Die Hoffnung zwischen den Zeilen

Roman

(7)
Hardcover
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Zwei mutige Frauen kämpfen in der Nachkriegszeit um eine selbstbestimmte Zukunft

Hamburg 1949: Als Ulrike Hartmann erfährt, dass ihr Verlobter Hans im Krieg gefallen ist, verlässt sie verzweifelt ihre zerstörte Heimat und wandert nach Schweden aus. In ihrem Koffer hat sie ein Bündel Briefe, die Hans im Krieg jahrelang von einer Schwedin namens Elsa Petterson erhalten hat. Ulrike reist zu Pettersons Wohnort in die Provinz, versucht herauszufinden, in welchem Verhältnis sie zu Hans stand. Beide Frauen entwickeln eine Freundschaft, und Ulrike erfährt etwas schier Unglaubliches über Hans, das ihrer aller Leben für immer verändern wird ...

„Elin Olofsson schreibt so anschaulich, raffiniert und spannend, dass es die Leser bis zur letzten Seite in Bann hält.“

Aftonbladet

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Nina Hoyer
Originaltitel: Krokas
Originalverlag: Wahlström & Widstrand, Stockholm 2017
Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10364-7
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Krokom, Schweden

Leserstimmen

Ein Roman, der einen vielleicht nicht direkt verzaubert, aber auf seine Art und Weise authentisch ist und so überzeugen kann!

Von: sk

29.12.2019

Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr. Im Hintergrund erkennt man einen Zug und einen Bahnsteig. Im Vordergrund steht eine Frau, die blonde Haare hat, welche zusammengebunden sind. Außerdem trägt sie eine dunkelgrüne Jacke, einen schwarzen Rock sowie braune Heels und sogar weiße Handschuhe. In ihrer rechten Hand hält sie einen Regenschirm, während sie in der linken Hand einen Koffer hält. Zudem steht sie dem Betrachter mit dem Rücken zugewandt. Das Cover ist auf jeden Fall an die Handlung angepasst worden und zeigt zudem auch noch auf welcher Zeitebene der Roman spielt. Zum Inhalt: Die Handlung spielt in Hamburg im Jahre 1949, vier Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Deutschland liegt in Schutt und Asche, die Menschen sind mit dem Überleben beschäftigt. Als Ulrike Hartmann erfährt, dass ihr Verlobter Hans in Norwegen umgekommen ist, hält sie nichts mehr in ihrer zerstörten Heimatstadt. Die eher unbekannte Schwiegermutter hat keine tröstenden Worte parat und wirft ihr nur ein Bündel Briefe vor die Füße. Voller Verzweiflung geht Ulrike der letzten Spur nach, die ihr Hans hinterlassen hat. Sie reist zu einer ihr vollkommen unbekannten Frau nach Schweden, mit der Hans während des Krieges jahrelang in Briefkontakt stand. Hatte Hans in Schweden etwa eine Liebschaft gehabt? Ein Roman über die Wirren des Krieges, das Trauma der Nachkriegsjahre, das wahre Leben und über eine Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Frauen, die vollkommen andere Schicksale haben und doch irgendwie miteinander verbunden sind. Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Olofsson war sehr flüssig, detailreich und doch eher distanziert und unaufgeregt. Die Erzählperspektive zeigt einen gewissen Abstand zur Handlung und den Charakteren auf, was in meinen Augen aber gar nicht so schlecht ist. Als Leser ist man hier eher ein leiser Beobachter. Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass viele ihre Zeit brauchen, um überhaupt erst in der Geschichte drin zu sein. Es wird aber dennoch für einen guten Leseverlauf gesorgt und zwar durch den flüssigen Schreibstil, durch kurze Sätze und Absätze. Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits von Ulrike und andererseits von Elsa. Durch geschickt gewählte und nicht übermäßige Vorausdeutungen auf Geheimnisse in Ulrikes und Elsas Leben was das Buch von Beginn an spannend und konnte diese bis zum Schluss halten, da es die Zeit damals gut aufgegriffen hat. Der Spannungsbogen wird von der Autorin geschickt nach und nach aufgebaut. Der Plot ist sehr raffiniert und nachvollziehbar geschildert. Ich finde es nicht schlimm, dass es einige Fragen gibt, die im Dunkeln bleiben. Als Leser wusste man wirklich nicht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde. Und man wird auch immer wieder überrascht, weil irgendwas geschah, womit man nicht gerechnet hat. Jeder Charakter dieses Buches ist komplett verschieden und dennoch sind sie detailreich und sehr anschaulich beschrieben worden. Ulrike wirkt anfangs etwas langweilig, aber mit jeder weiteren Seite merkt man, dass sie eine ganz besondere Frau mit psychischen Problemen ist. Sie ist unberechenbar, lügt, stiehlt und handelt unbedacht, aber sie ist auch unsicher und selbstlos. Elsa hingegen ist eine ruhige und bedachte Person, die kein Risiko eingehen will und sich doch führ die Dinge, die um sie herum geschehen, verantwortlich fühlt. Insgesamt besteht dieser Roman aus 40. Kapiteln. Mein Fazit: Elin Olofsson hat einen Roman erschaffen, der einem unter die Haut gehen wird. Auf den ersten Blick ist dieser Roman ganz sicher nicht einer dieser Romane, die sofort packen und mitziehen. Dieser Roman ist eigenwillig und auf seine Art und Weise authentisch, sodass er einen überzeugen kann! Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4 von 5 Sterne. Danke an das Bloggerportal und dem C. Bertelsmann - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Die Hoffnung zwischen den Zeilen

