Die Wächter

Roman

Bestseller Platz 2
Spiegel Hardcover Belletristik

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In Seabrook, Florida wird der junge Anwalt Keith Russo erschossen. Der Mörder hinterlässt keine Spuren. Es gibt keine Zeugen, keine Verdächtigen, kein Motiv. Trotzdem wird Quincy Miller verhaftet, ein junger Afroamerikaner, der früher zu den Klienten des Anwalts zählte. Miller wird zum Tode verurteilt und sitzt 22 Jahre im Gefängnis. Dann schreibt er einen Brief an die Guardian Ministries, einen Zusammenschluss von Anwälten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Cullen Post übernimmt seinen Fall. Er ahnt nicht, dass er sich damit in Lebensgefahr begibt.

»Mit Die Wächter hat John Grisham einen herausragenden Justizthriller geschrieben, der sich mit seinen Klassikern wie Die Jury und Die Kammer messen lassen kann.«

Axel Knönagel, dpa (10. März 2020)

Originaltitel: The Guardians
Originalverlag: Doubleday
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27221-7
Erschienen am  02. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
»Die Wächter« von John Grisham

Leserstimmen

Spannendes Justizabenteuer auf gewohnt hohem Niveau.

Von: Wolfgang Brunner für Buchwelten

30.03.2020

Guardian Ministries ist eine Hilfsorganisation aus jungen Anwälten, die unschuldig Verurteilten zu Hilfe kommt. Einer dieser Häftlinge ist Quincy Miller, der für einen Mord einsitzt, den er nicht begangen hat. Anwalt Cullen Post macht sich auf die Suche nach neuen Beweisen und entdeckt dabei alte Beweisstücke, die eine große Verschwörung aufdecken, die damals zu Millers Verurteilung geführt haben. . Ein neuer Roman von John Grisham und ich werde sofort hellhörig. Auch wenn viele behaupten, seine neuen Geschichten wären längst nicht mehr das, was sie einmal waren, so behaupte ich schlichtweg das Gegenteil. Die Bücher sind nicht anders als seine ersten und die nachfolgenden. Grisham schafft es bei mir immer noch, mich bereits nach den ersten Seiten vollkommen in den Bann zu ziehen. So auch beim vorliegenden „Die Wächter“. Es ist vor allem auch erstaunlich, dass Grisham seine Justiz-Themen immer wieder in ein anderes, interessantes Gewand verpacken kann. Sicherlich fühlte ich mich so manches Mal an Grishams „Die Kammer“ erinnert, aber dennoch geht der Autor hier einen komplett anderen Weg, um das Thema Todesstrafe anzugehen. Schreibtechnisch bewegt sich „Die Wächter“ wieder auf hohem Niveau und aufgrund des flüssigen Schreibstils macht es ungemein Spaß, die Geschehnisse zu verfolgen. Auch „Die Wächter“ kann daher durchaus als Pageturner bezeichnet werden. Was mich einigen, wenigen Szenen gestört hat, war, dass zu viele Namen in Erscheinung traten und sich die Geschichte das ein oder andere Mal vom Haupterzählstrang gelöst und eigentlich Nebensächlichkeiten (andere Fälle) behandelt hat. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn letztendlich zählt das Gesamtbild, das im Kopf des Leser zurückbleibt, und auch bei diesem Roman wieder stimmt. Ähnlich wie bei Stephen King hat auch John Grisham eine „Wandlung“ in seiner Karriere durchgemacht und ich unterscheide (wie auch bei King) in „alten“ und „neuen“ Grisham. Und ich mag den „neuen“ Grisham auf alle Fälle, denn ihm gelingt es noch immer, eine unglaubliche Stimmung zu erschaffen, der man sich nicht entziehen kann und in der man sich als Leser absolut wohlfühlt. Grisham zählt in Sachen Justizthriller noch immer zu den großen Schriftstellern, von dem man sich erhofft, es mögen noch viele Werke aus seiner Feder erscheinen. In „Die Wächter“ prangert der Autor erneut die Machenschaften eines Rechtssystems an, in dem Vertuschung und vor allem Bestechungen eine große Rolle spielen. Seine Protagonisten wirken authentisch und sämtliche Handlungen nachvollziehbar. Versiert zeichnet er ein Bild der amerikanischen Justiz, bei dem nicht immer alles gerecht abläuft. Diese „Anklage“ des Systems ist fast schon ein Markenzeichen von John Grisham und macht seine Romane umso interessanter, zumal er diese Ereignisse, die bei ihm meist auf tatsächlichen Begebenheiten basieren, mit sehr detaillierten Informationen anreichert, die einem Laien zumindest den Hauch der Komplexität solcher Fälle vermitteln. „Die Wächter“ konnte mich erneut vollends überzeugen und ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch von John Grisham. . Fazit: Spannendes Justizabenteuer auf gewohnt hohem Niveau. © 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Rasant und packend

