VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Die Launenhaftigkeit der Liebe Roman

Kundenrezensionen (9)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 21,99 [D] inkl. MwSt.
€ 22,70 [A] | CHF 29,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04713-7

NEU
Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Darf man für ein Gemälde töten?

Annie McDee ist nach London gezogen, um nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund einen Neuanfang zu wagen. Eines Tages kauft die junge Köchin in einem Trödelladen ein verstaubtes kleines Gemälde, nicht ahnend, dass dieses Bild nur wenige Monate später die internationale Kunstwelt in helle Aufregung versetzen wird. Schwerreiche russische Oligarchen, Staatspräsidenten, die Gattin eines Ölscheichs und ein Gangster-Rapper werden vor dem altehrwürdigen Auktionshaus Monachorum & Sons Schlange stehen, um den »Verkauf des Jahrhunderts« für sich zu entscheiden. Doch auch Annies Leben wird durch ihren Zufallsfund auf den Kopf gestellt. Denn unversehens gerät sie ins Zentrum der dunklen Machenschaften skrupelloser Kunsthändler, die zu allem bereit sind, damit ein gut gehütetes Familiengeheimnis nicht ans Tageslicht kommt ...

Rezension auf maschseeperlen.de

»Ein fesselnder Kunstkrimi ... über das bizarre Leben der Superreichen, die Welt der alten Meister und eine berührende Liebesgeschichte. Ein Muss auch für ›Distelfink‹-Fans.«

stern (13.10.2016)

Hannah Rothschild (Autorin)

Hannah Rothschild, 1962 geboren, entstammt der berühmten Bankiersfamilie und arbeitet als Autorin und Filmregisseurin. Sie schreibt u.a. für Vanity Fair, The New York Times, Harper's Bazaar und Vogue. Der Kunstbetrieb, in dem ihr Romanerstling spielt, ist ihr aufs Beste vertraut, da sie sich seit vielen Jahren in den Kuratorien renommierter Museen wie z. B. der Tate Gallery engagiert. Seit 2015 steht sie als erste Frau dem Board der National Gallery vor. Bisher liegt auf Deutsch nur ihre Biografie über ihre Großtante Nica Rothschild vor, "Die Jazz-Baroness" (2013). "Die Launenhaftigkeit der Liebe" war nominiert für den Baileys Women's Prize for Fiction und wurde mit dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize for Comic Fiction ausgezeichnet. Das Buch erscheint in rund zehn Ländern und hat in der englischsprachigen Welt Leser wie Kritiker begeistert.

»Ein fesselnder Kunstkrimi ... über das bizarre Leben der Superreichen, die Welt der alten Meister und eine berührende Liebesgeschichte. Ein Muss auch für ›Distelfink‹-Fans.«

stern (13.10.2016)

»Der Roman ist spannend, ironisch, liebevoll, ungeheuer kundig, voller ungeahnter, pfiffiger Wendungen: Unterhaltung auf hohem Niveau, mit Einblicken in die Hochsicherheitstrakte der Kultur versehen.«

Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner (24.09.2016)

»Die Lektüre aber offenbart eine bitterböse, beeindruckend genaue Karikatur der Kunstszene und eine Reflexion darüber, was Kunst wert ist – und was Liebe.«

Welt am Sonntag kompakt (25.09.2016)

»Eine lesenswerte Mischung aus Herz, Schmerz, Kunst und Krimi.«

Frauke Kaberka (dpa), 29.10.2016

»Ein fesselder Krimi aus der schillernden Welt der schönen Künste, zugleich eine Liebesgeschichte und ein Familiendrama, das sich von vielen Neuerscheinungen dieses Herbstes wohltuend abhebt.«

WDR 5, „Bücher“, Andreas Wallentin (24.09.2016)

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Monika Baark
Originaltitel: The improbability of love
Originalverlag: Bloomsbury

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04713-7

€ 21,99 [D] | € 22,70 [A] | CHF 29,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

NEU
Erschienen: 12.09.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Egal ob Kunstkenner oder nicht: dieses Buch macht einen sprachlos!

Von: Myri liest Datum: 19.11.2016

myri-liest.blogspot.de/

"Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist Hannah Rothschilds Debütroman und ist in rund zehn Ländern erschienen. Dabei hat es in der englischsprachigen Welt Leser wie Kritiker begeistert. Das Buch hat meine Aufmerksamkeit durch das wunderschöne Cover erregt. Auch ohne den Schutzumschlag bezaubert das Buch: Es ist nämlich mit einem schimmernden Goldton überzogen. Ich komme überhaupt nicht mehr aus dem Schwärmen heraus, so schön und ansprechend finde ich dieses Cover. Daher war ich natürlich umso gespannter, ob mir der Inhalt genauso zusagen würde wie die äußere Gestaltung.

Zum Inhalt: Annie, die gerade von ihrem langjährigen Freund verlassen wurde, wagt in London einen Neuanfang. Dazu gehört auch ein neuer Job: Ihre Stelle als Köchin bei einer einflussreichen Kunsthändlerfamilie bietet wenig Aufregung bis auf das ein oder andere opulente Abendessen. Doch eines Tages kauft sie in einem Trödelladen ein staubiges kleines Gemälde. Mithilfe eines jungen und sympathischen Museumsführers kommt sie schon bald der spannenden Vergangenheit ihres Zufallfunds auf die Schliche: Das Bild trägt den Titel Die Launanhaftigkeit der Liebe und stammt von dem Rokoko-Maler Jean-Antoine Watteau. Es ging im Laufe der Jahrhunderte durch die Hände von Königen und Päpsten, verschwand in den 1940er Jahren aus dem Wohnzimmer einer jüdischen Familie in Berlin und weckt nun im gegenwärtigen London gefährliche Begehrlichkeiten ...

