Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

Band 1: Buchhain

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
Hardcover
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Hardcover, Pappband, 112 Seiten, 21,0 x 27,0 cm
ISBN: 978-3-328-60133-3
Erschienen am  27. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein weiteres Zamonien Meisterwerk

Von: Froilein.Nyne

22.05.2020

Heute gibt es gleich die zweifache Dröhnung an Rezensionen. Denn die Comics zu der Geschichte „Die Stadt der träumenden Bücher“ gehören einfach zueinander. „Die Stadt der träumenden Bücher“ geschrieben von Walter Moers aus dem Jahr 2006 nimmt uns erneut mit in die fabelhafte Welt Zamoniens. Inhalt des Buches: Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben! Nach diesem Buch setzte sich Walter Moers zusammen mit Florian Biege hin und überlegten, wie sie dieses zauberhafte Werk in einen Comic umsetzen können. Nach vielen Anstrengungen, langer Zeit und diversen Verlägen haben sie es geschafft und 2018 und 2019 wurden die beiden Comics dann endlich veröffentlicht. Der Zeichenstil ist eher europäisch, also keine übertriebene Herausstellung von Körpermerkmalen. Sondern eher angelehnt an reale Proportionen. Es handelt sich bei beiden Büchern um vollfarbige Titel mit wundervollen Gimmicks, die meine Augen zum leuchten gebracht haben, weil ich die Idee überragend fand. Aber mehr möchte ich dazu nicht verraten, das müsst ihr schon selbst heraus finden 🙂 Die liebe zum Detail ist allgegenwärtig und macht unglaublich viel Spaß. Neben der Geschichte findet man unzählige Zusatzinformationen ua. zum Entstehungsprozess oder auch einen Glossar zu den Wesen und Begrifflichkeiten. Nun habe ich meinen Mann gefragt, wie er, der sowohl das Buch als auch die Comics kennt, einen Vergleich zwischen Comic und Buch sieht. Ihm fehlt es auf Grund der Comicadaption an sprachlicher Tiefe, die typisch für Walter Moers ist. Die kleinen Kniffe die ein Buch von ihm ausmachen. Ein weiterer großer Unterschied ist der Aufbau des „Endgegners“. Der Geschichtenerzähler empfand es unglaublich bereichernd zusätzlich zu dem Buch nun die Comics gelesen zu haben und stundenlang vor den großen Bildern zu sitzen und kleine Eastereggs im Bezug zum Buch zu entdecken. Unser gemeinsames Fazit: Die Stadt der träumenden Bücher als Comic bereichern die Welt um Zamonien auf wundervolle Art und Weise. Es lohnt sich diese Comics auch unabhängig von dem Buch zu lesen, denn die Bilder vermögen es den Leser auch alleinstehend in ihren Bann zu ziehen.

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Großartig!!

Von: Miyako

21.04.2020

Zuletzt hatte ich das Glück "Die Stadt der Träumenden Bücher" als Graphic Novel von Walter Moers und Florian Biege zu lesen. Zunächst den ersten Teil und bin, das kann ich vorab sagen, mächtig gespannt auf den zweiten Teil. Worum geht es? Hildegunst von Mythenmetz erhielt am Sterbebett seines Dichterpatens ein geheimnisvolles Manuskript. Begeistert von den Worten, die er las, machte er sich auf den Weg nach Buchhaim oder auch die Stadt der Träumenden Bücher. Im ersten Teil kommt Hildegunst an und stürzt sich direkt in die ersten Abenteuer auf seiner Reise zur Wahrheit. Sein Weg führt ihn zunächst in die Katakomben und deren seltsamen Geheimnisse. Wie fand ich die Geschichte ? Der Inhalt ist klar strukturiert. Die Personen sind klar, obwohl man direkt in die Geschichte katapultiert wird. Man ist mitten drin und betrachtet von Außen die nach-erzählte Geschichte von Hildegunst. Die Welt ist Fantasievoll, voller Geheimnisse und das macht es auch so spannend. Der Leser wird bereits direkt am Anfang gewarnt, dass das keine einfache Story ist und dieses Versprechen, so möchte ich es nennen, wird in der ganzen Graphic Novel eingehalten. Ich war positiv überrascht und freue mich auf den zweiten Band. Schade fand ich, dass nicht noch mehr Inhalt in das erste Buch gelegt wurde. Gefühlt ist noch nichts passiert, zumindest nicht genug für einen ersten Teil. Wie fand ich die Zeichenkunst? Die Bilder sind wunderschön. Es ist kein Comic, man sieht keiner Linien, alles ist fein gemalt und gearbeitet. Alles sehr detailliert und dabei mit gedeckten Farben gearbeitet. Dies untermauert hervorragend die Stimmung der alten Büchern und die düsteren Geheimnisse. Bildmaterial 5 von 5 Punkten Story im ersten Teil 4 von 5 Punkten

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Vita

Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Der Schrecksenmeister« und zuletzt »Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr« waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.

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