VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Engel sprechen Russisch Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 18,00 [D] inkl. MwSt.
€ 18,50 [A] | CHF 24,50*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04776-2

NEU
Erschienen: 25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

"Mein russisch-deutsches Zahnpastaleben" - Von einem der auszog, das Glück zu finden

»Wie Zahnpasta bestehe ich aus drei Schichten: zehn Jahre sowjetische Kindheit, zehn Jahre wilder russischer Kapitalismus, zehn Jahre Westdeutschland. Rot, blau, weiß - mein russisch-deutsches Zahnpastaleben.«

Mitja hat schon drei Leben hinter sich. Er will endlich mal irgendwo ankommen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn das Scheitern in den Genen liegt: Die Babuschka schaffte es statt nach St. Petersburg nur bis zu einem Vorort an der Bahnstation »125 Kilometer«. Der Großvater, einst stolzer Seemann, verkauft nach dem Zerfall der Sowjetunion Pullover von der Motorhaube seines Ladas. Der Vater, ein bärenstarker Mann, greift nach dem Verlust seines Jobs immer öfter zur Flasche. Deutschland erscheint für Mitja und seine Mutter wie das gelobte Land - werden sie dort endlich Wurzeln schlagen können und ihr Glück finden?

Mitja Vachedin zeichnet ein Leben nach, in dem die Hoffnung auf Besserung zuverlässig von den Launen des Schicksals durchkreuzt wird, und findet zwischen Traum und Alltagsrealität immer wieder einen Zauber im ansonsten selten zauberhaften Alltag.

»Denn Vachedin kann eines außerordentlich gut: mit der Sprache Bilder zeichnen, die im Kopf des Lesers sofort aufscheinen. ... Auch aneinandergereihte Bilder, die man sich während der Lektüre zusammensammelt, ergeben eine Geschichte, eine Biografie, die nicht zuletzt auch das deutsch-russische Verhältnis jenseits von Politik, Wirtschaft und Historie auf das Wichtigste herunterbricht: das Menschliche.«

Moskauer Deutsche Zeitung, Dennis Grabowsky (09.11.2017)

Mitja Vachedin (Autor)

Mitja Vachedin wurde 1982 im damaligen Leningrad geboren. Nach einer Ausbildung zum Bierbrauer ging er nach Deutschland, wo er Politikwissenschaft, Slawistik und Drehbuchschreiben studierte. Er arbeitet heute als Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn und schreibt Prosa, Gedichte und Drehbücher. 2007 wurde er mit dem russischen Literaturpreis »Debüt« ausgezeichnet und 2012 mit der »Russischen Prämie«, dem bedeutendsten Literaturpreis der Russischen Föderation für Autoren, die auf Russisch im Ausland schreiben. 2015 war er Stipendiat des Literaturkurses in Klagenfurt. »Engel sprechen Russisch« ist der erste Roman, den er auf Deutsch geschrieben hat.

»Denn Vachedin kann eines außerordentlich gut: mit der Sprache Bilder zeichnen, die im Kopf des Lesers sofort aufscheinen. ... Auch aneinandergereihte Bilder, die man sich während der Lektüre zusammensammelt, ergeben eine Geschichte, eine Biografie, die nicht zuletzt auch das deutsch-russische Verhältnis jenseits von Politik, Wirtschaft und Historie auf das Wichtigste herunterbricht: das Menschliche.«

Moskauer Deutsche Zeitung, Dennis Grabowsky (09.11.2017)

»Ein einfühlsamer Roman, der durch seine realitätsnahe Erzählweise universell wird und dem Leser das Gefühl gibt, alles hautnah mitzuerleben. Zu empfehlen.«

St. Michaelsbund, Clara Schott (06.12.2017)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-421-04776-2

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

NEU
Erschienen: 25.09.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Eine interessante Biografie in Form einer Erzählung

Von: bookyloe Datum: 10.12.2017

https://bookyloe.wordpress.com/

(vollständige Rezension auf meinem Blog)
Der Autor Mitja Vachedin erzählt in diesem Buch seine Geschichte. Es ist sehr interessant zu erfahren wie seine Kindheit aussah und was er alles durchstehen musste.

Erlebnisse aus Russland und Deutschland

Von: Curin Datum: 29.10.2017

https://www.lovelybooks.de/mitglied/Curin/

Im ehemaligen Leningrad geboren, hat Mitja den Untergang der Sowjetunion und den darauffolgenden russischen Kapitalismus miterlebt, bis er schließlich seiner Mutter nach Deutschland gefolgt ist. Sein Leben teilt er selbst in diese drei Phasen ein und erzählt in seinem Roman von vielen Erlebnissen, die ihn geprägt haben... .
Mich hat dieses teils kuriose, teils aber auch sehr ernste Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Beim lesen hat man ständig das Gefühl, dass Mitja ein gewisses Talent dafür besitzt, in äußerst ungewöhnliche und manchmal auch sehr gefährliche Situationen hineinzugeraten und man ist gespannt, wie er sich dort wieder hinaus manövriert. So wird er zum Beispiel Zeuge, als sein Cousin eine lebensgefährliche Aufgabe meistern muss. Doch auch in Deutschland erlebt er schwierige Verhältnisse in einem Internat für russischsprachige Jugendliche, wo eine eigene Hierarchie herrscht und er sich unterordnen muss, um von den anderen akzeptiert zu werden.
Bei den Geschichten hat mich oft gestört, dass es keine fließenden Übergänge gibt und manche sogar scheinbar in der Mitte abbrechen und erst später zu Ende erzählt werden.
Mir war auch beim lesen nicht ganz klar, welche Freiheiten er sich als Autor bei seinen Erlebnissen genommen hat. Schließlich bezeichnet er sein Werk als ,,Roman" und kennzeichnet es damit eindeutig als Fiktion. Da aber auch offensichtliche biographische Züge im Buch vorhanden sind, hätte ich mir ein Nachwort gewünscht.
Mitja Vachedin schreibt einfach und schafft es, seinen Leser wirklich in die jeweilige Situation hineinzunehmen. Mit viel Humor und manchmal mit einer zu großen Offenheit für meinen Geschmack, schildert er seine Erlebnisse aus Russland und Deutschland.
Insgesamt hat mich ,,Engel sprechen russisch" gut unterhalten. Dieses Buch ist teilweise etwas verrückt, aber man merkt auch, dass der Autor sehr viel Herzblut investiert hat. Gerne empfehle ich diesen Roman weiter.

Voransicht