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Die Legende des Baalschem

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Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-1060-4

Erschienen: 01.07.2001
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«Die Legende des Baalschem» erschließt dem Nachgeborenen die untergegangene Welt der Chassidim in ihrer heiter-gläubigen Lebenshaltung und ihrer bilderreichen Spiritualität. «In diesen Geschichten wird Nie geschehenes zur Gestalt gebracht; überall geht es um das Ringen der Seele, um das Letzte, um das Schauen und Verwirklichen Gottes.» (Gustav Landauer)

»Es ist etwas Zartes und Ehrwürdiges, etwas Heimliches und Geheimnisvolles, etwas Ausgelassenes und Paradiesisches um die Atmosphäre des ‹Stübels›, in dem der chassidische Rabbi, der ‹Zaddig›, der ‹Bewährte›, der Heilige, der Mittler zwischen Gott und Mensch, mit weisem und lächelndem Mund das Mysterium und das Märchen austeilt», schreibt Martin Buber (1878–1965) in seiner Vorrede. Der Autor versteht es, in seinen vielgerühmten Nachdichtungen, erstmals 1908 erschienen, eben diese Atmosphäre zu neuem Leben zu erwecken.
Die Geisteswelt der Chassidim, einer um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen ostjüdischen Sekte, fasziniert durch Spiritualität, Humor und mythische Kraft. Es ist ein unschätzbares Verdienst des Autors, diese Welt an der Schwelle ihres Verschwindens nochmals einer breiten Leserschaft vermittelt zu haben. Was später in den «Erzählungen der Chassidim» (1949) einen krönenden Abschluss finden sollte, bereitet sich hier vor: die Literarisierung des mündlich, beziehungsweise anonym tradierten Sagen- und Mythenschatzes. Denn still und heimlich, von der übrigen Welt völlig unbemerkt, war die chassidische Legende über die Jahrhunderte hinweg von Generation zu Generation weitergegeben worden.

Über das Buch, hier in der sprachlich aufgefrischten, doch im Charakter unverändert gebliebenen Fassung von 1955 dargeboten, schrieb der Buber-Bewunderer Gustav Landauer, es sei «in eine Melancholie getaucht, die ganz irdische Depression und doch zugleich ganz himmlische Sehnsucht ist».

Martin Buber (Autor)

Martin Buber (1878–1965), Religionsforscher, Religionsphilosoph und Schriftsteller, war eine der führenden Persönlichkeiten des Judentums im 20. Jahrhundert und ein Vorreiter des jüdisch-christlichen Dialogs.
Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, studierte er Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Wien, Berlin, Leipzig und Zürich. 1924-1933 war er Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Frankfurt a.M. Buber, der sich früh dem Zionismus angeschlossen hatte, wanderte 1938 nach Palästina aus und lehrte an der Hebräischen Universität von Jerusalem Sozialphilosophie. Nach dem 2. Weltkrieg war er einer der wenigen ehemals deutschen Juden, die in der Öffentlichkeit wieder eine Brücke zu Deutschland zu schlagen versuchten. 1953 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 326 Seiten

ISBN: 978-3-7175-1060-4

€ 17,90 [D] | € 18,40 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 01.07.2001

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