Die Frauen am Fluss

Roman

Hardcover
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England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

»Den 500-Seiten-Wälzer schmökert man im Nu durch. Die Geschichte um einen Mord im Slaughterford der 20er-Jahre und eine geheime Liebe fesselt durch Detailreichtum, das spannende Figurenensemble und vor allem die typisch englische Atmosphäre."

FREUNDIN (16. Mai 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Babette Schröder
Originaltitel: The Hiding Places
Originalverlag: Orion
Hardcover mit Schutzumschlag, 496 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-29207-9
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend historisch gut

Von: Bücherliebe

25.01.2019

Die Frauen am Fluss von Katherine Webb England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ. Der Prolog dieser Neuerscheinung aus der Feder von Katherine Webb erzählt von einem Mord im Jahre 1922, der die Gemüter der Landbevölkerung im idyllischen Slaughterford erschüttert. Erst nach und nach, in behutsamen Rückblenden, werden Motive und Hintergründe dieses Ereignis beleuchtet und dem Leser die Verbindung dieser schrecklichen Tat zur Gegenwart offenbart. Dieses Buch liest sich sehr schön und leicht und man bleibt gerne dran. Die verschiedenen Frauenschicksale zeigen die gesellschaftliche Ordnung des damaligen Englands auf, die Normen und herrschenden Vorurteile. Beim Lesen stellt man zwangsläufig fest, wie hoch die (Mit-)Schuld der Gesellschaft an gewissen Dingen zu bewerten ist. Abwechselnd wird aus den Perspektiven der Protagonistinnen berichtet, so ist man immer nah dran an ihren Gedanken und Empfindungen, man fühlt und leidet mit. Und man ermittelt mit, denn die Suche nach dem Mörder wird zu einem zentralen Punkt in der Handlung. Die Handlung bietet einige Überraschungen und Wendungen. Auch die Auflösung ist nicht vorhersehbar. Jedoch hat die Geschichte immer wieder einige Längen und ist nicht so spannend, wie es der Klappentext suggeriert. Dennoch verdiente 4 von 5 Herzen

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Ein historischer Krimi mit mega Plottwist

Von: Juliane - I AM JANE

27.12.2018

Es fällt mir SO schwer, in dieser Rezension nicht genau das zu schreiben, was mich bei diesem Buch am meisten beschäftigt. Denn es wäre ein Spoiler – das, was das Buch ausmacht und für mich zu einem Highlight macht. Ein richtig guter Plottwist! Dabei beginnt der Roman recht ruhig und nach einem bekannten Schema von historischen Familiengeschichten. Wir lernen verschiedene Personen kennen, dadurch, dass sie aus ihrer Sicht die aktuelle Situation beschreiben. Ich mochte dort schon die verschiedenen Arten von Personen. Die Städterin Irene, die stumme Clemmie und die eigensinnige Pudding (ja, die arme wird wegen ihrer Figur so genannt). Die drei Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Gerade mit Irene konnte ich mich durch ihre melancholische und leicht verzweifelte Art identifizieren. Ihr Heimweh, die Scheu mit den Dorfbewohnern zu sprechen. Die Verwirrung über ihre Gefühle. Auch Pudding mochte ich, wobei mir ihre resolute Art manchmal etwas zu fremd erschien. Sie hatte zwar mein Mitleid für ihre Situation, doch konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Und dann gab es Clemmie, die nicht spricht. Man erfährt nicht, warum sie nicht sprechen kann. Dafür erfahren wir viel über ihre Gedankenwelt, die teilweise etwas sonderbar war. Mit ihr wurde ich nicht sonderlich warm – auch wenn ihr Erzählteil meist am interessantesten war. Das Buch zählt als historischer Roman, doch ist das zentrale Thema ein Kriminalfall. Dass ein Mord passiert hatte ich beim Lesen völlig vergessen, ich folgte Irene bei ihren täglichen Problemen in den Dorf. Als es dann geschah, war ich ziemlich überrascht. Vor allem bei der Wahl des Opfers. Ich glaube das ist auch das, was die die Spannung ausmacht. Die Suche nach dem Motiv. Denn so viele hätten die Wut eines Mörders viel mehr verdient? Nachdem Pudding beginnt zu ermitteln, gibt es in dem Buch einen kleinen Hänger und es zog sich. Wieder berichten die Figuren aus ihrem Alltag. Eine Liebesgeschichte bahnt sich an, der ich irgendwie nicht über den Weg traute. Ich weiß auch nicht, irgendwie schien sie mir unwirklich und ich dachte, es steckt mehr dahinter. Dann kam mein Highlight: Ein so wunderbar überraschender und VÖLLIG unerwarteter Plottwist. Ich hatte natürlich wieder selbst einige Theorien, aber diese erwischte mich kalt. UND ES PASST SO GUT! Wirklich, das Buch wird von einer 08 / 15 historischen Geschichte zu einem vielschichtigen historischen Krimi. Mich juckt es in den Fingern, das Buch noch einmal zu lesen und Ausschau nach Hinweisen zu erhalten. Sollten welche versteckt sein? Da diese gerade mal mein zweiter Roman von Katherine Webb war, gibt es für mich zum Glück noch viel von ihr zu erkunden. Ich bin gespannt auf viele weitere Lesehighlights! Fazit: “Die Frauen am Fluss” entpuppte sich für mich als historischer Krimi, der nach einigen Längen in dem Mittelteil einen so überraschenden Plottwist bereithielt. Wow! Im letzten Drittel hing ich nur so an den Seiten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Plus: Starke Frauen in den Hauptrollen, die ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen.

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Vita

Katherine Webb, geboren 1977, studierte Geschichte an der Durham University und arbeitete mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Nach ihrem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten die Romane »Das Haus der vergessenen Träume«, »Das verborgene Lied«, »Das fremde Mädchen« und »Italienische Nächte«, die allesamt SPIEGEL-Bestseller wurden. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath, England.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»(…) Ein intelligenter Krimi (...) als hätte Agatha Christie ihre Hände mit im Spiel gehabt.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung (01. Juli 2018)

»Ein überraschender Twist im Plot bringt die Wahrheit ans Licht.«

APA, Nachrichtenagentur (23. Mai 2018)

»Die Spannung bleibt auf jeder Seite bestehen. (…) (Für) Fans von Lucinda Riley und von guten historischen Romanen sowie Anglophile, die sich für Jane Austen begeistern können – oder die anderen Romane von Bestsellerautorin Katherine Webb.«

Berner Zeitung (CH) (06. Juli 2018)

»Mancher Kritiker sieht in Katherine Webb eine Art neuer Jane Austen (…).«

Dresdner Neueste Nachrichten (01. Juli 2018)

„Über Seiten und Seiten weiß man nicht, ob einem das Herz brechen oder gefrieren soll, ehe einen ein genialer Twist erlöst: aus maximaler emotionaler Erschöpfung –und aus einer Zeit, die zum Glück lang vorbei ist.“

Berliner Zeitung

»Katherine Webb ist bekannt als eloquente Switcherin zwischen zwei Zeitebenen. (…) Mit einer starken Figurenzeichnung und einem überzeugenden Bild der Gesellschaft punktet Katherine Webb. (…) Hier beweist die Autorin eindeutig ihre Klasse.(…)."

www.histo-couch.de (17. Juli 2018)

»Spannend.«

Frauenmagazin BELLA (23. Mai 2018)