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Die Meinung der anderen Wie sie unser Denken und Handeln bestimmt – und wie wir sie beeinflussen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0081-6

Erschienen: 22.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Meinung, Macht und Manipulation

Ein Unternehmer überzeugt Investoren, Milliarden in ein windiges Biotechnologie-Startup zu stecken. Einem Arzt gelingt es nicht, seinen Patienten zu einer wichtigen Impfung zu bewegen. Was entscheidet also, ob uns das Denken anderer beeinflusst? Und wie beeinflussen wir die anderen? Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Tali Sharot findet anhand eigener Forschungsergebnisse verblüffende Antworten auf diese Fragen und analysiert die Hirnmechanismen, die hinter unseren Ansichten stecken. Sie zeigt, wie wir andere Menschen prägen können — und von ihnen geprägt werden.

Wir nehmen ständig Einfluss auf andere Menschen: im Klassenzimmer, in der Teamsitzung oder in den Sozialen Medien. Und wir werden beeinflusst – meist unbewusst und mehr als uns lieb ist. Anhand eigener psychologischer, neurowissenschaftlicher und verhaltensökonomischer Forschungen belegt Tali Sharot, dass wir dieses Wechselspiel kaum durchschauen: Allzu oft sind wir steinzeitlichen Instinkten und Reflexen unterworfen – und daher zum Scheitern verdammt, wenn wir andere zu etwas bewegen wollen. Doch Sharot zeigt auch, wie wir andere Menschen positiv beeinflussen können und wie uns das Verständnis des Gehirns dabei hilft: Ein ebenso spannender wie unterhaltsamer neuer Blick auf die Grundlagen unseres Verhaltens.

»Ihr [Tali Sharots] Buch ist ein packender Bericht darüber, wie manipulierbar wir sind. (…) Wer eine Entscheidung fällt, wird sich nach der Lektüre öfter fragen, warum er es tut.«

SRF Kulturplatz (24.05.2017)

Tali Sharot (Autorin)

Tali Sharot wurde an der New York University in Psychologie und Neurowissenschaft promoviert und ist Professorin am Institut für experimentelle Psychologie der University of London. Sie ist Leiterin des dortigen Affective Brain Lab, das untersucht, wie Affekte und Emotionen unsere Wahrnehmungen und unser Verhalten beeinflussen. Ihre weiteren Forschungsschwerpunkte sind Gedächtnis, Optimismus und Entscheidungsfindung. 2012 erschien »Das optimistische Gehirn: Warum wir nicht anders können, als positiv zu denken«.

»Ihr [Tali Sharots] Buch ist ein packender Bericht darüber, wie manipulierbar wir sind. (…) Wer eine Entscheidung fällt, wird sich nach der Lektüre öfter fragen, warum er es tut.«

SRF Kulturplatz (24.05.2017)

»Ein wichtiges Buch für alle, die in der Informationsflut ihren Kopf über Wasser halten wollen.«

P.M. (14.07.2017)

»Tali Sharot erklärt einfach und überzeugend, wie Menschen zu ihren Einstellungen kommen, warum Gruppengespräche oft keinen Erkenntnisgewinn bringen und wie man Kontrolle ausübt.«

Deutschlandfunk Kultur (14.06.2017)

»Dieses Buch warnt uns eindringlich vor den mannigfaltigen Bedrohungen des aufgeklärten Denkens, die in uns allen lauern.«

NZZ Bücher am Sonntag (27.08.2017)

Aus dem Englischen von Susanne Kuhlmann-Krieg
Originaltitel: The Influential Mind. What the Brain Reveals About Our Powers to Change Others
Originalverlag: Henry Holt and Company

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 9 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-8275-0081-6

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 22.05.2017

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Rezension die meinung der anderen

Von: Thrillerkiste Datum: 07.12.2017

thrillerkiste.blogspot.de/

Danke an das Bloggerportal und den Verlag für das Buch!
Tali Sharot lässt durch das Buch tief in die Analyse von menschlichem Verhalten und deren Wirkung auf andere blicken. Die Meinung der anderen beschreibt teilweise die Psychologie der Kommunikation und des Verhalten/Erleben der Menschen. Ich fand es wirklich interessant zu lesen, was hinter dem Verhalten eines Menschen steht und vielleicht habe ich soagr etwas über mich gelernt. Ein tolles Sachbuch, welches für jederman geschrieben wurde!
Das Buch gekommt von mir 5 von 5 Sterne.

