VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Elf Tage in Berlin Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 18,00 [D] inkl. MwSt.
€ 18,50 [A] | CHF 25,50*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75493-9

Erschienen:  09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Links

  • Service

  • Biblio

Von einem, der auszog, sein Glück in Berlin zu finden.

Einen Nobelpreis wird er wohl nicht bekommen. Arne Murberg ist von schlichterem Gemüt. Nach einem Badeunfall in der Kindheit hat er Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und komplexere Zusammenhänge zu erfassen. Aber Arne ist ein warmherziger, liebenswerter Mensch, der sich eine kindlich naive, offene Art bewahrt hat und voll Vertrauen auf das Leben blickt. Als sein Vater ihm auf dem Totenbett offenbart, dass seine Mutter nicht tot ist, wie Arne geglaubt hat, sondern in Berlin lebt, und ihm gleichzeitig den Auftrag gibt, sie dort aufzusuchen und ihr ein verschlossenes Kästchen zu übergeben, beginnt für ihn ein wundersames Abenteuer.

Mit äußerst rudimentären Deutschkenntnissen und einem Paar strapazierfähiger gelber Schuhe macht Arne sich auf die Reise – und gerät schon bald in Schwierigkeiten. Doch ihm zur Seite stehen zwei Menschen, die der Himmel höchstpersönlich geschickt zu haben scheint: ein etwas wirrer Professor und eine kluge junge Frau im Rollstuhl. Wird Arne seiner Mutter begegnen? Wird er sein Glück finden in Berlin?

Håkan Nesser (Autor)

Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt abwechselnd in Stockholm und auf Gotland.


Paul Berf (Übersetzer)

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Schwedischen von Paul Berf
Originaltitel: Elva dagar i Berlin
Originalverlag: Albert Bonniers Förlag

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-75493-9

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  09.11.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Schwedische Litaratur in Hochform

Von: Helena Datum: 29.12.2017

www.nordisch.info/buecher/

Als Kind springt Arne Albin Hektor Murberg in einen Badesee, und verletzt sich am Kopf. Sein Gehirn ist dauerhaft geschädigt. So sehr, dass die Erwachsenen anfangs immer wieder den Raum verlassen, um über das Schicksal unbemerkt zu weinen.

Arne wächst ohne Mutter beim Vater auf. Tante und Onkel helfen bei der Erziehung des Kindes, das indes sorgenfrei aufwächst, dank seines Unfalls für immer mit einem Hang zur kindlichen Naivität neigend.

Eines Tages stirbt der Vater. Arnes Leben ändert sich von Grund auf. Am Totenbett erfährt der junge Erwachsene von seiner Mutter, und erhält vom Vater den Auftrag, die Mutter, die inzwischen in Berlin lebt, aufzusuchen und ihr ein Kästchen zu übergeben.

Für Arne beginnt ein Abenteuer.

Der schwedische Bestsellerautor, Håkan Nesser, hat in seinem 2015 erschienenen Roman mal keinen Krimi geschrieben. Vielmehr ist dieser der letzte Teil einer Städtetrilogie, zu dessen Zweck er eine Weile in Berlin gelebt hat.

Die Handlungsstränge werden von Nesser so geschickt gewebt, dass zuletzt Realität und Phantasie miteinander verschmelzen, um dem Ganzen einen übergeordneten Sinn zu geben. Oder vielleicht nicht.

2017 als Taschenbuch erschienen, ist der Roman eine unbedingte Leseempfehlung.

Mit Arne in Berlin

Von: Alexandra (The Read Pack) Datum: 12.12.2015

www.readpack.de

Wie ein defekter Computer fühlt sich Arne Murberg, der nach einem Kopfsprung ins flache Wasser in seiner Kindheit sprichwörtlich „auf den Kopf gefallen“ ist. Er hat Probleme sich zu konzentrieren und kompliziertere Aufgaben zu erfüllen. So eine komplizierte Aufgabe erhält Arne dann aber ausgerechnet am Sterbebett seines Vaters: er soll nach Berlin fahren, seine abgehauene Mutter finden und ihr ein mysteriöses Kästchen übergeben. Ganz allein macht Arne sich auf den Weg und schlägt sich wunderbar in dieser aufregenden Situation.

Schon häufiger hat Hakan Nesser über liebenswerte Eigenbrötler und Außenseiter geschrieben, mit Arne Murberg hat er aber einen seiner schönsten Charaktere erdacht. Arne muss man einfach mögen und wie der „einfach gestrickte“ junge Mann im Verlauf der Geschichte über sich hinauswächst, ist toll zu lesen. Wie das Buch dabei außerdem sprachlich zum Protagonisten passt, ist einfach gelungen. Seine einfachen Sätze und Erkenntnisse sind in eine wunderbar bildhafte, liebevolle Sprache verpackt.
Aus Arnes Sicht wird so die Reise nach Berlin (streng unterteilt in die elf Tage als Kapitel) geschildert. Seine Gedanken und Herausforderungen, Enttäuschungen und Freuden halten das Buch auch ohne wuchtigen Spannungsbogen durchgehend unterhaltsam. Zwar isst Arne überproportional oft (vier Currywürste, einiges an Hausmannskost und diverse Biere), aber

„[…] vielleicht war es ja wirklich so einfach. Man konnte nicht gleichzeitig hungrig und glücklich sein. Und genauso wenig satt und unglücklich.“

Und so versprüht Arnes Reise trotz, in anderem Kontext sicher ein wenig ermüdender, zahlreicher kulinarischer Ausflüge einfach Glück und Freude.
Das liegt auch an der tollen Konstruktion der Geschichte. Irgendwie geht bei Arne trotz manchem Problem doch immer alles gut und er trifft ungewöhnliche und meist sympathische Menschen.
In Arnes Erlebnisse mischen sich außerdem noch zwei Nebenhandlungen, die der Geschichte fast einen Märchenhaften Anhauch verleihen. Das muss man mögen, ich persönlich fand es durchweg gelungen.

So ist “Elf Tage in Berlin” ein absolutes Wohlfühlbuch, spannend geschrieben und emotional mitreißend ohne kitschig zu sein. Ohne Zweifel 5 von 5 Sternen und die absolute Leseempfehlung!

Voransicht

  • Unsere Empfehlungen

  • Weitere Bücher des Autors