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Die beste meiner Welten Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31462-1

Erschienen:  23.04.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Tom Barren lebt in der idealen Welt: keine Armut, keine Kriege, jeder ein nützliches Mitglied der Gesellschaft. Nur Tom ist der ewige Außenseiter und hat zudem die Frau seiner Träume verloren. In seiner Not reist er mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit. Doch dort geht alles schief, und bei seiner Rückkehr ins Jetzt umgibt ihn nicht mehr seine ideale, sondern unsere gar so mangelhafte Welt. Ein Fehler, den er korrigieren will – bis er auf eine wunderbare alternative Version seiner großen Liebe trifft. Bleiben oder Gehen? Gefühl oder Pflicht? Es beginnt eine spannende Reise, bei der Tom sich entscheiden muss, wo nicht nur seine, sondern unser aller Zukunft liegt ...

»Feine Satire, clevere Zeitreisestory, warmherzige Lovestory - und vor allem: ein großes Vergnügen!«

Bielefelder (01.07.2018)

Elan Mastai (Autor)

Elan Mastai wurde in Vancouver geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Toronto. Als Drehbuchautor wurde er bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. »Die beste meiner Welten« ist sein erster Roman.

»Feine Satire, clevere Zeitreisestory, warmherzige Lovestory - und vor allem: ein großes Vergnügen!«

Bielefelder (01.07.2018)

»Der Debütroman des Kanadiers Elan Mastai ist wie ein kurzweiliger Neun-Stunden-Flug.«

Sonntags Blick Magazin (24.06.2018)

»Ein gelungener Science-Fiction-Roman.«

Stadtecho Bamberg (01.06.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: All Our Wrong Todays
Originalverlag: Dutton

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-31462-1

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  23.04.2018

  • Leserstimmen

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Zeitreisender

Von: Melanie E.  aus Leopoldshöhe Datum: 11.08.2018

https://melbuecherwurm.blogspot.com/

"Die beste meiner Welten" ist sehr wissenschaftlich belegt, was mitunter den Lesefluss etwas gestört hat, ansonsten ist es eine solide Story, die amüsante Momente aufweist und durch die direkte Ansprache an den Leser so wirkt, als wäre der Roman nur für mich geschrieben worden. Ich habe es als sehr persönlich wahrgenommen und mir oftmals die Frage gestellt, wie es wäre, wenn ich die Zeit ändern könnte, um Dinge zu verändern? Tom / John, der Protagonist dieses Romans ist nicht immer sympathisch, da er egoistisch wirkt und oftmals wenig liebenswert. Es dauert lange, bis man mit ihm warm wird und dann folgen wieder Begebenheiten oder Aussagen, die mich dazu verleiten würden, ihm ganz gewaltig in den Hintern zu treten, um ihn zur Vernunft zu bringen. Ein Antiheld sozusagen, dem echtes Potential fehlt, wobei dieses natürlich für den Roman enorm wichtig ist, damit das Ende auf den Leser einwirken kann. Das Ende reißt meine geteilte Meinung noch einmal so richtig rum, da die Botschaft wirklich wertschätzend ist, wobei dieses dem Roman bis dahin gefehlt hat. Tom / John plätschert vor sich hin und weiß mit seinem neuen Leben nichts anzufangen. Sich auf Zeitreisen zu begeben kann halt auch gefährlich sein. Man befindet sich in einer anderen Zeit, trägt einen anderen Namen und wird komplett als verrückt gehalten. So wirkt Tom / John tatsächlich, denn die intensiven Selbstzweifel und Selbstgespräche werden auf Mitmenschen und Leser übertragen.

Ich brauchte einige Seiten, um mich auf den Roman einzulassen. Die direkte Anrede ist manchmal überfordernd und irritierend, ist aber ausschlaggebend für die Story. Es benötigte meinerseits eine leichte Anlaufzeit. Im Gesamteindruck hat der Autor mich dennoch überzeugt, denn diese Zeitreise ist definitiv anders, da der Protagonist seine innere Haltung ändert, was dann letztendlich doch begeistert. Da, wo ich mich zuvor leicht langweilte kommt dann doch noch etwas wie Spannung oder auch Emotionalität auf. Eine Leseempfehlung an ein Buch, welches anders war als erwartet, dadurch aber nicht schlechter, sondern geistreich und letztendlich auch wortgewandt.

