Die Worte, die das Leben schreibt

Roman

(5)
Hardcover
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Für alle, die an das Magische im Leben glauben.

Ein poetischer Roman mit einem Amélie-artigen Gefühl für das Wunderbare.
Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.

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»Hinreißend.«

freundin (13. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jörn Ingwersen
Originaltitel: Indelible
Originalverlag: Bloomsbury
Hardcover, Halbleinen, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-336-54793-7
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Magisch

Von: Caro

01.10.2018

Der Wunderraum Verlag gehört für mich eindeutig zu den Entdeckungen des Jahres! Mit "Die Worte, die das Leben schreibt" ist ein weiteres wunderbares Buch herausgekommen, das ich sehr gern gelesen habe. Erzählt werden gleich drei Geschichten in einer, die aber alle zusammenhängen. Ein Mann sucht in Paris Hinweise auf seine Mutter, die ihn bereits als Baby weggab, und die dennoch auch viele Jahre später noch eine unglaubliche Faszination auf ihn ausübt, so sehr, dass für anderes kaum Platz in seinem Leben zu sein scheint. Sein Sohn Neil dagegen ist auf der Suche nach seinem Sinn im Leben. Als Geschichtsstudent hat er seinen Platz und sein Lebensziel noch nicht gefunden und lässt sich eher dahintreiben. Bis... ja, bis Magdalena auftaucht, die dritte Person in diesem Buch. Magdalena hat die besondere Gabe, auf der Haut der Menschen deren Lebensgeschichten abzulesen. Da stehen wichtige Daten und Namen, Ereignisse und Lebensstationen wie mit Tinte geschrieben. Alles, was ein Menschenleben ausmacht. Niemand außer Magdalena kann sie sehen, was sie derart verstört, dass sie es sich angewöhnt hat, lieber halb blind und unbemerkt durchs Leben zu gehen, um nicht allzu sehr Zeugin menschlicher Tragödien und Schicksale werden zu müssen. Als sie eines Tages aber gerade auf Neils Haut ihren eigenen Namen liest, geht dies nicht spurlos an ihr vorbei - und wichtige Ereignisse nehmen ihren Lauf. Ich mochte "Die Worte, die das Leben schreibt" sehr. Nicht nur die Idee des Romans an sich, auch das absolut fantastische Ende, das mir einen großen Aha-Moment bescherte, und vor allem der schöne und bildhafte Sprachstil der Autorin. Das hat in mir viel zum Klingen gebracht und mich begeistert. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich in der Geschichte zuweilen auch verloren habe, weil ich sie hier und da als etwas schleppend empfand. Der immer wiederkehrende Wechsel der Perspektive vom Jetzt in die Vergangenheit und wieder zurück hat dem Erzählstil in meinen Augen hier und da die Luft genommen und alles etwas ausgebremst. Wie mit einem Fernrohr blickt die Autorin in manche Szenen hinein und beschreibt eben nicht nur das Wesentliche, das die Handlung ausmacht, sondern driftet auch immer mal ab in längst vergangene Zeiten oder Erlebnisse aus der Jugend der aktuell erzählenden Figur. Das hat zum einen seinen Reiz, zum anderen empfand ich das Lesen an solchen Stellen tatsächlich als ein bisschen zäh. Zum Glück bin ich dennoch dran geblieben, denn wie schon gesagt - das Ende hat mich mit allem versöhnt. Und ich glaube, man kommt nicht umhin, einmal in sich zu gehen und sich zu fragen, welche Worte und Namen und Daten wohl auf der eigenen Haut stehen würden. Den Roman behalte ich letztlich als ein weiteres kleines wunderbares Leseerlebnis aus dem Wunderraum in Erinnerung.

