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Die Ungehörigkeit des Glücks Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10292-3

Erschienen: 22.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung.

Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht."

Daily Mail (28.08.2015)

Jenny Downham (Autorin)

Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht."

Daily Mail (28.08.2015)

„Könnten Bücher leuchten, bräuchte man hier keine Nachttischlampe.“

Myself (06.04.2016)

„Wenn Sie wie ich alles meiden, das mit dem Etikett „Frauenunterhaltung“ versehen ist, sollten Sie bei Jenny Downhams Roman unbedingt eine Ausnahme machen. Es ist ein Buch über Lebenslust und den Mut, Verrücktes zu wagen.“

emotion (09.03.2016)

„Ein Juwel der Literatur – ein Roman wie „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Geschenk an die Leser.“

literaturmarkt.info (22.02.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Unbecoming
Originalverlag: David Fickling Books, Oxford 2015

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-10292-3

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 22.02.2016

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Ein Buch über das Vergessen

Von: magische-zeilen Datum: 15.06.2017

magische-zeilen.blogspot.de/


Am 22. Februar 2016 erschien "Die Ungehörigkeit des Glücks" von Jenny Downham beim C. Bertelsmann Verlag als Hardcover. Das Taschenbuch ist am 03. April 2017 beim cbt Verlag unter dem Titel "Obwohl es mir das Herz zerreißt" erschienen. Wenn ihr dieses Buch also lesen wollt, habt ihr die Möglichkeit, euch für euren Lieblingstitel zu entscheiden. Das Taschenbuch erhaltet ihr für 14,99€ und die Ausgabe als Hardcover ist für 19,99€ zu haben, dafür erwarten euch dann aber auch 480 Seiten.


Katie ist 17, als sie erfährt, dass sie eine Großmutter hat. Bisher hat ihre Mutter Caroline dieses kleine Detail nämlich vor ihr geheim gehalten, denn Caroline und ihre Mutter sind in der Vergangenheit nicht besonders gut miteinander ausgekommen. Zwischen den beiden Frauen gab es viele Streitereien, bei denen sie sich gegenseitig sehr verletzt haben. Doch eines Tages findet Mary ihren Weg zurück ins Leben ihrer Tochter und ihrer Enkeltochter. Caroline stellt schnell fest, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt, denn Mary hat Demenz und deswegen viele Dinge vergessen. Während das für Caroline einem Albtraum gleicht, nutzt Katie die klaren Momente ihrer Großmutter, um sich mit ihr anzufreunden. Gemeinsam mit ihrer Oma ergründet Katie die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte, über die ihre Mutter nicht mit ihr spricht. Doch dem jungen Mädchen ist nicht bewusst, was sie mit ihren Bemühungen alles ins Rollen bringt.


Ich muss ja ehrlich zugeben, dass für mich bei diesem Buch das Cover tatsächlich sehr ausschlaggebend war, es mir ins Regal zu stellen. Abgesehen von der Thematik. Ich finde es total faszinierend, wie das Mädchen da auf der Seite liegt und den Leser aus ihren blauen Augen ansieht. Wegen des Covers gefällt mir auch das Hardcover deutlich besser als das Paperback.An diesem Punkt muss ich aber auch zugeben, dass ich das Buch nur mit auf Reisen hatte und dementsprechend den Schutzumschlag immer zu Hause im Regal stehen hatte. Bei mir gehen diese Schutzumschläge leider viel zu leicht kaputt...

Aber auch der Teil zwischen den Buchdeckeln hat mich gefesselt. Jenny Downham versteht sich darauf, Charaktere zu schaffen, die man nur sympathisch finden kann. Da wäre Mary, die putzige Oma, der dank ihrer Krankheit nicht immer all ihre Erinnerungen zugänglich sind, was sie irgendwie noch niedlicher macht. Ach, wir lieben doch alle niedliche Großmütter! Vor allem, wenn sie so schöne Geschichten wie Mary erzählen. Am liebsten würde ich mir auch mal Tee und Kekse schnappen und mich zu ihr setzen und ihrer interessanten Lebensgeschichte lauschen. Dann wäre da noch Katie, die sich mit jeder Seite immer weiter entwickelt und am Ende des Buches ganz anders auf Dinge reagiert als noch zu Beginn. Sie macht einem Mut, dass es einem selber irgendwann genauso ergehen kann. Außerdem ist sie für ihren kleinen Bruder die perfekte große Schwester, denn sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre kleine Familie und stellt auch schon mal ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Auch Caroline ist ein Teil dieser Familie. Sie war mir anfangs eher unsympathisch, denn sie hat Katie und Katies Bruder ziemlich herumkommandiert und bevormundet. Katie musste Kochen, Katie musste auf Chris aufpassen und Katie musste Sonderkurse belegen. Als gegen Ende aber ihre Beweggründe klar wurden, hat sich mein Bild von ihr geändert und ich konnte ihre Handlungen zumindest nachvollziehen. So sind sie alle auf ihre ganz eigene Art total sympathisch und mir während des Lesens ans Herz gewachsen.

