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Everland Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-630-87463-0

Erschienen:  13.06.2017
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Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

»Es ist ein Abenteuerbuch, das diesen Namen absolut verdient.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27.07.2017)

Rebecca Hunt (Autorin)

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, studiert. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. Ihr erster Roman „Mr. Chartwell“ stand auf der Longlist des Guardian First Book Award und auf der Shortlist des Galaxy National Book Award, ihr zweiter Roman „Everland“ kam auf die Shortlist des Encore Award 2014.

»Es ist ein Abenteuerbuch, das diesen Namen absolut verdient.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27.07.2017)

»«Ein großartiger Abenteuer-Roman!

Freundin (26.07.2017)

»Hinreißende Schilderungen von Schnee, Licht, Atmosphäre.«

Alexander Kluy / Buchkultur (21.07.2017)

»Die Britin beweist großes psychologisches Gespür, wenn sie schildert, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen der zwei Dreierteams in der lebensfeindlichen Umwelt verändern.«

Roana Brogsitter / B5 aktuell (11.07.2017)

»Ein erfrischener Thriller in der Kälte, packend geschrieben. Packeis eben.«

Stef Stauffer / Berner Zeitung (05.07.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von pociao
Originaltitel: Everland
Originalverlag: Fig Tree

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-630-87463-0

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  13.06.2017

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Ruhiges und atmosphärisch dichtes, gegen Ende hin spannendes, Abenteuer in eisiger Umgebung. Sehr zu empfehlen.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum: 08.12.2017

https://buchwelten.wordpress.com/

Im Jahr 1913 unternimmt das unter britischer Flagge stehende Schiff „Kismet“ eine Antarktisexpedition. Die Mannschaft unter Kapitän Lawrence entdeckt eine bis dahin unbekannte Insel, die „Everland“ getauft wird, uns schickt drei Männer aus, um sie zu erforschen. Doch ein Sturm verhindert die Rückkehr der drei Männer, die daraufhin auf der kleinen Insel um ihr Überleben kämpfen müssen.
Hundert Jahre später wird eine ähnliche Expedition nach „Everland“ geschickt, um die dortige Tierwelt zu erforschen. Dieses Mal handelt es sich um einen Mann und zwei Frauen, die in etwa gegen dieselben Gefahren kämpfen müssen, wie die Mannschaftsmitglieder der „Kismet“.

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Nachdem ich ein riesengroßer Fan des Romans „Terror“ aus der Feder von Dan Simmons bin, hat mich der Klappentext von „Everland“ natürlich total neugierig gemacht. Gerade der einsame Handlungsort im Eis, fernab jeglicher Zivilisation, hat es mir angetan und so ging ich natürlich auch mit einer gewissen Erwartungshaltung an dieses Werk heran. Um es gleich vorweg zu sagen: Rebecca Hunt hat mich absolut nicht enttäuscht, wenngleich sie an die Sache bei Weitem nicht so episch und detailliert herangeht. Aber das macht gar nichts.
Von den ersten Seiten an baut sie eine unglaublich intensive Atmosphäre auf, die einen mitreißt. Man denkt wirklich, man wäre bei der Expedition hautnah mit dabei und müsse selbst um sein Überleben kämpfen.

Ein geschickter Schachzug ist außerdem, dass Hunt Vergangenheit und Gegenwart gegenüberstellt und dabei Parallelen schafft. Und obwohl die Voraussetzungen beider Unternehmungen im Grunde genommen vollkommen anders sind, was zum Beispiel auch die Ausrüstungsgegenstände und die Verpflegung betrifft, haben die Menschen dennoch gegen die gleichen Gefahren anzukämpfen. Es ist außerdem sehr interessant, wie sich Hunt der Entwicklung der Charaktere annimmt und beschreibt, wie sie sich in Extremsituationen verändern (sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart). Dieses („Psycho“-)Spiel macht wirklich Spaß und verleiht den Protagonisten eine Authentizität. Erstaunlicherweise wachsen einem die Protagonisten durchwegs ans Herz, obwohl die Ausarbeitung ihrer Charakterzüge gar nicht einmal so tiefgehend ist. Wahrscheinlich sind es die knappen und präzisen Beschreibungen, die Rebecca Hunt einsetzt, die die Personen einfach „greifbar“ machen, zumindest erging es mir so während des gesamten Romans. „Everland“ ist ein Abenteuerroman, der dem Leser wie ein Bericht nach Tatsachen erscheint. Hunt schafft es hervorragend, ihrer Geschichte eine hohe Glaubwürdigkeit zu verleihen, als erzähle sie in Romanform ein Ereignis nach, das wirklich stattgefunden hat. ich muss zugeben, dass ich sogar nach der fraglichen Expedition im Internet gesucht habe, weil ich neugierig war, wie es sich tatsächlich zugetragen hatte.

