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Die Geschichte von Zoe und Will Roman

Ab 14 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26874-6

Erschienen: 22.07.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein packendes Roadmovie und eine herzergreifende Liebesgeschichte

Wenn du dich das erste Mal verliebst, gehört dir die ganze Welt. Alle Probleme verschwinden im Rückspiegel, und vor dir liegen die Freiheit und das Glück zu zweit. So geht es der fünfzehnjährigen Zoe, die zusammen mit Will von zu Hause abhaut. Eine aufregende Reise steht den beiden bevor. Eine Reise, auf der sie sich mit jeder Meile besser kennenlernen, auf der sie aber auch erfahren, dass die Nähe gefährlich und das Glück zerbrechlich sein können. Denn da sind noch Zoes Vater und die Polizei, die die beiden um jeden Preis einfangen wollen …

Zoe und Will brennen durch: Die fünfzehnjährige Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist – vor allem nicht, wenn er trinkt. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde alles tun, um Zoe zu beschützen. Sie zum Lachen zu bringen, bei ihr zu sein. Zoe ist die Einzige, die je an ihn geglaubt hat. Die davon überzeugt ist, dass er seinen Schulabschluss schaffen kann. Doch jetzt gehen sie beide nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe. Für einen kurzen Augenblick scheint alles perfekt – dass der Augenblick nicht ewig dauern kann, ahnen sie … Mutig, ehrlich und charmant erzählt Kristin Halbrook die zu Tränen rührende Geschichte von Zoe und Will, die an die Macht der Liebe glauben.

„Fesselndes Roadmovie, in dem Kristin Halbrook durch ständig wechselnde Erzählperspektiven die Spannung bis zur letzten Seite hoch hält.“

Hörzu (26.07.2013)

Kristin Halbrook (Autorin)

Kristin Halbrook lebt in Seattle. Sie liebt guten Kaffee, gutes Essen, gute Musik, hin und wieder Sport und natürlich Bücher. Die Geschichte von Zoe und Will ist ihr Debütroman.

„Fesselndes Roadmovie, in dem Kristin Halbrook durch ständig wechselnde Erzählperspektiven die Spannung bis zur letzten Seite hoch hält.“

Hörzu (26.07.2013)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Beate Brammertz
Originaltitel: Nobody but us book 1
Originalverlag: HarperTeen

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-26874-6

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 22.07.2013

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'Die Geschichte von Zoe und Will' von Kristin Halbrook

Von: Corazon1705 Datum: 12.04.2015

the-infinite-bookshelf.blogspot.de

Inhalt
Seit ihrer ersten Begegnung wissen die stille Zoe und der temperamentvolle Will, dass sie füreinander bestimmt sind: Will beschützt Zoe, und Zoe glaubt an Will - auch wenn das sonst niemand tut. Eines Nachts brechen die beiden in Wills altem Camaro auf, um fern von zu Hause ein neues, besseres Leben zu beginnen. Denn Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde für Zoe alles tun: sie zum Lachen bringen, auf sie aufpassen, bei ihr sein. Denn Zoe ist die Einzige, die ihn unterstützt, die davon überzeugt ist, dass er die Highschool schaffen kann. Aber jetzt gehen sie nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe, und für einen kurzen Augenblick lang scheint alles perfekt - doch Zoe und Will ahnen, dass das Glück nicht ewig andauern kann...

Anfang
Zoe
Er düst in seinem Camaro die Straße entlang, schlingert nach links und rechts über die kürzlich frisch aufgeschüttete Schotterstraße und kommt schlitternd vor meinem Haus zum Stehen. Er fährt so schnell, dass mein Dad ganz sicher aus seinem Vollrausch erwacht und mich erwischt, bevor ich aus dem Haus schlüpfen kann.
''Verdammt, Will, willst du ihn etwa aufwecken?'', zische ich, als er aus dem Wagen steigt und die Tür zuknallt.
Will blickt zu meinem Fenster hoch und geht über den knirschenden Kies auf mich zu, während er den Schlüsselbund um seinen Finger kreisen lässt.
''Ach, komm schon, der hat doch schwerer getankt als jeder Truck'', witzelt er mit einem dämlichen Grinsen. Ich verdrehe die Augen und schiebe mich aus Fensterbrett.
Der Reißverschluss an meiner Reisetasche und die Schnall an meinem Kosmetikkoffer sind fest geschlossen,
Das Fliegengitter bereitet mit mehr Probleme als sonst, und ich fummle fast eine ganze Minute lang daran herum. Schließlich löst es sich aus dem Rahmen und fällt mit einem ohrenbetäubenden Scheppern, das die Stille der Nacht zerreißt, zu Boden.

