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Die Wiederentdeckung der Kindheit Wie wir unsere Kinder glücklich und lebenstüchtig machen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-08662-0

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Erschienen: 26.06.2017
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»Gebt den Kindern ihre Kindheit zurück!«
(Michael Winterhoff)

Alle Eltern wollen für ihr Kind das Beste. Es soll eine glückliche, unbelastete Kindheit haben, in der es Freiräume erobern und eigene Erfahrungen machen darf. Ich kenne keine einzige Mutter und keinen einzigen Vater, der das nicht sofort unterschreiben würde. Niemand will sein Kind so fest an sich binden, dass es ein Leben lang unselbstständig bleibt. Niemand will zum Juristen seines Kindes mutieren, der sofort mit Klage droht, sobald in der Schule mal ein Problem auftaucht. Und niemand will sein Kind durch Förderwahn ganz rappelig machen.
Trotzdem ist genau das die Welt, in der Kinder heute groß werden.
Materiell mag es Kindern heute außerordentlich gut gehen. Doch die Vorstellung, dass die heutige Gesellschaft den Kindern beste Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen bietet, ist definitiv falsch.



Indem wir uns unseren Kindern gegenüber auf eine Art und Weise verhalten, die das Wachstum ihrer Psyche über ein bestimmtes Stadium hinaus unmöglich macht, verurteilen wir sie dazu, ewig Kleinkind zu bleiben. Auch wenn es paradox erscheinen mag: Damit schenken wir ihnen keine wunderbare Kindheit, sondern wir nehmen sie ihnen.



Michael Winterhoff zeigt, wie wir Erwachsenen – Eltern, Erzieher und Lehrer – Kindern wieder eine Kindheit schenken können, die ihren Namen auch verdient. Unbeschwertheit, Freiheit und Fürsorge gehören unbedingt mit dazu, wenn wir unsere Kinder in Zukunft wieder fit machen wollen für ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben.

  • Beziehungslust statt Erziehungsfrust

  • Ein Mutmachbuch für Eltern, Lehrer und Erzieher

  • Mit zahlreichen positiven Beispielen aus der Praxis

  • Alexander (*1995) und Luis (*2016) begleiten den Leser durch das Buch

Jetzt zur »read 'n' go«-Leseprobe!

»Winterhoffs Diagnose von der ›Abschaffung der Kindheit‹ hat den Nerv der Zeit und den Nagel auf den Kopf getroffen.«

Süddeutsche Zeitung

Michael Winterhoff (Autor)

Dr. Michael Winterhoff, geboren 1955, ist Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut mit eigener Praxis. Er befasst sich vorrangig mit psychischen Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter aus tiefenpsychologischer Sicht. Er ist verheiratet und lebt in Bonn.

»Winterhoffs Diagnose von der ›Abschaffung der Kindheit‹ hat den Nerv der Zeit und den Nagel auf den Kopf getroffen.«

Süddeutsche Zeitung

20.09.2017 | 19:00 Uhr | Elmshorn

Unsere Gesellschaft ist im Dauerstress, aber warum? Hören Sie Michael Winterhoffs spannende Diagnose und die erforderlichen Lösungsvorschläge in seinem erhellenden Vortrag über die heutige Lebens- und Erwachsenenwelt.

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Mehr Infos

Leibniz Privatschule Elmshorn
Ramskamp 64b
25337 Elmshorn

Tel. 04192-20108773

24.09.2017 | 14:00 Uhr | Siegburg

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit / Mythos Überforderung

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Mehr Infos

Rhein-Sieg-Halle
Bachstr. 1
53721 Siegburg

Weitere Informationen:
Steinhauer Kommunikation e.K.
53225 Bonn

Tel. 0228-97596-19

03.10.2017 | 19:00 Uhr | Lustenau

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit. Wie wir unsere Kinder glücklich und lebenstüchtig machen.

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Mehr Infos

Reichshofsaal
Kirchstr. 1
6890 Lustenau

direktion@vhs-bregenz.at

Weitere Informationen:
Bundesgymnasium Bregenz
6900 Bregenz

wolfgang.tuertscher@bgbb.snv.at

18.10.2017 | 19:00 Uhr | Göpppingen

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit / Mythos Überforderung

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Mehr Infos

Stadthalle
Blumenstr. 41
73033 Göpppingen

Weitere Informationen:
Kaufmännische Schule Göppingen
Förderverein/Akademie
73035 Göppingen

19.10.2017 | 19:00 Uhr | Steinheim

Die Welt hat sich verändert, die Bedürfnisse von Kindern aber nicht. Kinder brauchen eine Kindheit, die diesen Namen verdient. Dr. Michael Winterhoff erklärt, was dazu gehört.

