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Frankenstein oder Der moderne Prometheus. Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-2370-3

Erschienen:  02.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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«Eine der großen moralischen Erzählungen der europäischen Literatur.» (Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Die Faszination des Frankenstein-Mythos ist bis heute ungebrochen. Mary Shelleys spannendes Meisterwerk lotet die Grenzen unserer Fantasie aus und erweckt einen ewigen Traum zum Leben: den Traum von der Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens.

Nach Jahren des Experimentierens ist es dem ehrgeizigen Forscher Victor Frankenstein gelungen, aus toter Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis seiner alchemistischen Versuche erschüttert ihn bis ins Mark. Entsetzt überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Dessen verzweifelte Suche nach Nähe und Akzeptanz endet in Chaos und Verwüstung. Als das Wesen nach und nach Rache an Frankensteins Familie nimmt, beschließt dieser, seine Kreatur zu jagen und zu töten… Das Erstlingswerk einer 19-Jährigen entstand als Gruselgeschichte zum Vorlesen im Freundeskreis. Der jungen Mary Shelley gelang einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, der seit nunmehr 200 Jahren und auch heute noch gültige Fragen zur Verantwortung des Menschen über seine Schöpfung stellt. Zum Jubiläumsjahr veröffentlichen wir eine Übersetzung der Urfassung von 1818.

»Alexander Pechmanns Neuübersetzung der Erstausgabe von 1818 bringt das aus heutiger Sicht etwas verschnörkelte Englisch des frühen 19. Jahrhunderts in ein klares Deutsch, ohne seinen oft schwärmerischen Ton zu verfälschen. Die Ausgabe ist darüberhinaus besser kommentiert als manche englische.«

Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund (04.01.2018)

Mary Shelley (Autorin)

Mary Wollstonecraft Shelley, die 1797 in London als Tochter einer Frauenrechtlerin und eines Revolutionärs geboren wurde, schrieb im Alter von zehn ihr erstes Buch. Noch keine 17 Jahre alt, brannte sie 1814 mit dem jungen Dichter Percy Shelley durch, den sie schließlich 1816 heiratete. Angeregt durch die Lektüre von Gruselgeschichten entstand ihr erster Roman «Frankenstein», der in seiner Urfassung von 1818 für einen Skandal sorgte und ein großer Erfolg wurde. Nach dem frühen Tod ihres Mannes schrieb Shelley fünf weitere Romane sowie Erzählungen. Sie starb 1851 in London.


Georg Klein (Nachwort)

Georg Klein, geboren 1953 in Augsburg, lebt mit seiner Familie in Berlin und Ostfriesland. Sein Roman «Libidissi» wurde als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 1998 gefeiert und in mehrere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 erhielt er für einen Ausschnitt aus «Barbar Rosa» den Ingeborg-Bachmann-Preis; 2010 für «Roman unserer Kindheit» den Preis der Leipziger Buchmesse.

»Alexander Pechmanns Neuübersetzung der Erstausgabe von 1818 bringt das aus heutiger Sicht etwas verschnörkelte Englisch des frühen 19. Jahrhunderts in ein klares Deutsch, ohne seinen oft schwärmerischen Ton zu verfälschen. Die Ausgabe ist darüberhinaus besser kommentiert als manche englische.«

Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund (04.01.2018)

»Die weltliterarische Bedeutung und zeitlose Größe des Frankenstein-Romans liegt in der Kombination aus erzählerischem Wagnis, wissenschaftlicher Fantasie und sprachlicher Schönheit.«

rbb kulturradio, Frank Dietschreit (03.11.2017)

»Das Bestechende an der neuen Ausgabe der Urfassung besteht nun genau darin, der ›vorherrschenden‹ Lesart einige Varianten hinzuzufügen.«

FALTER (A), Ausg. 41/2017, Jutta Person (12.10.2017)

»Die poppige Neuauflage animiert, die Geschichte des machtgierigen Mannes, der tief fällt, nachzulesen. Das Buch von 1818 ist von erschreckender Aktualität.«

SI style (CH), Anita Lehmeier (01.12.2017)

»Ein Roman, der vom Thema und von der Machart her die Diskrepanz zwischen Trivialliteratur und Kunstwerk aufhebt.«

WDR 5, Sdg. Bücher, Buch der Woche, Franz Schuh (16.12.2017)

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24.05.2018 | 17:00 Uhr | Frankfurt

MANESSE
Ein Verlag stellt sich vor
mit Dr. Horst Lauinger, Verlagsleiter Manesse

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Mehr Infos

Buchhandlung Hugendubel
Steinweg 12
60313 Frankfurt

Tel. 069/920349-0, kd-ffm@hugendubel.de

Übersetzt von Alexander Pechmann

Mit Nachwort von Georg Klein

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 9,0 x 15,0 cm

ISBN: 978-3-7175-2370-3

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen:  02.10.2017

  • Leserstimmen

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Tolles Buch....

Von: EvaMaria Datum: 08.01.2018

https://buecherfansite.wordpress.com

Ich versuche ja immer mal wieder zu den Neuerscheinungen auch einen Klassiker zu lesen und nun habe ich mich für Frankenstein entschieden, denn zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich das Buch bisher noch nicht gelesen habe.

