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Die Erfindung des Lebens Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-630-87296-4

Erschienen: 14.09.2009
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Die Geschichte eines stummen Kindes, das sein Leben erfinden muss, um sein Glück zu machen

»Die Erfindung des Lebens« ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen …

In seinem neuen, autobiographisch inspirierten Roman erzählt Hanns-Josef Ortheil die Geschichte eines jahrelang stummen Kindes, dessen Eltern im Krieg und in der Nachkriegszeit vier Söhne verloren haben. Zusammen mit der ebenfalls stummen Mutter wächst es in einer künstlichen Schutzzone auf, aus der es sich erst langsam durch das geliebte Klavierspiel und den unorthodoxen Sprachunterricht des Vaters befreien kann. Doch die Befreiung ist schmerzhaft. Sie führt den Jungen auf lange, einsame Reisen durch Deutschland und in einem letzten Befreiungsakt schließlich nach Rom. Dort wird er ein erfolgreicher Pianist, der Freundschaften schließt und sogar ein Liebesverhältnis eingeht. Diese Bindungen aber zerreißen, und auch die Pianistenkarriere muss aufgegeben werden. Nach der Rückkehr nach Deutschland macht ihm ein früherer Lehrer den faszinierenden Vorschlag, es mit dem Schreiben zu versuchen …

In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

„Feinnervig, milieukräftig und zeitnah. Ein wunderbares Buch einer Ichwerdung“.

Börsenblatt (17.12.2009)

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

„Feinnervig, milieukräftig und zeitnah. Ein wunderbares Buch einer Ichwerdung“.

Börsenblatt (17.12.2009)

Ortheils Roman ist ein äußerst bewegendes Dokument, ein Buch, das durch seinen klaren, präzisen, ebenso berührenden wie mitleidlosen Stil überzeugt."

Ö1 / ex libris

"Der äußerst vielschichtige Roman ist komponiert wie eine Sinfonie in fünf Sätzen."

Kölner Rundschau (07.11.2009)

31.05.2017 | 20:00 Uhr | Fulda

Lesung

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18.06.2017 | 18:00 Uhr | Düsseldorf

Lesung

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Goethe-Museum/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung
Jacobistr. 2
40211 Düsseldorf

Tel. 0211/ 899 62 62 , goethemuseum@duesseldorf.de

24.06.2017 | 18:00 Uhr | Stuttgart

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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28.06.2017 | 20:00 Uhr | Fellbach

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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Stadtbücherei Fellbach
Berliner Platz 5
70734 Fellbach

Tel. 0711/58 51-297

05.07.2017 | 20:00 Uhr | Potsdam

"Wie ich arbeite": Vortrag, Diashow & Werkstattgespräch

im Rahmen von LIT:potsdam

Eintritt: 12 €
Der Ticketverkauf startet im Juni 2017

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Villa Quandt
Große Weinmeisterstraße 47
14469 Potsdam

07.07.2017 | 19:00 Uhr | Potsdam

Lesung und Festveranstaltung
zusammen mit Denis Scheck (ARD)
im Rahmen von LIT:potsdam

Tickets ab 15 €
Der Ticketverkauf startet im Juni 2017

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Villa Jacobs
Bertiniweg 2
14469 Potsdam

info@villa-jacobs.de

08.07.2017 | 13:00 Uhr | Potsdam

Lunch-Lesung

im Rahmen von LIT:potsdam

Der Ticketverkauf startet Ende April/ Anfang Mai 2017

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Palais Lichtenau
Kurfürstenstraße 40
14469 Potsdam

01.10.2017 | Wissen

Lesung im Rahmen der Westerwälder Literaturtage

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Kulturwerk
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

07.10.2017 | 17:00 Uhr | Hohwacht

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12.11.2017 | 17:00 Uhr | Stuttgart-Riedenburg

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Augustinum Stuttgart-Sillenbuch, Stiftstheater
Florentiner Str. 20
70619 Stuttgart-Riedenburg

Weitere Informationen:
Mozart Gesellschaft Stuttgart e.V.
70182 Stuttgart

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-630-87296-4

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 14.09.2009

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Ein Applaus für Ortheils Unvermögen

Von: Tanja Jeschke  aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Hanns-Josef Ortheil hat schon einige Liebesromane geschrieben, und jedes Mal geht er mit seltener Überzeugungskraft das Risiko ein, die fast ans Naive grenzende Freude am schönen Leben nicht nur zwischen den Zeilen der Beziehungen unterzubringen, sondern sie glänzend und begeistert direkt im Text auftrumpfen zu lassen. Wie schafft er es, dass man ihm das Weglassen des allzu Schmerzlichen augenzwinkernd verzeiht? Und wie bringt er dieses Herzklopfen zustande, mit der man seiner schönen Sprache auf ihrem Fluss folgt, als gleite man in einem Kahn zwischen stillen grünen Ufern?
Sein neuer Roman mit dem etwas aufgebauschten Titel „Die Erfindung des Lebens“ ist ein Roman, dessen Liebe sich auf ihn selbst bezieht, eine autobiografische Geschichte also, deren Inszenierung trotz ihres dunklen Anfangs eine rauschhafte Hochgestimmtheit verbreitet, der man sich gerne hingibt. Ein Junge wächst stumm neben seiner Mutter auf, der die Verluste von vier Söhnen vor diesem letzten die Zunge vollständig gelähmt hat. Die Genialität seines Vaters rettet ihn aus seiner Isolation, und wie dieser Sprachgewinn vor sich geht, verschlägt wiederum dem Leser die Sprache – das ist ungeheuerlich und kann hier nicht einmal skizziert werden. Der Junge lernt Klavier spielen und geht später nach Rom, um Pianist zu werden. Alles an ihm ist vielversprechend, alles genial und wundersam, das liest sich herrlich, und selbst eine banale Sehnenscheidenentzündung, die seine Karriere zerstört und ihn zum Schriftsteller macht, dient noch dem Eindruck, dass wir es hier nicht nur mit einer ungewöhnlichen Biografie zu tun haben, sondern mit einem großartigen Buch über das, was Literatur im Letzten ist: ein Handicap, ein überwundenes zwar, aber eben doch ein Ersatz für Unvermögen. Am Schluss gilt dann auch die eigentliche Hymne der Geschichte dem Klavierspieler, der nach langen Jahren wieder vor jubelndem Publikum auftritt, und so feiert Ortheil hier seinen Genuss, nicht ohne ihn - ein wenig verliebt ins eigene Talent und mit vollendeter Geste - an seinen Leser weiterzureichen.



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