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Die rote Frau Ein Fall für August Emmerich
Kriminalroman

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe (2)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2676-1

NEU
Erschienen:  21.05.2018
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»Alex Beer, der neue spannende Stern am österreichischen Krimi-Himmel.« Kronen Zeitung

Wien, 1920: Die Stadt von Kriminalinspektor August Emmerich ist ein Ort der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Während seine Kollegen den aufsehenerregenden Mordfall an dem beliebten Stadtrat Richard Fürst bearbeiten, müssen Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter Kindermädchen für eine berühmte Schauspielerin spielen, die um ihr Leben fürchtet. Dabei stoßen sie nicht nur auf eine ominöse Verbindung zu Fürst, sondern kommen einem perfiden Mordkomplott auf die Spur. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, der sie in die Abgründe der Stadt und deren Einwohner blicken lässt.

Website der Autorin

Alex Beer auf Instagram

»Alex Beer gelingt es auch in 'Die rote Frau', die triste und angespannte Atmosphäre der Zwischenkriegszeit wiederzugeben. 'Die rote Frau' ist ein gelungener Krimi noir.«

Wolfgang Hauptmann / APA (21.05.2018)

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Alex Beer (Autorin)

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde, erscheint mit Die rote Frau jetzt der zweite Band der spannenden Reihe um Rayonsinspektor August Emmerich.

www.alex-beer.com

»Alex Beer gelingt es auch in 'Die rote Frau', die triste und angespannte Atmosphäre der Zwischenkriegszeit wiederzugeben. 'Die rote Frau' ist ein gelungener Krimi noir.«

Wolfgang Hauptmann / APA (21.05.2018)

»Der zweite Fall mit dem ebenso verbitterten wie empathischen August Emmerich besticht wie der erste durch historische Präzision und große atmosphärische Dichte. Klasse geschrieben ist er auch noch. Und nicht zu vergessen: saumäßig spannend.«

Stephan Bartels / Brigitte (06.06.2018)

»Alex Beer hat auch diesmal wieder genau recherchiert und Fiktion und Fakten fugenlos verbunden.«

Peter Körte / Frankfurter Allgemeine Zeitung (04.06.2018)

»Alex Beer gelingt es, die bedrückende Atmosphäre dieser Zeit perfekt einzufangen – und eine düstere, unfassbar fesselnde und auch berührende Kriminalgeschichte zu erzählen «

Kronen Zeitung (25.05.2018)

»Eine bekömmliche Krimi-Melange mit viel Wiener Dialekt und historischen Fakten. […] Das liest sich flott und stets unterhaltsam.«

Die Presse (03.06.2018)

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26.06.2018 | 19:00 Uhr | Wien

Lesung im Rahmen des hej 1150 - ILKEA Grätzlfest.
Bei schlechtem Wetter in Werkstatt 15, Reindorfgasse 30, A-1150 Wien
Tickets über: www.hej1150.at

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Mehr Infos

Am Kirchenplatz
Reindorfgasse
1150 Wien

Weitere Informationen:
Friendship.is GmbH
1040 WIEN

04.07.2018 | 19:00 Uhr | Wien

Lesung
Eintritt: € 7,-
Kartenreservierung unter Tel.: 0043/1/9611500 oder service@leporello.at

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15.09.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung im Rahmen des Harbour Front Festivals
Eintritt: €14,-
Einlass ab 18:30 Uhr
Tickets über: www.harbourfront-hamburg.com oder Tel.: 0180/6015730
Der Ticket-VVK beginnt am 14. Juni 2018

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Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen
Hühnerposten 1
20097 Hamburg

Weitere Informationen:
Harbour Front e.V. Literaturfestival c/o Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
20457 Hamburg

20.09.2018 | 19:00 Uhr | Krems

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Eintritt: € 4,- für Büchereimitglieder sowie Studenten bis zum 27. Lebensjahr (mit gültigem Studentenausweis); € 7,- für Nicht-Mitglieder
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0043/ (0)2732-801 382

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Mehr Infos

Stadtbücherei Krems
Körnermarkt 14
3500 Krems

27.09.2018 | 18:00 Uhr | Mannersdorf

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten "
Eintritt frei, Spenden willkommen

