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Die Stadt der verschwundenen Kinder Roman

Ab 14 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-52800-0

Erschienen: 24.01.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Sag mir, wo die Kinder sind

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …

Caragh O'Brien (Autorin)

Caragh O'Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin zu arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. »Die Stadt der verschwundenen Kinder« ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt. Caragh O'Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie und zwei Wüstenrennmäusen in Connecticut.

www.caraghobrien.com

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Oliver Plaschka
Originaltitel: Birthmarked
Originalverlag: Roaring Brook Press

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-52800-0

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 24.01.2011

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Toller Lesegenuss mit kleinen Schwächen

Von: tintenmaedchen Datum: 06.01.2013

“Es gibt ein paar Dinge, die wir nicht mehr infrage stellen können, sobald wir sie getan haben, denn sonst könnten wir nicht weiterleben. Und wir müssen weiterleben, jeden einzelnen Tag.” (Seite 151)



Als Hebammen gehören Gaia und ihre Mutter mit zu den wichtigsten Menschen der Gemeinschafft. Jeden Monat müssen sie die ersten drei Neugeborenen an der Stadtmauer abgeben. Nachdem Gaias Eltern plötzlich verhaftet werden macht sie sich auf die Suche nach dem was sich hinter der Mauer abspielt und der Wahrheit über die abgegebenen Kinder.



Die Grundidee des Buches, durch den Klimawandel wurde die Erde zu einem großen Teil verwüstet, ist zwar nicht unbedingt neu passt aber gut ins Gesamtpaket. Nur wenige Menschen sind noch übrig und um die Gegenden jenseits der bewohnten Gebiete ranken sich Gerüchte und Schauergeschichten.

Man versucht den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken indem jede Hebamme die drei erstgeborenen Kinder des Monats in der Enklave abgeben muss. Hier beisst sich übrigens der Titel des Buches mit der eigentlichen Geschichte denn die Kinder verschwinden nicht wirklich sondern werden zwangsadoptiert.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Zwar ist die Handlung ab und an ein wenig holperig das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.

Aufwarten kann das Buch vorallem mit einer spannenden Geschichte und immer wieder plötzlichen Wendungen so dass man seine ersten Vermutungen ständig revidieren und neu überdenken muss. Die Fantasie wird sehr zum Nachdenken angeregt.

Die Protagonisten des Buches sind gut beschrieben jedoch ohne tiefere Einblicke in ihre Gefühlswelt. Gaia hat nie an dem System gezweifelt, erst mit der Verhaftung ihrer Eltern fängt sie an zu hinterfragen und ihre Meinung zu ändern. Leon wirkt sehr unnahbar und man fragt sich ständig was wohl in seinem Kopf vorgehen mag. Nie ist sein Handeln vorauszusehen geschweige denn seine Beweggründe.

Die Beziehung der Beiden zueinander war für mich leider zu oberflächlich und konnte mich so noch nicht ganz überzeugen. Ich hoffe dass dieses noch wesentlich vertieft wird im nächsten Band. Für eine romantische Liebesgeschichte hat es bisher jedenfalls nicht gereicht aber es ist Potential erkennbar.

Das Buch bietet bei allen kleinen Kritikpunkten viele Überraschungen und schafft es einen in eine 300 Jahre entfernte Welt zu entführen und dort gut zu unterhalten.



Die Stadt der verschwundenen Kinder bietet einen tollen Lesegenuss, wenn auch mit kleinen Schwächen, und gehört definitiv zu den Dystopien die aus der Menge herausstechen.

Grau

Von: Johanna Trübel Datum: 28.09.2012

Grau ist die Welt.

Der Himmel ist nur blau über der Stadt.

Wir müssen euch geben, was wir lieben.

Wir müssen leiden für euch.

Haben keine Vergangenheit oder Zukunft.

Ihr bestimmt, was wir tun. Was wir nicht tun. Wie wir leben und sterben.

STERBEN.

Was hier immer passiert. Man lebt um zu sterben.

Ihr, in der Mitte, lebt um zu genießen. Glaube ich.

Ihr seid die Stadt. Enklave. Vieleicht die Zukunft.

Aber noch seid ihr nur im Buch.

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