Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung

Roman

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Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Weg zur Liebe …

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen.


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit bebildertem Anhang in s/w
ISBN: 978-3-7645-0663-6
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Fotografinnen-Saga

Leserstimmen

Eine starke Frau geht ihren Weg

Von: Gaby2707 aus München

07.05.2019

Mimi Reventlow lebt und arbeitet nun schon einige Zeit in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Außerdem betreut und pflegt sie liebevoll den schwerkranken Bruder ihrer Mutter, ihren Onkel Josef, der ihr in jungen Jahren die Fotografie nahe gebracht hat. Der Mann, in den sie verliebt ist, Hannes / Johann Merkle lebt nun auch wieder in seiner Heimatstadt. Aber die Verbindung der Beiden soll erstmal geheim bleiben. Warum – das erfährt Mimi auf leidvolle Weise erst später.Dem Webereibesitzer Herrmann Gehringer ist sie, die die Menschen „auf falsche Gedanken bringt“, ein Dorn im Auge. Dabei versucht sie doch nur, den jungen Leuten beizubringen, dass es außer der Weberei auch noch andere Berufe gibt, die sie ergreifen könnten. Es ist also nicht so einfach für die liebenswerte Wanderfotografin. Die Geschichte geht vom ersten Buch aus nahtlos über und ich bin sehr schnell wieder zuhause in dem Ort auf der Schwäbischen Alb und mitten unter ihren Menschen, wo die Männer in den Webereien arbeiten und die Frauen außer dem Haushalt, den Kindern und der Arbeit auf dem Feld auch noch Stickereiarbeiten machen müssen, damit das Geld zum überleben reicht. Es schockiert mich auch diesmal, wenn ich lese, wie arm und kärglich, ohne Freizeit, das damalige Leben in diesem Landstrich war. Petra Durst-Benning bringt mir die Zeit, die Menschen und vor allem auch ihre Situationen gekonnt näher. So empfinde ich z.B. den Unterschied zwischen dem Land- und dem Stadtleben als riesengroß. Ich werde mit Hochzeit und Tod, mit Verrat an Freunden und dem Lehrbeginn auf der Kunstschule konfrontiert. Die Personen, mit denen ich es hier zu tun habe, einige kenne ich schon, neue kommen hinzu, haben so vielfältige und vielschichtige Charaktere. Hier finde ich Menschen, die ich gerne als Freunde hätte, wie z.B. Mimi, aber auch Menschen, die ich gar nicht leiden kann, wie z.B. Herrmann Gehringer. Ganz wie im realen Leben. Die Autorin hat mich auch diesmal so in die Handlung hinein gezogen, dass ich auch diesmal wieder mit den Menschen auf der Alb gebangt und gelitten habe, mit ihnen gefeiert und mich mit ihnen über die tollen Fotografien gefreut habe, die Mimi von ihnen gemacht hat. Gefreut habe ich mich auch mit Alexander, der ein Stipendium bekommen hat und nun die Kunstschule in Stuttgart besuchen darf. Es sind einige Fragen offen geblieben und so freue ich mich heute schon auf die kommenden Wochen und Jahre, in denen ich Mimi Reventlow hoffentlich bald auf ihrem Weg begleiten darf. Ein tolles Buch über eine interessante Frau, die ihren Weg geht, in einer Zeit, die so ganz anders war, als die heutige. Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.

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Von der Wanderfotografin zur Atelier-Fotografin

Von: Kathrins Home

30.04.2019

Sie ist zurück! Mimi Reventlow kommt uns am Pfingstmontag 1911 vom Pfingstmarkt entgegen und die freudige Ungeduld auf Band 2 der Fotografinnen-Saga hat endlich ein Ende ;) Nachdem die deutsche Autorin Petra Durst-Benning uns mit „Anfang des Weges“ mit der Wanderfotografin wunderbar unterhalten hat, erwartet uns nun eine junge Fotografin, die mit einen Fotoatelier im Hause ihres kranken Onkels auf der schwäbischen Alb sesshaft geworden ist. Sie betont zwar immer wieder, das Bleiben am einen Ort wäre vorübergehend... aber in diesem Band findet Mimi ihre Liebe und wer weiß – vielleicht bleibt sie ja ;) Ja, es passiert wieder viel, denn Mimi findet nach und nach ihren Platz in der eingeschworenen Dorfgemeinde Laichlingen. Sie ist Ansprechpartnerin und Förderin der Jugend und Motivator für die Frauen der Leinenweberstadt... Vor allem aber ist sie eine junge Frau, die sich zwischen Pflege ihres todkranken Onkels und der Liebe zu Johann zu einer zeitweise leider fast schwach wirkenden Protagonistin entwickelt. Sie gibt sich in die Hände ihres Widersaches, dem Fabrikchefs Gehringer und verliert scheinbar ihre Ziele aus den Augen... in dem Moment fehlt mir die rebellische Mimi des ersten Teils, welche mit fotografischem Geschick, weiblichem Instinkt und jugendlichem Mut ihren Weg gegangen ist. Daher finde ich den Titel des zweiten Bandes „Die Zeit der Entscheidungen“ fast ein wenig irreführend, wenngleich viele Entscheidungen getroffen werden. Aber die Protagonistin wirkt hierbei eher farblos... schade. Erneut hat mich allerdings die Sprache der Autorin gepackt! Ohne Schnörkel, aber mit viel Niveau nimmt uns die Autorin mit in die Welt rund um 1900 und es macht wieder sehr viel Spaß, in diese Zeit einzutauchen. Petra Durst-Benning macht es uns leicht, fantasievolle Bilder beim Lesen vor unserem inneren Auge entstehen zu lassen. Sprachlich hat mich die Autorin wieder gefesselt – inhaltlich leider nicht so sehr... aber ich hoffe auf Band 3, der im Frühjahr 2020 erscheint, wenn Mimi wieder auf Reisen geht! Dieses Mal mit dem jungen Anton, wie uns die Leseprobe am Ende des Romans als Schmankerl und zum Schüren der Vorfreude auf „Die Welt von morgen“ verrät. Ein besonderes Goodie sind die historischen Fotos am Ende des Buches, welche die Schriftstellerin beigesteuert hat und von denen sie zum Schreiben inspiriert wurde. Sie verdeutlichen das Tun Mimis und erinnern mich an so manches Fotoalbum meiner Großeltern, welches ich als Kind staunend betrachtet habe... alles in allem ein empfehlenswerter Roman, der übrigens auch gut ohne Band 1 gelesen werden kann.

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Vita

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

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24. Okt. 2019

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19:30 Uhr | Oberderdingen | Lesungen
Petra Durst-Benning
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