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Mehr Infos

Hillerschule GHWRS
Schulstr. 3
Dieter-Eisele-Saal
89555 Steinheim

Tel. 07329-969730, straubmueller@hillerschule.de

22.11.2017 | 19:30 Uhr | Liederbach

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit / Mythos Überforderung

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Mehr Infos

Liederbachhalle
Wachenheimer Str. 61
65835 Liederbach

Weitere Informationen:
Bücherei Liederbach am Taunus
65835 Liederbach am Taunus

Tel. 06196 / 65 12 38-0, buecherei@buecherei-liederbach.de

31.01.2018 | 20:00 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Vortrag Dr. Michael Winterhoff

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Mehr Infos

Aula am Gymnasium
Holter Str. 155
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Weitere Informationen:
VHS Schloß Holte-Stukenbrock
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-579-08662-0

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

NEU
Erschienen: 26.06.2017

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Wiederentdeckung von Kindheiten

Von: Tanja Hammer Datum: 19.07.2017

www.wir-singen.com

Als Kinder- und Jugendpsychiater trifft Herr Winterhoff naturgemäß auf Kinder und Jugendliche, die in ihrem Verhalten von der Norm abweichen. Genau aus dem Grund habe ich mich bislang seinen Büchern verwehrt, in dem er mit diesem Blick auf Kinder (und deren erziehende Erwachsene) schaut und attestiert, dass sie zu Tyrannen würden. Ich sehe nicht die Kinder aus einer psychiatrischen Praxis, sondern nicht in Behandlung befindliche Kindergarten- und Schulkinder. Eines eint uns: Wir stellen beide fest, dass die Kinder heute ein anderes Verhalten zeigen, als früher. Für ihn sind alle Kinder heute so anders als früher, ich sehe das selektiver. Winterhoff reklamiert für sich 1995 als Wendepunkt. Ich sehe diese erst gut ein Jahrzehnt später. Fest steht jedoch, dass das veränderte Verhalten keineswegs positiv ist und ich stelle fest: der Mann hat was zu sagen, er hat Ahnung und eine begründete Meinung, er verfügt über Ideen, woher die Veränderungen rühren und bietet Lösungen an. Er entlastet einerseits Eltern von dem Vorwurf, ihre Kinder nicht erzogen zu haben, mahnt jedoch fast im gleichen Atemzug die Erziehungsverantwortung der Erwachsenen an.

Die ersten 30 Seiten lese ich in einem „Rutsch“ und merke, wie ich anfange mich aufzuregen, weil mir das alles so bekannt vorkommt. Kinder, denen ich alles x-mal sagen muss, die nicht zuhören (wollen oder können), die auf die klarste und eindeutigste Ansage mit einer Frage erwidern, statt mit einer logischen und altermäßig eigentlich machbaren Antwort, Kinder, die nach der Hälfte der Stunde langsam mal anfangen, ihre Sachen auszupacken ist doch für viele von uns Alltagsgeschäft. Die Erklärung dazu gefällt mir ausgesprochen gut und klingt sehr plausibel. Die Kinder bringen die Erwachsenen dazu, dass diese sich auf die Kinder einstellen, nicht umgekehrt. Erwähnt wird die frühkindliche-narzisstische Phase, in der die Kinder von den Erwachsenen Reaktionen einfordern, um die Welt zu begreifen. Grenzen werden thematisiert, die Halt geben, die durch Menschen oder Gegenstände bestehen können und die durch das erproben von Reaktionen ausgelotet werden müssen. Sehr interessant!

Leider, wirklich leider, ist in dieses wirklich informative und dabei durchaus auch unterhaltende Buch nicht stringent erzählt und unterbricht durch häufige Abschweifungen, Einrückungen und Schriftgrößenwechsel den Lesefluss. Es gibt zahlreiche Beispiele, mit denen Winterhoff seine Thesen und Ausführungen noch einmal deutlicher macht. Warum er aber dieses merkwürdige Konzept mit Luisa und Luis (geboren 2017) und Alex und Alexa (geboren 1990), die alle Kinder darstellen sollen, wählt, bleibt mir bis zum Schluss unklar. Dazu gibt es noch Beispiele aus dem Bereich Betriebssysteme und Autos. Ab der Mitte des Buches war ich unsicher, wen sich der Autor als Zielleser vorgestellt hat oder ob da einfach die „Gedanken mit ihm durchgegangen sind“, es ist zweifelsfrei auch ein emotionales Thema. Unvermittelt geht er ganz weit zurück. Er nennt das Mittelalter als Referenzzeit und gibt dann als Datum 1417 an. Es ist für ihn auffallend, dass es kaum Quellen gäbe, die Kinderleben beschreiben und nachweisen. Hier sei auf Philippe Aries Geschichte der Kindheit verwiesen, die den Sachverhalt zügig aufklären kann.

