Die Letzten ihrer Art

Roman

Bestseller Platz 50
Spiegel Hardcover Belletristik

Hardcover
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Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen: Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?


Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
Originaltitel: Przewalskis hest
Originalverlag: H. Aschehoug & Co.
Hardcover mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-75790-9
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein interessanter Teil 3

Von: Büchermadl

03.02.2020

Rezension -Die letzten ihrer Art- Beschreibung Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen: Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des zweiten Weltkrieges bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt zu verändern? Cover Das Cover ist mit den beiden Vorgängern farblich abgestimmt und wieder sehr schlicht gehalten. Es hat mich wieder sofort angesprochen. Inhalt/Rezension Ich habe mich sehr auf den dritten Teil des Klimaquartetts gefreut und konnte es kaum erwarten entlich mit dem Lesen anzufangen. Der erste Teil “Die Geschichte der Bienen” hat mich sehr begeistert, Teil zwei “Die Geschichte des Wassers” konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Beim dritten Teil war ich jedoch wieder genauso gefesselt wie beim ersten Teil. Auch war es für mich sehr interessant zu erfahren wie “die Geschichte des Wassers” weiter geht, da für mich das Ende noch offen war. Wie in den ersten beiden Bänden, erzählt Maja Lunde aus drei verschiedenen Zeiten. 1883 reisen Michail Alexandrowitsch Kowrow und Wilhelm Wolf in die Mongolei um Takhis nach Petersburg zu bringen. 1992 versucht Karin die Takhis wieder in der Mongolei auszuwildern. 2064 Eva und Isa versuchen auf einer Farm in Norwegen zu überleben. Die beiden versuchen Takhis am Leben zu erhalten. Auch wenn das Thema Pferde so gar nichts meins ist, hat es mich sehr interessiert was mit den Urpferden über die Jahre passiert ist und wie die Menschen damit umgehen und für die Artenerhaltung auf unterschiedliche Weise kämpfen. Fazit Wieder einmal hat Maja Lunde mich zum Nachdenken gebracht, ich bin sehr gespannt auf Band 4. Zum Buch Verlag: btb Verlag Länge: 640 Seiten Preis: 22 Euro Autorin: Maja Lunde

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Insektensterben, Wasserknappheit und nun die Rettung gefährdeter Tierarten... Lunde bleibt ihrem Muster treu.

Von: Burgherr

20.01.2020

Maja Lunde landete mit ihrem Debüt-Roman "Die Geschichte der Bienen" aus dem Jahr 2015 einen Volltreffer. So beunruhigend die Meldungen zum Insektensterben auch sind, dem Interesse der Leser an diesem Buch sind sie zuträglich. Die Romanreihe um Umweltthemen ist auf vier Werke ausgelegt, nach "Die Geschichte des Wassers" erschien nun mit "Die Letzten ihrer Art" der dritte Roman der Norwegerin. "Die Geschichte des Wassers" hat mich merklich weniger beeindruckt als "Die Geschichte der Bienen". Das beide Romane der gleichen Erzählweise folgten, ging der Überraschungseffekt zwangsläufig verloren. Entsprechend gedämpft waren meine Erwartungen an "Die Letzten ihrer Art". Es geht um Pferde und die Bewahrung seltener Tierarten. Erneut werden drei Erzählstränge unabhängig voneinander aufgebaut um am Ende zusammengeführt zu werden: 1. Im Russland des 19. Jahrhunderts bricht ein Zoologe zu einer Expedition auf, um Wildpferde für seinen Zoo zu beschaffen. Parallelen zum Leben Carl Hagenbecks sind nicht zufällig. 2. Ende des 20. Jahrhunderts unternimmt eine engagierte Tierärztin Anstrengungen, eben solche Wildpferde in der Mongolei wieder anzusiedeln. Auch hier gibt es Bezüge zur Realität. 3. Ca. 45 Jahre in der Zukunft versuchen Eva und ihre Tochter Isa in Norwegen zu überleben, was wegen der Folgen der Klimakatastrophe ein täglicher Kampf ist. Im direkten Vergleich wirkt die Schilderung des Kampfes um das Überleben einer Pferderasse weniger dramatisch als die der Bienen oder eben die Wasserproblematik. Trotzdem packte mich "die Letzten ihrer Art" über weite Strecken und der Roman las sich flüssiger als "Die Geschichte des Wassers". Als kleines Bonbon gibt es übrigens eine Verknüpfung zu der Handlung aus "Die Geschichte des Wassers". Na dann schauen wir mal, wie Lunde mit dem vierten Werk ihre Reihe zu Ende führen wird.

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Vita

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch wurde in 30 Länder verkauft, stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und war der meistverkaufte Roman 2017. Zuletzt erschien der zweite Teil ihres literarischen Klimaquartetts, "Die Geschichte des Wassers".

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