Eines Tages in der Provence

Roman

Hardcover
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Ein beschauliches südfranzösisches Dorf ist in Aufruhr: Der prachtvolle alte Baum auf dem Marktplatz soll gefällt werden. Wo, wenn nicht in seinem wohltuenden Schatten, wird die Barbesitzerin Suzanne Pastis servieren, wo Manu Artischocken verkaufen? Der junge Clément liebt es, in den Ästen zu klettern, und die Schwestern Adeline und Violette tröstet nichts so sehr wie der Anblick der Blätter, die sich seit ihrer Kindheit im Sommerwind wiegen. Widerstand formiert sich unter den Dorfbewohnern. Und auch der Baum, der seit Jahrzehnten das Kommen und Gehen auf dem Platz verfolgt, wird von ihren Emotionen mitgerissen.

Bestsellerautorin Karine Lambert erzählt warmherzig und voller Poesie von den großen und kleinen Wahrheiten des Lebens und unserer tiefen Verbindung zur Natur.

»Ein wunderschöner Roman, der nach Lavendel und Sommerregen duftet. Dieses Buch tut gut.«

ELLE.fr

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: Un arbre, un jour...
Originalverlag: Calmann-Lévy
Hardcover mit Schutzumschlag, 208 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-453-29211-6
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Provence, Frankreich

Leserstimmen

Eine Platane, die ein Dorf zusammenführt

Von: Niederrheinblond

24.07.2020

Eines Tages in der Provence – Karine Lambert Was passiert mit Dorfbewohnern, wenn eine Platane, die seit Ewigkeiten mitten auf dem Marktplatz stand, auf einmal gerodet werden soll? Karine Lambert zeigt es in ihrem neuen Roman. Auf den ersten Blick ist das Thema des neuen Romans von Karine Lambert sehr außergewöhnlich gewesen. Ein Baum soll gefällt werden und in dem Roman werden die Tage bis zur Rodung anhand Geschichten der verschiedenen Bewohner des Dorfes erzählt. Wer aber die bisherigen Romane von Karina Lambert, wie zum Beispiel “Und jetzt lass uns tanzen” gelesen hat, weiß, dass Lambert es schafft, aus jedem scheinbar ungewöhnlichen Stoff etwas ganz Besonderes zu machen. Die Geschichte Die Geschichte beginnt am 1. März. An diesem Tag hängt der Stadtmitarbeiter François Lebrun einen Zettel an die Platane, wo bekannt gegeben wird, dass diese am 21. März gefällt werden soll. Der Erste, der den Aushang bemerkt ist der Schüler Clément Pujol. Er entdeckt einen Zettel am Stamm, liest ihn, versteht nicht gleich, liest ihn erneut und bleibt einige Sekunden wie erstarrt vor dem Baum stehen. Sein Vater und seine Mutter streiten über belangloses Zeug, dabei passiert hier gerade etwas Schreckliches. S. 13 Nach und nach entdecken immer mehr Bewohner des Dorfes den Aushang. Einige sind erbost, einige verwundert und einigen ist die Fällung erst mal gleichgültig. Clément gründet jedoch kurzerhand eine Gruppe, die zur Rettung des Baumes beitragen möchte. Neben den verschiedenen Menschen des Dorfes, die zu Wort kommen, kommt auch immer wieder die Platane selbst in dem Roman zu Wort: Die Menschen nehmen uns in die Arme, schreiben uns Gedichte und Lieder, schnitzen Vornamen in unseren Stamm und akzeptieren uns, ohne zu murren. Wir geben ihnen gern den benötigten Sauerstoff. S. 68 Das Dorf gerät immer mehr in Aufruhr, umso näher der Termin der Fällung rückt. Auch Stadtmitarbeiter Lebrun ist irgendwann nicht mehr überzeugt davon, dass die Platane wirklich gefällt werden muss, und findet Erschütterndes heraus. Cover von “Eines Tages in der Provence”. Cover: Diana Verlag Meine Meinung Im Gegensatz zum ersten Roman von Karine Lambert, den ich gelesen habe, und in dem es um ein süßes altes Pärchen geht, war ich erst etwas überrascht über das Thema dieses Romans. Beim Lesen stellte sich aber schnell heraus, dass die Platane für alle Bewohner des Dorfes eine Bedeutung hat und alle eine Geschichte erzählen zu haben. Und am Ende schließen sich alle für eine Sache zusammen: Sie wollen ihre Platane retten. Das bemerkt irgendwann auch der Baum selbst. Es ging nicht um den Wettbewerb für das schönste Dorf Frankreichs. Es ging nicht um eine extravagante Hochzeit. Es ging nicht um eine Beerdigung. Es ging nicht um den Geburtstag des Bürgermeisters. Es ging um meine Rettung! S. 169 Gemeinsam versuchen die Dorfbewohner mit verschiedenen Aktionen die Fällung zu verhindern, und den Bürgermeister um Einhalt zu bitten. Zwischendurch erfährt der Leser immer wieder auch etwas über die Menschen, die um den Marktplatz herum wohnen und leben. Einzelheiten, die sich nach und nach zu einem Ganzen fügen. Und dennoch, alles Hoffen und Bangen scheint letzten Endes umsonst. Ich bin voller Leben und werde dennoch morgen tot sein, sie haben es so entschieden. Ich bin hier aufgewachsen, weit entfernt von den Wäldern. Seit mehr als einem Jahrhundert leisten mir die Dorfbewohner Gesellschaft, unsere Verbindungen sind ebenso stark wie Wurzeln. Ich habe ihre Tage und ihre Nächte beobachtet, ihre Schwächen erschnuppert, unter meinem Laub hat so manches Liebespaar Schutz gefunden. Bis zu diesem letzten allerletzten Abend haben sie mich bewundert, wie einen Riesen, unverwüstlich und schützend. S.190 Wie wird die Geschichte am Ende ausgehen? Was passiert mit den Dorfbewohnern und vor allem der Platane? Lest am besten selbst den Roman! Fazit An den ersten Roman von Karine Lambert kommt dieses Buch für mich nicht heran. Dafür hat die Beziehung der beiden Protagonisten im Roman “Und jetzt lass uns tanzen” zu sehr mein Herz erwärmt. Dennoch hat die Autorin auch dieses Mal gezeigt, wie viel mehr hinter banalen Dingen, die wir gar nicht mehr wahrnehmen, steckt.

