VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Francis Plugs Handbuch für Autoren Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-54766-1

Erschienen: 03.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Eine brillante Roman-Satire auf den Literaturbetrieb

Francis Plug – Hobbyautor, Berufsgärtner und Sonderling – sorgt für Chaos und Verwirrung, wo immer er auftaucht. Und am liebsten taucht er auf Autorenlesungen auf. Dort sucht er das Gespräch mit literarischen Größen wie Salman Rushdie, Margaret Atwood, Julian Barnes oder Hilary Mantel. Denn Plug sammelt Material für ein großes Buchprojekt: einen Ratgeber für angehende Schriftsteller, der ihnen dabei helfen soll, öffentliche Auftritte zu meistern. Dass Plugs Vorhaben haarsträubend aus dem Ruder läuft, liegt nicht an seinen illustren Studienobjekten. Sondern daran, dass er seinen ärgsten Feind nicht in den Griff bekommt: sich selbst.

»So komisch, dass man lange, nachdem man den Witz passiert hat, noch immer hilflos kichert. Eine komplette – und komplett vergnügliche – Tollerei.«

Times Literary Supplement

Paul Ewen (Autor)

Paul Ewen stammt aus Neuseeland und lebt heute in England. Storys von ihm sind in der Anthologie "British Council’s New Writing", dem "Times Higher Education Supplement" und dem "Tank Magazine" erschienen. Er hat für das britische Magazin "Dazed & Confused" geschrieben, verfasst regelmäßig Artikel für die Online-Zeitschrift "Five Dials" und ist Mitherausgeber von deren neuseeländischer Ausgabe. Paul Ewens erstes Buch, "London Pub Reviews", war eine Sammlung fiktiver Pub-Kritiken von genialem Witz. Mit "Francis Plugs Handbuch für Autoren" legt Ewen nun seinen Debütroman vor.

»So komisch, dass man lange, nachdem man den Witz passiert hat, noch immer hilflos kichert. Eine komplette – und komplett vergnügliche – Tollerei.«

Times Literary Supplement

»Nimmt den ganzen Literaturzirkus großartig auf die Schippe.«

BBC Radio 4

»Francis Plug ist eine brillante, völlig verrückte, komische neue Schöpfung. Das witzigste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.«

Sunday Times

»Ein wundervoller Ausflug in die seltsame Welt berühmter Schriftsteller. Francis Plugs Begegnungen mit ihnen sind unbezahlbar.«

Guardian (10.10.2014)

»Ein erfrischend origineller Roman. Die Figur des Francis Plug ist eine Schöpfung von irrwitziger Genialität.«

Sunday Express

mehr anzeigen

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Marcus Ingendaay
Originaltitel: Francis Plug: How to be a Public Author
Originalverlag: Text Publishing/Penguin NZ

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 32 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-54766-1

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manhattan

Erschienen: 03.10.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Ausflug in ein Säuferhirn

Von: C. Widmann Datum: 03.07.2017

nouw.com/cwidmann

Ein Roman über ein Buch, oder besser gesagt, über den Mann der es schreiben wird. Ein Ratgeber soll es werden: für Schriftsteller, die ein Buch auf den Markt gebracht haben und plötzlich Interviews geben sollen, Lesungen halten und Signierstunden absitzen müssen. Wie man sich da verhält, wie man sich anzieht, was man sagt - Francis Plug möchte es den Autoren etwas leichter machen. Nun ist er selbst (noch) kein erfolgreicher Autor, kann also nicht aus Erfahrung berichten, aber er geht auf die Lesungen von Booker-Preisträgern und analysiert deren Vorgehensweise, um daraus sein Handbuch zusammenzusetzen. An sich könnte aus dem Werk was werden.

Wenn da nicht der Autor wäre: Francis Plug, Gärtner von Beruf, Säufer aus Leidenschaft, der in seiner Arbeitskleidung und nach Schweiß (manchmal auch nach Schlimmerem) stinkend zu den Lesungen geht. Dort widmet er dem Weinstand mehr Aufmerksamkeit als den berühmten Schriftstellern, und später bei der Signierstunde stellt er ihnen die abwegigsten Fragen. Zum laut Loslachen, aber eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, eine tragische Figur.

Paul Ewen macht es seinen Lesern leicht, hinter die Augen von Francis Plug zu schlüpfen (dort ist viel Platz, das Hirn ist weggesoffen) und die Welt aus seiner Perspektive zu betrachten, bei der man gelegentlich nicht weiß, was Wahrheit ist und was Delirium. Belustigend ist es allemal, wie wenig es Francis Plug zum Beispiel kümmert, als er wegen Mietrückstands aus seiner Wohnung fliegt.

Am Anfang scheint sich das Buch im Kreis zu drehen: Francis Plug geht auf eine Veranstaltung, trinkt, kommentiert im Geist den berühmten Schriftsteller auf der Bühne, macht sich Notizen für den Ratgeber, trinkt weiter und geht zur Signierstunde. Dort wundert sich der berühmte Schriftsteller über Francis' Nachnamen. ("Plug? Plug wie --- plug?") Und nach einem kurzen Zwischenspiel weiter zur nächsten Lesung. Beim ersten Mal lacht man. Beim zweiten Mal schmunzelt man. Irgendwann kennt man den Ablauf. Dennoch: Die Zwischenspiele werden länger, und langsam merkt man, dass die Handlung nicht kreist, sondern in einer immer engeren Spirale dem großen Finale zustrebt: der Booker-Preisverleihung.

"Francis Plugs Handbuch für Autoren" erschien 2014 bei Penguin NZ unter dem Titel "Francis Plug: How to be a Public Author". Übersetzt hat es Marcus Ingendaay für Manhattan. Ich danke dem Verlag für ein Rezensionsexemplar.

Voransicht