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Ein Buchladen zum Verlieben Roman

Kundenrezensionen (52)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75456-4

Erschienen: 11.08.2014
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Wie eine Buchhandlung einen verschlafenen Ort wieder zum Leben erweckt.

Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt die arbeitslose Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara plötzlich mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung einen Laden. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: »Die verlässlichsten Autoren«, »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel tatsächlich zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern. Zum Beispiel einen ziemlich leibhaftigen Mr. Darcy …

Katarina Bivalds Brief an die Leser Zum Special

"Eine fantastische Liebeserklärung ans Lesen!"

emotion (15.09.2014)

Katarina Bivald (Autorin)

»Ich war nie in den USA, aber ich bin dort aufgewachsen. Mit Fannie Flagg, Annie Proulx, Louisa May Alcott und Marshall Grover. Das ländliche Amerika war mir so nah wie die kleine schwedische Vorstadt, in der ich zufällig geboren wurde. Und ich wusste immer, dass ich eines Tages schreiben würde. Schon als Kind erzählte ich ständig Geschichten.«

Katarina Bivald arbeitete 10 Jahre lang in einem Buchladen. Sie lebt in der Nähe von Stockholm, gemeinsam mit ihrer Schwester und so vielen Bücherregalen, wie sie nur gerade so reinpassen in die Wohnung. Sie weiß bis heute nicht genau, was sie bevorzugt: Menschen oder Bücher.


Gabriele Haefs (Übersetzerin)

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

"Eine fantastische Liebeserklärung ans Lesen!"

emotion (15.09.2014)

"Romantisch."

Glamour (11.09.2014)

"Der Erfolgsroman aus Schweden."

Laura (10.09.2014)

"Katharina Bivald entführt den Leser in eine heile Welt voller netter Leute - wie wohltuend!"

bella (13.08.2014)

"Bezaubernde Geschichte und internationaler Bestseller einer schwedischen Autorin, die selbst zehn Jahre lang in einer Buchhandlung gearbeitet hat."

Wiener Zeitung (27.09.2014)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: Läsarna i Broken Wheel rekommenderar
Originalverlag: Bokförlaget Forum

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75456-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 11.08.2014

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tolle Buchidee, aber leider teils langatmig

Von: Sabine aus Ö Datum: 15.09.2016

bine174.blogspot.com

Ich hatte das Buch schon vor längerer Zeit entdeckt, bevor ich mich dann doch dazu entschlossen habe, es anzufragen - auf diesem Weg vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

Die Idee zum Buch hat mir sehr gefallen - bin ich doch ein ebensolcher Bücherwurm wie Sara, die selten ohne ein Buch (oder moderner: eReader) anzutreffen ist und in Bücher versinken kann.

Deshalb konnte ich mich auch sehr gut in die Figur von Sara versetzen, die sich entschließt, nur aufgrund einer Brieffreundschaft zur ebenfalls buchbegeisterten Amy, diese in ihrer Heimatstadt Broken Wheel im US-Bundesstaat Iowa zu besuchen - doch als sie dort ankommt, muss sie feststellen, dass Amy in der Zwischenzeit verstorben ist. Doch sie wird von den Einwohnern der Stadt mehr oder weniger herzlich aufgenommen, jeder hilft ihr und sie lebt sich schnell ein.

Mir hat die Entwicklung von Sara sehr gut gefallen - sie entwickelt sich von einer Büchermaus, die nichts lieber tut, als vor dem Leben in Bücher zu fliehen zu einer Person, die selbstbewusster wird, die die Leute in der Stadt lernt zu mögen, und die aus eigener Kraft einen Bücherladen eröffnet, der den Städtern ihre Liebe zu Büchern nahebringen soll.

Das Buch liefert einige gute Buchvorschläge, und mich hat - wie in anderen Rezensionen bekrittelt - auch gar nicht so gestört, dass die Bücher im Laufe der Geschichte nicht so im Vordergrund stehen, sondern die Geschichte von Sara und den Bewohnern von Broken Wheel.

Sehr gut haben mir auch die Briefe von Amy an Sara gefallen, in denen sie ihr die Einwohner beschriebt und deren Beziehungen untereinander, sodass Sara beim Ankommen bereits alle kennt, wenn auch nicht persönlich.

Auch sehr gut haben mir die Schilderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen der anderen Stadtbewohner gefallen, denn die Autorin hat sich nicht alleine auf Sara konzentriert, sondern hat sehr liebevoll viele andere Charaktere gezeichnet, die sich in der Geschichte weiterentwickeln.

Einen Punkt muss ich aber abziehen, denn so flüssig der Schreibstil auch ist, und so viele Nuancen die Geschichte auch enthält - sie war mir zum Teil einfach zu langatmig. Bei der Hälfte des Buches war ich kurz versucht, abzubrechen, aber dann siegte doch die Neugierde, und ich habe weitergelesen, die Geschichte hat ab da dann auch ein wenig angezogen.

