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Europa ist tot, es lebe Europa! Eine Weltmacht muss sich neu erfinden

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10318-0

Erschienen: 12.09.2016
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Europa neu denken – ein Appell!

Mit Europa war einst die große Hoffnung auf einen Kontinent des Friedens und Wohlstands verbunden. Nach vielen Krisen scheint es heute damit vorbei zu sein. Viele Europäer sehen in der EU nur noch ein bürokratisches Monster. Doch es gibt überhaupt keinen Grund, sich enttäuscht oder zornig abzuwenden. Es gilt, das unerhörte Experiment der europäischen Einigung schwungvoll fortzusetzen. Dabei geht es um den Beweis, dass geteilte Souveränität die Staaten und Völker nicht schwächt, sondern stärkt, dass Vielfalt nicht spaltet, sondern zusammenführt. Thomas Schmid plädiert für ein Europa, das Experimente und unterschiedliche Geschwindigkeiten zulässt, das liberaler wird und dem Einbruch globaler Konflikte nicht mit Festungsdenken begegnet. Die europäische Einigung wird den Nationalstaat überwinden, ohne die Bürger heimatlos zu machen. Die hoffnungsvolle Botschaft des Autors lautet: Europa bleibt sich treu, indem es sich neu erfindet – kühn und pragmatisch zugleich.

"Thomas Schmids Europa-Buch ist ein wichtiges und sehr gutes Buch, weil es glasklare Kritik mit konstruktiven Perspektiven verbindet."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (23.10.2016)

Thomas Schmid (Autor)

Thomas Schmid, Jahrgang 1945, engagierte sich in der Studentenbewegung, leitete die Zeitschrift „Autonomie“ und arbeitete als Lektor im Verlag Klaus Wagenbach. Er war in leitenden Positionen bei „Wochenpost“ und „FAZ“ tätig, zuletzt als Chefredakteur und Herausgeber der „Welt“-Gruppe. Schmid lebt als Publizist in Berlin und betreibt den Blog www.schmid-blog.de. Er veröffentlichte u.a.: „Staatsbegräbnis. Von ziviler Gesellschaft“ und (mit Daniel Cohn-Bendit) „Heimat Babylon. Das Wagnis der multikulturellen Demokratie“.

"Thomas Schmids Europa-Buch ist ein wichtiges und sehr gutes Buch, weil es glasklare Kritik mit konstruktiven Perspektiven verbindet."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (23.10.2016)

"Schmid sieht wohltuend gelassen und ganz unaufgeregt realistische Auswege: politischer Wille zur Fehlkorrektur und Umbau des bestehenden Unionsgefüges."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.11.2016)

"Ein schonungsloser Befund, der eine kathartische Wirkung entfalten und einen Neubeginn ermöglichen soll."

Die Presse (23.09.2016)

"Ein Buch, das uns Europa konstruktiv neu erfinden lässt und deswegen: unbedingt lesenswert!"

SWR "lesenswert Sachbuch" (08.12.2016)

"Ein ebenso unbequemer wie eleganter Debattenbeitrag zur Zukunft Europas jenseits der herkömmlichen Denkschemata und Argumentationen. Eine hochpolitische Intervention zu einer der zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit."

Sigmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-10318-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 12.09.2016

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Gute Analyse der Probleme und Fehler der EU

Von: Melissa R. Datum: 28.12.2016

mellis-produkttests.blogspot.de/

"Europa ist tot, es lebe Europa!" bietet einen guten Überblick über Probleme, die die EU noch meistern muss, vermeidet aber angenehmerweise ein EU-Bashing und legt auch auf die Vorteile der Union Augenmerk. Der Autor ist merklich an einem ausgewogenen Urteil interessiert - eine wahre Wohltat in so aufregenden Zeiten.

Er stellt sich dem Urteil vieler EU-Befürworter, dass eine tiefere Integration immer auch besser ist, mit guten Argumenten entgegen und plädiert dafür, dass die EU, was Mitgliedschaft und Euro-Mitgliedschaft betrifft, flexibler sein sollte. D.h. ein (zeitweiliger) Austritt sollte beispielsweise nicht als Unglück angesehen werden.

Leider wird der Autor etwas unkonkret an den Stellen, wo er eine gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fordert. Was würde das z.B. auf dem Gebiet der Verteidigungspolitik konkret bedeuten? Eine Armee mit einem Oberkommando? Diese Fragen werden leider nicht beantwortet.

Insgesamt was das Buch aber definitiv lesenswert und durch die pointierte Sprache stellenweise auch amüsant.

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