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Kriminalroman

Bestseller Platz 12
Spiegel Hardcover Belletristik

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Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur ...

In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...

»Einfach gut, perfide, abgründig, vielschichtig.«

Stephan Bartels / Brigitte (26. September 2018)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 656 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0442-7
Erschienen am  01. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Zu viele Längen und Wiederholungen

Von: Martinas Buchwelten

12.01.2019

In Charlotte Links zweiten Band um Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard und DCI Caleb Hale, gerät die Ermittlerin rein zufällig in eine Entführungsgeschichte. Kate ist zurück in Scarborough in North Yorkshire, um ihr Elternhaus zu entrümpeln und zu verkaufen. Ihre Mieter haben das Haus völlig verwüstet und verdreckt hinterlassen. Kate nimmt sich Urlaub und lässt es renovieren, um es anschließend von einem Makler gewinnbringend abzustoßen. In dieser Zeit quartiert sie sich in einem kleinen Bed&Breakfast bei der Familie Goldsby ein. Kurze Zeit später verschindet ihre Tochter Amelie spurlos. Am Tag zuvor wurde die Leiche der gleichaltrigen Saskia Morris im Hochmoor gefunden, die bereits vor einem Jahr verschwunden ist. Die Indizien sprechen dafür, dass Saskia bis vor kurzem noch gelebt hat. Einige Jahre zuvor ist die 14-jährige Hanna auf dem Heimweg ebenfalls nicht nach Hause zurückgekehrt und blieb bis heute verschwunden. Die Klatschpresse sucht bereits nach dem sogenannten "Hochmoorkiller". Kate lässt das Verschwinden von Amelie nicht los. Ihre Eltern wenden sich verzweifelt an sie, doch ihr sind die Hände gebunden. Der Fall liegt bei DCI Caleb Hale, der schon im ersten Band ihren Alleingang nicht befürwortet hat. Trotzdem beginnt Kate Nachforschungen anzustellen und ist auch als Einzige davon überzeugt, dass das Verschwinden von Hanna mit den neuen Taten zusammen hängt. Der Prolog, der einige Jahre zurückreicht und in dem der Leser die 14jährige Hanna kennenlernt, hat mich sofort überzeugt und in die Geschichte hinein katapultiert. Danach wird es allerdings etwas langatmig und die Geschichte wird insgesamt künstlich in die Länge gezogen. Es gibt zu viele Wiederholungen und ich habe bereits in "Die Betrogene" verstanden, dass Kate voller Selbstzweifel und Selbsthass steckt. Man braucht nicht noch einmal zwanzig Wiederholungen in diesem Buch, damit jeder checkt wie Kate tickt. Als unscheinbare Frau, die keinerlei Freunde hat und sich durchs Leben kämpft, erscheint sie mir als Detecive Sergeant völlig ungeeignet. Man erfährt auch in diesem Buch nicht, welche Position sie bei Scotland eigentlich einnimmt. So bleibt sie trotz der vielen Wiederholungen um ihr mangelndes Selbstwertgefühl nur eine Schattenfigur, denn sehr viel mehr erfährt man über sie nicht. Als sympathische Protagonistin würde ich Kate ebenfalls nicht bezeichnen. DCI Caleb Hale wiederum erfüllt das typische Ermittlerklischee: Alkoholkrank und alleinstehend. Die Hauptprotagonisten haben sich kein bisschen seit dem letzten Band weiterentwickelt, was ich schade finde. Kate mischt sich wieder in Hale's Fall ein und ermittelt auf eigene Faust. Zur Geschichte rund um die entführten Mädchen hat die Autorin so einige Charakter und Handlungsstränge aufgefahren. Neben der Familie rund um die entführte Amelie gibt es Einblicke in die Arbeit einer Sozialarbeiterin und der ebenfalls 14jährigen Mandy, die von zuhause ausreißt und natürlich auf der Liste der gefährdeten Opfer ganz oben steht. Hanna, das erste verschwundene Mädchen, ihr Vater und ihr Bekanntenkreis wird ebenso genau betrachtet, wie diverse Zeugen und Verdächtige. Es wird zwar nicht verwirrend und man kann allen Personen und Handlungssträngen gut folgen, doch einige davon laufen komplett ins Leere. Im Großen und Ganzen ist der Krimi trotzdem spannend geschrieben. Die düstere Novemberstimmung hat die Autorin wieder sehr gut eingefangen. Trotzdem waren es mir zu viele Wiederholungen und 200 Seiten weniger hätten der Geschichte gut getan. Es wurden viele falsche Fährten gelegt, die mich miträtseln ließen und trotzdem überraschte mich die Autorin im letzten Drittel mit einem Täter, den ich so gar nicht auf dem Bildschirm hatte. Gerade am Ende folgte ein Showdown, der viel Spannung aufbaute, der aber so manches Handeln einiger Figuren für mich nicht wirklich schlüssig wirken ließ. Schreibstil: Auch dieser Krimi lässt sich trotz der künstlich in die Länge gezogenen Handlung gut und flüssig lesen. Charlotte Link erzählt aus verschiedenen Perspektiven ihrer Figuren. So begleiten wir Kate, die Mädchen und auch den Entführer selbst bei ihren Handlungen. Fazit: Beginn und Ende sind gelungen, doch in der Mitte gab es einige Längen. Zweihundert Seiten weniger hätten dem Krimi gut getan. Auch die Charaktere sind nicht wirklich einnehmend und zu viele Wiederholungen schmälern den Lesegenuss. Erst zum Ende hin kommt Spannung auf, der in einem etwas zu gewollten Showdown gipfelt. Nicht schlecht, aber es gibt Besseres von der Autorin.

