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Dinge, die es (so) nicht mehr gibt Ein Album der Erinnerungen

Mit Illustrationen von Dirk Uhlenbrock

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-7913-8146-6

Erschienen: 27.04.2015
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Nostalgie pur!

Man nimmt ein Ding in die Hand und plötzlich tauchen intensive Empfindungen und Erinnerungen auf, lässt sich Zeitgeschichte „begreifen“. Wie anders funktionierte ein Fernsprechgerät, so lange auf einer Scheibe gewählt wurde oder über Tasten ein Gerät bedient, das mittels Schnur mit der Wand und dessen Hörer ebenso mit dem Gerät verbunden war.

Ein Kommunikationsmittel, über dessen Gebrauch sich eine Familie oder Wohngemeinschaft verständigen musste. Dieser kurzweilige Bildband versammelt ein Album deutscher Dinge seit den späten 1970er-Jahren, die es (so) nicht mehr gibt. Er vergegenwärtigt Objekte, die völlig eigene, sentimentale, heitere und vielleicht auch ganz absurde Geschichten erzählen. Überraschende Erinnerungen tauchen auf, Stimmungen, Atmosphären und besondere Geschichten vermittelt diese anschauliche Geschichte der Dinge, die es nicht mehr gibt – oder dann doch wieder?

"Zehn um Zehn" - Aktion auf bild.de mit Bildern aus dem Buch

"Das gibt's doch nicht" - Bildstrecke auf zeit.de

Video-Beitrag in der Sendung "Capriccio" - br.de

Jens Heilmann (Fotograf)

Jens Heilmann arbeitet als Objektfotograf in der Nähe von München. Bekannt ist u.a. seine Serie zu den Weltmeisterschaftsbällen.


Dirk Uhlenbrock (Illustrator)

Dirk Uhlenbrock arbeitet in Essen als Grafiker, Illustrator und Typograf in den bereichen Print- und Webdesign.

Mit Beiträgen von Ilja Richter
Mit Illustrationen von Dirk Uhlenbrock
Mit Fotos von Jens Heilmann

Gebundenes Buch, Pappband, 160 Seiten, 19,6 x 23,3 cm, 60 farbige Abbildungen, 40 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-7913-8146-6

€ 21,95 [D] | € 22,60 [A] | CHF 29,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Prestel

Erschienen: 27.04.2015

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Ein Buch, das Erinnerungen weckt

Von: Books and Biscuit Datum: 21.01.2016

booksandbiscuit.blogspot.de

Schleckmuscheln, Super-8-Kamerias, Disketten, Kassetten, Deutsche Mark, Schnurtelefone mit Wählscheibe, Game Boy, Rollschuhe, Telefonzellen, Rechenschieber, Polaroidkameras... Bei wem werden dabei (Kindheits-)Erinnerungen wach, wer kann mit diesen Begriffen so absolut gar nichts anfangen? Dinge, die es (so) nicht mehr gibt ist ein Buch voller Nostalgie, das bei mir jede Menge Kidheitserinnerugen wach werden lässt. Schlechmuscheln, Game Boy, Rollschuhe, Kassettenrekorder, all die Dinge kenne ich noch. Für andere dagegen bin ich zu jung, aber sie zaubern bei meinen Eltern einen verträumten Ausdruck aufs Gesicht.

Manche Dinge gibt es noch in stark veränderter Form, den Game Boy etwa. Nur, dass er jetzt Nintendo heißt und die Grafik etwas moderner geworden ist. Auch die Schleckmuscheln habe ich vor einigen Wochen im Kiosk gesehen. In gewisser Weise gibt es auch die Parkuhren noch - zumindest die elendige Suche nach dem passenden Kleingeld ist geblieben (als würden die Parkautomaten sich weigern, mit der Zeit zu gehen, als würden sie aus Nostalgie an der Vergangenheit festhalten, indem sie sich vehement gegen EC- und Kreditkarten sträubern). Polaroidkameras sind zurzeit wieder voll im Trend, oder zumindest Fotos im Lomo- und Polaroidstil auf Plattformen wie Instagram.

Aber nicht nur materielle Dinge finden sich in diesem Sammelband der Erinnerungen, auch Filme oder TV-Sendungen wie Bonanza oder Die bezaubernde Jeannie finden sich hier. Jedem Objekt wird eine Doppelseite mit Illustration / Foto und einem erklärenden Begleittext gewidmet. Dabei gibt es einmal einen wissenschaftlich anmutenden Text, der des abgebildete Objekt beschreibt. Und einen persönlichen, mit den Erfahrungen und Erinnerungen der AutorInnen.
Mir sind beim Lesen noch einige andere Dinge eingefallen, die es nicht mehr gibt, und die ich jetzt, wo ich mich an sie erinnere, vermisse. Vielleicht ergeht es anderen auch so. Für mich war das Lesen und Anschauen von Dinge, die es (so) nicht mehr gibt wie eine Reise in die eigene Vergangenheit / Kindheit, die mich sentimental hat werden lassen.


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