Dass mir die Personen so ans Herz gewachsen sind, war unter anderem dafür verantwortlich, dass mich diese sowieso schon so emotionsgeladene Geschichte an der einen oder anderen Stelle so richtig kalt erwischt hat. Das Buch ist eine emotionale Achterbahn. Man freut sich mit den Protagonisten, man leidet mit ihnen, man ist gemeinsam mit ihnen frustriert und man versucht mit ihnen zusammen alles zu ertragen. Stellt euch drauf ein, dass ihr beim Lesen Taschentücher brauchen werdet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sie leitet einen sehr sicher durch das Geschehen. Da Jenny Downham sich dazu entschieden hat, über Demenz zu schreiben, ist das Grundgerüst der Geschichte ziemlich ernst. Die Autorin versucht, nichts zu beschönigen. Sie schildert das Geschehen aus der Sicht von Katie, die alles von außen erlebt, und aus der von Mary, die das alles durchmachen muss. Der Leser erfährt, wie Katie sich fühlt, wenn ihre Großmutter vergisst, und wie es Mary ergeht, wenn sie nicht mehr weiß, wo sie ist und was vor sich geht. Ich finde, dass ihr das sehr gut gelungen ist, denn ich hab selber schon in der Rolle von Katie gesteckt und es ist wirklich nicht leicht. Doch Mary schildert ihre Lebensgeschichte auf eine so liebenswerte Weise, dass es dem Ganzen den Ernst etwas nimmt. Das Thema Demenz steht trotzdem noch im Vordergrund, ist durchgehend präsent und der aufmerksame Leser nimmt trotzdem noch was zu dem Thema mit. Ich finde es einfach gut gemacht, wie sie uns diese Krankheit näher bringt, die erst dadurch entstanden ist, dass wir Menschen immer älter und älter werden. Ich war einfach begeistert.

Doch auch dieses tolle Buch hat einige Macken. Als erstes gab es viel zu viele Menschen mit Problemen. Da war nicht nur Mary mit ihrer Demenz, sondern auch Katies Bruder ist krank und Katie selber weiß auch nicht, was mit ihr los ist. Auch Caroline ist durch ihre Kindheit sehr vorbelastet und verhält sich in vielen Situationen dementsprechend. Für mich persönlich ergeben diese vier zusammen etwas viel Krise für eine Familie. An diesem Punkt hat die Autorin eindeutig übertrieben und der Familie zu viele Probleme aufgehalst. Carolines Probleme sind wichtig für die Geschichte, aber Katie hätte keine Probleme mit ihrer Persönlichkeit gebraucht und Katies Bruder hätte auch keine Probleme haben müssen.

Dadurch, dass jede der Personen seine ganz eigenen Probleme hat, überschlagen sich in vielen Kapiteln die Ereignisse. Es geht vordergründig um Katie, Mary und Caroline, die immer mal wieder eine kleine Krise durchleben und das in einem ziemlich rasanten Tempo. Hin und wieder hatte ich als Leser das Gefühl, ich würde von den Ereignissen überrannt werden. Ich wurde an manchen Stellen einfach durch die vielen Ereignisse überfordert und fühlte mich verloren und alleingelassen. Ich hatte kaum das eine überstanden, da kam die Autorin schon mit der nächsten Katastrophe um die Ecke.


Trotz allem muss ich diesem Buch 4/ 5 Sternchen geben, denn es hat mich begeistert, mich gefesselt und ich finde die Message einfach viel zu wichtig. Ich möchte euch dieses Buch also unbedingt ans Herz legen, denn ich hoffe, dass ihr dann mehr Verständnis für Demenz habt. Nicht jeder von uns, hat das Pech, einen Fall in der Familie oder im Bekanntenkreis zu haben, aber wenn man mal auf jemanden trifft, der erkrankt ist, ist man vielleicht nicht ganz so hilflos. Tut mir also den Gefallen und verschließt eure Augen nicht vor dieser Krankheit, denn die Medizin ermöglicht uns zwar ein langes, gesundes leben, aber gegen Demenz kann man noch nichts machen und wir werden noch eine ganze Weile damit umgehen müssen...

