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Die Unruhigen Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-630-87421-0

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Erschienen:  11.06.2018
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Sehen, sich erinnern, verstehen. Alles hängt davon ab, wo du stehst.

Als sie zum ersten Mal nach Hammars kam, war sie ein knappes Jahr alt und ahnte nichts von der großen und umwälzenden Liebe, die sie dorthin geführt hatte. Im Grunde waren es drei Lieben.

Vater und Tochter sitzen mit einem Aufnahmegerät zwischen sich zusammen. Ihr Plan lautet, das Altern in einem Buch zu dokumentieren, das sie gemeinsam schreiben wollen. Als sie ihn endlich in die Tat umsetzen wollen, hat das Alter ihn in einer Weise eingeholt, die ihre Gespräche unvorhersehbar und unzusammenhängend macht.

"Die Unruhigen" ist ein genreüberschreitender Roman über ein Kind, das es nicht erwarten kann, erwachsen zu werden, und Eltern, die am liebsten Kinder sein wollen, über Erinnerungen und Vergessen und die vielen Geschichten, die ein Leben ausmachen.

  • "Es ist eine fiktive Geschichte. Das macht sie aber nicht weniger wahr.“

  • Für alle LeserInnen von Joan Didions "Das Jahr magischen Denkens".

  • Gewinner des Norwegischen Rundfunkpreises. Shortlist Nordischer Literaturpreis und Kritikerpreis. Unter den 10 besten Bücher des Jahres in allen großen norwegischen, schwedischen und dänischen Zeitungen. Übersetzt in 18 Länder.

  • Presse- und Lesereise mit Juliane Köhler vom 6. bis 8. Juni nach München, Frankfurt/am Main und Berlin.

  • »Eine der führenden Autoren Norwegens schreibt wundervoll, fast zauberhaft, über ihre berühmten Eltern und ihr eigenes Aufwachsen.«

»Eine der führenden Autoren Norwegens schreibt wundervoll, fast zauberhaft, über ihre berühmten Eltern und ihr eigenes Aufwachsen.«

VG, Bestes Buch des Jahres

Linn Ullmann (Autorin)

LINN ULLMANN ist eine der bedeutendsten Autorinnen Skandinaviens. Ihre Romane sind vielfach preisgekrönt und in 30 Sprachen übersetzt, 2017 erhielt sie von der Schwedischen Akademie den Doubloug -Preis für ihr Gesamtwerk. Bei Luchterhand erschien zuletzt „Das Verschwiegene“ – unter dem Titel „The Cold Song“ u.a. auf der Jahresbestenliste der New York Times und eines der Lieblingsbücher von James Wood (New Yorker). Für „Die Unruhigen“ erhielt sie den Hörerpreis des Norwegischen Rundfunks, der Roman war für den Kritikerpreis und den Nordischen Literaturpreis nominiert. Eine Bühnenfassung wird im Herbst 2018 am Königlichen Dramatischen Theater Stockholm unter der Regie von Pernilla August ihre Uraufführung haben.


Paul Berf (Übersetzer)

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

»Assoziativ das alles, einfühlsam, liebevoll, und gleichzeitig ein Buch von hinreißender poetischer Intensität.«

Jutta Duhm-Heitzmann / WDR 5 (12.06.2018)

»Die Norwegerin Linn Ullmann, Jahrgang 1966, gehört zu den Superstars der skandinavischen Literatur. In ihrem neuen Roman ›Die Unruhigen‹ nähert sie sich ihrer Kindheit.«

Dirk van Versendaal / stern (07.06.2018)

»›Viel mehr als das Porträt einer berühmten Familie. Linn Ullmann geht es um die Frage: Wie werden wir zu dem, was wir sind?«

Nadine Kreuzahler / rbb inforadio (10.06.2018)

»Linn Ullmanns Roman gelingt Widersprüchliches: Er verweigert sich dem bloß Realen, erschafft aber etwas Authentisches. ›Die Unruhigen‹ löst Leben in Bilder auf.«

Carsten Hueck / Deutschlandfunk Kultur (08.06.2018)

»Es ist das bisher emotionalste Buch der Norwegerin, die nach eigenen Aussagen versucht hat ›so ehrlich wie möglich zu sein‹.«

Suzanne Forsström / Nordis (01.06.2018)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Norwegischen von Paul Berf
Originaltitel: De Urolige
Originalverlag: Forlaget Oktober

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-630-87421-0

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

NEU
Erschienen:  11.06.2018

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Bilderwandel

Von: bootedkat Datum: 18.06.2018

https://thebootedkat.wordpress.com/

Eine Lebensgeschichte. Aber nicht vollständig. Dafür viele kleine detaillierte Momente. Vater – Mutter, Vater – Tochter, Mutter – Tochter, allerdings nie alle drei auf einmal. Das hat das Erzählen mit dem Fotografieren gemeinsam. Einer muss immer das Bild machen bzw. die Geschichte erzählen. Und so sind Fotos mit der ganzen Familie selten. Zumal die Eltern der Erzählerin getrennt leben und sich die Momente vor allem in Mutter – Tochter und Vater – Tochter unterteilen lassen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche und zwischenmenschliche Interaktionen, die den roten Faden der Erzählung bilden.

Autobiographie? Fiktion? Vielleicht biographische Fakten fiktiv in Szene gesetzt? „Die Unruhigen“ verweigert sich einer genauen Einordnung. Fakt ist, dass Linn Ullmanns Vater tatsächlich Drehbuchautor und Regisseur war und ihre Mutter auch tatsächlich Schauspielerin ist. Ihre Erzählweise, sowie der Verzicht auf Namen, entziehen den Roman ein Stück weit der Realität. Ebenso der Umstand, dass die Erzählerin von sich mitunter in der dritten Person spricht. Hinzu kommt der filmische Aspekt. Die Erzählerin schafft Momentaufnahmen. Der Titel „Die Unruhigen“ bezieht sich dabei ebenso auf die Charaktere, wie auch auf die Bilder, die in diesen Momentaufnahmen geschaffen werden. Denn unruhige, womöglich laufende, Bilder ergeben einen Film und genau das ist es, was Linn Ullmann mit ihrem Detailreichtum schafft. Aber auch die Personen sind Unruhige. Immer in Bewegung und immer auf der Suche.

Der Erzählton ist dagegen eher weniger unruhig, sondern ruhig und bedächtig. Zusammen mit den vielen kleinen Details entsteht Atmosphäre und es fällt leicht, in die erzählte Welt einzutauchen. Wenn man sich darauf einlässt. Der Roman verlangt Aufmerksamkeit. So werden immer wieder Dialogausschnitte, Briefe und Tagebucheinträge in die Erzählung mit eingebunden. Diese bilden die Ausgangspunkte für verschiedene Episoden aus der Vergangenheit, in denen vieles ungesagt bleibt und trotzdem keine Lücken entstehen.

Wenn der Vater mit der Tochter

Von: Emmmbeee  aus Luzern Datum: 13.06.2018

vorablesen.de

Vor dem eigenen Altern und dem der nächsten Angehörigen verschliesst so mancher lieber die Augen. Nicht so im neuen Buch der Bestsellerautorin Linn Ullmann. Ihr Vater (Ingmar Bergman, "Das Schweigen") möchte zusammen mit ihr (Tochter auch der Schauspielerin Liv Ullmann) die eigene Vergangenheit dokumentieren. Im Verlauf von mehreren Gesprächen mit verschiedenen Menschen und gestützt auf Notizbücher und andere Dokumente entfalten sich drei Liebesgeschichten, die offenbar ineinandergreifen und teils nebeneinander herlaufen.
Es wird ein Irren durch die Vergangenheit, unterstützt von erzählenden Menschen, von Briefen und Bildern. Doch da es ja auch keine Autobiografie ist, lautet nicht nur die literarische Kernfrage: Was ist Dichtung, was Wahrheit? Das Erinnern wird für den Vater mit fortschreitendem Alter immer schwieriger, und so scheint vieles der Fantasie geschuldet zu sein, zumal ja beide Elternteile künstlerisch tätig waren.
Der Leser spürt das hohe Niveau dieser (auseinandergerissenen) Familie, und der Roman ist durchsetzt von Zitaten aus der Weltliteratur. Eine berührende Geschichte, die Einblick gibt in das Leben von Menschen, die immer noch einen internationalen Bekanntheitsgrad, teils sogar Kultstatus, aufweisen.
Mich hat der süffige, wirklichkeitsnah farbige Schreibstil von Linn Ullmann auch bei diesem Roman wieder mitgerissen. Nahezu schwerelos liest sich die letzte Seite mit dem geschilderten Leichenzug. Das ganze Buch liest sich leicht, obwohl der Inhalt ein themengemäss hohes Gewicht aufweist. Das eben ist (unter anderem) Schreibkunst: die Schwere des Inhalts für den Leser umwandeln und sie mit lockerer Hand darbieten. Mich hat Linn Ullmann damit sehr beeindruckt.
Dieses Buch habe ich bei vorablesen.de gewonnen und bedanke mich dafür.

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