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Die Tyrannenlüge Warum unsere Kinder genau das sind, was die Welt von morgen braucht

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-466-31092-0

Erschienen:  05.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eltern, die mit ihren Kindern sehr bewusst und liebevoll umgehen, sind manchmal verunsichert, wenn diese nicht ebenso liebevoll agieren und nicht „funktionieren“, und fragen sich, ob nicht doch etwas mehr Strenge angebracht wäre. Ein Blick in die Wissenschaft zeigt aber, dass es sich bei den heutigen Kindern keineswegs um Tyrannen oder Rotzlöffel handelt. Julia Dibbern beweist, wie gut unsere Kinder so auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Denn diese wird keine Generation von Ja-Sagern brauchen, sondern mutige, kreative und sozial kompetente Menschen. Eltern werden durch dieses Buch bestärkt, lernen die Bedürfnisse ihrer Kinder besser zu verstehen sowie sich von der Gesellschaft nicht verunsichern zu lassen.

»Mit dem Buch Die Tyrannenlüge nimmt Julia Dibbern dem Lamento der Älteren über die Jüngeren den Wind aus den Segeln. «

derstandard.at (25.03.2018)

Julia Dibbern (Autorin)

Julia Dibbern ist Autorin, Fachjournalistin für Nachhaltigkeit und Familie sowie Autorin erfolgreicher Familienratgeber. Sie ist Mitbegründerin des artgerecht-Projekts und Mutter eines phantastischen Teenagers. Mit ihrer Familie lebt sie vor den Toren Hamburgs.

»Mit dem Buch Die Tyrannenlüge nimmt Julia Dibbern dem Lamento der Älteren über die Jüngeren den Wind aus den Segeln. «

derstandard.at (25.03.2018)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 176 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 5 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-466-31092-0

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen:  05.03.2018

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Vielfache fundierte Anregung zur erzieherischen Begleitung von Kindern

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 02.05.2018

www.rezensions-seite.de

„Niemals Gewalt“. Das ist das Schlagwort, das Julia Dibbern nicht müde wird, vorweg zu stellen, im Hintergrund zu bewahren und als Richtlinie ihrer Hinweise auf das Leben mit Kindern und die Erziehung der Kinder klarstellt.

Nicht nur aus „irgendwie gefühligen“ Gründen heraus oder weil Gewalt idealistisch schon kein Mittel der Erziehung der Neuzeit sein sollte, sondern mit einer ebenso einsichtigen wie klaren Begründung aus der Welt heraus, in der jene Kinder aktuell Leben.

Mit Herausforderungen, die Persönlichkeit, Standing, eine gewisse Resilienz und Standhaftigkeit, vor allem Kreativität, Mut und die Bereitschaft zu individuellen Wegen benötigt.

Das einem Kind als „Grundausstattung“ mit auf den Weg zu geben dafür bietet Dibbern vielfache Hinweise und dafür macht sie den (lesenden) Eltern gehörig Mut.
Mittels auch einer wohltuenden Form der positiven Verstärkung, denn in Dibberns Augen (und die belegt das an vielen Stellen), droht gar kein Grund zur “Erziehungspanik“ oder gar (titelgebend) der Sorge in Richtung „Tyrannen-Heranziehung“ durch alle jene, die momentan Eltern kleinerer bis heranwachsender Kinder sind.

Und das, betont Dibbern, gerade angesichts einer scheinbar neu oder wieder sich entwickelnden Haltung, die nach mehr „Zucht und Ordnung“ in der Erziehung ruft. Wie vielleicht ein nicht unerheblicher Teil der Gesellschaft an sich in Richtung einer „Gegenbewegung“ zu den liberalen und libertären Idealen in Deutschland in den letzten 50 Jahre sich spürbar bemerkbar macht und damit auch das reformierte und auf liberalen Werten nun beruhende Schul- und Erziehungssystem in den Fokus der Kritik versucht, zu rücken.

Nicht aber einfach Schlagwort formuliert Dibbern dabei, sondern geht den Hintergründen (vermeintlich) „zu laschen Erziehung“ und der „schwierigen Kinder“ detailliert nach.

Wie steht es mit den wirklichen Fakten im Blick auf „unstabile Familien und kaum Zeit für die Kinder“? Oder mit „Leistungsunwillen, Leistungsdruck und Leistungsunfähigkeit“ bei den Heranwachsenden? Mit der Rolle der Medien und den tatsächlichen Folgen des Medieneinflusses („kleben ja nur am Bildschirm") oder einem möglichen, vermeintlichen „Natur-Defizit-Syndrom“?.

