Die Schuld jenes Sommers

Roman

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Bath 1942: Im Chaos eines Bombenangriffs ist der kleine Davy plötzlich unauffindbar. Frances, die auf den Jungen aufpassen sollte, macht sich auf die Suche. Sie ist verzweifelt, denn schon einmal ist ein Kind verschwunden: Vierundzwanzig Jahre zuvor war ihre beste Freundin Wyn nach einem Streit nie wieder aufgetaucht. Ausgerechnet in dieser schicksalhaften Nacht fördert der Einschlag einer Bombe das Skelett eines Kindes zutage. Das tote Mädchen ist Wyn. Frances ist zutiefst erschüttert, und dunkle Erinnerungen aus der Vergangenheit werden lebendig. Was geschah in jenem Sommer vor über zwanzig Jahren? Wo ist Davy? Und hat er überlebt?

  • Bath 1942: Ein Kind verschwindet. Die Schatten der Vergangenheit werden lebendig.

  • Katherine Webb ist eine meisterhafte Erzählerin, die englische Atmosphäre und zeitgeschichtlichen Spannungsroman kunstvoll verwebt

  • Ein fesselnder Roman vor dem Hintergrund des Krieges: über Schuld, Liebe und die Konfrontation mit der Wahrheit

  • »Katherine Webb punktet mit einer starken Figurenzeichnung und einem überzeugenden Bild der Gesellschaft.« www.histo-couch.de über Die Frauen am Fluss

»Eine Reise voller Schatten, Schuld und der Suche nach der Wahrheit. Atmosphärisch, spannend und voller Wendungen, DER historische Spannungsroman 2019 für alle Fans von Downton Abbey, Lucinda Riley und Jane Austen.«

www.lovelybooks.de, in: „Die besten Hardcover-Neuerscheinungen im Oktober 2019“ (11. September 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Babette Schröder
Originaltitel: The Disappearance
Originalverlag: Orion
Hardcover mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-29208-6
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Bath, Großbritannien

Leserstimmen

Zwei Mädchen, zwei Kriege und ein Geheimnis

Von: yesterday

06.12.2019

Verliert man seine beste Freundin oder besten Freund im Kindesalter, ist das an sich schon dramatisch und er wirkt lange nach. Protagonistin Frances ist genau das passiert, aber im selben Sommer geschah noch einiges mehr, das viele Jahre im Dunklen lag… In den Wirren gegen Ende des ersten Weltkriegs lebten Frances und Wyn ein für damalige Zeiten in Großbritannien normales Kinderleben, träumten von fernen Ländern und reichen Männern die sie mal heiraten würden. Dann verschwand Wyn für immer und ihre Leiche wurde 24 Jahre lang nicht gefunden. Fast ein Vierteljahrhundert später, die ganze Nation noch einen großen Krieg überstehen muss, spielt die Geschichte im Jahr 1942. Bomben werden über Bath abgeworfen, wo Frances aktuell wieder lebt. Es gibt viele Tote und noch mehr zertrümmerte Gebäude, das Chaos bricht aus. Und mittendrin: Wyn. Dieser Tag nach den Bomben ist eine weitere Zäsur für Frances. Langsam kommen Erinnerungsfetzen von damals wieder zurück und sie setzt ein lange verschollen gedachtes Puzzle wieder zusammen, um zu lüften, was 1918 wirklich passierte. Mit Wyn - aber auch mit ihr selbst. “Die Schuld jenes Sommes” ist ein historischer Roman mit Spannungselementen, der sehr authentisch aufgebaut wurde, was das Setting, die Lebensumstände betrifft. Manches läuft sehr detailliert ab, daher gibt es ein paar Längen. Durch die häufigen Wechsel zwischen 1942 und 1918 (Rückblicke aus Frances’ Sicht) wird es aber nicht zu langweilig. Man kann selbst gut mitraten, versuchen, die Erinnerungen zu deuten, die wahren Ereignisse von den verklärten zu unterscheiden. Am Ende gibt es eine Auflösung für die drängendsten Fragen, danach bricht das Buch allerdings ab. Inwieweit Frances’ Aussagen und Entdeckungen noch nachwirken, kann sich der Leser selbst ausmalen. Die Geschichte (da so breit angelegt) wirft einige Nebenschauplätze und -geschichten auf. Wenn die alle ebenfalls zu einem Ende gekommen wären, hätten aber wohl noch einige Dutzend Seiten auf die ohnehin schon 462 folgen müssen.

