Die jüdische Küche

Eine kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne - mit über 160 Rezepten

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Hardcover
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Der Duft von hier und anderswo

Gehen Sie auf eine einzigartige kulinarische und kulturelle Reise, bei der Sie das jüdische Volk und seine Küche kennenlernen! Von New York nach Tel Aviv über Tunis und Krakau – Annabelle Schachmes hat mehr als 160 traditionelle und neu interpretierte Rezepte gesammelt. Ob Würzmittel, Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen oder Brot und Desserts: Die Gerichte aus aller Herren Länder bieten unwiderstehliche Ideen für den Alltag oder besondere Festtage. Tauchen Sie ein in die geschmackliche Vielfalt der jüdischen Küche, die von weltweiten Einflüssen, Traditionen und gelebter Veränderung geprägt ist und dabei doch ihre Seele bewahrt hat: einen Duft von hier und anderswo.


Originaltitel: La cuisine juive
Originalverlag: Gründ (Edi8)
Hardcover, Pappband, 384 Seiten, 19,5x23,6
ca. 150 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09521-9
Erschienen am  22. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die jüdische Küche

Von: Bearnerdette

09.01.2019

Im Herbst letzten Jahres war ich ein paar Tage in Krakau. Dort gibt es ein jüdisches Viertel mit einigen guten jüdischen Restaurants. Ich war begeistert von der jüdischen Küche und nahm mir vor mich nach meiner Rückkehr damit zu befassen. Mit ‘Die jüdische Küche’ aus dem Südwest Verlag bekam ich eine sehr gute Basis für meine ersten Versuche, jüdische Rezepte zu kochen. Das Buch ist mit 384 Seiten ein richtiger Brummer, liebevoll aufgemacht und mit Lesebändchen ausgestattet. Fotos illustrieren nicht nur die Speisen sondern auch den jüdischen Lifestyle. In über 160 Rezepten wird hier ein guter Überblick über diese vielfältige Küche geboten: Von Basics wie Eingelegtem und Gewürzmischungen, über klassische Hauptspeisen, bis hin zu Streetfood und Delis. Die Step by Step Anleitungen sind leicht verständlich und ein Anhang mit Infos zu jüdischen Feiertagen hat mir faszinierende Einblicke in die jüdische Kultur gewährt. Annabell Schachmess Kochbuch ist nicht nur ein Hingucker, auch der Inhalt stimmt. Ich habe mich dann auch gleich an einem der Rezepte versucht und das Schakschuka nachgekocht. Ich kann nur sagen: Es war sehr lecker und der Anleitung konnte man leicht folgen. Das war sicher nicht das letzte jüdische Rezept, das ich ausprobiert habe.

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Eine Weltreise durch die jüdische Küche

Von: Turbohausfrau

16.03.2018

Ja, jüdische Küche. Das ist etwas, was bisher ganz sträflich in meinem Blog vernachlässigt wurde. Umso mehr hat es mich gefreut, dass der Südwest-Verlag dieses Buch von Annabelle Schachmes herausgebracht hat. Annabelle Schachmes war Journalistin für renommierte Modezeitschriften, wandte sich dann aber der Rezeptentwicklung und der Foodfotografie zu. Die sephardischen Rezepte dieses Buches stammen aus ihrer Kindheit, wie sie diese von ihrer Mutter überliefert bekam, es finden sich aber auch Neuinterpretationen klassischer Gerichte. Wieso ich jetzt extra auf "sephardisch" hinweise? Es gibt keine durchgehend jüdische Küche. Wie die Autorin im Vorwort schreibt: Es gibt so viele jüdische Küchen wie es Juden gibt. Diese Küche ist eine Weltküche, die Einflüsse aus allen Ländern aufgenommen hat. Die Fotos sind wirklich eine Klasse für sich. Man wird mitgenommen auf eine Reise durch jüdische Viertel auf der ganzen Welt. Die Marktfotos sind für mich, die ich mich immer so gern auf Märkten herumtreibe, ein Traum! Oder einfach nur ein Foto mit einer ganzen Seite voll geöffneter Granatäpfel - richtig poetisch schaut das aus. Das Buch ist in folgende Kapitel eingeteilt: Vorwort, Einleitung, Gewürze, Eingelegtes & Würzmittel Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Suppen, Street Food & New York Delis, Brot & Backwaren, Desserts, Jüdische Feiertage. Ein Register, das einen durch die fast 400 Seiten und 160 Rezepte geleitet, findet man ebenso wie ein Bändchen! Ich bin immer sehr begeistert von diesen Bändchen (um dann solche Bücher wie das vorliegende dann doch mit einer Unzahl von Post Its zu versehen ...). Unterm Strich: Ein sehr schönes Buch, das nicht nur viele interessante Rezepte vorstellt, sondern auch eine Menge toller Fotos zeigt. Als ich das Buch das erste Mal in die Hand genommen habe, habe ich einfach nur Fotos angeschaut und habe mich mit auf eine kulinarische Weltreise nehmen lassen. Die Rezepte sind großteils einfach nachzumachen, bei manchen braucht es schon ein wenig Erfahrung. Wo ich manchmal Probleme hatte: Ich habe keine Ahnung, welche Gewürze in manchen Gewürzmischungen drinnen sind (z. B. Paellagewürz mit Safran), da wären mir Einzelangaben lieber. Nicht so mein Ding ist die Verwendung von Suppenwürfel. Ungewöhnlich war für mich, dass auch bei süßem Gebäck Öl als Fett verwendet wird. Dass auch keine Margarine verwendet wird, ist sehr konsequent, da ja manche Margarinesorten Milch enthalten und daher für koscheres Essen nur bedingt geeignet sind. Besonders gefallen haben mir Seiten, auf denen manche Kochschritte in kleinen Einzelschritten fotografiert werden. Ein Segen für Flechtlegastheniker wie mich, wenn Fotos der geflochtenen Kugeln auf zwei Seiten ganz exakt dokumentieren, wie das nun wirklich geht. Auch für Brikteigtaschen findet sich so eine Anleitung. Das ist doch etwas eher Exotisches, das man zumindest in Wien nicht sehr oft sieht, daher ist es sehr praktisch zu sehen, wie so etwas aussehen sollte.

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Vita

Annabelle Schachmes

Annabelle Schachmes hat zunächst als Journalistin für Zeitschriften wie Vanity Fair und Vogue gearbeitet, bevor sie sich der Rezeptentwicklung und der Foodfotografie zuwand. In ihrem Buch „Die jüdische Küche“ teilt Annabelle die sephardischen Rezepte aus ihrer Kindheit, die sie von ihrer Mutter überliefert bekam, aber auch die modernen Interpretationen traditioneller Gerichte.

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