Zeitreise zum Chaos

Von: Gackelchen Datum: 06.08.2018

gackelchensbooks.blogspot.com

Worum es geht:

Fliegende Autos, Matrazen die sich genau an die Schlafbewegungen anpassen, klare Luft überall. Tom Barren lebt in der Sci-Fi Version des Jahres 2016, wie man sich das immer vorgestellt hat. Dank einer wundervollen Maschine die 1965 eingeschaltet wurde, hat die Menschheit unendliche "cleane" Energie. Alle Menschen sind glücklich, es gibt keine Kriege, keinerlei ecologischen Probleme. Tom's grösstes Problem ist wahrscheinlich, dass sein Vater als das Genie seiner Zeit gilt und er eine konstante Enttäuschung in dessen Leben darstellt. Tom ist nämlich ein Nichtsnutz wie er im Buche steht. Um an dem Wundervollen Moment der Menschheitsgeschichte, der Moment in der die Goettreider-Maschine angeschaltet wird, dabei zu sein entwickelt sein Vater eine Zeitmaschine. Tom wird Zweitbesetzung der Crew, irgendetwas muss er ja tun, und lernt die Liebe seines Lebens kennen, was nur eines bedeuten kann: Tom wird alles ruinieren.
In seiner Verzweiflung benutzt er die Zeitmaschine, und ruiniert noch ein bisschen mehr. Zurück im Jahr 2016 muss Tom mit schrecken feststellen, dass er in unserer Variante gelandet ist. Kann er je zurück?

Meine Meinung:

"Zurück in die Zukunft" trifft "Black Matter" hiess es irgendwo. Wunderschönes Cover fiel mir mal auf. Lange hab ich um diesen Titel herumscharwenzelt. Ich mag einen Hauch Sci-Fi ( siehe "Happiness for Humans", "Hold back the stars"), habe ein Faible für Zeitreisetheorien und wurde vom Bloggerportal.de befügt, das Buch zu lesen. Match made in Heaven!
Was soll ich sagen? Es gibt viel zu kritisieren, und ich hab ja auch Spass dran, aber ich bin wirklich wirklich begeistert. Trotz aller Kritik. Wollt ihr sie hören?
Tom/John ist unser typischer Antiheld-Held und trieft so vor Selbstmitleid, manchmal hat es genervt, aber meistens konnte ich herzhaft drüber lachen. Mastai treibt alles auf Spitze, ein Umstand den manche Leser stören könnte, ich habs angenommen wie es kam.
Penelope soll zwar die Beste in allem sein, letztendlich aber scheitern. Mastai scheint einen masoschisten Spass daran gehabt haben, Penelope gegen die Wand laufen zu lassen. Herrlich.
In kurzen Kapiteln erzählt Tom sein Abenteuer und hat dabei einer solche spritzige Art, dass ich die 490 Seiten beinahe inhaliert habe. Dennoch gibt es hier das für mich wahrscheinlich grösste Problem mit dem Buch: Tom entschuldigt sich in beinahe jedem Kapitel zu Beginn à la: "Ich bin kein guter Schriftsteller, deswegen.... Ich kann Spannung nicht so gut schreiben, also hoffe ich dass Sie ..." was die Aufmerksamkeit erst recht auf den holprigen Stil richtet.
Begeistert hat mich dass Mastai's Zeitreise sich mit dem Problem der Erdbewegung beschäftigte, einen Umstand der viel zu oft und in fast allen Mainstream Stories vergessen wird.
Davon aber mal abgesehen, geht es in erster Linie um Familie und persönliches Glück. Dies definitiert jeder von uns anders und Tom sieht sich in der Situation mehrere Versionen seines Lebens kennen zu lernen. Kann er, nur für sein persönliches Glück, eine ganze Welt vernichten?
Oder die Person, die John war, bevor Tom sich eingemischt hat?
Wieviel ist einem das persönliche Glück wert?

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