Meinung
Bei diesem Buch handelt es sich um eine tragische Lovestory. Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander und fliehen vor ihrem alten Leben mit dem Ziel irgendwo weit weg zusammen ein neues Leben zu beginnen.
Bei den zwei Jugendlichen handelt es sich zum einen um die 15-jährige Zoe. Zoe ist ein sehr ängstlicher und schüchternes Mädchen die darauf hofft mit Will, ihrer ersten großen Liebe, ein neues Leben anzufangen. Sie ist eine gute Schülerin und sehr schlau, doch in Sachen Liebe noch unerfahren. Durch ihre schüchterne Art fand ich sie direkt sympatisch.
Dann gibt es da noch Will, Zoes große Liebe. Er ist ein 18-jähriger, abenteuerlustiger Junge und auch er will ein neues Leben anfangen. Seine Mutter hat ihn als Baby verlassen und seinen Vater kennt er nicht. Seine Kindheit verbrachte in verschiedenen Familien und landete schließlich im Heim. Er sagt von sich selbst, dass er nicht der Schlauste ist und traut sich selbst nicht zu die Schule zu beenden, will mit Zoe abhauen und später für sie sorgen während sie weiter zur Schule geht. Auch Will finde ich im Großen und Ganzen total in Ordnung.
Die Idee dieser Geschichte hat mich direkt interessiert und in Kombination mit dem Cover musste ich dieses Buch einfach haben und lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist gut. Sie schreibt abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Will.
Trotzdem hat mir in dieser Geschichte etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen warum, aber dieses Buch hat mich nicht so gefesselt wie andere Bücher. Damit möchte ich dieses Buch auf keinen Fall schlecht machen, denn die Idee ist toll, wie ich finde, aber mir persönlich hat zum Beispiel die Spannung gefehlt. Auch war es an manchen Stellen etwas langatmig.
Das Ende des Buches hatte es dann aber nochmal in sich und ich darf gestehen, dass ich etwas emotional wurde ;)
Alles in allem ist dies eine Geschichte mit einer guten Idee dahinter, welche, meiner Meinung nach, aber noch ausbaufähig ist. Trotzdem bereue ich es nicht das Buch gelesen zu haben!

Kristin Halbrook – Die Geschichte von Zoe und Will

Von: Debütliteratur Datum: 05.03.2015

https://debuetliteratur.wordpress.com/

Obwohl “Die Geschichte von Zoe und Will” ein Debüt aus dem Jahr 2013 ist und daher nicht mehr ganz aktuell ist, möchte ich es euch dennoch heute vorstellen, denn es ist nicht nur eine sehr lesenswerte Geschichte, sondern die Handlung passt aufgrund des Road-Movie-Themas auch noch perfekt in den Sommer. :-)

„Die Geschichte von Zoe und Will“ ist kurz nach Erscheinen im letzten Sommer bei mir eingezogen und ich frage mich echt, warum ich das Buch so lange auf meinem SuB habe liegen lassen. Denn hinter diesem Buch mit seinem Cover, das vom Original übernommen wurde und das so viel ausdrückt, liegt eine ganz wunderbare und vor allem tiefgründige und gefühlvolle Geschichte. Obwohl es für mich sonst immer ein Pluspunkt ist, wenn sich ein Buch schnell und leicht lesen lässt, ist es hier fast schon schade, denn ich hätte so gerne noch viel mehr Zeit mit Zoe und Will verbracht.

