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Die Frau an der Schreibmaschine Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75632-2

Erschienen: 14.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Sie ist eine einfache Schreibkraft. Doch sie
hat alle in der Hand …

Mit ein paar Anschlägen auf ihrer Schreibmaschine kann sie jemanden lebenslang ins Gefängnis befördern. Rose Baker arbeitet als Stenotypistin im New York City Police Department. Geständnisse zählen zu ihrem Alltag. Es ist das Jahr 1923. Und wenngleich Rose grausame Details über Messerstechereien und Morde protokolliert – sobald sie den Verhörraum verlässt, zählt sie wieder zum schwachen Geschlecht. Doch die Zeiten ändern sich. Die Frauen auf New Yorks Straßen tragen Bob, trinken Alkohol. Die prüde Rose allerdings hängt am Bild der fürsorglichen Frau. Und an dem charmanten Seargent, den sie heimlich anhimmelt. Bis eines Tages eine neue Kollegin kommt: die glamouröse Odalie. Sie entführt Rose in die Nachtclubs der Stadt. Rose ist schockiert – und ebenso fasziniert. Aus Faszination wird Obsession. Und dann gibt es einen mysteriösen Todesfall …

Suzanne Rindell (Autorin)

Suzanne Rindell promoviert derzeit über Amerikanische Literatur an der Rice University. Die Frau an der Schreibmaschine ist ihr erster, vielgelobter, extrem spannender Roman über Singlefrauen in den Roaring Twenties in New York City – und den ein oder anderen Mord. Leserinnen und Leser weltweit diskutieren voller Hingabe die überraschenden Wendungen und das nicht minder überraschende Ende des Romans. Kein Wunder, dass Keira Knightley in der geplanten Verfilmung Regie führen und die Hauptrolle spielen will.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Beate Brammertz
Originaltitel: The Other Typist
Originalverlag: Amy Einhorn Books / Putnam

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75632-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 14.09.2015

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Überzeugendes Buch

Von: Nicca Datum: 12.03.2016

www.kosmeticca.blogspot.de

Das Buch hat meiner Meinung nach ein wundervolles, ansprechendes und irgendwie trotzdem schlichtes Cover. Mir gefällt die Farbkombination wirklich sehr gut, eben weil auf knallige Farben verzichtet wird. Das lässt das Buch geheimnisvoller und interessanter wirken.

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Büchern oder Filmen, die ein bisschen in die Krimi-Schiene abrutschen. Mysteriöses nach-dem-Mörder-suchen ist einfach nicht wirklich mein Fall. Aber ich fand das Cover von "Die Frau an der Schreibmaschine" so unglaublich ansprechend und die Beschreibung klingt auch nicht schlecht, also wollte ich dem Buch eine Chance geben.

Durch die Thematisierung der Schreibmaschine in dem Buch habe ich selbst wieder Lust darauf, das Gerät rauszuholen und ein bisschen darauf zu rumzutippen. Nach ungefähr fünf Minuten hat man zwar gar keine Lust mehr darauf und ist von den vielen Nachteilen genervt, aber hey, immerhin hatte man dann fünf Minuten voller Nostalgie! :D

Ich habe mich in den Schreibstil verliebt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, das finde ich sehr erfrischend. Eine für mich unbekannte Welt aus der Sicht einer anderen Person zu erleben, ist wirklich spannend. Ich bin in dem Buch versunken und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Ich mag die Charaktere (natürlich manche mehr und manche weniger), es ist von jeder Sorte etwas dabei - dadurch wird das Buch nicht langweilig. Aber auch allgemein kann ich nur sagen, dass ich von der Story positiv überrascht wurde, obwohl ich ja eigentlich (wie oben bereits erwähnt) kein großer Fan von Storys aus dem suchen-wir-den-Mörder-Bereich bin.

Fazit
Mich hat das Buch überzeugt. Ich möchte natürlich nicht zu viel über den Inhalt verraten, weil ich sonst die Spannung rauben würde, aber mir gefällt die Story wirklich gut. Eigentlich habe ich befürchtet, dass mich das Buch enttäuschen wird - so war es jedoch nicht. Wenn euch das Cover auch so sehr anspricht, wie mich, dann versucht es doch auch mal mit "Die Frau an der Schreibmaschine"! :)

New York, die Roaring Twenties und starke Frauen

Von: Alexandra (The Read Pack) Datum: 22.11.2015

www.readpack.de

Rose ist Stenotypistin im New York City Police Department. Mit flinker Hand schreibt sie die Geständnisse der schwersten Verbrecher mit und bekommt so tiefe Einblicke in so gar nicht “weibliche” Themen. Diese toughe Seite steht ganz im Kontrast zum braven Wesen der jungen Frau und auch zu ihrer Rolle als „schwaches Geschlecht“ in der Gesellschaft. Noch weiter bricht Rose aus dieser ihr zugedachten Rolle aus, als sie Odalie kennen lernt: diese entführt Rose in die Nachtclubs der Stadt und lockt mit dem Reiz des Verbotenen. Bis alles ein tragisches Ende findet.

„Die Frau an der Schreibmaschine“ ist ein Roman, der mich wirklich hin und her gerissen hat. Einerseits liebe ich das Setting und die detaillierte und authentische Sprache, andererseits brauchte die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu lang, um in konkrete Bahnen zu kommen. Andeutungen auf ein großes Geschehnis, die dann gar nicht beziehungsweise zu knapp abgehandelt wurden, haben mich schlussendlich ein wenig enttäuscht.
Die 1920er in New York sind eine spannende Kulisse für diese Geschichte und die Hintergründe, die Darstellung der sozialen Rolle der Frauen zu dieser Zeit, von Prohibition und ersten Ansätzen von Rebellion, haben mich schwer begeistert. Ich mag diese Epoche und habe viele bekannte, aber auch einige neue Aspekte kennengelernt.
Auch die Protagonistinnen (vor allem die Damen der Geschichte sind es, die diesem Buch ihren Stempel aufdrücken) können faszinieren: Rose und Odalie sind so gegensätzlich, wie zwei Frauen nur sein können. Im Verlauf der Geschichte ergänzen sie sich aber auf spannende Weise und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, aber auch ihrer zweischneidigen Beziehung, ist absolut faszinierend zu lesen.
Einziges Manko ist da wirklich der zum Teil zähe Verlauf der Geschichte, die stetigen Andeutungen eines großen Geschehens und dann dessen knappe Umsetzung. Ich hätte mir bei dem Vorspiel mehr erwartet, hätte die Verwicklung gern genauer analysieren können. Das hat meine Begeisterung gedämpft und mich das Buch leicht enttäuscht beenden lassen.

Unterm Strich bleibt „Die Frau an der Schreibmaschine“ aber eine interessante Lektüre und ein schöner Roman für Fans dieser Epoche. Wer (wie ich) andeutungsweise einen Krimi erwartet hatte, sollte nicht zu hohe Erwartungen in das Tempo der Handlung haben, sondern eine ruhige und detaillierte Geschichte erwarten.

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