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Mehr Infos

Stadtmuseum Mannersdorf
Jägerzeile 9
2452 Mannersdorf

Weitere Informationen:
Stadtbücherei Mannersdorf
2452 Mannersdorf

28.09.2018 | 19:30 Uhr | Premstätten

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Einreitt frei

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Mehr Infos

Bibliothek Premstätten
Schulstraße 6
8141 Premstätten

Tel. 0043/3136/52198

02.10.2018 | 18:30 Uhr | Liezen

Lesung
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0043/(0)3612 - 22609

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Mehr Infos

Stadtbuchhandlung Inh. Michaela Santner
Hauptstraße 30
Arkade
8940 Liezen

Tel. 0043/3612/22609

18.10.2018 | 20:00 Uhr | Hohenems

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"

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Mehr Infos

Bücherei Hohenems
Marktstraße 1a
Pfarrheim St. Karl
6845 Hohenems

Tel. 0043/(0)5576 - 7231214

03.11.2018 | 19:30 Uhr | Wickede (Ruhr)

Lesung (aus Anthologie) im Rahmen des festivals "Mord am Hellweg"

Eintritt: VVK € 12,90 / erm. € 10,90; AK € 16,- / erm. € 14,-
Ticket über: www.mordamhellweg.de

Mord am Hellweg

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Mehr Infos

Kung-Fu-Akademie Wickede (Ruhr)
Ruhrwerkstr. 1
58739 Wickede (Ruhr)

Weitere Informationen:
Westfälisches Literaturbüro e.V.
59423 Unna

Tel. 02303/963850

09.11.2018 | 20:00 Uhr | Bludesch

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Eintritt: € 10,-
Kartenreservierung über Tel.: (0043) 0664-1322450 oder: hartwig@cafe-grafanton.at

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Mehr Infos

Kellertheater Lampenfieber
Hauptstraße 9
6719 Bludesch

14.11.2018 | 19:30 Uhr | Kufstein

Lesung
Eintritt: € 10,-
Anmeldung erbeten unter Tel.: 0043/ (0)5372-64533

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Mayr Buch-Café im Lippott-Haus SIMB e. U.
Unterer Stadtplatz 25
6330 Kufstein

Tel. 0043/537264533, buch@buch-cafe.tirol

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8090-2676-1

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

NEU
Erschienen:  21.05.2018

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Damals war Wien ein Drecksloch

Von: Niamh O'Connor Datum: 09.06.2018

chicklitscout.wordpress.com

In der Buchhandlung Leo in Wien stellte Alex Beer ihren zweiten August-Emmerich-Krimi vor. „Ich kann die Leser auf eine Zeitreise mitnehmen“, sagte die Autorin und sprach über die sozialen und gesellschaftlichen Hintergründe ihrer Geschichten, die sie in der Österreichischen Nationalbibliothek anhand der dort archivierten Tageszeitungen recherchiert. Der Mord, der den Auftakt zu Die rote Frau bildet, wird am 18. März 1920 verübt. „Damals war Wien ein Drecksloch.“ Diese Aussage gefiel nicht allen im Publikum, auch wenn die Autorin zu bedenken gab, dass dies die Zeit vor den als Rotes Wien in die Geschichte eingegangenen Sozialreformen gewesen sei. Lebensmittel- und Energieknappheit, hohe Arbeitslosigkeit, miserabelste Wohnbedingungen, schlechte Gesundheitsversorgung. Genau aus diesen Gründen sei Wien damals aber eine Metropole der Filmindustrie gewesen, die in Die rote Frau ebenfalls eine Rolle spielt: Ein Heer von Arbeitslosen, das waren billige Statisten für die Monumentalfilme.

Auch dem Ermittlerduo Emmerich und Winter hat das Leben übel mitgespielt. August Emmerich ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Gerade einmal die Hälfte aller Kinder, die in einer solchen Einrichtung untergebracht waren, hätten ihre Volljährigkeit erlebt, erzählt Beer. Im Krieg war er durch einen Granatsplitter verwundet worden und leidet immer noch an den Folgen. Aufgrund von Umständen, die im ersten Teil der Serie nachzulesen sind, lebt Emmerich jetzt in einem Männerwohnheim in der Meldemannstraße im 20. Wiener Gemeindebezirk. Emmerichs Assistent Ferdinand Winter wohnt zwar wesentlich feudaler, aber ansonsten geht es dem verarmten Adeligen kaum besser als seinem Vorgesetzten.

