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Die alten Griechen Eine Erfolgsgeschichte in zehn Auftritten

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0092-2

Erschienen: 13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Edith Hall lässt uns die Kraft und Faszination der griechischen Antike neu entdecken

Sie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben das Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen?

Edith Hall, Professorin am Londoner King’s College und eine der weltweit profiliertesten Altertumsforscherinnen, nähert sich dem Phänomen auf ungewöhnliche Weise: Sie beschreibt zehn Charaktereigenschaften, die den unterschiedlichen griechischen Völkern über alle Grenzen hinweg gemeinsam waren, und widmet jeder dieser Eigenschaften ein eigenes Kapitel. So entsteht eine ebenso farbige wie kurzweilige Geschichte von Mythen, Göttern, Helden und Menschen.

»Jede Zeit braucht ihre eigene Geschichte der griechischen Kultur. Edith Hall hat diese Aufgabe sehr gut gelöst.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.04.2017)

Edith Hall (Autorin)

Edith Hall, geboren 1959, ist Professorin für Altertumswissenschaften am King’s College in London und zugleich Mitgründerin des Archive of Performances of Greek and Roman Drama an der Universität Oxford. Sie verfasste mehrere Bücher zu Themen der griechischen Geschichte und Literatur, u.a. eine Kulturgeschichte von Homers »Odyssee« sowie eine Geschichte der antiken Sklaverei. 2015 erhielt sie die »Erasmus-Medaille« der Academia Europea für herausragende Verdienste um die europäische Kultur und Wissenschaft.

»Jede Zeit braucht ihre eigene Geschichte der griechischen Kultur. Edith Hall hat diese Aufgabe sehr gut gelöst.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.04.2017)

»Halls Buch ist (...) sehr lebendig geschrieben und äußerst informativ (...). Die Lektüre ist uneingeschränkt zu empfehlen.«

Die Tagespost (23.05.2017)

»Ein überaus erhellendes, gut lesbares Buch (...), das mit unerwarteten Einsichten beeindruckt.«

Berliner Zeitung (03.06.2017)

Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz
Originaltitel: Introducing the Ancient Greeks: From Bronze Age Seafarers to Navigators of the Western Mind
Originalverlag: W. W. Norton & Company

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 12 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-8275-0092-2

€ 26,99 [D] | € 27,80 [A] | CHF 35,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 13.03.2017

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Wer waren sie wirklich?

Von: Tallianna Datum: 26.06.2017

diagnose-tsundoku.blogspot.de/

Sie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben das Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen? (Klappentext)

Was machte einen Griechen zu einem Griechen? Dieser Frage geht die Autorin nach und identifiziert zehn Eigenschaften, die sie den alten Griechen zuschreibt. Sie waren Seefahrer, chronisch misstrauisch gegenüber Autoritäten, individualistisch, wissbegierig, offen für neue Ideen, humorvoll, liebten Wettkämpfe, bewunderten herausragende Fähigkeiten bei talentierten Menschen, waren redegewandt und vergnügungssüchtig.
Ich zähle sie hier auf, weil man diese Eigenschaften leicht übersehen kann, z. B. wenn man zu den Menschen gehört, die generell keine Einleitung lesen (so etwas gibt es). In den eigentlichen zehn Kapiteln werden diese Eigenschaften nämlich kaum noch explizit genannt und so habe ich des Öfteren gegrübelt, um welche es sich nun handelt und musste zur Einführung zurück kehren.

Anhand derer erzählt sie chronologisch die griechische Erfolgsgeschichte und fängt dabei in frühster mykenischer Zeit an und hört bei der Christianisierung auf. Damit umfasst sie einen Zeitraum von etwa 2000 Jahren. Mir gefällt dieser weite Bogen, den sie schlägt, sehr gut, konzentriert man sich doch allzu oft nur auf eine bestimmte Zeitstufe und lässt jede andere außen vor, die aber dennoch wertvolle Erkenntnisse liefern könnte und wichtig für ein Gesamtverständnis sind.

Innerhalb der Kapitel fehlt mir ein wenig die Struktur. Die Dinge, die sie erzählt, sind alle sehr interessant, aber der rote Faden, mal abgesehen von der schwer zu enträtselnden Eigenschaft, über die sie gerade schreibt, ist nicht immer deutlich erkennbar. Es lohnt sich wirklich, sich kurz ein Stück Papier zu nehmen und diese Eigenschaften aufzuschreiben, denn so hat man einen besseren Überblick, um was es sich in diesem Kapitel handelt und rätselt nicht.

Abgerundet wird dieses Buch durch zwei im Vorsatz hinten und vorne befindlichen Karten, einer Zeittafel, weiterführender Literatur, den Bildnachweisen und einem Register.

Das Buch möchte sich an den interessierten Laien richten, setzt jedoch einiges an Wissen bereits voraus. Jemand, der neu in der Materie ist, sollte sich vermutlich erst einmal mit anderen Grundlagenwerken auseinandersetzen.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, denn es lässt die alten Griechen lebendig und menschlich erscheinen.

Toleranz für Europa

Von: Angela Busch Datum: 23.05.2017

https://literaturgarten.blogspot.de

INHALT/KLAPPENTEXT:
Edith Hall lässt uns die Kraft und Faszination der griechischen Antike neu entdecken
Sie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben das Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen?

MEINE MEINUNG:
Ein sehr interessantes Buch und Thema, welches ich aber nur in kurzen Lesezeiten verarbeiten und verinnerlichen konnte. Das ist eben typisch für ein ein sehr gut geschriebenes Sachbuch. Die Autorin schreibt gut allgemein verständlich, erzeugt bunte Bilder im Kopf und das Buch ist ein Genuss für Bildung und Wissen über die Antike.
Die Griechen, ein typisches Seefahrervolk, ( fast alle Grenzen stossen an das Mittel-Meer) waren immer schon mit anderen Nationen durch Handel und Informationsaustausch eng verbunden und all diese Völker hinterliessen ihre Denk-Lebens und Wissensstrukturen eindeutig auch bei dieser Seefahrernation. Die Autorin verdeutlicht das sehr informativ durch ihre zehn aufgestellten Eigenschaften dieser antiken Gesellschaft. Zum Beispiel sind das Neugier, Lebenslust, grosse Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Meinungen, Individualismus, Nicht-Autoritätsgläubigkeit. Sie legten grossen Wert auf Rhetorik und Redefreiheit und waren damals zufällig das richtige Volk zur richtigen Zeit um all dieses Wissen und Können der Mittelmeervölker zu bündeln und in anderen Kulturkreisen zu verbreiten. Alte Mythen wurden von ihnen gesammelt, weitergegeben und ihre Philosophen haben der Welt zeitlose Werte und allgemeines , vor allem auch philosophisches Wissen vermittelt. Unser heutiges Europa kann viel von dieser Toleranz, Neugier auf fremde Kulturen und Menschen gebrauchen.

Ich habe dieses unterhaltsame Sachbuch freudig genossen und vergebe gerne fünf ***** Sterne!

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