Die Stadt der Träumenden Bücher

Roman

(7)
Hardcover
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Der Bestseller jetzt endlich wieder im Hardcover

Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.


Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 17,0 x 24,0 cm
über 100 Illustrationen
ISBN: 978-3-8135-0798-0
Erschienen am  28. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der dickste Liebesbrief an die Literatur

Von: Lilith

02.05.2019

Wow. Wo fängt man bei so einem fantastischen Werk nur an zu erzählen… also, der Dichterjüngling Hildegunst von Mythenmetz wächst als Lindwurm auf der Lindwurmfeste auf. Sein Schicksal ist es, ein großer Schriftsteller zu werden, wie alle Lindwürmer. Als jedoch eines Tages sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler stirbt, erbt er ein geheimnisvolles Manuskript. Dieses Schriftstück ist so fantastisch, mitreißend und weltverändernd geschrieben, dass Hildengunst sich auf die Suche nach dem mysteriösen Schriftsteller macht. Sein erstes Anlaufziel ist dabei natürlich Buchheim, eine Stadt, die nur aus Verlagen, Buchhandlungen und Druckereien besteht und vom Buch lebt. Doch der Empfang ist alles andere als herzlich und je mehr Hildegunst über Buchheim und das geheimnisvolle Manuskript erfährt, umso mehr gerät er in Gefahr… Moers vierter Zamonienroman ist eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort in all seinen Facetten - Geschichte, Schrift, Bücher, Schreiben. Dies wird schon in der tollen Aufmachung der Bücher dieser Serie deutlich: großformatig, Lesebändchen, farbiger Kopfschnitt (gelb). Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen liebevoll detaillierten Illustrationen, die das Buch zu einem besonders schön gestalteten Werk machen. Als Übersetzer des Werkes von Hildegunst spielt Moers nicht nur mit dem Leser („Tut mir leid, aber ich kann leider nur ahnen, was mit dem Wort »knolfte« gemeint ist. Ich habe es selber erfunden, um damit ein Verb aus dem Zamonischen zu übersetzen, das mir völlig unbekannt ist“, S. 72), sondern auch mit diversen Schriftgrößen und –arten (siehe Die Kammer der gefangenen Echos, S. 249ff.). Eine meiner Lieblingsstellen ist „Sie wurden soeben vergiftet. (…) Dann wurde mir schwarz vor Augen.“ Und die nachfolgenden Seiten sind tatsächlich schwarz. Ich liebe solche Spielereien. Während der Leser Hildegunst durch Buchhaim folgt, lernt er Daten und Fakten über die gesamte Literaturgeschichte Zamoniens und erhält wichtige Tipps, wie man im Literaturjungel überleben kann. Dabei hat Moers natürlich einiges der realen Literaturgeschichte entliehen – Gagaismus = Dadaismus – aber auch zahlreiche eigene Stilrichtungen erfunden (mein Favorit hier die Stottergedichte). Spätestens wenn man auf Seite 437 „Schrecksenherrschaft“ statt „Schreckensherrschaft“ liest, weiß man, dass Zamonien einen nicht mehr gehen lassen wird und man nächste Woche in die Buchhandlung seiner Wahl rennt, um „Das Schloss der träumenden Bücher“ (erscheint am 08.10.2013) zu kaufen. Um dann verzweifelt festzustellen, dass man sich verlesen hat und es am 08.10.2014 erscheint. Schnüff. Weitere Informationen: Fast alle erwähnten Dichterfürsten sind Anagramme von Namen realer Schriftsteller. Eine ausführliche Liste findet sich auf Mythenmetz.de, wo man außerdem Zahlen in zamonische Zeichen umwandeln lassen kann. Ein interaktives Vergnügen sind die Goodies auf dieser Seite, die die Erinnerungen an das Lesevergnügen jederzeit zurückholen können, vor allem der Bildschirmschoner. Lieblingszitate: „Mich überkam der immer unwiderstehlicher werdende Wunsch, dies alles mit einem Satz in die Tiefe zu beenden, bevor die Harpyre endgültig triumphierten. Ein Sprung nur, und alles wäre vorbei. (…) »Huhu!« sagte da eine Stimme in mir.“ (S. 299)

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Unglaublich überwältigend

Von: Katharina

11.04.2019

Das Cover  Mir gefällt das Cover einigermaßen gut. Ich finde jedoch, dass es in der Büchermasse eher untergeht und nicht heraussticht.  Aber es passt gut zum Buch und ist einzigartig. Der Schreibstil Puh, der Schreibstil des Autors ist schwer zu fassen. Einerseits hat er so einen bildgewaltigen Stil, der das Lesen (mit den dazugehörigen Zeichnungen) zu einem großartigen Schauspiel im Geiste formt. Andererseits war der Schreibstil stellenweise ziemlich schwer zu lesen, ich konnte manchmal nichts mit den verwendeten Wörtern anfangen, wodurch es für mich abgehoben wirkte. Kurz gesagt: der Schreibstil ist etwas besonderes und schön, aber schwer zu lesen. Dadurch hatte ich auch ziemlich lange an dem Buch zu knabbern.  Die Handlung  Zur Handlung gibt es nur ein passendes Wort, das beschreibt, was ich während dem Lesen empfunden habe: überwältigend. Die Handlung ist unglaublich und etwas, das ich noch nie gelesen oder in irgendeiner Weise gesehen habe. Ich war die ganze Zeit über überwältigt von der Geschichte und vollkommen in diese wundervolle große Welt eingetaucht. Es gab Stellen, an denen ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte, aber genauso hab es auch Stellen, an denen ich das Buch zu jeder Zeit zur Seite legen konnte. Durch die detailreichen Beschreibungen hat sich das Buch sehr in die Länge gezogen, was sowohl positiv als auch negativ ist. Es war an manchen Stellen einfach zu viel der Ausführlichkeit. Dennoch hat mir die Handlung von Anfang bis zum Ende sehr gut gefallen! Die Charaktere  Genau sowie die Handlung sind auch die Charaktere ziemlich überwältigend. Der Autor bietet uns hier eine bunte Mischung aus allem möglich, was nur die Fantasie erschaffen kann. Es war unglaublich immer mehr Wesen der zamonischen Welt kennenzulernen. Auch in diesem Punkt bietet der Autor dem Leser ein Spektrum an Neuartigkeit!  Fazit Das Buch ist ein Leseerlebnis der besonderen Art. Wie gesagt ist es unglaublich faszinierend und ein wahres Vergnügen.  Auch wenn mich das Buch nicht so sehr gefesselt hat, wie ich erwartet habe, bin ich traurig und froh zugleich es beendet zu haben. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall jedem Leser, egal welche Genrevorlieben ihr habt, empfehlen! Dieses Buch beschreibt die Liebe zu Bücher wie kein anderes Werk und ist fast schon ein Muss für jeden begeisterten Vielleser.

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Vita

Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Der Schrecksenmeister« und zuletzt »Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr« waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.

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