Friday Black

Storys - Der Überraschungsbestseller aus den USA - DEUTSCHSPRACHIGE AUSGABE

Hardcover
20,00 [D] inkl. MwSt.
20,60 [A] | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

»Aufregend und ein Wunder« George Saunders

»Mit dem Mord an George Floyd bekommen die drastischen Kurzgeschichten des Afroamerikaners Nana Kwame Adjei-Brenyah in dem Band ›Friday Black‹ einmal mehr eine traurige Aktualität. Aktueller kann eine Sammlung von Kurzgeschichten kaum sein.« (Deutschlandfunk Kultur, Johannes Kaiser) – SWR-Bestenliste Juli/August 2020.

In zwölf verstörenden Storys erzählt Nana Kwame Adjei-Brenyah von Liebe und Leidenschaft in Zeiten von Gewalt, Rassismus und ungezügeltem Konsum. Wie fühlt es sich an, im heutigen Amerika jung und schwarz zu sein? Welche Spuren hinterlässt alltägliche Ungerechtigkeit? In einer unkonventionellen Mischung aus hartem Realismus, dystopischer Fantasie und greller Komik findet der US-Amerikaner eine neue Sprache für die brennenden Themen unserer Zeit. Ein selten kraftvolles, mitreißendes und ungewöhnliches Debüt!

»In der satirischen Überspitzung der Wirklichkeit hält der junge afroamerikanische Schriftsteller der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor: sie ist rassistisch, herzlos, geldbesessen, gewalttätig. Ein atemraubendes Debüt.«


Aus dem Englischen von Thomas Gunkel
Originaltitel: Friday Black
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt
Hardcover, Pappband, 240 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-328-60129-6
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: South Carolina, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Rassismus, Abtreibung, Attentat - und das alles verpackt in Kurzgeschichten

Von: JKHuegel

31.07.2020

Rezension zu Friday Black: Stories Klappentext: In zwölf verstörenden Storys erzählt Nana Kwame Adjei-Brenyah von Liebe und Leidenschaft in Zeiten von Gewalt, Rassismus und ungezügeltem Konsum. Wie fühlt es sich an, im heutigen Amerika jung und schwarz zu sein? Welche Spuren hinterlässt alltägliche Ungerechtigkeit? In einer unkonventionellen Mischung aus hartem Realismus, dystopischer Fantasie und greller Komik findet der US-Amerikaner eine neue Sprache für die brennenden Themen unserer Zeit. Ein selten kraftvolles, mitreißendes und ungewöhnliches Debüt! Inhalt und Meinung: 12 Geschichten die sich ähneln, aber unterschiedlicher nicht sein können sprechen über Rassismus, Abtreibungen, Attentate und mehr. Besonders jetzt, in Zeiten in denen Black Lives Matter besonders stark im Diskurs steht, ist dieses Buch aufrüttelnd, wie nie. Zunächst muss ich gestehen, dass dies mein erster Band Kurzgeschichten ist, den ich lese. So war dieses Buch definitiv ein kleines Experiment für mich, um meinen Lesegeschmack etwas herauszufordern. Und tatsächlich, das Buch hat es geschafft mich herauszufordern und meine Nerven das ein oder andere Mal zu strapazieren. Die Geschichten haben häufig ihren eigenen Stil und verfolgen eine Moral, die einem manchmal am Anfang, manchmal auch zuletzt klar wird. Besonders die erste Geschichte hatte es in sich, da sie so passend zu den heutigen Vorgängen ist. Mit dem Beginn jeder Geschichte wird man direkt ins Geschehen geworfen. So passiert es, dass man sich schnell und auf wenigen Seiten auf das neue Setting und die Charaktere einlassen muss. Dem Autor gelingt dies ganz gut, jedoch merkte ich am Ende mancher Geschichten, dass ich sie gerne weiterverfolgt hätte. Ich fand es schade, dass eine Art Bruch erfolgte und so konnte ich mich meistens nicht direkt auf die nächste Geschichte einlassen. Besonders, durch die dystopischen Elemente, die mich oft fesseln konnten fühlte ich mich etwas allein, nach Kapitel-Ende. Wahrscheinlich bin ich zu sehr daran gewöhnt lange Bücher zu lesen und schätze auch das zähflüssige in Büchern, um Atem zu holen. Natürlich kam es auch vor, dass ich mit wenigen Geschichten nichts anfangen konnte, oder sich mir ihr Sinn nicht erschloss. Insgesamt ist es eine wirklich tolle Sammlung mit teils großartigen Geschichten. Ich denke, dass es Kurzgeschichten-LiebhaberInnen gut gefallen könnte. 4/5 Sterne

Lesen Sie weiter

Ein unglaublich starkes Werk, das mehr Aufmerksamkeit verdient!