„Everland“ ist ein Drama. Ein Drama ums Menschsein, ums Überleben und um den Kampf des Menschen gegen die Naturgewalten. Rebecca Hunt schafft es in vielen Szenen sehr gut zu beschreiben, wie klein der Mensch und seine Existenz eigentlich im Gegensatz zur Natur ist. Da kommt man zwischendurch auch schon mal ins Nachdenken. Vor allem in den ruhigeren Szenen in den ersten beiden Dritteln des Buches widmet sich die Autorin eher dem Menschen und der Natur, als einem spannenden Plot. Erst gegen Ende hin baut sie dann einen wirklich gelungenen Spannungsbogen auf, der stakkatoartig zum Finale führt und den Leser aufgrund der sehr kurz gehaltenen Kapitel förmlich zum Durchlesen zwingt. Das hat schon etwas Pageturner-haftes an sich. Was mit wirklich sehr gut gefallen hat, war die durchgehende, düstere Stimmung, die Rebecca Hunt mir ihrem Roman eingefangen hat. Man kehrt gerne in die kalte und trostlose Kulisse der Antarktis zurück und begleitet die Expeditionsteilnehmer (egal ob die aus der Vergangenheit oder die aus der Gegenwart) gerne. Der flüssige, leicht zu lesende, aber auch an manchen Stellen sehr hochwertige Schreibstil tut das seinige dazu, um „Everland“ zu einem wirklichen Genuss für Freunde von Antarktis-Abenteuer-Romanen zu machen. Mir persönlich hat das Buch auf jeden Fall so gut gefallen, dass ich die Autorin weiterhin im Auge behalten werde und mir auch ihren Debütroman „Mr. Chartwell“ bei Gelegenheit besorgen werde. Und das sagt doch schon genügend über die Qualität und den Unterhaltungswert eines Werkes aus, oder? ��

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Fazit: Ruhiges und atmosphärisch dichtes, gegen Ende hin spannendes, Abenteuer in eisiger Umgebung. Sehr zu empfehlen.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

"Everland" von Rebecca Hunt

Von: Bookish Jay Datum: 08.11.2017

bookish-jay.blogspot.de

Klappentext
Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem: Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und in beiden Forscherteams zeigt sich: Die Antarktis enthüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

Meinung
Rebecca Hunt weiß, wie sie von zwei unterschiedliche Abenteuern erzählen kann, die viele Ähnlichkeiten aufweisen und dennoch unterschiedlich sind.
Die Autorin hat einen tollen deskriptiven Erzählstil. Sie konnte die fiktive Insel Everland so gut beschreiben, dass alles in meinem inneren Auge real wurde: Der Schnee, das tückische Wetter, die weiße Landschaft, die Bucht. Dabei hat Rebecca Hunt immer einen flüssigen Schreibstil.

⟫ Und jetzt war Brix hier, an einem weiteren verhangenen Morgen, an dem die Wolken über dem Vulkan hingen wie ein modriger Wollteppich. Der Himmel hatte die Farbe von Matsch und wirkte unheilverkündend, wie üblich. Bislang hatten sie die Sonne nicht zu sehen bekommen, nicht einmal für eine Sekunde. ⟪
Zitat S. 74

Leider war mein Einstieg in die Geschichte etwas schwerfällig. Ich musste zuallererst damit klarkommen, dass die beiden erzählten Abenteuer im raschen Kapitelwechsel erzählt werden. Erschwerend kam auch noch dazu, dass es sehr viele Figuren gibt.

Noch mehr als der wunderbare Erzähl- und Schreibstil faszinierte mich, wie Menschen in Extremsituationen reagieren oder die Verhaltensweisen komplett ändern - ob im Jahr 1913 oder eben hundert Jahre später spielt dabei keine Rolle. Sehr erschreckend zu lesen war, welche Kehrtwendungen einige Protagonisten gemacht haben oder sich Charaktereigenschaften um 180 Grad gedreht haben. Zwischenmenschliches Verhalten schreibt die Autorin sehr groß!

Allerdings sollte sich der Leser darüber im Klaren sein, dass keine großartigen Dialoge geführt werden. Manch einer wird sicherlich auch die Charaktertiefe vermissen. Im allwissenden Erzählstil geschrieben habe ich einen Bezug zu den Protagonisten bekommen, aber keinen allzu großen. Rebecca Hunt möchte das Augenmerk in „Everland“ auf die Extremsituationen und das Verhalten der Menschen lenken. Und das hat sie definitiv geschafft!

Fazit
Ein spannender Roman über eisige, menschliche Verhaltensweisen. Leider hatte ich anfängliche Schwierigkeiten, die aber schnell überwunden waren. „Everland“ verdient viereinhalb von fünf Sternen!

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