Skrupellos setzten einige alles daran, das Bild in ihren Besitz zu bekommen. Ob die ihm zugeschriebene Macht, bei seinen Betrachtern Liebe zu erwecken, sich auch für Annie bewahrheiten wird?

Obwohl Hannah Rothschilds Erzählweise einen Zugang zu den Gedanken aller Protagonisten bietet, sehe ich doch Annie als Hauptprotagonistin des Buches. Sie war es, die den Stein ins Rollen gebracht hat, indem sie das Gemälde in London gekauft hat. Mein persönliches Highlight war, dass auch das Gemälde des Öfteren zu Wort gekommen ist und mit seiner herrlichen sarkastischen Art mich mehrfach zum Lachen gebracht hat.

Der Schreibstil der Autorin hat die Geschichte zu etwas ganz Zauberhaftem gemacht. Sie schreibt mit viel Liebe zum Detail. Auch lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen. Sie erzählt gerade so viel wie nötig, damit der Spannungsbogen sich immer auf einem hohen Niveau befindet. Allerdings hat sich Hannah Rothschild ab und an in kleinen Details und Nebensächlichkeiten verloren, was ich schade fand.

Inhaltlich ist das Buch sehr komplex, auch aufgrund der Fülle an Charakteren. Den Überblick nicht zu verlieren, fiel mir anfangs schwer. Bis die Geschichte richtig beginnt, geht einige Zeit ins Land. So kam mir der Anfang leider sehr langatmig vor. Die einzelnen Figuren sind liebevoll bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Zunächst können die Beschreibungen der Protagonisten sehr langatmig und zäh sein. Sind die Figuren dann aber alle eingeführt worden, kann man das Buch kaum aus der Hand legen.

Es gibt so viele Handlungsstränge, die eine Rolle in diesem Buch spielen. Dass die Wege der Charaktere sich innerhalb der Kunstszene immer wieder kreuzen, fand ich großartig. Das Buch wimmelt nur so vor zufälligen Begegnungen und Überschneidungen. Was anfangs noch komplex war, wird mit jeder Seite faszinierender und man Gerät immer mehr ins Staunen.

"Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist weder ein gewöhnlicher Liebesroman, noch ein nervenzerreisender Thriller. Vielmehr handelt es sich um ein Gesamtkunstwerk. Und genau darum geht es in Hannah Rothschilds Debütroman auch: um Kunst und die Welt der Künstler und Kunstliebhaber, welche Macht Kunst innewohnt und in welche Höhen und Tiefen sie die Menschen treibt. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" ist ein Roman, der einen verzaubert und mit einem Stauen zurücklässt. Egal ob Kunstkenner oder nicht: dieses Buch macht einen sprachlos!

Die Launenhaftigkeit der Liebe

Von: EvaMaria Datum: 19.11.2016

https://buecherfansite.wordpress.com

Mir hat die Geschichte um Annie sehr gut gefallen, denn die Autorin hat hier einen wirklich spannenden Kunstkrimi geschrieben. Vorab ich kenne mich Kunst nicht wirklich aus, finde aber Bücher mit dieser Thematik eigentlich meist recht spannend.
Es wird hier die Geschichte von Annie erzählt, die kein unbedingt gutes Leben hat. Sie wurde vom Freund verlassen, muss viel arbeiten, damit sie überhaupt ihr Leben in London so halbwegs finanzieren kann, aber als sie dann das Bild durch Zufall in einem Laden entdeckt, wird das ganze sehr interessant…
Der Einstieg in die Geschichte war nicht leicht, aber je weiter ich in der Handlung war, desto besser hat es mir gefallen. Zu Beginn habe ich mir schwer getan, weil zuerst sehr viel über die Menschen auf der Auktion erzählt wird und so sehr oft Namen gewechselt wurden, aber das legt sich recht schnell wieder.
Dann wurde ich aber so von der Handlung von Annie gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Für mich hat die Autorin hier einen wunderbaren Mischung aus Krimi, Familiengeheimnis und vielleicht etwas Liebe geschaffen. Sehr gelungen.
Annie hat mir stellenweise richtig leidgetan, weil sie wirklich kein Glück hatte in ihrem Leben, aber sie war mir sehr sympathisch und ich fand sie hat einen starken Charakter, weil ja auch die Sache mit der Mutter sehr anstrengend ist.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn obwohl ich mich in der Kunstszene nicht auskenne, wurde alles wunderbar erklärt und so hatte ich keine Probleme damit. Außerdem hat die Autorin manche Kapitel aus der Sicht des Gemäldes geschrieben, was ich einen sehr tollen Einfall finde, da es für mich mal was Neues ist und ich es sehr witzig fand.
Das Cover ist sehr schön mit der Prägung und in diesem Goldton.
Fazit:
5 von 5 Sterne. Kann ich nur weiterempfehlen, für Kunstfans sowieso und für alle die es noch werden wollen, ebenso.

Voransicht