»Die Meinung der Anderen. Wie sie unser Denken und Handeln bestimmt – und wie wir sie beeinflussen« von Tali Sharot

Von: Shaakai Datum: 23.11.2017

https://bibliophiline.wordpress.com/

Wenn Sie dachten, daß Sie eine Meinung haben, überdenken Sie das besser noch einmal: ist es wirklich die Ihre oder haben Sie sich doch von der Meinung der anderen anstecken lassen und sie als die Ihre übernommen? Wenn ja – und das passiert öfter als sie gemeinhin glauben – sind auch Sie ein Opfer der Meinung der anderen geworden.

Warum wirken einige Menschen glaubhafter als andere auf uns, obwohl sie ihre Meinungen gar nicht mit Beweisen unterlegen. Was hat Einfluß auf unsere Meinungsbildung und warum sind Bewertungslisten im Internet nicht so aussagekräftig, wie man oftmals denken will.

Diesen und anderen Fragen geht Tali Sharot – derzeit Professorin am Institut für experimentelle Psychologie der University of London – in ihrem Buch »Die Meinung der Anderen. Wie sie unser Denken und Handeln bestimmt – und wie wir sie beeinflussen« (Siedler 2017) nach.
Viele der grundsätzlichen Aussagen kennt man intuitiv schon – vielleicht ist man auch schon von der Lektüre anderer Bücher, wie bei mir Gustave Le Bons »Psychologie der Massen«, vorgeprägt – doch Sharot geht aufgrund ihrer Ausbildung diese Fragestellungen nicht auf einer soziologischen Ebene an, sondern holt den Leser mit der Biopsychologie ab. Allein das ist schon ein extrem spannendes Forschungsfeld, um dessentwegen sich die Lektüre dieses Buches lohnt, denn wahrscheinlich ist den meisten auch ohne den Fingerzeig der Psychologie bewußt, daß sie, wenn sich die Bewertungen bei Amazon durchscrollen, ein Meinungsbild erblicken, das aufeinander aufbaut und keineswegs so unabhängig ist, wie die Schreibenden es meist selbst glauben. Doch wenn es um die neurologischen Prozesse hinter diesem eigentlich so menschlichen Verhalten geht, endet bei den meisten von uns das Verständnis. Man kann sagen, daß es so ist, weil man tagtäglich damit konfrontiert wird und selbst in diesem Mechanismus steckt – doch warum, das erklärt Sharot in recht einfachen Worten. Es ist ein Sachbuch, das muß man sich vor Augen führen, und so ist auch die Herangehensweise der Autorin. Sie nähert sich ihren Lesern eher als Freundin denn als Professorin, ihre Anrede ist sehr persönlich und nah am Leser, sie beschreibt und umschreibt schwierige Begrifflichkeiten und wählt simple, lebensnahe Beispiele. Das tänzelt zwar immer auch an der Grenze zum Plauderhaften, doch das mag nicht jeden ihrer Leser stören.
Ihr selbst bei recht magerem Vorwissen nicht folgen zu können, ist nahezu unmöglich. Fußnoten – und die erwähne ich auch in Sachbüchern immer gern lobend und kritisiere ihr manchmal allzu häufiges Fehlen – sind vorhanden und ermöglichen eine weitere Lektüre, sodaß dieses Buch durchaus auch Anklang als einführende Lektüre bei Psychologiestudenten finden dürfte, die mal fernab der vorgeschriebenen, oft recht trockenen Pflichtlektüre hier ein entspannendes und doch wissenswertes Buch vorfinden werden.

Und auch wer schlußendlich mit der ganzen (Bio-)Psychologie nichts am Hut hat und hier einfach Unterhaltung sucht, wird aus Sharots Buch einiges mitnehmen können: sei es Erkenntnis über sich selbst, vielleicht die bittere Feststellung, wie leicht jeder von uns sich tagtäglich manipulieren läßt, aber auch, wie man andere dazu bewegen kann, Dinge zu tun. Damit man nicht endet wie der Arzt, der seine Patienten zu einer wichtigen Impfung bewegen will und seine eindringliche Bitte mit diversen Studien belegen kann – und doch niemand ihm glauben will. Denn Manipulationen müssen nicht immer gleich mit schlechten Absichten einhergehen.

Ich danke Siedler/Randomhouse für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



Live. Love. Be. Belive.

Eure Shaakai

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