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So wichtig!

Von: franzi_loves_books

13.04.2019

Handlung und Protagonisten: Ein kleines südfranzösiches Dorf ist in Aufruhr: Der prachtvolle alte Baum auf dem Marktplatz soll gefällt werden. Wo, wenn nicht in seinem wohltuenden Schatten, wird die Barbesitzerin Suzanne Pastis servieren? Wo wird Manu Artischocken verkaufen? Der kleine Clément liebt es in dessen Ästen zu klettern und die Schwestern Adeline und Violette tröstet nichts so sehr wie der Anblick der Blätter, die sich seit ihrer Kindheit im Wind wiegen. Widerstand formiert sich unter den Dorfbewohnern. Und auch der Baum, der seit Jahrzehnten das Kommen und Gehen der Menschen auf dem Platz verfolgt, wird von ihren Emotionen mitgerissen. Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Sie waren allesamt sehr herzlich, auch wenn es bei der sein oder anderen etwas gedauert hat sie ins Herz zu schließen. Die einzelnen Personen kann man durch Perspektivenwechesl (allerdings aus der Außenperspektive des Baumes) besser kennenlernen. Der Baum selbst kommt durch die Ich-Form auch des Öfteren zur Rede, was teilweise zu wirklich witzigen und ulikigen Stellen führt.  Schreibstil etc.: Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die verschiedenen Perspektivenwechesl waren auch keinesfalls verwirrend, wie es ja leider durchaus bei manchen Büchern ist. Die Message, dass Menschen, wenn sie zusammenhalten, viel schaffen können und die Natur etwas wundervolles ist, kommt auf jeden Fall an. Fazit: Ich finde, es ist ein sehr wichtiges Buch, welches man unbedingt lesen sollte. Die Charaktere sind allesamt wunderbar. Dass es eine leichte, kurze Lektüre ist, spricht ja auch für ein paar Nachmittage mit Frühlingsstimmung auf der Terrasse;-) 

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Vita

Karine Lambert ist eine belgische Fotografin und Schriftstellerin. Nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Ob in Bildern oder Worten, immer erzählt Karine Lambert von der Freude und der Liebe, von der Verletzlichkeit und der Fähigkeit, sich neu zu erfinden. Die Romane der Bestsellerautorin erscheinen in über 25 Ländern.

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Links

Pressestimmen

»Ein Buch voller Emotionen.«

Bien être et santé

»Ein humorvoller, frischer Roman, nach dessen Lektüre man den Baum am Straßenrand mit ganz anderen Augen sieht.«

Marie France

»Eine berührende Geschichte, man lacht, man weint, man lebt.«

FR2

»Ein Wohlfühl-Roman, den man sich auch gut als Kinofilm vorstellen kann (…).«

Ruhr Nachrichten (31. Oktober 2018)

»Karine Lambert (…) porträtiert in ihrem dritten Buch wieder liebevoll die einzelnen Charaktere. Und wieder geht es um Freude, Liebe und Verletzlichkeit, aber auch um Solidarität. (…) Karine Lambert (…) schlägt keine umweltpolitischen Töne an, sondern spielt in ihren einzelnen Porträts auf der Klaviatur der Emotionen und der tiefen Liebe des Menschen zur Natur.«

Siegener Zeitung (10. Oktober 2018)

»Warmherzig!«

SUPERIllu Frauenzeitschrift (27. September 2018)

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