenzen zu bringen scheint, die sie ins Ungewisse führt und die sie nie für möglich gehalten hat. Langsam kommt sie der Wahrheit über sich und des weißen Kaninchens näher. Christina Henry hat ein wundervolles uraltes Märchen in ein fantastisches Horror- Fantasie-Märchen umgesetzt. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und äußerst bildhaft. Die Protagonisten Alice und Hatcher passen mit ihren Charakteren wunderbar in diese Geschichte. Auch die Nebencharaktere haben genug Tiefe. Ich konnte mich von Anfang an in Alice reinversetzen, hab sie einfach gemocht, hatte großes Mitleid mit ihr. Ein junges Mädchen, das schon so fürchterliches erleiden musste. Ich habe während des Lesens immer darauf gehofft, das Alice die volle Wahrheit erfährt. Alice ist eine starke Persönlichkeit, der es Spaß macht zu folgen. Alices Unsicherheit darüber, was wirklich mit ihr geschah und warum sie in die Psychiatrie verbracht wurde, wird von Christina Henry nach und nach aufgedeckt und mit sehr viel Gefühl und passenden Worten beschrieben. Wird sie sich irgendwann wieder erinnern? Auch Hatcher, der sogenannte Axtmörder, hat seine Geheimnisse. Auch er ist sich unsicher darüber, was er für eine Vergangenheit und was die Zukunft bringt .. schließlich ist da immer dieses eine Gefühl... . Hatcher, der mir anfänglich etwas unsympathisch war, hat mich von seiner Persönlichkeit überzeugt. Nach und nach erfährt man, was sich wirklich in seinem Charakter verbirgt und was seine Gründe sind, dass er so ist, wie er ist. Ein Märchen neu zu erzählen, ja, es einen neuen Genré zuzuordnen, das ist Christina Henry hier absolut gelungen. Mit viel Fantasie, einem tollen Erzählstil und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, ist dieses Buch ein Lesehighlight in 2020. Das düstere, das magische, das unheilvolle und schlussendlich auch der automatisch gedankliche Vergleich mit den Figuren aus dem bekannten Märchen "Alice im Wunderland" von Lewis Carrol, hat mich total in denn Bann gezogen. Ein Buch, dass man gut der Reihe "All Age" zuordnen kann. Auch Alle, die riesengroße Fans von "Alice im Wunderland" sind, sollten sich diese faszinierende Version nicht entgehen lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich riesig auf die nächsten Bände. .... und für alle die, die auf den Geschmack gekommen sind, hier schon einmal die Daten, an denen die weiteren Bücher von Christina Henry auf dem deutschen Büchermarkt erscheinen werden: 31.08. 2020 Die Chroniken von Alice Die schwarze Königin 08.03. 2021 Die Chroniken von Peter Pan Albtraum im Nimmerland 08.10. 2021 Die Chroniken der Meerjungfrau Der Fluch der Wellen 08.03. 2022 Die Chroniken von Rotkäppchen Allein im tiefen tiefen Wald

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Düstere Fantasywelt mit detailreich gezeichneten Charakteren

