VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die jüdische Küche Eine kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne - mit über 160 Rezepten

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 29,99 [D] inkl. MwSt.
€ 30,90 [A] | CHF 39,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-517-09521-9

Erschienen: 22.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Der Duft von hier und anderswo

Gehen Sie auf eine einzigartige kulinarische und kulturelle Reise, bei der Sie das jüdische Volk und seine Küche kennenlernen! Von New York nach Tel Aviv über Tunis und Krakau – Annabelle Schachmes hat mehr als 160 traditionelle und neu interpretierte Rezepte gesammelt. Ob Würzmittel, Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen oder Brot und Desserts: Die Gerichte aus aller Herren Länder bieten unwiderstehliche Ideen für den Alltag oder besondere Festtage. Tauchen Sie ein in die geschmackliche Vielfalt der jüdischen Küche, die von weltweiten Einflüssen, Traditionen und gelebter Veränderung geprägt ist und dabei doch ihre Seele bewahrt hat: einen Duft von hier und anderswo.

Annabelle Schachmes (Autorin)

Annabelle Schachmes hat zunächst als Journalistin für Zeitschriften wie Vanity Fair und Vogue gearbeitet, bevor sie sich der Rezeptentwicklung und der Foodfotografie zuwand. In ihrem Buch „Die jüdische Küche“ teilt Annabelle die sephardischen Rezepte aus ihrer Kindheit, die sie von ihrer Mutter überliefert bekam, aber auch die modernen Interpretationen traditioneller Gerichte.

Originaltitel: La cuisine juive
Originalverlag: Gründ (Edi8)

Gebundenes Buch, Pappband, 384 Seiten, 19,5x23,6
ca. 150 Farbfotos

ISBN: 978-3-517-09521-9

€ 29,99 [D] | € 30,90 [A] | CHF 39,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Südwest

Erschienen: 22.08.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ein Buch wie eine Reise um die ganze Welt

Von: Annes Topfgeflüster Datum: 15.09.2017

www.annes-topfgefluester.de

Ein Buch wie ein Reise um die ganze Welt. Mit tollen Momenten, schönen Erinnerungen und gelungenen Entdeckungen. Annabelle Schachmes hat in viele „klein, heilige Bücher“ (wie sie die familieneigenen Rezeptaufzeichnungen nennt) geblickt, um daraus ein großes zu machen. Ein Buch, dass all die Rezepte aufnimmt, die jüdisches Essen weltweit ausmacht – und zeigt, dass die jüdische Küche in allen Ländern daheim ist und sich von den Highlights der jeweiligen Landesküche inspirieren lässt.

Aufbau des Buches

Mich persönlich begeistert natürlich der Start mit den Grundlagen – Gewürze, Eingelegtes & Würzmittel. Dies kommt mir in anderen Büchern doch oft zu kurz. Dabei sind sie es, die eine wirklich gute Küche ausmachen.

Annabelle Schachmes sieht das wohl auch so ��

Sie schlägt den Bogen von Ambasauce über Chrain und Harissa, Tahini, Torshi und andere eingelegte Gemüse bis hin zu Zhoug und Salzzitronen. Da bleibt kaum ein Wunsch offen und ich finde es Klasse das sie zeigt, dass Gewürze und Pasten nicht auf Bäumen wachsen sondern von guten Köchen selbst hergestellt werden (können).

Klassisch folgen nun Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen und Suppen. Die einzelnen Gerichte sind klar strukturiert und gut erklärt. Die Zutaten separat aufgelistet und man kann direkt erkennen, für wie viele Personen gekocht wird und wie lange es in etwa dauert.

Die einzelnen Rezeptbeschreibungen nehmen einen wirklich an die Hand (für mich manchmal schon etwas übertrieben – so ist bei allen Couscous-Rezepten die Couscous-Zubereitung wiederholt – doch ich kann mir gut vorstellen, dass nicht so versierte Köche so etwas durchaus zu schätzen wissen).

Mehrfach bindet Annabelle Schachmes kleine „Fotogeschichten“ ein, die die Arbeitsabläufe detailliert beschreiben.

Und dann geht es mit Street Food & New Yorker Delis weiter – Sandwichs, Falafeln, Schawarma und gepökelte Speisen, bevor Brot & Backwaren und Desserts ein Festmal in der jüdischen Küche abrunden.