Alles in allem ein Buch mit einem wirklich schönen Gedanken dahinter, dem allerdings ein wenig mehr Spannungsaufbau nicht geschadet hätte.

Zauberhaft

Von: Leseengel Datum: 24.06.2016

leseengelsblog.blogspot.de/

Dieses Buch hat mich sehr schnell fasziniert. Ich habe zuvor schon Rezensionen zu diesem Buch gelesen, die alle sehr unterschiedlich ausgefallen sind, von daher war ich doch etwas skeptisch. Aber ich kann sagen, ich wurde positiv überrascht - ich gehöre zu den Leuten, denen das Buch ausgesprochen gut gefällt.
Ich glaube entweder liebt man dieses Buch, oder man verabscheut es - ich gehöre eindeutig zu der ersten Gruppe.

Die Idee dahinter auch in dem Buch die Briefe unterzubringen und so die Entwicklung der Freundschaft Stück für Stück nachvollziehen zu können und selbst etwas über das kleine Örtchen und dessen Bewohner erfahren zu können - obwohl Sara schon in Iowa angekommen ist - finde ich großartig.
So konnte ich die Bewohner auf 2 verschiedene Arten kennenlernen - durch die Beobachtungen von Sara, aber auch durch die Briefe von Amy.

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und ich konnte gerade auch die Gefühle von Sara sehr schön nachvollziehen und fand sie durchweg glaubhaft.
Das kleine Örtchen und die Menschen dort sind schon sehr speziell, aber irgendwie passt das zu so einem kleinen Ort, auch wenn die Autorin sich meiner Meinung nach so manch einem Vorurteil bedient.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich hatte es innerhalb weniger Tage durch - obwohl es nicht gerade dünn ist. Was aber vermutlich auch mit dran liegt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Sara und den restlichen Bewohnern des Dorfes weitergeht und vor allem auch wie die Geschichte endet.

Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und jeder auf seine Art und ´Weise sehr einzigartig - das gefällt mir sehr gut. Auch dass sie so unterscheidlich sind, passt gut in dieses Buch. Saras Idee die Bücher von Amy zu verkaufen und ganz besondere Kennzeichnungen für die Bücher zu machen fand ich toll, es sind andere Klassifizierungen, wie man sie normalerweise im Buchhandel findet- und das finde ich sehr sympathisch und einfallsreich.
Ich habe mitgelitten, mitgehofft, mitgelacht - ja fast schon mit geweint in manchen Momenten - und das schaffen echt nicht viele Bücher bei mir, obwohl ich ein recht emotionaler Mensch bin.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall bedingungslos weiterempfehlen.

Die Enttäuschung des Lesesommers

Von: Rüdiger Richter aus Frankenberg Datum: 01.10.2014

Buchhandlung: Buchhandlung Gernot Hykel

Als hätte der Sommer 2015 nicht schon genug Erwartungen und Hoffnungen geschürt, um sie letztlich zu enttäuschen - "Ein Buchladen zum Verlieben" hinterließ zusätzlich extreme Langeweile, unlogische Charaktere und verstörte vollkommen.

Welche noch so unerfahrene Buchhändlerin deckt die Wünsche ihrer Kunden, indem sie bei Amazon bestellt?
Was ist so weltbewegend neu, wenn man bspw. die Regalbeschriftung "Krimis" durch "Sex, Gewalt und Waffen" erstetzt?
Das Gefühl, man könne sich in den Buchladen (die schönere Bezeichnung wäre hier 'Buchhandlung' gewesen) von Sara verlieben, ihn über die Maßen gemütlich finden und die Beweggründe der drögen Landbevölkerung Iowas, sich für Saras Bleiberecht in den USA einzusetzen, nachvollziehen, kommt zu keinem Zeitpunkt auf.
Überdies ist die Übersetzung von Gabriele Haefs recht unambitioniert geworden, in einem Satz wiederholt sich das gleiche Wort als Adjektiv und Nomen mehrfach und vieles mehr.
Hier wäre etwas mehr übersetzerische Freiheit und sprachlicher Feinschliff wünschenswert gewesen.
In Saras "Greencard" Tom einen leibhaftigen Mr. Darcy zu entdecken, wie es im Klappentext vollmundig heißt, ist das Tüpfelchen auf dem i eines absolut trägen Buches.

Hinreißend!

Von: Antonia Merkel aus Rheinfelden Datum: 07.07.2014

Buchhandlung: Buchhandlung Merkel

Einfach ein herrliches Buch, in das man sich gerne vertieft - und sich in die schöne, warmherzig erzählte Geschichte verliebt. Wir werden es diesen Herbst sehr gerne unseren Kundinnen ans Herz legen!

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