Fazit:
Es ist mein erstes Winterhoff Buch und ich stelle fest, dass ich mir das, was er zu sagen hat gerne anhöre, wie er es aber zu Papier bringt mir zu langatmig, zu durcheinander und unstrukturiert, ist. Das Cover gefällt mir im Vergleich zu den weiteren Ratgebern aus seiner Feder ausgesprochen gut, da es freundlich, kindgerecht aber nicht kindlich, daher kommt, nicht den Eindruck eines belehrenden Ratgeber erweckt. Ich sehe das Buch klar als Elternbuch über Erziehung, über Kinderentwicklung, nicht als Ratgeber, nicht als Buch für Fachkräfte, die haben nämlich Beispiele den ganzen Tag und könnten eine komprimierte Fassung dieses Buches sicher besser vertragen.

"Wieder einmal trifft es Michael Winterhoff auf den Punkt."

Von: ifinishit Datum: 10.07.2017

tatisleseecke.blogspot.de/

Es fällt einem wie Schuppen von den Augen je mehr man sich dem Ende nährt.
Denn eigentlich wissen wir was falsch läuft in der heutigen Zeit.
Dieses Buch bringt es ohne wenn und aber zum Ausdruck. Wer die Ansichten von Dr. Gerald Hüther oder ähnliches teilt, der wird hier an manchen Stellen mit dem Kopf schütteln.
Denn diese Ansichten, das Kinder in allem frei entscheiden sollen teilt Michael Winterhoff nicht.
Und je mehr man von diesem Buch liest, desto mehr versteht man auch warum.

Jeder möchte das Beste für sein Kind, trotzdem sollten Kinder wie Kinder behandelt werden.
Und die Pflichten die sie übernehmen sollen, sollten Kind und altersgerecht sein.

Ganz toll sind die Beispiele die anhand der Kinder von 1995 und 2016 verglichen werden.
Sehr genau erkennt man hier die Unterschiede und was es für Auswirkungen hat. Nicht nur für den Moment sonder für die ganze Entwicklung.

Mein Fazit:
Ich bin ehr der Mensch der intuitiv entscheidet und handelt. Merke ich aber ich komme an manchen Punkten an meine Grenzen informiere ich mich auch, denn man lernt immer wieder dazu.
Mir wurden Dr. Gerald Hüthers Bücher empfohlen, aber als ich Michael Winterhoff´s - Mythos Überforderung- gelesen habe, war ich sehr im Zwiespalt.
Denn den meisten heutigen Erziehungsratgebern steht das man Kindern so viel Freiheit wie möglich geben sollte. Aber wie weit darf man da gehen? Manches hat mich da oft verwirrt. Denn meist sind Kinder ja schon beim Zähne putzen ungeduldig und wenn man sie " einfach machen " lässt ohne es zu kontrollieren putzen sie gefühlte 5 Sekunden, was für sie dann 1 oder 2 Minuten sind....Fertig.
Sollen Kinder wirklich nur nach dem Lustprinzip aufwachsen? Essen was sie wollen, Wochenpläne der Hausaufgabe mit nach Hause bekommen und dann selbst entscheiden wann sie gemacht werden...und plötzlich merken..."ups Heute ist schon Freitag wie soll ich das nur schaffen?" Wie ist es denn dann mit dem Schlafen gehen? Man kann doch Kindern nicht eine rosarote Welt vortäuschen, aber auf der anderen Seite werden sie mit Krieg und Hungersnot konfrontiert.
Da sollte man sie als Erwachsener langsam hinführen, den die Medien und das Internet treten Heute schon immer früher in ihr Leben.
Meiner Meinung nach wird ihnen dadurch eine riesige Erfahrung genommen, denn spätestens ab der Regelschule werden sie plötzlich merken, das die Welt da draußen etwas anders läuft.
Wie reagieren die Kinder dann, wenn es nicht gleich zu ihren Gunsten läuft. Wenn Gefühle wie Versagen oder Zorn auftreten und plötzlich nicht mehr alles nach ihren Bedingungen läuft?
Ich bin froh die Bücher von Dr. G. Hüther gelesen zu haben, aber Michael Winterhoff hat mir eine andere Ansicht der Dinge gezeigt. Man sollte immer beide Seiten der Medaillie betrachten.
Sehr empfehlenswert.

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