Von: Manuela Hahn

10.12.2019

Inhalt: Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lebt die junge Ulrike Hartmann in Schweden, dort sucht sie eine Frau, die ihrem Verlobten Hans während seiner Zeit in Norwegen Briefe geschrieben hat, viel mehr als den Namen Elsa Petterson und deren Wohnort weiß Uli nicht. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Krokom, in der Hoffnung von Elsa mehr über ihren Verlobten zu erfahren. Meine Meinung: Das wird jetzt etwas schwierig, die Protagonistinnen Ulrike und Elsa sind mehr als Gewöhnungsbedürftig. Ulrike ist ein sehr seltsamer Mensch, ohne Skrupel stiehlt sie was sie braucht und fühlt keinerlei Reue deswegen, sie wird als aufbrausend beschrieben aber das wird nur erzählt nicht gezeigt und sie sucht körperliche Nähe zu allen Männern die ihr gefallen, vor und während des Krieges war sie sicherlich kein Kind von Traurigkeit, das mag den Umständen geschuldet sein, unter denen sie in Deutschland leben musste, nach einer lieblosen Kindheit sucht sie Liebe wo nur Verlangen ist. Elsa will Karriere machen, sie ist klug und als Verkäuferin im örtlichen Laden eigentlich unterfordert, kurzzeitig spielt sie sogar mit dem Gedanken den Sohn des Ladenbesitzers zu einer Heirat zu bringen, um mehr Einfluss im Geschäft zu bekommen. Sie hütet ein Geheimnis, das ihr Leben durcheinander bringt und auch Ulrikes Leben verändern wird. Mit dem aufeinander Treffen der beiden so unterschiedlichen Frauen hoffte ich darauf, das die Geschichte Fahrt aufnimmt, aber leider bleibt das aus, die Erzählweise der Autorin ist sehr ruhig. Nicht einmal als das Geheimnis Elsas gelüftet wird, kommt Spannung auf. Ich musste trotzdem wissen wie es weitergeht, was aus Ulrike und Elsa wird. Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück, ich mochte die Geschichte und ich maße mir an zu glauben, was die Autorin mit ihr bewirken wollte: Gefühle auslösen, um mit den Protagonistinnen zu fühlen, das von ihnen erlebte zu empfinden. Leider hat das bei mir nicht funktioniert. Nichtsdestotrotz hat mich eine gewisse Art von Dramatik an dem Buch fasziniert, mein Wissen über das was in Deutschland während und nach dem Zweiten Weltkrieg geschah, wurde ergänzt durch das, was ich durch das Buch erfuhr, dieses Wissen ist bei mir nur sehr begrenzt, aber ich das Buch hat mich neugierig gemacht. Ich gebe 3,5 Sterne

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Vita

Elin Olofsson, geboren 1979 in Schweden, schreibt seit vielen Jahren sehr erfolgreiche Frauenromane. 2014 wurde einer ihrer Romane als "Buch des Jahres" (Sydsvenska Dagbladet) ausgewählt, 2016 wurde sie für den "Book of the Year Award" nominiert. Ihr neuester Roman "Die Hoffnung zwischen den Zeilen" war in Schweden monatelang unter den Top Ten und verkaufte sich über 50.000 Mal. Mit diesem Roman wird sie erstmals in Deutschland vorgestellt.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein Juwel von einem Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft im Schweden der Nachkriegszeit.«

Vi Läser

»Elin Olofsson gelingt es eindrucksvoll, die internationalen Nachwirkungen des 2. Weltkriegs anhand einer kleinen Gruppe von Menschen in der schwedischen Provinz zu beschreiben. Ein wichtiger und wunderschöner Roman.«

Tara

»Ein Roman, der durch einen klugen Spannungsbogen und das einfühlsame Porträt zweier mutiger junger Frauen überzeugt.«

Expressen

»Elin Olofsson erzählt mit großer Wärme und Empathie und beweist erneut, dass sie eine unglaublich gute Romanautorin ist.«

Skånska Dagbladet