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Hat nicht ganz meine Erwartungen erfüllt

Von: ulistuttgart

27.12.2018

Die 14-jährige Hannah lebt mit ihrem Vater Ryan alleine in der nordenglischen Küstenstadt Scarborough. Ihre Mutter hat sie verlassen als Hannah 4 Jahre war. Ryan traut seiner Tochter nichts zu, verunsichert sie und redet ihr ständig ein, dass sie nichts auf die Reihe bringt und alles vermasselt. Bei einem Ausflug zu ihrer Großmutter trifft sie den 19-jährigen Kevin. Sie glaubt, dass sich ihr Leben nun endlich ändern wird. Allerdings darf ihr Vater von diesem Kontakt nie erfahren, da er davon überzeugt ist, dass Kevin und sein Bruder kriminell und gewalttätig sind. Plötzlich verschwindet Hannah spurlos … 4 Jahre später verschwinden weitere Mädchen … handelt es sich um den gleichen Täter? Der Hochmoor-Killer ist in aller Munde und die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Detective Chief Inspector Caleb Hale und Kate Linville, Beamtin von Scotland Yard, die aus privaten Gründen auf diesen Fall stößt, versuchen Licht ins Dunkel zu bringen … Der Schreibstil von Bestseller-Autorin Charlotte Link ist flüssig und angenehm zu lesen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass sich Satzanfänge oft wiederholen, was mich etwas gestört hat. 3 Sätze hintereinander beginnen mit demselben Wort. Vielleicht bin ich hier zu akribisch, aber mir gefällt das einfach nicht. Und mir ist das im Buch häufiger negativ aufgefallen. Die Geschichte um die entführten Mädchen ist spannend beschrieben, wobei mir bei der Hälfte des Buches die Story etwas langatmig und langgezogen vorkam. Immer wieder werden Tathergänge wiederholt, zwar oftmals aus Sicht unterschiedlicher Protagonisten, aber für mich als Leser etwas nervig. So kann man auch 650 Seiten füllen. Auch die Tatsache, dass in dem Roman so viele verschiedene Personen vorkommen und man ständig am überlegen ist, um wen es gerade wieder geht, hat mir das Lesen ab und an etwas holprig erscheinen lassen. In der zweiten Hälfte des Buches hat sich dann allerdings die Spannung wieder etwas aufgebaut und es kam zu unvorhersehbaren Wendungen, die diese Geschichte letztendlich doch zu einem relativ spannenden Krimi entwickelt hat. Leider war mir auch die Protagonistin Kate nicht sonderlich sympathisch. Eine Polizistin ohne Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Hingegen hat mir der Polizist Caleb Hale ganz gut gefallen. Wobei Ermittler mit einem Alkoholproblem ja auch schon sehr abgedroschen sind. Was mich auch beschäftigt, ist die Frage, warum die Geschichte der deutschen Autorin in Großbritannien spielt. Mir hätte dafür Berlin, Köln oder ihre Heimatstadt Frankfurt besser gefallen. Aber so haben wir hier dafür eine Tee trinkende Ermittlerin von Scotland Yard, was international natürlich mehr hermacht  Was mir sehr gut gefällt sind die Kapitel aus Sicht des Täters. Sie beschreiben sehr genau seine Gedanken und sein Vorgehen beim Gefangenhalten seiner Opfer. Trotz meiner Enttäuschung (vielleicht wegen der zu großen Erwartung) vergebe ich für diesen Kriminalroman 4 Sterne.

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Vita

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Betrogene« und zuletzt »Die Entscheidung« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang 28,5 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

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Events

24. Jan. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Baden-Baden | Lesungen & Events
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29. Jan. 2019

Lesung und Gespräch

20:30 Uhr | Würzburg | Lesungen & Events
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Pressestimmen

»Wieder einmal Spannung pur von Krimi-Königin Charlotte Link!«

Hannoversche Allgemeine Zeitung (22. September 2018)

»Charlotte Link schafft es wieder einmal, eine Geschichte von hoher Komplexität aufzubauen, die trotzdem in sich schlüssig bleibt und an Spannung kaum zu überbieten ist.«

Anke Geffers / Hamburger Morgenpost (18. Oktober 2018)

»Spannungs-Königin …«

BUNTE (25. Oktober 2018)

»Link lässt wieder gekonnt tief in menschliche Abgründe blicken.«

Kronen Zeitung (26. Oktober 2018)

»Ein kniffliger Link. So spannend!«

bella (10. Oktober 2018)

»Hochspannung bis zum Schluss!«

Neue Post (07. November 2018)

»Spannender Krimi …«

Laura (17. Oktober 2018)

»Ein Krimi der Extraklasse.«

Avanti (10. Oktober 2018)

»Richtig spannend …«

Alles für die Frau (19. Oktober 2018)

»Eine fesselnde Geschichte …«

Neue Welt (30. Oktober 2018)

»Geschicktes Spiel …«

Neue Ruhr Zeitung (08. November 2018)

»Super spannend bis zur letzten Seite, mit rasanten Wendungen und einem völlig unerwarteten Ende.«

Thüringer Allgemeine (10. November 2018)

»Gänsehaut-Krimi.«

Freizeit Exklusive (05. Dezember 2018)

»Spannungsroman mit britischem Küstenflair.«

Journal L'Alsace (11. November 2018)