Die Tochter des Uhrmachers

Roman

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Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?

»„Krimi küsst Liebesroman (Headline). Ein neues Buch von Kate Morton? Dann weiß ich, wo ich das nächste Wochenende verbringe: auf dem Sofa! (…) Morton spinnt Geschichten, die in schöner Sprache, scheinbar ganz arglos und leicht daherkomme, und ehe man sich versieht, hat sie einen ans Sofa gefesselt.“«

EMOTION (04. Oktober 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: The Clockmaker's Daughter
Originalverlag: Allen & Unwin
Hardcover mit Schutzumschlag, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-29138-6
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

WAS GESCHAH IN BIRCHWOOD MANOR?

Von: OliviaPlotwist

12.12.2018

Inhalt: Ein altes englisches Landhaus birgt zahlreiche Geheimnisse: Den einen bot es Zuflucht in Momenten größter Not, für andere war es Schauplatz übler Niederlagen. Zeugin des Geschehens war stets die Tochter des Uhrmachers, deren Geist an die Festen des Hauses gebunden ist. Auch ihr eigenes Schicksal ist eng mit dem Anwesen und einem tragischen Sommer im Jahr 1862 verknüpft, bleibt jedoch jahrzehntelang ein rätselhaftes Geheimnis. Erst durch den Überraschungsfund einer jungen Archivarin rückt die grausige Wahrheit ans Licht ... Meinung: Kate Morton fächert einen breiten historischen Hintergrund auf, schafft eine (fiktive) Künstlerströmung, webt Untertöne ein, die an beliebte Klassiker wie OLIVER TWIST oder SARA, DIE KLEINE PRINZESSIN, erinnern und entführt gekonnt ins viktorianische Zeitalter. - Soweit die Pluspunkte. 😊 Erzählt wird die Geschichte aus diversen Perspektiven, sodass erst allmählich verständlich wird, was es mit der verhängnisvollen Sommernacht von 1862 tatsächlich auf sich hat. Allerdings verliert sich Morton dabei oftmals in den Details und allerhand Nebenschauplätze brechen den Spannungsbogen. So tritt die junge Archiverarin Elodie anfangs als Protagonistin auf, wird dann aber über ein Drittel der Handlung ignoriert. Hier liegt auf jeden Fall eine der Schwachstellen des Romans begründet. Eine weitere sehe ich in der Übersetzung, die vor allem in der ersten Hälfte ab und an etwas holprig wirkt. 😔 Insgesamt ein solider Roman, gut geschrieben, streckenweise auch recht spannend. Ich würde ihn jedoch weder als Krimi, noch als Liebesgeschichte bezeichnen (im Klappentext wird beides erwähnt). Dazu fehlen einerseits eine klare Ermittlerfigur und Auflösung, sowie anderseits ein konsequent erzählte Romanze. Eine Empfehlung erfolgt also unter Vorbehalt. - DIE TOCHTER DES UHRMACHERS ist vermutlich am ehesten geeignet für England-Nostalgiker mit Lust auf einen romantischem Schmöker, der keinem klaren Handlungsfaden folgt, sondern ein Kaleidoskop verschiedener Schicksale präsentiert. Ich danke @randomhouse für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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Die Tochter des Uhrmachers

