Die Worte, die das Leben schreibt

Roman

(7)
Hardcover
25,00 [D] inkl. MwSt.
25,70 [A] | CHF 35,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Für alle, die an das Magische im Leben glauben.

Ein poetischer Roman mit einem Amélie-artigen Gefühl für das Wunderbare.
Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

Weitere berührende Wunderraum-Geschichten finden Sie in unserem kostenlosen aktuellen Leseproben-E-Book »Einkuscheln und loslesen – Bücher für kurze Tage und lange Nächte« sowie unter www.wunderraum-verlag.de

»Hinreißend.«

freundin (13. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jörn Ingwersen
Originaltitel: Indelible
Originalverlag: Bloomsbury
Hardcover, Halbleinen, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-336-54793-7
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Magisch

Von: Caro

01.10.2018

Der Wunderraum Verlag gehört für mich eindeutig zu den Entdeckungen des Jahres! Mit "Die Worte, die das Leben schreibt" ist ein weiteres wunderbares Buch herausgekommen, das ich sehr gern gelesen habe. Erzählt werden gleich drei Geschichten in einer, die aber alle zusammenhängen. Ein Mann sucht in Paris Hinweise auf seine Mutter, die ihn bereits als Baby weggab, und die dennoch auch viele Jahre später noch eine unglaubliche Faszination auf ihn ausübt, so sehr, dass für anderes kaum Platz in seinem Leben zu sein scheint. Sein Sohn Neil dagegen ist auf der Suche nach seinem Sinn im Leben. Als Geschichtsstudent hat er seinen Platz und sein Lebensziel noch nicht gefunden und lässt sich eher dahintreiben. Bis... ja, bis Magdalena auftaucht, die dritte Person in diesem Buch. Magdalena hat die besondere Gabe, auf der Haut der Menschen deren Lebensgeschichten abzulesen. Da stehen wichtige Daten und Namen, Ereignisse und Lebensstationen wie mit Tinte geschrieben. Alles, was ein Menschenleben ausmacht. Niemand außer Magdalena kann sie sehen, was sie derart verstört, dass sie es sich angewöhnt hat, lieber halb blind und unbemerkt durchs Leben zu gehen, um nicht allzu sehr Zeugin menschlicher Tragödien und Schicksale werden zu müssen. Als sie eines Tages aber gerade auf Neils Haut ihren eigenen Namen liest, geht dies nicht spurlos an ihr vorbei - und wichtige Ereignisse nehmen ihren Lauf. Ich mochte "Die Worte, die das Leben schreibt" sehr. Nicht nur die Idee des Romans an sich, auch das absolut fantastische Ende, das mir einen großen Aha-Moment bescherte, und vor allem der schöne und bildhafte Sprachstil der Autorin. Das hat in mir viel zum Klingen gebracht und mich begeistert. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich in der Geschichte zuweilen auch verloren habe, weil ich sie hier und da als etwas schleppend empfand. Der immer wiederkehrende Wechsel der Perspektive vom Jetzt in die Vergangenheit und wieder zurück hat dem Erzählstil in meinen Augen hier und da die Luft genommen und alles etwas ausgebremst. Wie mit einem Fernrohr blickt die Autorin in manche Szenen hinein und beschreibt eben nicht nur das Wesentliche, das die Handlung ausmacht, sondern driftet auch immer mal ab in längst vergangene Zeiten oder Erlebnisse aus der Jugend der aktuell erzählenden Figur. Das hat zum einen seinen Reiz, zum anderen empfand ich das Lesen an solchen Stellen tatsächlich als ein bisschen zäh. Zum Glück bin ich dennoch dran geblieben, denn wie schon gesagt - das Ende hat mich mit allem versöhnt. Und ich glaube, man kommt nicht umhin, einmal in sich zu gehen und sich zu fragen, welche Worte und Namen und Daten wohl auf der eigenen Haut stehen würden. Den Roman behalte ich letztlich als ein weiteres kleines wunderbares Leseerlebnis aus dem Wunderraum in Erinnerung.

