Endlich wieder leben

Die fünfziger Jahre im Rückblick von Frauen

Hardcover
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Petticoat und Kriegsheimkehrer - Frauenleben in den fünfziger Jahren

Helga Hirsch fängt mit diesem Buch die Doppelgesichtigkeit der fünfziger Jahre aus Sicht der Frauen ein: die Aufbruchsstimmung, den explodierenden Konsum, die wieder erwachte Lebensfreude – aber auch die Massenflucht aus der DDR, die Verdrängung der Vergangenheit und die Spannungen hinter der vordergründigen Ordnung.

Wir erinnern die fünfziger Jahre im Westen als die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und Fortschritts, in der sich die Menschen in der oberflächlichen Konsumwelt einrichteten. Sie gelten aber auch als eine Phase der Enge, der Prüderie und der politischen Verdrängung. Man produzierte, kaufte und vergnügte sich, um sich den Verwundungen durch Krieg und Vertreibung nicht zuwenden zu müssen.

Und so wurde das Jahrzehnt von aufgeladenen Gegensätzen geprägt. Petticoat und Kriegsheimkehrer, beides bestimmte das Leben der Frauen. Katholische Tugendwächter neben der sündigen Knef, des »Teufels General« neben Heimatschnulzen, die Welt der Halbstarken neben kleinbürgerlicher Idylle. Helga Hirsch lässt das Gemälde eines Jahrzehnts entstehen, das wie kein anderes die Träume und das Trauma der Deutschen miteinander verband.

Ein Buch, das die Erfahrungen einer ganzen Generation von Frauen beschreibt.

»Helga Hirsch [gibt] einen detaillierten Einblick in die fünfziger Jahre in Ost und West. [...] Ein mitreißender Einblick .«

die tageszeitung, 21.11.2012

Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abb.
ISBN: 978-3-88680-989-9
Erschienen am  01. Oktober 2012
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Vita

Helga Hirsch

Helga Hirsch, geb. 1948, ist eine der bekanntesten deutschen Publizistinnen. Sie erlebte die 1950er Jahre in Niedersachsen, 1967 zog sie nach Berlin. Dort studierte sie Germanistik und Politologie und arbeitete als freie Journalistin, unter anderem für den WDR und die F.A.Z. Von 1988 bis 1994 war sie Korrespondentin der ZEIT in Warschau. Für ihre Arbeit erhielt Helga Hirsch mehrere Auszeichnung, u.a. den deutsch-polnischen Journalistenpreis. Seit 1996 ist sie als freie Autorin hauptsächlich für Die Welt tätig und veröffentlichte mehrere Bücher, u.a. »Schweres Gepäck« (2004) über deutsche Vertriebene der zweiten Generation, zuletzt erschien »Gehen oder bleiben?", eine Geschichte der Juden in Schlesien und Pommern der Nachkriegszeit (2011).

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Vielschichtige Erinnerungen. [...] wie nachhaltig die Lebensentwürfe [der meisten Erzählerinnen] geprägt sind durch Traumata [...], das belegt diese Lektüre eindrucksvoll.«

Die Zeit - Beilagen, 29.11.2012

Hirsch »hat den moralischen Muff [und] die Aufbruchsstimmung dieser Jahre exemplarisch dokumentiert. Es ist die Geschichte der heutigen Großmütter, [...] Pflichtlektüre für ihre Töchter und Söhne.«

DIE WELT, 08.12.2012

Helga Hirsch »Bild von den Fünfzigern ist facettenreich und ohne Kitsch. Auch das macht es so lesenswert.«

dpa

»Hirschs Buch ist [...] bestens erzählt. Jeder Tochter, jedem Sohn und jedem Enkel sei ihre Arbeit zur Lektüre empfohlen!«

Necla Kelek in DIE WELT (26. Januar 2013)

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