Meine Meinung: Die sympatisch-selbstsichere Unverblümtheit, mit der Alex Beer vor Publikum spricht, findet im Roman ihr Gegenstück in einer stilsicheren Beschreibung des sozialen Umfelds einer Zeit, die, wie die Autorin meint, in der Literatur unterrepräsentiert ist. Genau deshalb hat sie sich auf diese Epoche konzentriert. Sie will Unbekanntes zeigen und sagt: „Ich probiere, meine Leser an Orte mitzunehmen, wo sie sonst nicht hinkommen.“ Als Beispiele nennt sie den Wienerberg, die Chatham Bar (heute das legendäre Café Hawelka) oder die mehrstöckigen Keller unter der Innenstadt. Dort spielt eine sehr unterhaltsame, wenn auch brutale Ringkampfszene, und das ist auch eine der Passagen, in denen Dialoge im Wiener Dialekt dem Roman zusätzlich Authentizität verleihen. An dieser Stelle hatte die Geschichte schon rasant Fahrt aufgenommen, und das mit einer Lockerheit, die im Kontrast zum düsteren Setting steht. Ein Roman, der ganz anders ist als alle anderen deutschsprachigen Krimis, die ich bisher gelesen habe.

So muss ein historischer Kriminalroman sein

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 04.06.2018

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Wien nach dem Ersten Weltkrieg, wir schreiben das Jahr 1920, zehn Tage im März. Der Mangel ist allgegenwärtig. Hunger und unzureichende medizinische Versorgung bestimmen den Alltag. Es gibt kaum Arbeit, und wer welche hat, ist auch bestrebt, diese zu behalten. Speziell die Kriegsheimkehrer, die buchstäblich vor dem Nichts stehen. Die Lebensumstände der Kriegsgewinnler und des einfachen Volkes könnten nicht unterschiedlicher sein. Die einen leben im Luxus und dinieren unter Kronleuchtern von bestem Porzellan, die anderen sind froh um einen Schlafplatz im Männerwohnheim und stehen in den Schlangen der Armenspeisung für einen Teller Wassersuppe an. Golden Twenties? In keinster Weise. Nein, für die meisten geht es ums nackte Überleben, Moral wird klein geschrieben, Raub, Mord und Totschlag gehören zum Alltag, das Verbrechen blüht.

Der kriegsversehrte Rayonsinspektor August Emmerich ist mit seinem Assistenten Ferdinand Winter, beide dem Leser bereits aus dem Vorgängerband „Der zweite Reiter“ bekannt, endlich in die Abteilung „Leib und Leben“ versetzt worden. Doch vom Lösen spektakulärer Mordfälle sind die beiden meilenweit entfernt. „Krüppelbrigade“ werden sie despektierlich genannt und in eine Abstellkammer verbannt, wo sie ihre Tage mit dem Abtippen von Berichten verbringen.

Emmerich ist ein äußerst sympathischer Protagonist, der zwar manchmal mit seinem Schicksal hadert, aber doch immer bemüht ist, aus seiner Situation das Beste zu machen. Er gibt nicht auf sondern beißt sich durch, ganz gleich wie viele Steine man ihm in den Weg legt. Und davon hat das Leben für ihn mit Sicherheit noch jede Menge in petto.

Nur seinem Insistieren ist es zu verdanken, dass man ihn und seinen Assistenten mit einem kleinen Fall betraut. Eine Schauspielerin fürchtet um ihr Leben, da am Set ihres Films immer wieder unerklärliche Dinge geschehen. Die Erklärung dafür ist schnell gefunden, aber dann wird ein Stadtrat ermordet aufgefunden, der sich, wie sie auch, in einer karitativen Organisation engagiert hat, die sich um Kriegsheimkehrer kümmert. Emmerichs Schnüfflerinstinkt erwacht und begibt er sich mit seinem Assistenten auf die Suche nach dem Mörder. Wer hätte ahnen können, dass sie dabei in ein Wespennest stechen und ihr eigenes Leben in Gefahr bringen würden…

Einmal mehr gelingt es der Autorin Alex Beer das Nachkriegswien mit all seinen Facetten anschaulich zum Leben zu erwecken. „Die rote Frau“ ist ein höchst spannender historischer Kriminalroman, gespickt mit einer Unmenge Details, nicht nur zum Alltagsleben sondern auch zur politischen Situation der damaligen Zeit, was von einer eingehenden Recherche zeugt. Der Kriminalfall an sich ist kompliziert, verästelt, entwickelt sich aber ohne Längen logisch und nachvollziehbar.

Wenn ich einen historischen Kriminalroman lese, möchte ich nicht nur spannend unterhalten werden, sondern auch verbürgte Informationen zu der Zeit und dem Umfeld erhalten, in dem sich die Handlung abspielt. Das ist Alex Beer mit ihrem neuen Fall für Emmerich und Winter gelungen. Von daher – volle Punktzahl!

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