Von: Morgenschnecke

29.03.2020

Nach „Das Bekenntnis“ kehrt John Grisham im neuen Roman „Die Wächter“ thematisch zu seinen alten Wurzeln zurück, dem Justizroman. Im Mittelpunkt steht Cullen Post, ein Anwalt, der sich für zu Tode verurteilte Gefangene in Amerika einsetzt. Mit „Guardian Ministries“, einem kleinen Projekt bestehend aus vier Mitarbeitern, versucht er die Unschuld von Gefangenen, welche durch Justizirrtümer in der Todeszelle sitzen, oder eine lebenslange Haftstrafe verbüßen, zu beweisen, und sie so aus dem Gefängnis zu holen. So auch im Fall von Quincy Jones, der seit über 20 Jahren in Haft ist, und „Guardian Ministries “ um Hilfe bittet. Post versucht den Fall neu aufzurollen, und zu zeigen, daß es vor über 20 Jahren zu groben und fahrlässigen Fehlern kam, und Quincy Jones lediglich als Sündenbock für das Verschulden anderer diente. Das komplexe Justizsystem mit seinen vielen Fallstricken bietet hier eine perfekte Bühne für mehrere spannende Geschichten. Grisham nimmt den Leser mit in eine Todeszelle, ein paar Stunden vor einer Exekution. Das ist nicht einfach zu lesen, und man muss sich klar machen, daß der Autor weiss, wovon er schreibt, und solche Situationen fast schon Alltag in vielen Gefängnissen Amerikas sind. Der Schreibstil ist rasant und packend, trotzdem kann der Autor für mich nicht an die Größe seiner älteren Titel wie „Die Firma“ anknüpfen, aber er möchte es vielleicht auch nicht. Grisham veröffentlicht jedes Jahr ein Buch, an Geschichten mangelt es ihm mit Sicherheit nicht. Als Jurist, Politiker und Mitglied des Inncocence Projects, einer Organisation die sich für die Aufklärung von Justizirrtümern engagiert, hat er viele Ungerechtigkeiten gesehen und wird noch in vielen Romanen davon erzählen. „Die Wächter“ ist ein gewohnt solider Titel aus der Feder Grishams, eine interessanter Plot mit Bezug zur Wirklichkeit.

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Vita

John Grisham hat 32 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sieben Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

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Pressestimmen

»In dem neuen Buch der Thriller-Legende John Grisham folgt eine spannende Wendung auf die nächste … So packend, dass man den Roman in einem Rutsch durchliest.«

Saskia Aaro, Freundin (04. März 2020)

»Grisham erzählt gewohnt rasant und fesselnd von Urteilen, die oft nur Vorurteile sind.«

»John Grisham will nicht nur unterhalten, sondern aufrütteln, und das gelingt hervorragend. Die Wächter liest sich spannend wie ein Drehbuch für einen rasanten Thriller ...«

»Mit seinem neuen Roman beweist der US-Starautor wieder, was er kann: Fesselnd erzählen, emotional und sogar komisch.«

Michael Stoll, Rhein-Zeitung (19. März 2020)

»Ruhig erzählter Justizthriller, der Missstände im Rechtssystem der USA anprangert. Aufwühlend!«

Hörzu (21. März 2020)

»Und auch, wenn er nie die Feinheiten der Rechtssprechung außer acht lässt, wirkt der Blick in den Paragraphendschungel bei dem Bestsellerautor alles andere als langweilig.«

Westfalen-Blatt (04. März 2020)

»Der neue Roman von John Grisham zeigt wie selten davor seine erzählerischen Stärken.«

Arno Renggli, St. Galler Tagblatt (07. März 2020)