Abwechselnd wird die Geschichte sowohl aus Zoes als auch aus Wills Sicht erzählt und dadurch bekommt der Leser sehr eindringlich die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere vermittelt. Witzigerweise konnte ich fast mehr mit Will mitfühlen als mit Zoe. Bei Will ist es vor allem der Drang, Zoe zu beschützen, der ihn dazu bringt, mit ihr Reißaus zu nehmen. Er würde einfach alles für Zoe tun, sie ist seine echte und wahre und einzige große Liebe. Alles, was er tut, tut er für sie. Er möchte sie beschützen, für sie stark sein, ihr aber gleichzeitig auch helfen, selber stark zu sein. Er möchte ihr ihre Angst nehmen und ihr dabei helfen, all die schlimmen Erinnerungen an ihre Vergangenheit loszuwerden. Wills tiefe Liebe zu Zoe spricht aus jedem Wort, das er an sie richtet, liegt in jedem seiner Blicke und in jeder seiner Gesten. Will ist ein ganz aufrichtiger und treuer Mensch. Nur leider handelt er manchmal sehr impulsiv und bringt sich dadurch in Schwierigkeiten. Und leider bestehen seine Reaktionen manchmal darin, um sich zu schlagen. Und das bringt ihn erst recht in Schwierigkeiten.

Zoe ist die Vernünftige in der Beziehung. Sie hat sich angewöhnt, den Kopf einzuziehen und ihrem Vater aus dem Weg zu gehen. Sie ist unsterblich in Will verliebt und würde mit ihm bis ans Ende der Welt gehen. Doch bei ihr kommen während des Road-Trips schnell Zweifel auf. Sie macht sich Sorgen um das Geld, um ihren Vater, um die Schule, um die Zukunft. Will schafft es zwar meistens, sie aus ihren Grübeleien zu reißen, aber den letzten Funken Zweifel, ob die beiden wirklich das Richtige tun, kann er nicht zum Erlöschen bringen. Und obwohl sich die beiden Teenager so sehr lieben, kommt es dadurch immer wieder zu Spannungen. Beide sind unsicher, können mit ihren Ängsten und ihren überschäumenden Gefühlen nicht richtig umgehen, und verletzen sich dadurch gegenseitig. Die Stimmung ist immer wieder sehr angespannt und die Verzweiflung der Charaktere überträgt sich durch den eindringlichen Schreibstil der Autorin auch direkt auf den Leser. Man möchte den beiden am liebsten irgendwie helfen. Aber das geht nun mal leider nicht.

Neben den schwierigen und dramatischen Szenen gibt es aber auch immer wieder Momente puren Glücks. Zoe und Will sind so ein tolles Paar und es hat mir so viel Spaß gemacht, den beiden beim Rumalbern und Flirten zuzuschauen. Manchmal vergessen sie wirklich alles um sich herum und sind einfach nur zusammen, einfach nur glücklich. Sie gehen so liebevoll miteinander um und man merkt als Leser schnell, dass sie einfach zusammengehören. Neben den Szenen in der Gegenwart gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen erzählt wird, wie Zoe und Will sich kennengelernt haben. Dadurch wird die Liebe der beiden noch lebendiger und greifbarer und auch authentischer. Denn es ist keine Liebe auf den ersten Blick, sondern eine Beziehung mit einer Geschichte. Diese unbeschwerten Momente haben nicht nur Zoe und Will, sondern auch mir immer wieder gutgetan.

Ich möchte gar nicht mehr viel sagen, denn die Geschichte von Zoe und Will sollte man einfach selbst erlesen und erleben. Zum Ende würde ich gerne noch ein paar Worte verlieren, aber da ist die Gefahr zu groß, dass ich euch die Spannung nehme. Auf jeden Fall war ich vom Ausgang des Buches sehr überrascht und es ist mir sehr nahegegangen. Aber lest am besten selbst!

Mein Fazit
* * * * * *
“Die Geschichte von Zoe und Will” begeistert durch ihre Tiefgründigkeit und Emotionalität und bereitet seinen Lesern wunderbare Lesestunden.

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