Von: Nicole Kortmann

12.06.2020

#Rezension #5Hasen #nonqueer #letsreadchallenge2020 #13 Das ich dieses Buch fand war ein kompletter Zufall, aber auch ein echter Glücksgriff. Eigentlich hatte ich nach einem anderen Buch gesucht (eine Empfehlung einer Freundin), aber auf der Seite dieses Buches wurde mir „Alice“ vorgeschlagen. Und es ist einfach ein Traum! Titel: Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland Autor*in: Christina Henry Verlag: penhaligon Format: Print Klappentext: Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat … Rezension: Dieses Buch ist so herrlich düster, so makaber und blutrünstig. Zeitweise stapeln sich hier die Leichen, jedoch wird es nie unappetitlich oder eklig. Man erfährt was den Personen angetan wurde, aber bekommt es nicht in gefühlt hundert Details serviert. Ein Mord passiert einfach, weil er passieren muss, nicht weil die Autorin die Leser schockieren will, sondern weil es zur Geschichte gehört. Am faszinierendsten ist aber vielleicht, dass Alice trotz all dieser Grausamkeiten ihre Menschlichkeit niemals verliert. Und genau das ist es bei Alice, was mich so begeistert. Sie wurde vergewaltigt, von ihren Eltern ins Irrenhaus gesteckt, mit Drogen vollgepumpt und wie Dreck behandelt. Dennoch hat sie sich ihre Menschlichkeit bewahrt. Gezeichnet von einem grauenvollen Mal, in ihr Schicksal gezwungen und ständig unter Beobachtung und grausamen „Bossen“ ausgesetzt, schafft sie es dennoch nicht abzustumpfen. Manchmal verliert sie ihre Angst, ist nicht mehr in der Lage sich zu fürchten, aber sie kann keine unschuldigen Mädchen, kein unschuldiges Tier, leiden oder sterben lassen. Immer in Alice‘ Nähe findet sich auch Hatcher, ein liebevoller, verrückter und tief drin sehr weicher Axtmörder. Ja, Hatcher ist ein Axtmörder, niemand schwingt die Axt so schnell wie er, niemand hinterlässt so viele Leichen auf einer Reise wie Hatcher. Wobei Alice langsam auf einem „guten“ Weg ist und ihrem Mentor entsprechend nacheifert. Hatch würde vermutlich alles für seine Alice geben, ihre Liebesgeschichte ist so absonderlich wie völlig selbstverständlich in dieser Geschichte. Obwohl sie sich nur durch ein kleines Loch in der Wand unterhalten konnten, Alice ihre „Linie“ erst noch finden muss, steht für ihn außer Frage Alice jederzeit zu beschützen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von diesem Roman erwartet habe. Genau das was ich bekommen habe und irgendwie auch gar nicht. Er war einfach mal etwas ganz anderes als sonst – und vielleicht deswegen auch so gut. Dieser Roman lässt sich Zeit mit der Liebe zwischen den Protagonisten, mit der Erkenntnis was genau dort vor sich geht und Alice‘ Charakterentwicklung. Denn sie entwickelt sich wirklich das ganze Buch über weiter, ist zu keinem Zeitpunkt die Alice vom Anfang – auch wenn sie es manchmal gerne wäre. Es werden Nebencharaktere eingebracht und wieder aus der Geschichte rausgenommen, doch nie ohne, dass sie ihre Geschichte nicht zu Ende erzählt hätten. So werden alle losen Fäden, alle Andeutungen, verknüpft, bis an keinem Ende mehr zu ziehen ist. Wenn sich jemand fragt, was Antihelden sind, dann lest dieses Buch! Denn dass ein Axtmörder und ein Mädchen, das eigentlich nur zurückwill, die Welt retten, dürfte ein gutes Beispiel sein. Sie stolpern nicht immer frohen Mutes durch dieses Abenteuer, hinterlassen auch durchaus gerne mal die ein oder andere Leiche (wobei es eigentlich jeder „verdient“ hatte), aber letztlich kriegen sie es gebacken. Nebenbei gibt es Charaktere bei denen man bis zum Schluss nicht weiß, ob sie nun zu den Guten oder den Bösen gehören. Oder ob sie doch wieder Gute sind die böses tun, bzw. eben umgekehrt. Da kam sogar ich mal nicht hinter. Fazit: Eine wundervolle fantastische Welt, die bisher ihresgleichen sucht. Düster und gleichzeitig liebevoll wird hier die Geschichte um Alice und das Wunderland neu erzählt. Charaktere mit echter Entwicklung, Tiefe und so detailreich gezeichnet, dass es eine Wucht ist. Da macht es auch nichts, dass Band 2 erst im Herbst erscheint. Definitiv einer der besten Fantasyromane, die ich in letzter Zeit – vielleicht sogar überhaupt – gelesen habe. Wertung: 🐰🐰🐰🐰🐰

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Vita

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasyautorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau« sowie für ihre Bestsellerreihe »Black Wings«. Christina Henry liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

www.christinahenry.net

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Eine dunkle und berauschende Neuerzählung von ›Alice im Wunderland‹. Ein Muss!«

Kirkus Reviews (04. Juni 2019)

»Christina Henry packt einen direkt an der Kehle, drückt zu und schleift mit sich in Alice‘ Abenteuer.«

Phantastik-Couch (22. Mai 2020)

»Mit diesem Buch hat Christina Henry den fesselnden ersten Band der Reihe „Die Dunklen Chroniken“ geschrieben, der keinesfalls nur etwas für Fantasy-Fans ist.«

Thüringer Allgemeine (04. Juli 2020)

»Wow, was für ein Buch. Die Chroniken von Alice ist düster, absolut fesselnd und lässt kaum einen Moment zum Luftholen.«

Hertz 87.9 CampusRadio Bielefeld (14. Mai 2020)

»Die Story ist durch und durch schräg, spannend, brutal und dabei zugleich auch ziemlich witzig.«

WDR 2 Lesen (26. Mai 2020)

»Fantasy, die uns das Fürchten lehrt.«

TV für mich (30. April 2020)

»Diese neue Erzählung von Alice gibt einen komplett neuen Blickwinkel auf die Geschichte und deren Figuren.«

Sonic Seducer (20. März 2020)

Weitere Bücher der Autorin