Die geliehene Schuld

Roman

Hardcover
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Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Inklusive aufklappbarem Lesezeichen mit Personenverzeichnis

»Die geliehene Schuld verwebt gekonnt, spannend und emotional Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte rund um die Nachkriegszeit. Absolut lesenswert!«

WDR 4 "Bücher" (05. Mai 2018)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-29194-2
Erschienen am  05. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Claire Winters Bestseller »Die geliehene Schuld« jetzt im Taschenbuch

Leserstimmen

Absolut fesselnd

Von: Aalfonsom

26.04.2020

Es fällt mir schwer,die passenden Worte für diese fesselnde, berührende , emotionale und zugleich traurige Geschichte zu finden. Ich lese sehr viel, dennoch habe ich wohl kaum ein Buch gehabt, bei dem es mir so schwer fiel, es zur Seite zu legen. Die Geschichte beginnt Anfang der 20er Jahre und findet ihr Ende Mitte der 70er Jahre. So viele unterschiedliche Lebenswelten treffen aufeinander, was dem Zusammenhalt, der Freundschaft, der Hilfsbereitschaft, der Zuneigung keinen Abbruch tut. Herbe Schicksalsschläge sind auszuhalten, zu verkraften, zu verarbeiten, bringen die Menschen auch Jahre nach dem 2. Weltkrieg noch an emotionale Grenzen. Die Suche nach dem Geschehenen und das finden der Wahrheit läßt verstehen, verzeihen und versöhnen. Absolut empfehlenswert.

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Aufwühlend, realistisch und beeindruckend

Von: Heike Mirabella

22.02.2020

„Die geliehene Schuld“ von Claire Winter ist im Diana Verlag München / Verlagsgruppe Random House GmbH erschienen. Die Autorin: Claire Winter hat Literaturwissenschaften studiert und war als freie Journalistin tätig. Das Cover ist meines Erachtens für eine Geschichte, die in der Nachkriegszeit stattfindet, absolut perfekt gestaltet: Eine alte schwarz-weiße, nachkolorierte Fotografie, katapultiert die Leserschaft beeindruckend in die Zeit der Trümmerfrauen in Berlin. Das 573-seitige Buch mit dem brisanten Thema um Geheimdienste in einem dunklen Kapitel deutscher Zeitgeschichte war für mich schon recht schwer zu verdauen. Es ist mitnichten so, wie manche aus den Nachkriegsgenerationen möglicherweise vermuten, dass ab Kriegsende sofort die „Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung“ ausgebrochen ist. Dieses Buch schildert aufwühlend ein Stück Zeitgeschichte und die Problematik des „Kalten Krieges“, die Blockade von Berlin, die Rolle der Alliierten und der Kirche. Darüber hinaus werden die Seilschaften der Nazis inklusive ihrer skrupellosen Mechanismen nach dem Krieg spannend erzählt. Auch die Nöte der „Otto-Normal-Verbraucher“ werden thematisch angerissen: Im Park heimlich Bäume fällen, damit man Holz zum Heizen hat, Essensmarken, Hunger, die verzweifelte Suche nach im Krieg verschollenen Familienmitgliedern, die Entfremdung von Eheleuten aufgrund der langen Trennung, die Völkerwanderung, Traumata aus Kriegserlebnissen etc. pp. Die Handlung des Buches ist mit Zeitsprüngen innerhalb von 6 Monaten aus der Sichtweise von mehr als 10 Personen geschrieben. Und genau dieser Umstand fasziniert mich grundsätzlich bei Historien-Literatur. Aufgrund der Komplexität zahlreicher Nebenhandlungen wissen die Leser immer etwas mehr, als die einzelnen Protagonisten. Besonders erwähnenswert finde ich, dass diese fiktive Geschichte sehr real geschildert wird, da auch Personen, die wirklich existiert haben, dort namentlich benannt werden und eine Rolle spielen. Fazit: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich diese aus Realität und Fiktion verknüpfte Geschichte, so oder ähnlich zugetragen hat. Ein großes Dankeschön an die Autorin für dieses absolut lesenswerte Buch!

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Vita

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben, und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach »Die Schwestern von Sherwood« folgten die SPIEGEL-Bestseller» Die verbotene Zeit« und »Die geliehene Schuld«. »Kinder ihrer Zeit« ist Claire Winters vierter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Events

15. Nov. 2020

Lesung mit Claire Winter

Fürstenberg/Himmelpfort | Lesungen
Claire Winter
Kinder ihrer Zeit

Links

Pressestimmen

»Packend!«

Freundin (07. März 2018)

»Unbedingt lesen!«

Für Sie (12. März 2018)

»Eine fesselnde, grandios erzählte Geschichte um die epochale Frage von Schuld und Sühne.«

Münchner Merkur (26. Mai 2018)

»Winter verwebt ihre Handlung geschickt mit der realen deutschen Nachkriegszeit.«

Gong (09. März 2018)

»Winter steigt tief in ein wenig beschriebenes Kapitel der deutschen Geschichte ein. Eine fein recherchierte Geschichte…«

Emotion (01. April 2018)

»Claire Winter gelingt mit ihren Büchern eine ungewöhnliche Mischung aus Fiktion und Fakten. Ihre Charaktere sind immer stimmig, der Schreibstil niemals kitschig.«

Radio NDR Info (08. Juli 2018)

»Die geliehene Schuld ist eine hoch spannende Geschichte über die Suche nach der Wahrheit.«

Lesezeit Klassik Radio (25. März 2018)

»Fesselnd!«

BUNTE (21. Juni 2018)

»Winters Pageturner fasziniert, indem es historische Fakten mit gut gemachter Unterhaltung zu einem komplexen Personen-Puzzle inszeniert. (…) Agenten- und Liebesroman im Nachkriegsdeutschland, der auf historischen Fakten zur Organisation Gehlen basiert.«

BÜCHER Magazin (23. Mai 2018)

»Mit ihrem Roman vermittelt Claire Winter ein Wissen, das gerade den weit nach dem Krieg geborenen Generationen weitgehend fehlt. (…) Insofern ist 'Die geliehene Schuld' nicht nur eine spannende und in angenehmer Sprache erzählte Geschichte, sie ist auch lehrreich, ohne je belehrend zu wirken.«

www.histo-couch.de (19. Juni 2018)

»Die Berliner Autorin verbindet exakt recherchierte Tatsachen mit feinfühliger Fantasie.«

Haller Kreisblatt (16. März 2018)

»Mich hat das Buch sehr begeistert. (...) Das Buch verdient den Begriff ‚Kopfkino‘ – absolut lesenswert.«

Allgemeine Lüneburger Zeitung (24. Februar 2018)

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