Die Wächter

Roman

Hardcover
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In Seabrook, Florida wird der junge Anwalt Keith Russo erschossen. Der Mörder hinterlässt keine Spuren. Es gibt keine Zeugen, keine Verdächtigen, kein Motiv. Trotzdem wird Quincy Miller verhaftet, ein junger Afroamerikaner, der früher zu den Klienten des Anwalts zählte. Miller wird zum Tode verurteilt und sitzt 22 Jahre im Gefängnis. Dann schreibt er einen Brief an die Guardian Ministries, einen Zusammenschluss von Anwälten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Cullen Post übernimmt seinen Fall. Er ahnt nicht, dass er sich damit in Lebensgefahr begibt.

»Mit Die Wächter hat John Grisham einen herausragenden Justizthriller geschrieben, der sich mit seinen Klassikern wie Die Jury und Die Kammer messen lassen kann.«

Axel Knönagel, dpa (10. März 2020)

Originaltitel: The Guardians
Originalverlag: Doubleday
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27221-7
Erschienen am  02. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ganz stark!

Von: unclethom

29.06.2020

Was soll man zu einem Roman des großartigen John Grisham schreiben. Für mich ist das wieder ein toller Roman ganz in der Tradition von „Die Kammer“ oder „Die Jury“. Wie üblich greift er aktuelle Themen auf wie den Rassismus und nicht zu vergessen seine Kritik am amerikanischen Justizsystem. Mit geschickt eingefügten Wendungen macht er es den Hobbyermittlern unter seinen Lesern nicht leicht vor den letzten Seiten zu einem Ergebnis zu kommen. Die Figuren sind wie immer fein herausgearbeitet und wirken durch die Bank echt und lebendig. Er gibt dem Leser die Möglichkeit die Gefühle der Protagonisten nachzuvollziehen und so auch manche Entscheidung dieser Verständlich. Die Schauplätze sind wie gewohnt zu einem Teil die Gerichtssäle Amerikas, was aber für mich die wichtigsten Schauplätze waren. Ich könnte auch mal wieder einen Roman aus seiner Feder lesen, der komplett in Gerichtssälen spielt. Seine Kritik am Amerikanischen Justizsystem hat er teilweise versteckt angebracht und zum Teil auch offen. Erschütternd waren für mich die Vorverurteilungen, die doch bewiesen dass manche Urteile dem Angeklagten jede Chance zu einem fairen Prozess nahmen. Die Spannung lag zu Beginn auf einem eher nicht allzu hohen Niveau, nahm aber stetig zu und steigerte sich bis zum furiosen Finale. Natürlich gab es dank der Detailverliebtheit des Autors zu der einen oder anderen Länge, jedoch hat mich das seltsamerweise kaum gestört. Für mich waren das hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

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Wahnsinnig erschütternd

Von: Lovely Girl

29.06.2020

Das Thema „Rassismus“ ist in Amerika sehr umstritten und beweist in aktuellen Fällen wie dem von George Floyd die Unendlichkeit des Hasses. Genau dies thematisiert John Grisham in seinem aktuellen Justiz-Thriller. Da dies mein erster Grisham war, waren die Erwartungen umso höher. Ein zu Unrecht beschuldigter dunkelhäutiger Mann, Quincy Miller, steht vor Gericht, weil er ein Verbrechen begangen habe. Hinzu kommt, dass die Jury aus Weißen besteht und er im Fall eines Schuldspruches das Todesurteil erhalten kann. Doch die einzige Hoffnung findet er in der Gruppe „Guardian Ministries“, denn nach seinem Brief glaubt diese an seine Unschuld. Daher schließen sich Cullen Post und seine Kollegen zusammen und tun alles in ihrer Macht stehende, um Quincy zu rehabilitieren. So beginnt der Kampf um Leben und Tod… Während des Lesens merkt man, dass Grisham als Anwalt praktizierte, er konnte dem Leser das Rechtsystem in Amerika sehr detailreich und authentisch vermitteln. Vieles war wahnsinnig interessant, so dass man mehr erfahren wollte. Man begleitet Cullen und seine Kollegen aus der Kanzlei auf dem Weg zur Beweisführung. Dieser hat erschreckende und emotionale Höhen und Tiefen. Der Schreibstil war große Klasse, denn durch die Ich-Perspektive von Cullen und die Erzählung im Präsens konnte ich mich sehr gut in Cullens Sicht hineinversetzen und sein Handeln nachvollziehen. Zudem war es sehr flüssig und realistisch beschrieben, so dass man das Setting und jede Situation genau vor Augen hatte. So wurde das Buch zu einem nervenauftreibenden Leseerlebnis. Die Protagonisten waren sehr authentisch und ich konnte gerade mit dem zu Unrecht beschuldigten mitfühlen. Es war erschreckend was ihm vorgeworfen wurde und welche Konsequenzen dies für ihn hatte, nur weil er nicht dem Menschenbild entsprach. Fazit Es ist ein erstklassiges Meisterwerk, welches die Lücken im amerikanischen Rechtsystem und Rassismus behandelt. Großartige Umsetzung der Grundidee mit gut ausgearbeiteten Protagonisten und einem einwandfreien Schreibstil.

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Vita

John Grisham hat über dreißig Romane geschrieben, die ausnahmslos Bestseller sind. Zudem hat er ein Sachbuch, einen Erzählband und sieben Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

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Pressestimmen

»In dem neuen Buch der Thriller-Legende John Grisham folgt eine spannende Wendung auf die nächste … So packend, dass man den Roman in einem Rutsch durchliest.«

Saskia Aaro, Freundin (04. März 2020)

»Grisham erzählt gewohnt rasant und fesselnd von Urteilen, die oft nur Vorurteile sind.«

»Es gibt sie noch, die guten Thriller.«

Gerhard Matzik, Süddeutsche Zeitung (16. April 2020)

»John Grisham will nicht nur unterhalten, sondern aufrütteln, und das gelingt hervorragend. Die Wächter liest sich spannend wie ein Drehbuch für einen rasanten Thriller ...«

»Mit seinem neuen Roman beweist der US-Starautor wieder, was er kann: Fesselnd erzählen, emotional und sogar komisch.«

Michael Stoll, Rhein-Zeitung (19. März 2020)

»Ruhig erzählter Justizthriller, der Missstände im Rechtssystem der USA anprangert. Aufwühlend!«

Hörzu (21. März 2020)

»Und auch, wenn er nie die Feinheiten der Rechtssprechung außer acht lässt, wirkt der Blick in den Paragraphendschungel bei dem Bestsellerautor alles andere als langweilig.«

Westfalen-Blatt (04. März 2020)

»Fesselnd und erschreckend.«

Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung (02. April 2020)

»Der neue Roman von John Grisham zeigt wie selten davor seine erzählerischen Stärken.«

Arno Renggli, St. Galler Tagblatt (07. März 2020)