Und ebenso malt die Autorin nicht alles schlichtweg nur in rosaroten Optimismus-Farben. Durchaus werden Probleme angesprochen, wie „Grenzen“ gesetzt und eingehalten werden können, dass Grenzen auch Sinn machen, dass Elternsein natürlich auch bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Und das, durchaus, in einer informationsüberfluteten Welt und der allgemein hohen Bedeutung der social media und der Unterhaltungsindustrie „Selbst Wirksamkeit“ auch Voraussetzungen braucht. Dass nicht wenige Umgebungssituationen Stress verursachen. Dass aber auch basale Bedürfnisse wie schlichtweg Hunger (eine Hohe Zahl an Kindern lebt nicht in finanziell gesicherten Verhältnissen), Müdigkeit oder mangelnde Bewegung natürlich Herausforderungen an die gegenwärtige Elterngeneration und an die Kinder stellen.

So ergibt sich bei der Lektüre ein differenziertes Bild, das im Gesamten aber überzeugend das alte Ideal Astrid Lindgrens bestens aufnimmt, überzeugend für dieses argumentiert und empirisch hinterlegt. Mitsamt der Motivation zum Mut, Kindern aktiv und zugewandt zur Seite zu stehen.

Wie Astrid Lindgren sagte: „Gebt den Kindern Liebe, Liebe und nochmal Liebe“. Ohne dabei Gefahren und Herausforderungen der modernen Welt einfach zu ignorieren. Sondern gemeinsam mit den Kindern die Gegenwart zu gestalten und ihnen die Entwicklung jener individuellen Persönlichkeiten zu ermöglichen, mit denen die persönliche Zukunft dann gestaltet werden kann.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Die Kinder leiden an ... Kindheit

Von: Der Büchernarr (Frank) Datum: 23.03.2018

buecher.fl-e.de

Ich habe immer schon zu den Menschen gehört, die mit dem Satz »früher war alles besser« nichts anfangen konnte. Ganz einfach, weil nach meinem Empfinden und nach den Erzählungen der älteren Generation es einfach nicht besser war. Von daher kann ich den Grundtenor des Buchs »Die Tyrannlüge« zu hundert Prozent unterstreichen, auch wenn ich nicht in allen Aspekten der Autorin übereinstimme.


»Die Jugend von heute«

Als Vater von drei Kindern ist es mir persönlich noch nicht untergekommen, dass meine Jungs aus meinem Umfeld heraus als Tyrannen bezeichnet wurden. Was gleich zum ersten Aspekt des Buchs führt, nämlich der Begrifflichkeiten und wer eigentlich dafür verantwortlich ist, diese in die Welt zu setzen.

»Die Jugend von heute« war immer schon problematisch und witzigerweise sind diejenigen, die aus ihrer Jugend von unangebrachten Vorwürfen sprechen, die gleichen, die selbige in die heutige Welt setzen. Julia Dibbern verwendet ein gutes Drittel in diesem Buch, um zu sensibilisieren, woher die Unkenrufe den Kindern gegenüber überhaupt herkommen und untermauert diese Aussagen mit zahlreichen Zitaten und Studien.


+++ kein Erziehungsratgeber +++

Das Buch möchte kein Erziehungsratgeber im kleinen sein, sondern versucht eher übergeordnet das Grundverständnis gegenüber Kindern (und Jugendlichen) zu vermitteln. Es geht nicht darum, wie Eltern Kindern dazu bringen können, abends ins Bett zu gehen, sondern um das Verstehen der Bedürfnisse – und zwar von beiden Parteien, Eltern wie Kindern.

Hin und wieder mag die Betrachtung auf eine Situation etwas zu einseitig sein, manches Beispiel vielleicht nicht zu hundert Prozent korrekt, aber die Botschaft des Buchs ist eindeutig. Auch wenn aus dem eigenen Umfeld heraus Kinder nicht per se negativ betrachtet werden, mag der ein oder andere Leser in diesem Buch sehr viele Wahrheiten entdecken.


+++ Fazit +++

Dieses kleine Buch regt an, sich Gedanken über die Eltern-Kind-Beziehung zu machen und wie Kinder von der Gesellschaft gesehen werden sollten (oder im Grunde genommen müssten). Dabei richtet sich das Buch eigentlich gar nicht an Eltern, weil sie schon längst wissen, was sie an ihren Kindern haben, sondern vielmehr an jene, die laut polternd schlecht über Kinder, Eltern und Familien schimpfen. Nur fürchte ich, dass genau jene mit diesem Buch nicht erreicht werden. Schade!

Auch glaube ich, dass sich die Familienlandschaft innerhalb Deutschlands innerhalb der letzten Jahre verändert hat und sehr viele Familien sich für eine positive Entwicklung verantwortlich zeichnen (auch wenn die Politik dagegenzusteuern scheint). Dieses Buch unterstreicht und unterstützt diese Familien ebenso wie all jene, die sich auf dem Weg dorthin befinden.

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