Jüdische Feiertage

Der Zusammenhang von Feiertagen und Essen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Daher ist es schlüssig, das Annabelle Schachmes die wichtigsten Feiertage und die zu ihnen gehörigen Speisen/Getränke, so wie deren jeweilige Bedeutung zusammen fast.

Aufgrund ihrer Erklärung bin ich endlich auch dahinter gekommen, warum so viele Speisen in der jüdischen Küche extrem lange vor sich hinköcheln – eine Kochvariante, die in unserer Gesellschaft kaum mehr zu finden ist. Hier muss ja alles immer ratz-fatz gehen und am liebsten gestern fertig sein.

Doch da im jüdischen Glauben z.B. am Sabbat jede Arbeit untersagt ist, wird langfristig gekocht – also am Freitagnachmittag alles vor- und zubereitet. Und wisst ihr was: wer eine Party plant, liegt mit diesem Buch natürlich genau richtig. Da kocht der Ofen allein und man hat Zeit für die Gäste!

Mein Lieblingszitat

Ist diesmal gar keins – es sind die Fotos, die mein Herz gewonnen haben. Zunächst scheinen sie vielleicht ein wenig ungewohnt, weil sie aus dem echten Leben sind (glaube ich jedenfalls). Wenn nicht, zeigen sie aber auf jeden Fall das, was ich als „echt“ bezeichnen möchte und was man heutzutage selten findet. Grade in unserer hochstilisierten, glatten Foodwelt.

Ausprobiert

Mahjouba nach Mamie Hélène

Dieser Teig hat es in sich… was nicht heißen soll, ihr solltet es nicht ausprobieren. Bei mir ist er zunächst einfach zu flüssig geworden. Er besteht ja nur aus Hartweizengries und Wasser – ist also eigentlich ein Nudelteig. Beim zweiten Anlauf habe ich ihn auch so behandelt (also die zweite Wasserzugabe weggelassen und die erste ein wenig erhöht). Damit hat es dann geklappt. Und ist wirklich knusprig und fein geworden. Die Füllung aus Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Hack und Petersilie ist schlicht aber durch das langsame Schmoren sehr rund im Geschmack.

Tbit

Volltreffer. Dieses Huhn wird es künftig häufiger geben. Das Rezept ist denkbar einfach und deshalb (wahrscheinlich) so gut. Das Huhn wird angebraten und in den gewürzten, rohen Reis gesetzt. Brühe dazu, Deckel drauf und nach 2 Stunden sollte man die Küche nicht mehr betreten – denn es duftet unglaublich ��

Nach 6 Stunden ist das Huhn erstaunlich saftig und alle kratzen den krossen Reis aus dem Bräter.

Annabelle Schachmes jüdische Küche

Ein Buch, das man haben muss – auch wenn man es vorher gar nicht ahnt. Aber die Rezepte sind gut und passen nicht nur perfekt zu Parties und Einladungen. Denn man muss bei vielen nicht lange in der Küche stehen – und wird dennoch mit einem Essen beschenkt, das glücklich macht. Annabelle Schachmes hat viel Zeit und Liebe in dieses Projekt gesteckt. Das merkt (schmeckt) man.

Lesen, kochen und backen!

Von: Kalorienpalast Datum: 02.05.2017

www.kalorienpalast.de

Auf eine besondere Reise will uns dazu das Buch “Die Jüdische Küche” mitnehmen, es beschreibt sich selbst als “Eine kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne” und ist aus der Feder von Annabelle Schachmes. Es enthält unter anderem 160 Rezepte.
Die Autorin gibt zu den Rezepten viele Anmerkungen, erzählt Anekdoten im Zusammenhang mit der jeweiligen Speise und lässt uns sehr tief in ihr kulturelles Umfeld schauen. Man erfährt recht viel von ihrem Leben. Besonders schön sind die vielen Bilder. Es sind Bilder aus dem Alltag, keine gestylten Schönheiten, sondern Bilder von Märkten, aus der Familie, Obst und Gemüse. Man hat den Eindruck, sie ist einfach mal in die Nachbarschaft gegangen und hat Bilder geknipst. Toll!

Man ist überrascht, wieviele Speisen einem selbst schon bekannt sind. Die Rezepte sind einfach gegliedert und die Bilder passend und nicht überladen. Es ist ein Buch zum anschauen, lesen, kochen und backen.

Voransicht