Die Ungehörigkeit des Glücks - Jenny Downham

Von: Sophie von herzgespenster Datum: 23.05.2017

herzgespenster.blogspot.de

Meine Meinung
Die Idee hinter "Die Ungehörigkeit des Glücks" hat mich wirklich sehr fasziniert, weil dieses Buch einen in verschiedene Generationen, und in ihre Verbindungen untereinander, eintauchen lässt. Hierbei haben mir besonders die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere gefallen. Jenny Downham schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man mit den Charakteren sympathisiert und sich sofort in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen kann. Außerdem hat mir besonders gut die starke Persönlichkeit der Protagonistin Katie gefallen. Ich finde, dass dieses Buch, besonders durch Katie, viele Leser zum nachdenken anregen kann, weil Katie mit ihrer Art fasziniert und als Vorbild angesehen werden kann. Des Weiteren hat mir die Thematik sehr gut gefallen, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, in dem es um das Thema Demenz geht. Hier hat es Jenny Downham geschafft die Problematik der Krankheit anschaulich darzustellen, diese aber auch mit einer spannenden und wunderschönen Lebensgeschichte zu verknüpfen. Die an Demenz erkrankte Mary, die Großmutter von Katie, war mir von Anfang an sympathisch und ihre Lebensgeschichte ist einfach nur herzerwärmend. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, dass dieses Buch es geschafft hat wichtige Themen wie Verzeihen, Liebe und Sexualität, aber auch eine Reise durch die Zeit zu verbinden. Außerdem haben mir die Perspektivwechsel zwischen Katie und Mary sehr gut gefallen, sodass man in beide Welten eintauchen konnte. Somit spielen sich zwei Parallelhandlungen ab, die beide sehr spannend sind. Katie ist nämlich nicht nur in einem Zwiespalt zwischen ihrer Mutter und Mary, sondern auch dabei sich selbst zu finden. Allgemein verbindet das Buch somit nicht nur eine wirklich emotionale Geschichte, sondern ist mit sympathischen Charakteren, Humor und einer spannenden Reise durch die Familiengeschichte von Mary, ihrer Tochter, und Katies Mutter, Caroline und Katie ausgestattet.

Fazit
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich absolut begeistert von diesem Buch bin, weil es mich zum nachdenken angeregt hat und wunderschön geschrieben ist. Des Weiteren habe ich die Charaktere sofort ins Herz geschlossen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es spannend und interessant zugleich ist. Somit bin ich wirklich froh das Buch gelesen zu haben, spreche eine absolute Empfehlung aus und vergebe fünf von fünf Sternen.

Facettenreicher Roman über drei Generationen Familiengeheimnisse

Von: Carola Herrmann aus Hagen Datum: 03.04.2016

Buchhandlung: Hohenlimburger Buchhandlung

Das Buch erzählt die Geschichte von Katie, Caroline und Mary, drei Generationen, jede hat ihre Geheimnisse.
Aus der Sicht der 17-jährigen Katie wird die Geschichte erzählt. Es beginnt damit, dass eine Großmutter in ihr Leben tritt, von der sie bisher gar nichts wusste. Mary ist nach dem Tod ihres Lebensgefährten stark verwirrt in einem Krankenhaus gestrandet und ihre Tochter Caroline, Katies Mutter, ist als Kontaktperson auf dem Notfallarmband angegeben. Da es „von Jetzt auf Gleich“ nicht möglich ist, Mary in einem Heim unterzubringen, wohnt sie erst einmal bei Caroline und ihren Kindern Katie und Chris. Während Katie sich freut und sich ihrer Oma sehr nah fühlt, ist Caroline nur wütend, sie hat vor Jahren mit ihrer Mutter gebrochen und will nichts von ihr wissen. Katie hilft ihrer Großmutter beim Erinnern, sie führt ein Erinnerungsalbum, und nach und nach kommen viele Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Die Vergangenheit wird in Rückblenden erzählt.
Aber auch Katie trägt schwer an einem Geheimnis. Sie entdeckt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt, ist aber zu ängstlich, zu ihren Gefühlen zu stehen.

Diese Geheimnisse drohen, die Familie zu ersticken, doch am Ende löst sich der Knoten und Katie blickt verhalten optimistisch in die Zukunft.

Die Autorin versteht es, eine Geschichte zu erzählen mit allen Facetten, die das Leben bereithält. Sie betrachtet ihre Protagonisten mit Liebe, nichts ist einfach nur schwarz oder weiß. Als Leserin kann man sich gut „hinein fühlen“, manchmal unmittelbar, manchmal im Rückblick. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der Stil hat mich angesprochen.

Von: Manuela Ronning aus Werther Datum: 16.02.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Lesezeichen

Lange schon hat mich nicht mehr ein Buch so berührt. 3 Frauen, 3 Leben und eine Geschichte! Wunderbar.

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