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Die Unglückseligen Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0598-6

Erschienen: 26.02.2016
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Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdigen, alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben - nach Deutschland.

In ihrem ersten Roman seit "Die deutsche Seele" nimmt Thea Dorn uns mit in die Extreme moderner Biomedizin und zieht uns zugleich in die Untiefen einer romantischen Seele. „Die Unglückseligen“ ist ein großes Lese- und Erkenntnisvergnügen, in dem sich die lange Tradition des Fauststoffes zeitgemäß spiegelt.

"Ein Paukenschlag in der deutschen Gegenwartsliteratur."

ARD "Druckfrisch", Denis Scheck (21.02.2016)

Thea Dorn (Autorin)

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller (u.a. "Die Hirnkönigin"), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (u.a. "Die neue F-Klasse – Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird") und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Sie moderierte die Sendung "Literatur im Foyer" im SWR-Fernsehen und kuratierte unter dem Motto "Hinaus ins Ungewisse!" das "forum:autoren" beim Literaturfest München 2012. Der Film "Männertreu", zu dem sie das Drehbuch geschrieben hat, wurde 2014 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" als bester Fernsehfilm des Jahres und 2015 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Thea Dorn lebt in Berlin.

"Ein Paukenschlag in der deutschen Gegenwartsliteratur."

ARD "Druckfrisch", Denis Scheck (21.02.2016)

"Ein wirklich großes Werk."

SWR "lesenswert", Felicitas von Lovenberg (25.02.2016)

"Thea Dorn hat einen spannenden Wissenschaftsroman verfasst, der Phantasie mit Historie verbindet und der Unsterblichkeit nachspürt."‎

NZZ am Sonntag, Stefana Sabin (28.02.2016)

"Ein gedankenreiches Buch und auch ein literarisch reiches Buch."

Rüdiger Safranski, Schweizer Fernsehen "Literaturclub" (08.03.2016)

"Es ist einer der wagemutigsten deutschen Romane seit Jahren. Mit hohem stilistischen Aufwand hebt Dorn die Geschichte von Dr. Fausts Scheitern sprachgewandt und experimentierfreudig in die Gegenwart."

tip Berlin, Thomas Hummitzsch (18.05.2016)

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04.10.2016 | 19:00 Uhr | Biedenkopf

Leseland Hessen

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Schloss Biedenkopf
Im Schloss 1
35216 Biedenkopf

07.10.2016 | 19:30 Uhr | Rehburg-Loccum

Lesung

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Romantik Bad Rehburg
Friedrich-Stolberg-Allee 4
31547 Rehburg-Loccum

08.10.2016 | 19:00 Uhr | Kiel

Lesung. Moderation: Prof. Unruh

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Propsteisaal des Ev. Kirchenkreises Altholstein
Falkstraße 9
24103 Kiel

13.10.2016 | 20:00 Uhr | Nidda-Bad Salzhausen

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Parksaal Bad Salzhausen
Im Park 1
63667 Nidda-Bad Salzhausen

17.10.2016 | 19:30 Uhr | Schweinfurt

Lesung

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Stadtbücherei
Brückenstraße 29
Ebracher Hof
97421 Schweinfurt

Tel. 09721/51-7969

18.10.2016 | 20:00 Uhr | Weingarten

Lesung. Moderation: Prof. Dr. Alfred Plewa

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Kulturzentrum Linse
Liebfrauenstraße 58
88250 Weingarten

19.10.2016 | 20:00 Uhr | Leutkirch

Lesung. Moderation: Imre Törok

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Rathaus
Marktstraße 26
Schwörsaal
88299 Leutkirch

Weitere Informationen:
Stadtverwaltung Leutkirch

12.11.2016 | 17:00 Uhr | Hohwacht

Lesung. Moderation: Alexander Schuller

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Genueser Schiff
Seestraße 18
24321 Hohwacht

Tel. 04381 7533

14.11.2016 | 20:00 Uhr | Schwabach

LesArt

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Bürgerhaus
Königsplatz 33a
91126 Schwabach

15.11.2016 | 19:00 Uhr | Schwäbisch-Gmünd

Literaturwoche Schwäbisch-Gmünd

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Kulturzentrum Prediger
Johannesplatz 3
73525 Schwäbisch-Gmünd

28.11.2016 | 20:00 Uhr | Passau

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ScharfrichterHaus Passau
Milchgasse 2
94032 Passau

Weitere Informationen:
Passauer Pegasus

29.11.2016 | 19:30 Uhr | Ulm

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Stadtbibliothek Ulm
Vestgasse 1
89073 Ulm

30.11.2016 | 20:00 Uhr | Duisburg

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Zentralbibliothek
Steinsche Gasse 26
47051 Duisburg

07.12.2016 | 19:30 Uhr | Berlin

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Humboldt-Bibliothek
Karolinenstraße 19
13507 Berlin

