Flâneuse

Frauen erobern die Stadt - in Paris, New York, Tokyo, Venedig und London

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Hardcover
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Die Flâneuse - Virginia Woolf in London ist eine von ihnen, Jean Rhys in Paris, Holly Golightly und Patti Smith in New York. Sie alle erobern sich selbstbewusst Städte, Menschen und Gedanken. Sie sind neugierig, klug und unabhängig, reisen, wohin sie wollen und genießen die Freiheit der Großstadt. Die Autorin und Essayistin Lauren Elkin folgt den Spuren außergewöhnlicher flanierender Frauen, indem sie selbst durch das heutige Paris, New York, London, Venedig und Tokyo spaziert. Sie lässt sich treiben durch Städte, Literatur, Kunst und Geschichte und zeigt in ihrer Geschichte des weiblichen Flânierens wie berauschend es sein kann, sich eine Stadt zu erobern, was lange nur Männern vorbehalten war.

»Lauren Elkin hat mit 'Flâneuse' nicht nur eine Geschichte kluger Rebellinnen geschrieben, sondern eine Geschichte des weiblichen Blicks. Wer sie liest, sieht danach mehr von London, Paris, new York. Und sich selbst ganz neu beim Sehen zu.«

Süddeutsche Zeitung (22. Januar 2019)

Aus dem Englischen von Cornelia Röser
Originaltitel: Flaneuse - Women Walk the City in Paris, New York, Tokyo, Venice and London
Originalverlag: Chatto & Windus, Penguin Randomhouse UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 7 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-75773-2
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Frauen erobern die Stadt

Von: YukBook

18.12.2018

Flanieren und Schreiben gehen Hand in Hand. Das zeigt erneut ein aktuelles Buch aus der Feder von Lauren Elkin. Jedes Kapitel ist einer Stadt gewidmet, durch die die Autorin entweder selbst spaziert oder in der sie sich auf die Spuren von berühmten Schriftstellerinnen, Romanfiguren oder historischen Ereignissen begibt. Für Virginia Woolf zum Beispiel waren die Straßen von London und die Gespräche von Passanten eine wahre Fundgrube für Geschichten. Nicht nur sie selbst, auch ihre Protagonistinnen lieben es, durch die Stadt zu schlendern, auch wenn dies damals gesellschaftlich verpönt war. George Sand stellte es ganz clever an: Sie schlüpfte einfach in Männerkleidung, um ungehindert Paris erkunden zu können. Flanieren ist in ihrer Autobiografie ein konstantes Thema. So lesen sich viele Kapitel wie literarische Abhandlungen. Persönlicher wird Lauren Elkin, als sie von ihrem einmonatigen Aufenthalt in Venedig erzählt und eine Kunsthistorikerin als Romanfigur ins Leben ruft. Dass Flanieren nicht nur Freude bereitet, erlebt sie in Tokio, wo sie gezwungenermaßen ihrem Freund folgt. Die Großstadt ist so zerklüftet, dass sie sich nur schwer zu Fuß erkunden lässt. Lauren Elkin schweift in ihrem Buch sehr weit aus, mäandert durch literarische, historische und politische Themen und beschreibt Schauplätze von Rebellionen und Demonstrationen. Mit Flanieren hat das für mich wenig zu tun. Ist man bereit, auch mal vom Weg abzukommen und sich in unbekannte Seitenstraßen treiben zu lassen, wird man bei der Lektüre auf manch interessante Entdeckungen stoßen.

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Vita

Lauren Elkin, geboren in New York, ist Autorin, Essayistin und Übersetzerin. Sie schreibt unter anderem für die New York Times Book Review, den Guardian und die Times Literary Supplement. Nachdem sie die USA verlassen und die Straßen von London, Venedig, Tokyo und Hong Kong, wie Hemingway immer ausgestattet mit Stift und Papier, erobert hat, lebt sie heute in Paris, wo sie vor allem durch die Straßen des Künstlerviertels Belleville flaniert.

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