Allerdings muss ich sagen, dass ich die Thematik schon kenne, des gibt ja Verfilmungen, wenn diese auch meist abgeändert wurden. Die Grundidee ist mir allerdings bekannt und so was ich natürlich schon sehr gespannt auf das Buch.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und ich fand die Briefe, die zuerst erwähnt werden sehr interessant. Auch den weiteren Verlauf der Handlung fand ich sehr gelungen und auch stellenweise sehr intensiv. Der Aspekt der Erschaffung eines Lebens oder auch zumindest der Versuch fand ich sehr ansprechend beschrieben. Wie sich aber das Wesen entwickelt und wie er fühlt, hat die Autorin wirklich toll erzählt.

Frankenstein fand ich einen sehr interessanten Hauptcharakter. Ich empfand ihn jetzt nicht unbedingt als sympathisch beschrieben. Ich empfand ihn jetzt aber als recht neugierig und interessiert dargestellt.

Die Schreibweise der Autorin hat mir gefallen. Ich empfand die Geschichte als sehr leicht zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Das Setting empfand ich auch als recht realistisch beschrieben.

Das Cover der Jubiläumsausgabe hat mir sehr gut gefallen und ich finde die Farbwahl toll. Die Größe des Buches ist zwar gewöhnungsbedürftig, weil es, wie auch die anderen Manesse Bücher sehr klein ist, dennoch liebe ich die Ausgabe und ich habe auch schon echt eine tolle Auswahl davon.



Fazit:
5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

Frankensteins "Monster"?

Von: Elena Datum: 08.01.2018

inprogressx.blogspot.de/

Der Name Frankenstein ist wohl für fast jeden ein Begriff. Er wird jedoch gerne missverständlich für Frankensteins Monster verwendet. Tatsächlich bekommt dieses "Monster" nie einen eigenen Namen. Der Roman gehört zu den Grundsteinen der 'Gothic Novels', die gerade ihren Anfang fanden. Für uns scheint der Schauerroman heutzutage vielleicht nicht mehr besonders gruselig zu sein und die grau-grüne Kreatur mit den Nähten, die wir aus den alten Hollywood-Verfilmungen kennen, ist ein fast schon komisches Kostüm zu Karneval oder Halloween.
Mary Shelley spielt jedoch geschickt in ihrem Roman mit den schrecklichen Vorstellungen der Leser der damaligen Zeit, welche sich auf ein 'Monster' beziehen, das man sich kaum vorzustellen vermag. Im Buch wird deshalb nie die genaue Anatomie des Wesens beschrieben, das Viktor erschaffen hat. Man erfährt nur von gelblichen Augen, gräulicher Haut, einer riesenhaften Statur und dass er schrecklich anzusehen sei. Welche Teile aber wie zusammengefügt wurden, erfährt man nicht.

Meine Meinung:
Von der neuen, handlichen Ausgabe war ich rein optisch schon total begeistert. Die pinke Farbe leuchtet regelrecht und ich finde es sehr gut, dass man nur eine Hand erkennen kann und nicht mehr. Vor allem aber haben mir die kleinen Fußnoten und Anmerkungen in dieser Neuauflage gefallen. Man erhält sehr viel Hintergrundwissen über Percy und Mary Shelley, wie das Buch entstanden ist, was die Autorin inspiriert hat und welche Parallelen es zu ihrem Leben gibt. Auch intertextuale Bezüge werden geklärt, die man sonst wohl nicht mehr so einfach erfassen kann.

Den Fokus der Geschichte legt Mary Shelley ganz klar auf die Empfindungen von Frankensteins Wesen, das sich zunächst immer nur nach Liebe, Zugehörigkeit und Identifikation sehnt. Als die Kreatur jedoch nur Ablehnung erfährt, auch von seinem Schöpfer, wendet sie sich gegen ihre "Menschlichkeit" und die Menschheit allgemein. Sie will sich an Viktor rächen.
Ein bisschen hat mich das an Schillers "Räuber" erinnert, in der der Hauptcharakter nur Straftaten begeht und "böse" wird, weil die Gesellschaft ihm keine andere Wahl lässt.
Mir war das "Monster" oft sehr sympathisch und der Schribstil der Autorin und ihre Wortwahl lassen einem kaum die Wahl, als Mitleid mit ihm zu empfinden. Ausführlich werden die Erfahrungen und ersten Kontakte mit den Menschen beschrieben, bei denen das Verhalten der Menschen zwar abscheulich, aber dann auch wieder irgendwie verständlich ist. Die mörderischen Absichten des "Monsters" lassen einem dann aber doch wieder überlegen: Auf welcher Seite stehe ich?
Vor allem wird auch die Frage thematisiert: Welche Verpflichtung hat ein Schöpfer gegenüber seiner Schöpfung? Viktor kämpft sehr mit dieser Frage.

Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, waren die etwas längeren Passagen, welche Orte und Schauplätze ausführlicher beschreiben. Ich hatte oft das Bedürfnis, diese zu überfliegen.
Trotz allem verliert der Roman nie gänzliche seine Spannung.

Fazit:
Ein Gruselklassiker, bei dem ich mich zwar nicht wirklich gegruselt, den ich aber trotzdem sehr gerne gelesen habe. Die moralischen Fragen, die die Autorin immer wieder aufbringt, haben mich sehr aufgewühlt und ich war ständig hin und hergerissen zwischen Sympathie und Abscheu für Viktors Wesen. Die modernen Ansätze des Romans und tiefen Empfindungen der Kreatur haben mich positiv überrascht. Einziger Kritikpunkt für mich ware die zum Teil etwas langwierigen Passagen und Naturschilderungen.

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