VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die geliehene Schuld Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 22,00 [D] inkl. MwSt.
€ 22,70 [A] | CHF 30,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-29194-2

Erschienen:  05.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Inklusive aufklappbarem Lesezeichen mit Personenverzeichnis

Zur Webseite der Autorin www.claire-winter.de

»Die geliehene Schuld verwebt gekonnt, spannend und emotional Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte rund um die Nachkriegszeit. Absolut lesenswert!«

WDR 4 "Bücher" (05.05.2018)

Claire Winter (Autorin)

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach »Die Schwestern von Sherwood« folgte der SPIEGEL–Bestseller »Die verbotene Zeit«. »Die geliehene Schuld« ist ihr dritter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.

»Die geliehene Schuld verwebt gekonnt, spannend und emotional Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte rund um die Nachkriegszeit. Absolut lesenswert!«

WDR 4 "Bücher" (05.05.2018)

»Packend!«

Freundin (07.03.2018)

»Unbedingt lesen!«

Für Sie (12.03.2018)

»Eine fesselnde, grandios erzählte Geschichte um die epochale Frage von Schuld und Sühne.«

Münchner Merkur (26.05.2018)

»Winter verwebt ihre Handlung geschickt mit der realen deutschen Nachkriegszeit.«

Gong (09.03.2018)

mehr anzeigen

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-29194-2

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen:  05.03.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Ein spannendes und aufwühlendes Buch

Von: Eliza Datum: 21.09.2018

https://elizasbuecherparadies.wordpress.com

Claire Winter konnte mich auch mit ihrem dritten Roman wieder vollends überzeugen. Sie gehört definitiv zu den Autorinnen und Autoren, die es schaffen mich von der ersten Seite an zu fesseln.
Das Cover des Romans mag ich sehr, eine Mischung aus Schwarz-Weiß-Fotografie und Fotomontage. Irgendwie spricht mich der türkise Farbton an. Der Klappentext bzw. die Kurzbeschreibung machen direkt Lust auf mehr. Es ist vom ersten Augenblick an klar, dass es um die Schatten des zweiten Weltkrieges geht bzw. um den Wiederaufbau in den verschiedenen Besatzungszonen.
Im Fokus stehen vier junge Menschen, Vera und Jonathan sind Journalisten. Kurz bevor Jonathan stirbt schafft er es seine Notizen an seine gute Freundin und Kollegin Vera zu schicken. Sie interessiert sich natürlich für das, an was ihr Freund und Kollege zuletzt gearbeitet hatte, bevor er umgebracht worden ist. Marie ist eine junge Sekretärin, die im Stab Adenauers arbeitet, sie beschäftigt die Vergangenheit ihres Vaters. Sie möchte wissen, welche Rolle ihr Vater in der NS-Zeit gespielt hat, doch sie hat das Gefühl, dass ihre Familie ihr etwas verschweigt und damit liegt sie richtig. Sie tritt eine Lawine los, die nicht nur ihr Leben für immer verändern wird. Lina ist eine Jüdin, die als Kind rechtzeitig außer Landes geschafft worden ist, sie wohnt den Prozessen in Nürnberg bei, um zu erfahren, was mit den Menschen passiert, die größtenteils ihre Familie ausgerottet haben.
Es geht in diesem Roman um Wahrheit und Lüge, um Schuld und Vergebung, sowie um die Schatten der Vergangenheit bzw. den Mut einen Neuanfang zu starten. Doch die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich schwierig, es gibt zu viele, die einfach nur vergessen wollen. Zuerst mag der Roman etwas verwirrend erscheinen, doch dies legt sich schnell. Man bekommt ein Gefühl für die vielen unterschiedlichen Personen, sie nehmen uns mit in ihre Perspektive und geben uns so einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den verschiedenen Geheimdiensten. Der Schreibstil ist rasant, die vielen kurzen Kapitel und Szenenwechsel tragen zu einem sehr hohen Tempo bei. Es macht einfach unglaublich viel Spaß sich mit Vera und Marie auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Doch es gibt auch die Szenen die beklemmend sind, die unter die Haut gehen. Ich musste dann den Roman kurz zur Seite legen, um über das Gelesene nachzudenken.
Der Roman ist sowohl für Frauen und Männer geschrieben worden, man sollte allerdings ein Interesse an der unmittelbaren Nachkriegszeit haben und sich ein klein wenig auskennen, um die verschiedenen Verbindungen herstellen zu können.
Ein wahrlich hochspannender, dramatischer und emotionaler Roman, der soweit ich es beurteilen kann auch gut recherchiert ist. Eine Karte, ein Personenverzeichnis, so wie ein ausführliches Nachwort zu Wahrheit und Fiktion runden dieses Buch ab.
Ich bedanke mich sehr bei Claire Winter und dem Diana Verlag in der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

Unglaublich Gut!

Von: SophieNdm Datum: 04.09.2018

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:

Berlin, Sommer 1949:
Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren.
Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen.
Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen.

Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben.
Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers.

Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.


Meine Meinung:

Nachdem mir "Die verbotene Zeit" von Claire Winter so unglaublich gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch ihr neustes Buch lesen.

Die Handlung wird hauptsächlich aus den Perspektiven von Marie und Vera erzählt, welche zwischen 1945 und 1949 im Abstand von wenigen Monaten stattfindet.
Zudem gibt es zwischendrin vereinzelt die Sichtweisen von anderen Charakteren, was ich besonders interessant fand!

Vera und Ihre Recherchen fand ich sehr interessant und nachvollziehbar aber teilweise auch traurig und schockierend, was sie alles herausfand.

Maries Perspektive hingegen fand ich noch etwas spannender und reizvoller, vor allem die Einblicke in Ihren Beruf in der nahen Umgebung von Konrad Adenauer und das Aufdecken ihrer eigenen Familiengeschichte. Super aufregende und meist unvorhersehbare Verstrickungen haben den Spannungsbogen stets aufrecht erhalten.

Der Wechsel und die kurzen Kapitel haben den Schreibstil aufgelockert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Den Schreibstil von Claire Winter fand ich nach wie vor super flüssig und authentisch. Ich habe das zerstörte Nachkriegs-Berlin richtig anschaulich vor mir gesehen.


Fazit:

Ein unglaublich spannender Roman über die Zeit während und nach des zweiten Weltkriegs. Schockierend, echt und unglaublich spannend!

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 16.03.2018

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, diesen so tollen Titel zu lesen. Man erfährt durch die spannende, im Wechsel der erzählperspektiven fesselnd geschriebene Geschichte, sehr viel über die Nachkriegszeit. Dies ist ein echter Frühjahrsfavorit.

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 16.02.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

Darf man Bücher über schwere Themen, die ihre Brisanz bis heute nicht verloren haben, schlicht, spannend, einfach, getarnt als Roman, Familiengeschichte und etwas vorhersehbare Liebesgeschichte schreiben? Ist es angebracht, Historie, die Politik bis heute prägt in leichte Kost zu verwandeln? Ja, man darf und soll, sofern man Clare Winter heißt. Faszinierend, wie Winter die „Rattenlinie“ so ganz nebenbei in ihren Roman einbaut, wie Sie Historie, historischen Kontext und die Tragweite der Ereignisse nach dem zweiten Weltkrieg bis ins Heute an den Leser bringt! Wie sie die Dimension des Geschehenen in eine zwar voraussehbare, aber dennoch fesselnde und spannende Geschichte verpackt! Ich bin begeistert!

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin