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Die neuen Paten Trump, Putin, Erdogan, Orbán & Co. - Wie die autoritären Herrscher und ihre mafiosen Clans uns bedrohen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-20189-7

Erschienen:  27.11.2017
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Wenn Mafiamethoden offizielle Regierungspolitik werden
Sie sind die »neuen Paten«: rechtspopulistische und rechtsradikale Politiker wie Viktor Orbán in Ungarn, Recep Tayyip Erdogan in der Türkei, Wladimir Putin in Russland, Donald Trump in den USA. Ihr Ziel: eine neue politische Ordnung. Ihr ideologisches Arsenal: Nationalismus, Rassismus und Religion. Sie sind demokratisch gewählt, doch sie unterwerfen den Staat und seine Institutionen, um sich selbst, ihre Familien und Gefolgsleute hemmungslos zu bereichern – mit Mafiamethoden. Die Grenze zwischen den klassischen Aktivitäten des Staates und denen des organisierten Verbrechens verschwimmt, Mafia-Staaten entstehen. Weit nach Deutschland hinein reichen die Verbindungen: Hier werden Allianzen geschmiedet, Geschäfte gemacht, Profite eingestrichen. Erstmals deckt Jürgen Roth die Strukturen und Hintergründe auf – und die Verflechtungen dieser autoritären Herrscher mit der Mafia und der organisierten Kriminalität.

Jürgen Roth (Autor)

Jürgen Roth, 1945–2017, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und aufsehenerregende Bücher über Politik, Korruption und Kriminalität. Zuletzt erschienen von ihm »Gangsterwirtschaft«, »Der stille Putsch« und »Der tiefe Staat«, die allesamt Bestseller waren.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-20189-7

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  27.11.2017

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Lässt mich zwiegespalten zurück...

Von: warmerSommerregen Datum: 04.09.2018

https://warmersommerregen.wordpress.com/

Dieses Werk soll aufzeigen, wie Trump, Putin, Erdogan, Orbán & Co als die "neuen Paten" regelrechte "Mafia-Staaten" errichten. So bedienen sich die autoritären Machthaber mafiöser Strategien um den Staatsapparat nicht nur zu infiltrieren und zu schwächen, sondern letztlich ganz zu übernehmen. Dabei ist jeder, der die Herrschaft bedroht, als Feind zu betrachten und zu behandeln.

Das Buch ist in Kapitel zu den jeweiligen Politikern unterteilt. Im Anschluss daran findet sich auf den Seiten 271 bis 304 das Quellenverzeichnis. Auf mich machte es den Eindruck, als sollte jede Aussage gut belegt werden - auch wenn dies zum Teil mithilfe von anderen Werken des Autors, Bild-Artikeln sowie Facebook-oder YouTube-Links geschieht. In meinen Augen ist dies etwas schade, da ich mich mehr über weniger und dafür durchweg seriöse Quellen gefreut hätte.
Generell, empfand ich das Buch als anstrengend zu lesen, obwohl mich die Thematik sehr reizte. Oft beeinhaltete ein einzelner Abschnitt bereits derart viele, mir nicht geläufige Namen (über die ich mich vorm Weiterlesen dann erst etwas informieren wollte), dass von einem Lesefluss kaum zu sprechen war. Auch erdrückten mich die vielen Hochrechnungen (oder besser Schätzungen...?) passagenweise.
Gerade in dem Kapitel zu Donald Trump bestand ein großer Teil aus Informationen, die - zumindest in groben Zügen - mittlerweile geläufig sein sollten (Stichwort Beton). Oder - egal ob es nun letztendlich gänzlich stimmt -, dass Trump "nach Recherchen [der Washington Post] in diesen einhundert Tagen 492 Mal falsche oder irreführende Aussagen gemacht hat. [...] Nur an zehn von hundert Tagen habe Trump keine falschen oder irreführenden Aussagen von sich gegeben. An sechs dieser zehn Tagen soll er übrigens Golf spielen gewesen sein" (S. 39).
Dennoch gab es auch einige sehr interessante Informationen. Besonders bemerkenswert waren einige Zitate, beispielsweise eines von Seehofer, der über Trump lobend sagte:
"Er setzt mit Konsequenz und Geschwindigkeit seine Wahlversprechen Punkt für Pukt um. In Deutschland würden wir da erst mal einen Arbeitskreis einsetzen, dann eine Prüfgruppe und dann noch eine Umsetzungsgruppe" (S.16). Bei manchen, nicht vom Autor getroffenen, Aussagen hätte ich am liebsten aufgeschrien. Auch, etwas genauer den schier überall praktizierten Nepotismus vor Augen geführt zu bekommen, war beeindruckend. Denn dieser findet sich keineswegs nur bei Trump, der öffentlich bekennt, Vetternwirtschaft zu mögen (S.42).

Mich lässt das Buch zwiegespalten zurück, da ich einerseits die Thematik als äußerst wichtig, die Umsetzung aber zum Teil als nicht gelungen erachte. Sehr dichte Passagen wechseln sich mit eher lockeren und weniger wissenschaftlichen Abschnitten ab.

Rezension zu "Die neuen Paten"

Von: Zsadista Datum: 03.01.2018

zsadista.blogspot.de

„Die neuen Paten“ ist ein Sachbuch aus der Feder des Autors Jürgen Roth.

Im Großen und Ganzen ist das Buch eine Zusammenfassung von Ereignissen, die man eigentlich schon mal irgendwo gehört haben kann. In dem Buch werden keine Geheimnisse an sich offenbart.

Zu jeder Aussage gibt es eine Fußnote, mit der man hinten in den letzten 30 Seiten des Buches die jeweilige Quelle finden kann.

Wenn man ein aufmerksamer Verfolger der Medien und Politik ist, wird in dem Werk bestimmt nicht so viel Neues zu finden sein.

Das Trump, Putin, Erdogan, Orban und Konsorten keine Engel sind, war mir auch schon vor dem Lesen des Buches klar. Dass hier alle gewaltigen Dreck am Stecken haben, wusste ich bereits. Auch war mir einiges aus den Medien bekannt und nicht neu.

Doch dass die Herren solche Machenschaften verfolgen, war mir wirklich neu. Klar, dass man, wenn man so viel Macht und Geld hat, nicht legal arbeitet. Allerdings ist es ist wirklich erschreckend, über welche und wie viele Leichen diese Herren für ihr Geld und ihre Macht gehen.

Eigentlich habe ich in dem Buch mehr erfahren, als ich jemals wissen wollte.

Auch frage ich mich, wie viele Millionen und Milliarden ein Mensch wirklich haben muss, um den Rachen endlich voll zu bekommen. Die Zahl muss wahrscheinlich unendlich sein.

Jürgen Roth schafft es auf jeden Fall, dass die Tatsachen, die er aufgelistet hat objektiv bleiben. Er erzählt lediglich nur, was offiziell und nachweisbar ist. Er versucht den Leser nicht, mit eigenen Meinungseinwürfen in eine bestimmte Richtung zu ziehen.

Das hat mir sehr gut gefallen, da sich der Leser hier wirklich selbst eine Meinung bilden kann. Zwar wird die trotz all der Objektivität des Autors nicht die Beste sein, aber es ist trotzdem die Meinung des Lesers selbst. Vielleicht findet der ein oder andere Leser auch Beziehungen zu Mafia Clans durchaus positiv, wer weiß.

Mir hat das Buch auf jeden Fall die Augen ein wenig mehr geöffnet. Die Geldgier, die Abgründe des Menschen und die endlose Gier nach Macht sind wirklich unendlich. Man mag es als „normaler“ Mensch kaum glauben.

Der Text an sich ist zwar ab und zu etwas schwer zu lesen oder zu verstehen, jedoch konnte ich kaum das Buch zur Seite legen. Trotzdem kann ich das Buch wirklich weiter empfehlen.

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