Lesen Sie weiter

eine tolle Idee, die mich in der Umsetzung leider nicht ganz abholen konnte...

Von: Tasty Books aus Stuttgart

18.06.2018

Meinung: “Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht gegeben hat.” von Lucuis Annaeus Seneca. Glaubt man an Schicksal? Ist alles Glück? Und was sollen die Schwierigkeiten auf der Suche nach dem Weg des eigenen Lebens? Diesen und vielen anderen Fragen geht Adelia Saunders in “Die Worte, die das Leben schreibt” nach. Den Leser erwartet ein poetischer, malerischer, aber literarisch anspruchsvoller Schreibstil. Die Autorin liebt die Details und legt auf diese auch viel wert, so dass es für mich – leider – an der einen oder anderen Stellen etwas zu viel war. Die ganzen Kleinigkeiten füllten meinen Kopf, so dass ich etwas den Blick fürs Wesentliche verlor. Doch sobald man diesen wiedergefunden hat, begibt man sich auf tolle Reisen… Wir lernen in diesem Buch die Charaktere hauptsächlich über ihre Gefühlswelt kennen. Eine zauberhafte Wortwahl erzeugt beim Lesen eine sehr besondere Intensität. Adelia Saunders schafft es mit ihren Zeilen den Leser die Emotionen hautnah spüren zu lassen. Dieses Buch liest man nicht, sondern fühlt es. Es gleicht einem Abtauchen und Treiben lassen, ein zur Ruhe kommen und mitgerissen werden. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, wobei nur eine davon aus der “Ich Perspektive” ist. Leider muss ich hier gestehen, dass dadurch der Wechsel unter den Charakteren manchmal eine kleine Herausforderung darstellte. Ich brauchte einige Absätze um im Leben und den Gedanken der jeweiligen Person anzukommen. Dazu kommt, dass die Protagonisten selbst keine 0815 Personen sind und dennoch wirken sie sehr realitätsnah, sowie authentisch. Interessante und faszinierende Mischungen werden uns von Adelia Saunders präsentiert, die einen neugierig machen und doch irgendwie in ihren Bann ziehen. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Jeder von uns befindet sich immer wieder auf der Suche nach seinem ganz persönlichem Weg des Lebens. Die Autorin verzichtet – ich vermute bewusst – auf actiongeladene Szenen und auch die Spannung ist eher im unteren Bereich. Sie verlässt sich hier, wie oben erwähnt, auf die Stärke des Fühlens und des Seins. Diese Geschichte zu lesen war eine Erfahrung – ein ganz neues Lesegefühl, welches ich trotz allem sehr genossen habe. Mein Fazit: “Die Worte, die das Leben schreibt” ist ein anspruchsvolles Buch, das man nicht “einfach mal zwischendurch” lesen kann. Es benötigt Konzentration und Aufmerksamkeit. Wenn man sich aber 10000% auf diese Geschichte einlassen kann, erwartet einen eine poetische Reise geprägt durchs Schicksal, auf der Suche nach Glück und den Schwierigkeiten seinen eigenen Weg zu finden – alles Dinge, die uns auch im alltäglichen Leben begegnen. Eine Empfehlung nur für alldiejenigen, die es gerne etwas poetischer und ausschweifender mögen und bereit sind sich auf eine etwas andere Geschichte einzulassen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Adelia Saunders ist in Durango, Colorado, aufgewachsen. Sie hat einen Magister in Internationalen Beziehungen der Georgetown University und einen Bachelor von der NYU Tisch School of the Arts. Sie unterrichtete Englisch in Paris, hat für eine unabhängige Nachrichtenagentur bei den Vereinten Nationen geschrieben und als Assistentin eines Agrarökonomen in Uganda gearbeitet. Adelia Saunders lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in New York. »Die Worte, die das Leben schreibt« ist ihr erster Roman.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Pressestimmen

»Saunders versteht es, die Schicksale dreier Menschen auf wundersame Weise zu verflechten.«

Hohenlohe Trends (01. August 2018)