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ein Trauma

Von: Petra Wiechmann

04.12.2019

Klappentext Bath 1942: Im Chaos eines Bombenangriffs ist der kleine Davy plötzlich unauffindbar. Frances, die auf den Jungen aufpassen sollte, macht sich auf die Suche. Sie ist verzweifelt, denn schon einmal ist ein Kind verschwunden: Vierundzwanzig Jahre zuvor war ihre beste Freundin Wyn nach einem Streit nie wieder aufgetaucht. Ausgerechnet in dieser schicksalhaften Nacht fördert der Einschlag einer Bombe das Skelett eines Kindes zutage. Das tote Mädchen ist Wyn. Frances ist zutiefst erschüttert, und dunkle Erinnerungen aus der Vergangenheit werden lebendig. Was geschah in jenem Sommer vor über zwanzig Jahren? Wo ist Davy? Und hat er überlebt? Meinung ein sehr dramatisches Buches, es spiegelt die Zeit sehr authentisch wieder. Nicht nur das Kriegsgeschehen und die damit verbundene Angst, auch die Meinungen zu bestimmten Themen, oder die Verhaltensweisen in Konfliktsituationen werden sehr glaubhaft dargestellt. Frances ist mir ihrem Leben überfordert, weiß aber nicht so richtig warum. Auch wenn der Verlust ihrer Freundin schlimm war, so hätte sie nach zwanzig Jahren darüber hinweg sein müssen, so die Meinung von Familie und Freunden. Die Erklärung dafür ist einleuchtend. Langsam etwas zu langsam steuert das Buch auf den Höhepunkt zu. Es löst sich nicht alles in Wohlgefallen auf, es gibt kein richtiges Happy End aber ich bin als Leser zufrieden.

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Vita

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Atmosphäre, Zeitgeschichte, Geheimnis: Katherine Webb gelingt in 'Die Schuld jenes Sommers' ein klassischer Mix.«

FÜR SIE (21. Oktober 2019)

»In die 'Die Schuld jenes Sommers' verbindet Katherine Webb historisch spannende Hintergründe mit einer Erzählung, die, je tiefer man in die Geschichte gleitet, immer mehr einem Krimi gleicht. Die Suche nach einem Täter, (...) die zwischenmenschlichen Tragödien (...) verbinden sich zu einem vielschichtigen Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag (…).«

www.belletristik-couch.de (21. Oktober 2019)

»Ein Roman in bester Webb-Manier: Es beginnt etwas verhalten, dann gewinnt das verzwickte Puzzlespiel immer mehr an Tempo und Dramatik bis zum spannenden Ende.«

Westfälische Nachrichten/Münstersche Zeitung (22. Oktober 2019)

»Ausgezeichnet gelungen ist der Autorin die Schilderung einer Zeit, in der sich die Menschen in einem Ausnahmezustand befanden. (…) Auch die Gefühlslage der Protagonistin Frances kann sehr gut nachempfunden werden. So punktet die Autorin einmal mehr mit gelungenen Zeitbildern und starken Charakteren. Fazit: 'Die Schuld jenes Sommers' reiht sich in die gelungenen Werke der Autorin Katherine Webb ein.«

www.histo-couch.de (21. Oktober 2019)

»Katherine Webb zählt zu den größten englischen Mystery-Autor:innen unserer Zeit und begeistert ihre Leser:innen immer wieder mit geheimnisvollen Geschichten in verschiedenen Zeitebenen.«

www.lovelybooks.de (14. Oktober 2019)

»Ein Buch über eine tiefe Freundschaft in den Wirren des Ersten Weltkrieges, Loyalität, Verlust, große Geheimnisse und die Macht der Vergangenheit.«

Süddeutsche Zeitung, SZ Extra (07. November 2019)

»Katherine Webb ist eine der populärsten Vertreterinnen von ›Love & Landscape‹.«

Freundin

»Katherine Webb erreicht ein Millionenpublikum.«

APA Nachrichtenagentur

»Für Fans von guten historischen Romanen.«

Berner Zeitung (CH)

»Katherine Webb ist bekannt als eloquente Switcherin zwischen zwei Zeitebenen.«

www.histo-couch.de

»Kaum jemand beherrscht das ewige Spiel zwischen Mann und Frau, Gut und Böse so virtuos wie Katherine Webb.«

BAMS

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