Von: dorli aus Berlin

04.12.2018

In ihrem Roman „Die Tochter des Uhrmachers“ stellt Kate Morton ein altes Herrenhaus in den Mittelpunkt des Geschehens: Birchwood Manor. Hier spielt sich über die Jahrzehnte hinweg ein großer Teil der Handlung ab. Das Haus hatte im Laufe der Zeit unterschiedliche Funktionen inne, war ein Ort der Inspiration, später ein Internat für junge Damen, wurde schließlich zu einem Museum. Seit dem folgenschweren Sommer 1862 hat Birchwood Manor eine Sprecherin: Birdie Bell. Birdie ist die Einzige, die nach den damaligen Ereignissen – der talentierte Maler Edward Radcliffe hatte Künstlerfreunde eingeladen, den Sommer mit ihm in seinem Landhaus zu verbringen, doch was großartig begann, endete tragisch mit dem Verschwinden einer Frau und dem Tod einer anderen – in dem Haus an der Themse geblieben ist. Birdie ist die Tochter eines Uhrmachers. Sie wurde als Kind zu einer Diebin ausgebildet und war als junge Frau die Muse Edward Radcliffes. Seit dem verhängnisvollen Tag im Juli 1862 ist sie fest mit Birchwood Manor verbunden und begleitet den Leser jetzt als Erzählerin durch die anderthalb Jahrhunderte, die seitdem vergangen sind. Birdie kennt nicht nur die Geschichte und die Geheimnisse des Hauses, sie weiß auch von den vielfältigen Erlebnissen der zahlreichen Bewohner und Besucher zu berichten. In einem in der Gegenwart spielenden Handlungsstrang trifft der Leser auf Elodie Winslow. Die junge Archivarin entdeckt in einem Karton neben einer uralten Aktentasche auch die Sepiafotografie einer ihr fremden wunderschönen Frau sowie die Zeichnung eines Hauses, das Elodie seltsam bekannt vorkommt. Schnell ist sie davon überzeugt, dass es sich bei dem Haus um jenes aus den Erzählungen ihrer bereits vor vielen Jahren verstorbenen Mutter handeln muss. Neugierig geworden, beginnt Elodie Nachforschungen anzustellen … Kate Morton erzählt sehr anschaulich und wartet mit einer Fülle von Details auf. Der Roman besticht vor allen Dingen durch ein abwechslungsreiches Geschehen und einen vielschichtigen Handlungsaufbau – eine Vielzahl an Personen, häufige Perspektivwechsel, unterschiedliche Zeitebenen mit vielen Zeitsprüngen, verschiedene Schauplätze sowie diverse Nebenhandlungen verlangen besonders auf den ersten Seiten konzentriertes Lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Ich habe den Roman anfangs als zu ausschweifend und überbordend empfunden; das hat sich allerdings im Verlauf der Handlung gewandelt – einmal eingelesen, wollte ich immer mehr über die einzelnen Bewohner und ihre Erlebnisse und Geheimnisse erfahren und hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte noch reichhaltiger gewesen wäre, als sie sowieso schon ist. „Die Tochter des Uhrmachers“ hat mir sehr gut gefallen – das Lesen dieser ineinander verschlungenen außergewöhnlichen Lebensgeschichten hat Spaß gemacht. Leseempfehlung für alle, die geheimnisumwobene Familiengeschichten mit einem leicht übersinnlichen Touch mögen.

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Vita

Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

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Zitate

»„EINZIGARTIG Kate Morton erfand den Mix aus Historien-, Liebes- und Krimiroman (…) Leidenschaftliche Liebe, unerfüllte Sehnsüchte und überraschende Geister fesseln bis zur letzten Seite!“«

FÜR SIE (08. Oktober 2018)

»Große Gefühle (Headline). Hier herrscht Taschentuchpflicht!«

BUNTE, Buchmesse-Special (11. Oktober 2018)

»Kate Morton bricht mit ihrem neuen Roman 'Die Tochter des Uhrmachers' derzeit internationale Rekorde. Die australische Autorin, die es in ihren Büchern immer wieder in die Vergangenheit Englands zieht, besticht auch in ihrem neuesten Werk mit einer packenden Handlung, interessanten Figuren, einem alten Geheimnis und einem Hauch Melancholie.«

www.lovelybooks.de, zum Interview mit Kate Morton (08. Oktober 2018)

»Lesestoff, mit dem man sich an nasskalten Herbstabenden weit weg träumen kann.«

MAXI (17. Oktober 2018)

»VERY BRITISH (Headline) Kate Mortons neue Story wartet darauf, ihr Geheimnis zu lüften, und (...) sind wir schon in den Bann gezogen. Toll!«

WIENERIN (A) (09. November 2018)

»(…) lässt einen die Zeit vergessen.«

JOLIE (01. November 2018)

»'Die Tochter des Uhrmachers' ist feinste Unterhaltung!'«

DONNA (05. Dezember 2018)

»'Die Tochter des Uhrmachers' ist Mortons bisher komplexester Versuch, in verschiedenen Zeiten unterwegs zu sein. Er ist gelungen: mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten und einem Haus, in dem man selbst gern einen Sommer lang aus der Zeit fallen möchte.«

BUCHJOURNAL (29. November 2018)

»Für einen Hauch Mystery an nebligen Herbsttagen sorgt Kate Morton mit ihrer Erzählung aus dem viktorianischen England des 19. Jahrhunderts (…).«

www.lovelybooks.de, Liste 'Neue Buchtipps - Die besten Hardcover-Neuerscheinungen im Oktober 2018‘ (01. September 2018)

»Englische Landschaft, dunkle Familiengeheimnisse - Kate Morton bleibt ihrem Stil treu. (...) Lektüre für verregnete Herbstabende.«

FREUNDIN (17. Oktober 2018)

»Kate Morton verbindet auch im neuen Buch starke Heldinnen (Archivarin Elodie) mit der Aufklärung krimineller Handlung (Tod und Verderben), attraktive Männer dürfen dabei aber gern assistieren. Perfekte Sofalektüre für Herbstnachmittage!«

Karla Paul (Bloggerin; buchkolumne.de) (16. August 2018)

»Geheimnisvoll (Headline). Spannend erzählte Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen.«

Frauenmagazin TINA, im Special zur Buchmesse (02. Oktober 2018)

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