25.04.2017 | 20:00 Uhr | Villingen-Schwenningen

SWR im Gespräch: Moderation Wolfgang Niess

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Theater am Ring
Romäusring 1
78050 Villingen-Schwenningen

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 560 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0598-6

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 26.02.2016

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Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen

Von: Yvonnen Datum: 03.09.2016

https://umgebucht.wordpress.com/

Ansprechend gestaltet und durch das Cover des Buches stilvoll in Szene gesetzt, führt die Umarmung einer jungen Frau und eines Skelettes bereits bildlich zu der Thematik Leben und Tod in dem Roman „Die Unglückseligen“ von Thea Dorn hin. Die deutsche Molekularbiologin Johanna Mawet will darin durch genetische Manipulationen den unsterblichen Menschen schaffen und trifft eher zufällig in Amerika auf den 1776 geborenen Physiker Johann Wilhelm Ritter. Während der 240jährige hofft, dass die Wissenschaftlerin ihn von seiner Lebensodyssee endlich erlösen kann, will Johanna mit seiner Hilfe den Code der Sterblichkeit knacken. Von schwarzer Romantik und wissenschaftlichem Streben beseelt, führt beide der Weg zurück nach Deutschland und in eine ebenso verzweifelte wie besessene Suche nach Antworten.

„Die Unglückseligen“ ist ein nachdenklicher Wissenschaftsroman, der mich nebst liebevoller und ansprechender optischer Gestaltung auch durch teilweise humor- und gefühlvolle sowie gefühlsbetonte Sprache längst vergangener Zeiten zu begeistern wusste.

Jedes neue Kapitel ist mittels römischer Ziffern durchnummeriert und beginnt danach mit einem schmückenden Anfangsbuchstaben (Initial), was optisch das zumeist aus der Goethezeit stammende Sprachflair dieses Buches unterstreicht. Während Ritter und eine altertümlich anmutende Erzählstimme, die zwischendurch immer wieder kommentiert und bewertet, sich eine weitschweifige Darstellungs- und Erzählweise teilen, die an die Schriften der Romantiker erinnert, drückt sich Johanna Mawet in moderner Sprache aus. Bei Dialogen in Amerika, gestalten sich die Texte zu einem Mischmasch aus Deutsch und Englisch. Auf eine Übersetzung wird hier verzichtet, was jedoch für mich den Lesefluss nicht gestört hat. Schwer getan habe ich mich hingegen mit Dialogen, die in bayrisch oder schwäbisch abgehalten wurden. Da half nur langsames lesen weiter, was dennoch Lesespaß bereitete , da dies die betreffenden Figuren lebhafter machte.

Für Auflockerung sorgten auch gelegentliche Einschübe von Briefen, Auszügen aus einem Lehrbuch oder der Wahrnehmung einer kleinen Fledermaus, die sich durch unterschiedliche Schriftarten vom normalen Text abgrenzten. Auch eine Szene wie aus einem Comic und ein mitsamt Noten abgedruckter Liedtext sorgen für Abwechslung. Endlose Buchstaben-, Zahlen- und Zeichenkolonnen machen die Genomfragmente als undurchschaubar erlebbar.

Insgesamt behandelt das Buch eine interessante Thematik, auch für Menschen, die weder der Molekularbiologie noch der Physik verfallen sind. Wurde es für mich persönlich zu wissenschaftlich und nicht verstehbar, tat dies dem Gesamtverständis des Buches dennoch keinen Abbruch. Wichtiger waren für mich die leidenschaftlichen Gespräche zwischen Ritter und Johanna, die die unterschiedlichen Standpunkte nachvollziehbar machten. Durch die Wechsel zwischen Realität und Erinnerung, klärte sich im Verlauf des Buches Ritters Vergangenheit zu Teilen auf. Wunderbar auch, wie nebenbei ein skuriles Gesellschaftsbild gezeichnet wurde, in dem nicht nur der Jugendwahn zweifelhaft ist.

„Die Unglücksseligen“ ist für mich ein durch und durch besonderes Buch, das sich nicht so nebenher lesen lässt, da es dem Leser doch einiges an Konzentration, Flexibilität und Sprachvermögen abverlangt. Etwas Vergleichbares habe ich bislang nicht gelesen und so wird es mir sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Wahnsinn

Von: Das Buchmonster Datum: 02.08.2016

dasbuchmonster.blogspot.com/

Inhalt:

Die Molekularbiologin Johanna forscht mit Hilfe von Zebrafischen an der Unsterblichkeit. Sie trifft auf Johann, der irgendwie mysteriös ist. Er scheint alterlos zu sein und in siener Nähe geschehen verwirrende Dinge. Er scheint Johanna anzuziehen und zu verteufeln in gleichem Maße. Johann beichtet ihr, dass er aus dem 18. Jahrhundert ist. Da die Unsterblichkeit ihr Anliegen ist, ist sie sehr interessiert und lässt Johanns DNA sequenzieren. Doch bald schon bemerken diese Unmöglichkeit andere. Johann und Johanna ahnen, dass sie fliehen müssen.



