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Frauen und Töchter Roman

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Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-8232-8

Erschienen: 01.09.1997
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Ein himmlischer Wälzer

Dieses bezaubernde Sittenbild aus dem frühen 19. Jahrhundert zählt zu den großen Romanklassikern der englischen Literatur. Im Mittelpunkt der zeitlos gültigen «comédie humaine» stehen, ähnlich wie bei Jane Austen, zutiefst menschliche Schicksale. An deren Vorbild erinnert Elizabeth Gaskells feine Ironie ebenso wie ihr ausgeprägter Sinn für die kleinen Dramen des Alltags.

«Wives and Daughters» ist Elizabeth Gaskells letzter Roman, verfaßt auf der Höhe ihrer Meisterschaft. Die Autorin schuf damit ein kolossales Zeit- und Gesellschaftspanorama, angesiedelt am Vorabend der industriellen Revolution. Die «feudalen Gefühle», heute noch intakt, sind morgen schon passé. Selbst im hintersten Winkel Englands zeichnen sich allmählich Änderungen der sozialen Verhältnisse ab, und mit ihnen werden sich die Bedingungen menschlichen Zusammenlebens grundlegend ändern. Der bezeichnende Untertitel des Buchs lautet «Eine alltägliche Geschichte», und nichts könnte alltäglicher sein als das liebe Geld. Finanzielle Zwänge und Kalamitäten werden ebenso wenig ausgespart wie die Erkenntnis, daß Unabhängigkeit zuvorderst ein Privileg der Besitzenden ist.

In diese Gesamtperspektive organisch eingebunden, finden sich in «Frauen und Töchter» die unterschiedlichsten weiblichen Lebensentwürfe und Wunschbilder. Diese ergänzen, variieren oder kontrastieren ihrerseits die individuelle Emanzipationsgeschichte der Romanheldin, dem gesitteten Mädchen Molly Gibson, das zur selbstbewußten jungen Frau heranreift.

In souveräner Gesamtschau zeigt die Verfasserin, wie das Große ins Kleine greift und wie umgekehrt Privates zu etwas durch und durch Politischem wird. Das facettenreiche Werk, in England längst kanonisiert, gilt hierzulande noch als Geheimtipp, wenn auch in Ehren gehalten von einer stetig wachsenden Fangemeinde.

«Es entwickelt sich eine reizvolle Sittenkomödie, ein raffiniertes Intrigenspiel. Am besten gelingen Elizabeth Gaskell die Frauenporträts. ... sie erzählt hier mit funkelnder Ironie. Ein Wunderwerk!»

NZZ am Sonntag, Manfred Papst (09.08.2015)

Elizabeth Gaskell (Autorin)

Elizabeth Gaskell wurde 1810 als Elizabeth Stevenson in London geboren, aufgewachsen ist sie in Knutsford (Cheshire) bei ihrer Tante. 1832 heiratete sie William Gaskell, einen unitarisch freikirchlichen Geistlichen und Universitätsdozenten in Manchester, mit dem sie fünf Kinder hatte. Während sich ihr Mann für die Bildung der Arbeiter engagierte, ist in Elizabeth Gaskells Korrespondenz immer wieder von den sozialen Härten des Frühkapitalismus die Rede. Ihr Erstlingsroman "Mary Barton" verhalf ihr zur Bekanntschaft mit Dickens, für dessen Zeitschrift "Household Words" sie von nun an literarische Beiträge lieferte. Ihr Erfolg brachte dem nicht gerade reichlich ausgestatteten Haushalt der Gaskells eine finanzielle Entlastung; nun konnte die Schriftstellerin Reisen unternehmen und in den literarischen Salons von London verkehren. Ein halbes Dutzend Romane und rund vierzig Erzählungen entstanden, außerdem eine Biographie von Charlotte Bronte. Elizabeth Gaskell starb 1865.


Andrea Ott (Übersetzerin)

Andrea Ott, geboren 1949, hat sich als Übersetzerin englischer und amerikanischer Literatur einen Namen gemacht. Für den Manesse Verlag hat sie Meisterwerke u.a. von Jane Austen, Anthony Trollope, Charlotte Bronte, Elizabeth Gaskell, Henry James, Edith Wharton und Upton Sinclair ins Deutsche gebracht.

«Es entwickelt sich eine reizvolle Sittenkomödie, ein raffiniertes Intrigenspiel. Am besten gelingen Elizabeth Gaskell die Frauenporträts. ... sie erzählt hier mit funkelnder Ironie. Ein Wunderwerk!»

NZZ am Sonntag, Manfred Papst (09.08.2015)

«Die Darstellung der flatterhaften, unbezähmbaren Cynthia und der geld- und prestigegierigen Exgouvernante Clare … gehören zum Köstlichsten, was der englische Roman anzubieten hat.»

NZZ

«Elizabeth Gaskell ist eine Meisterin psychologisch stimmiger, spannender Geschichten… Mit Ironie und unaufdringlichem Humor folgt die Autorin dem Weg [zweier junger Frauen] in die Selbstverantwortung.»

Brigitte

«Gaskell erzählt mit untrüglichem Gespür für Charaktere und Stimmungen zwischen Pflicht und Neigung und vor allem mit einer Ironie, die niemanden im Landstädtchen Hollingford verschont.»

Emma

«Eine gerade in unserer schnelllebigen Zeit mit ihren zeittypischen Romanen höchst empfehlenswerte Lektüre in einer vorzüglichen Übersetzung von Andrea Ott.»

Radio Darmstadt, Sdg. Augenweide, 28.06.2015

Aus dem Englischen von Andrea Ott
Originaltitel: Wives and Daughters

Mit Nachwort von Alice Reinhard-Stocker

Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 872 Seiten, 10,4 x 17,0 cm

ISBN: 978-3-7175-8232-8

€ 26,90 [D] | € 27,70 [A] | CHF 35,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 01.09.1997

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