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Voller Poesie

Von: World of books and dreams

16.05.2018

Die junge Magdalena hat es gewagt, gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lina, nach London zu ziehen. Ursprünglich stammt sie aus dem kleinen Dorf Vilnius in Litauen, aber sie wollte mehr in ihrem Leben sehen. Aber Magdalena hat auch eine ungewöhnliche Gabe, von der sie niemanden etwas verrät: sie kann Ereignisse und Schicksale einer Person betreffend, auf deren Haut lesen. Die Worte erscheinen ihr, als wären sie dorthin tätowiert und oft weiß Magdalena gar nicht, warum sie diese sehen kann. Eines Tages trifft sie den Studenten Neil, der ihr im Auftrag seines Vaters ein Päckchen für Magalenas Mutter überreicht. Als Magdalena ihren Namen in Neils Gesicht lesen kann, ist sie mehr als verblüfft. Was hat sie mit dem jungen Mann gemeinsam? Gibt es eine besondere Verbindung? Wenn ja, welche? Meine Meinung Auch dieses Buch aus dem Wunderraum Verlag ist ein absolutes, optisches Highlight, das mir gleich richtig gut gefällt und bei dem an jedes Detail gedacht wurde, denn hier sind selbst die Lesebändchen bedruckt. Auch der Inhalt hatte wieder diesen ganz besonderen Ton, den diese Bücher alle gemeinsam haben. Wobei ich zugeben muss, dass ich hier einen Moment Zeit benötigte, um mich an den Stil der Autorin zu gewöhnen. Denn Adelia Saunders schreibt sehr melodiös, beinahe poetisch und dabei schweift sie durchaus immer wieder ab und wird sehr detailliert. Zur Geschichte passt dies allerdings sehr gut, wer jedoch Bücher mit viel Tempo und Action mag, wird hier eher wenig Freude haben. Stattdessen geht es hier um Schicksal, um etwas Mystisches und letzten Endes geht es auch um die Suche nach dem eigenen Ich. Während die Charaktere der Geschichte auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam haben, verknüpft die Autorin die Leben der Personen geschickt miteinander. Beinahe schicksalhaft begegnen sie sich immer wieder, ohne dass sie voneinander wissen, dass sie etwas verbindet. Dabei beschreibt die Autorin mit sehr viel Intensität sowohl von der Gefühlswelt der Charaktere als auch von dem, wie es um sie herum aussieht. Als Leser bekommt man hier auf jeden Fall sehr tiefe Einblicke. Erzählt wird die Geschichte durch den Erzähler in der dritten Person, der beinahe schon eine auktoriale Funktion übernimmt, denn durch die Perspektivenwechsel wissen wir häufiger mehr als die Charaktere der Geschichte. Diese Charaktere sind ebenfalls sehr intensiv, denn ich konnte sie mir lebendig vorstellen. Da wäre Richard, der ehemalige Lehrer, der es eigentlich immer gut meinte, der mir oft in seinen Handlungen recht naiv vorkam. Gutgläubig bietet er Hilfen an, die ihm zum Verhängnis werden. Er ist auf der Suche nach den Spuren seiner Mutter, die einst eine gefeierte Schriftstellerin war, ihn aber gleich nach der Geburt allein zurückließ. Er ist davon aber überzeugt, dass er ihr doch nicht egal war, denn er hat eine Erinnerung an eine Begegnung mit dieser Frau. Aber nicht nur Richard ist auf der Suche, sondern auch sein Sohn Neal. Der Student, der in London lebt, hat sich ein wenig von seiner Familie abgewandt, aber auch bei ihm sp+rt man diese Art Unruhe, dieses Finden wollen des Besonderen. Seine Begegnung mit Magdalena ist es, die ihn zunächst innehalten lässt und ab diesem Augenblick ändert sich auch für ihn einiges. Dann wäre da noch Magdalena, die die Gabe der Worte auf der Haut des Gegenübers hat. Sie möchte diese Gabe eigentlich gar nicht und lässt sogar lieber ihre Brille ab, nur damit sie nicht so genau das Geschriebene entziffern kann. Erst ein Schicksalsschlag bringt Magdalena dazu, zu überlegen, was ihre Gabe eigentlich zu bedeuten hat. Mein Fazit Wer gefühlsintensive Geschichten mit einer ganz besonderen und melodischen Sprache mag, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Ich musste mich hier durchaus ein wenig an den Stil gewöhnen, denn er ist sehr poetisch und ausschweifend. Trotzdem wohnt diesem Buch spürbar etwas besonderes inne, alleine diese Verknüpfung der Charaktere miteinander ist etwas ganz anderes. Wer tiefgründige Romane mag, der sollte hier auf jeden Fall einmal hineinschnuppern.

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Vita

Adelia Saunders ist in Durango, Colorado, aufgewachsen. Sie hat einen Magister in Internationalen Beziehungen der Georgetown University und einen Bachelor von der NYU Tisch School of the Arts. Sie unterrichtete Englisch in Paris, hat für eine unabhängige Nachrichtenagentur bei den Vereinten Nationen geschrieben und als Assistentin eines Agrarökonomen in Uganda gearbeitet. Adelia Saunders lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in New York. »Die Worte, die das Leben schreibt« ist ihr erster Roman.

Zur AUTORENSEITE

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Zitate

»Saunders versteht es, die Schicksale dreier Menschen auf wundersame Weise zu verflechten.«

Hohenlohe Trends (01. August 2018)