Die Story:

Die Geschichte ist mal etwas ganz anderes, der Tonus klingt nach Science Fiction, doch der Hintergrund ist ein klassischer, moderater. Eine sehr interessante Mischung. Ich habe mich beim Klappentext vor allem auf die wissenschaftliche Facette gefreut, die nicht zu kurz kommt. Dies war auch, so wie ich es mir gedacht habe, der interessanteste Teil der Geschichte. Ich mag aber generell die Thematik rund um Forschung und Wissenschaft.

Die Protagonisten:

Johanna ist die moderne Akademikerin, sie kommt auch so herüber. Sie wirkt unterkühlt und sachlich und macht es dem Leser schwer, sich mit ihr zu identifizieren, wobei ich auch glaube, dass dies nicht wirklich das Ziel der Autorin war. Gefühlstechnisch erhält man von Johann mehr Input, wobei dieser ziemlich ausschweifend wird und ins Sinnlose abschweift, also insgesamt ist er ein anstrengender Kandidat. Mit beiden Protagonisten und dem Teufel hatte ich so meine Probleme gehabt, da ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.


Der Stil:


Tja nun, der Stil ist in diesem Buch nun wirklich super interessant. Das stärkste Stilmittel, das die Autorin wählt ist, recht ursprünglich, die Sprache. Nicht nur die Charakterisierung, sondern auch die Geschichte der Figuren werden durch die Sprache übermittelt. Das Buch hat verschiedene Wechsel der Perspektiven und je nachdem, in welcher Perspektive man sich befindet, ist das Buch sprachlich sehr unterschiedlich. Johann, der schließlich aus dem 18. Jahrhundert kommt, kommt sprachlich diesem Jahrgang auch sehr nahe, noch dazu ist er ausschweifend und schmückt gerne aus, was sich gut mit meinem Bild aus diesem Zeitalter deckt. Johannas Passagen dagegen waren für mich einfacher zu lesen, da sie eine klare sachliche Sprache hat, die zwar auch mit Fremdwörtern untermauert ist und auch niveauvoll ist, jedoch angenehmer als die Perspektiven des Teufels oder Johanns.
Der Anfang war ein regelrechtes Kuddemuddel bei mir. Ich wusste nicht, wer wann wie wo was, es hat auch lange gedauert, bis ich erstens das System verstanden habe und zweitens ich unterscheiden konnte, wer gerade was macht oder spricht.
Zwischendurch befinden sich in dem Buch noch Ausschnitte aus unterschiedlichen Zeitepochen und unterschiedliche Stilrichtungen: ein Gedicht konnte es sein, genausogut wie ein Comicausschnitt. Diese haben die Stimmung teilweise kontrastiert und betont.


Fazit:

Ich hatte anfangs große Probleme mit dem Buch, es war sehr verwirrend. Die Geschichte und die Sprache haben mir aber sehr gut gefallen, es gibt ein paar Passagen, deren Sinn verstehe ich bis jetzt noch nicht so ganz. Das Buch ist auf gar keinen Fall ein Buch für zwischendurch. Ich bin häppchenweise vorgegangen und selbst da war es mir zu komplex. Des öfteren sind die Textpassagen unnötig langwierig, mein Mantra war an diesen Stellen immer wieder: das Wort genießen! Und dies habe ich auch getan und war letztendlich froh darüber.

Wenn man mich fragt: keine einfache Kost! Kann man hier von einem Meisterwerk sprechen? Meiner Meinung nach ja! Ich bin insgeheim auch fürchterlich stolz auf mich, dieses Buch gelesen zu haben. Super Geschichte, wahnsinnig gute Sprache, ab und zu etwas langwierig und mega anstrengend. Dies ist mein Fazit zu "Die Unglückseligen"


Von mir gibt es 4 Monsterpunkte.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Ein Meisterwerk!

Von: Ingo Noczynski aus Wiesbaden Datum: 27.02.2016

Buchhandlung: Otto Harrassowitz Wiesbaden

Deutsche Gegenwartsliteratur - oder die bohrende Frage so manchen Lesers: Wie lange noch immer dasselbe? Nichts Neues bringt sie hervor. Als Leser fühlt man sich da rasch gelangweilt. Doch Fortuna ward uns hold und schenkte uns vor wenigen Tagen den neuen Roman von Thea Dorn „Die Unglückseligen“. Ein Meisterwerk!

Ich als ihr Leser, bin ihr dankbar, dass ich nicht leide, wenn ich sie lese. Ihr neuer Roman ist leicht, locker und graziös. Ein wunderliches Spiel mit Themen, Motiven und Figuren. Eine kammermusikalische Dichtung in Prosa. Thea Dorn ist ein Meisterin nicht nur der Menschenschilderung, sondern auch eine Stilistin, die der Sprache neue Nuancen abgewonnen hat. Sie liebt die tour de force, das Funkelnde, das Mehrdeutige, die versteckte Anspielung. Ein Dreifachhoch von mir.

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