Von: Jill von Letterheart

30.07.2020

>>Eine Wucht<< Hat euch schon mal ein Tiefschlag, ein Treffer unter die Gürtellinie erwischt? So ähnlich hat es sich stellenweise für mich angefühlt Black Friday zu lesen. Nana Kwame Adjei-Brenyah hat ein ausgesprochenes Talent selbst in seinen kurzen Storys nicht nur einen enormen Spannungsbogen aufzubauen, sondern vor allem direkt mit der Tür ins Haus zu fallen. Es ist schonungslos und ehrlich und führt vieles vor Augen, was sonst nett umschrieben wird. Jede Geschichte ist geprägt durch Schmerz, Leid und Gewalt. Und so absurd manche Szenarien im ersten Moment auch wirken mögen, schleicht sich doch schnell die erschreckende Erkenntnis ein, dass in jeder einzelnen ein wahrer Kern ist, ein Aspekt, eine Situation, die von unserer jetzigen gar nicht so weit entfernt ist. >>Starkes Debüt<< Nana Kwame Adjei-Brenyah hat mich hier wirklich überrascht – nicht nur, weil ich generell im Punkt „Kurzgeschichten“ eines Besseren belehrt wurde und der Autor aufzeigt, wie viel man aus kleinen Momenten rausholen kann, sondern weil er sich auch sprachlich definitiv beweisen kann. So eine Eindringlichkeit hätte ich auf keinen Fall von einer Erstveröffentlichung erwartet und hoffe sehr, dass da noch einige Bücher folgen werden. Dass die geschilderten Situationen in den Geschichten nicht für jeden greifbar sind, kann ich absolut nachvollziehen. Auch ich hatte 1,2 Storys aus denen ich nicht wirklich schlau geworden bin, bzw. bei denen das Ende doch sehr abstrakt war. Vielleicht macht aber auch genau das manchmal den Charme aus. Zu testen, wie sich welche Geschichten in welchen Köpfen entfalten und was für unterschiedliche Wirkungen diese mit sich ziehen. So ist Black Friday mehr als nur harte Kost – es sind Geschichten, vor denen man teilweise am liebsten die Augen verschließen würde, dafür aber umso mehr mitnehmen kann. Die Wahrheit tut eben manchmal weh, doch das beweist erst, wie wichtig sie ist. Wer gar nicht mit starken Gewalttaten umgehen kann, sollte allerdings dennoch lieber auf das Buch verzichten. Allen anderen kann ich es nur ans Herz legen. FAZIT Mit Black Friday hat Nana Kwame Adjei-Brenyah ein absolutes Chaos in mir ausgelöst. Die 12 Geschichten sind geprägt von Gewalt, Leid und Schmerz doch vor allem von einer Wahrheit, die wehtut. Diese Thematik so klar auf den Punkt zu bringen ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen ist mehr als nur nötig. Denn so abstrakt und skurril manche Geschichten im ersten Moment wirken, wird doch recht schnell klar, wie aktuell sie eigentlich sind.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Nana Kwame Adjei-Brenyah, Sohn ghanaischer Eltern, wurde 1990 in Spring Valley, New York, geboren, studierte Fine Arts und unterrichtet heute Creative Writing an der Syracuse University. Sein Debüt »Friday Black«, ein New York Times-Bestseller, errang den PEN-Jean Stein Book Award 2019, stand auf der Shortlist für den Dylan Thomas Prize 2019 und auf der Longlist der Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction. Universal Pictures hat sich die Filmrechte an der Titelgeschichte seines Debüts gesichert.

Zur AUTORENSEITE

Thomas Gunkel

Thomas Gunkel, 1956 in Treysa geboren, arbeitete mehrere Jahre als Erzieher. Nach seinem Studium der Germanistik und Geografie in Marburg/Lahn wurde er 1991 Literaturübersetzer. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Larry Brown, John Cheever, Stewart O'Nan, William Trevor und Richard Yates.

zum Übersetzer

Events

19. Sept. 2020

ABGESAGT: Lesung und Gespräch mit Nana Kwame Adjei-Brenyah

20:00 Uhr | Hamburg | Lesungen
Nana Kwame Adjei-Brenyah
Friday Black

Pressestimmen

»Adjei-Brenyahs furchtlose Geschichten treffen den Leser erst in die Magengrube, dann ins Gehirn, aber in Wahrheit zielen sie mitten ins Herz.«

»Der Afroamerikaner führt den Lesern vor Augen, wie jahrhundertelanger Rassismus das Land ausgehöhlt und zerrissen hat, wie ›Schwarzheit‹ darüber entscheidet, welche Chancen auf Bildung, Gesundheit und Wohlstand man bekommt.«

RND RedaktionsNetzwerk Deutschland, Martina Sulner (20. Juni 2020)

»Ein Buch der Stunde: Der 1990 in New York geborene Sohn ghanaischer Einwanderer thematisiert in zwölf kraftvollen Erzählungen Rassismus und Ungerechtigkeit. Adjei-Brenyahs Humor ist bitter und überdreht, aber dahinter steckt ein tiefer Ernst: Gewalt ist das Fundament, auf dem seine Welt steht.«

SWR-Bestenliste Juli/August 2020 - Platz 8 (01. Juli 2020)

»In ›Friday Black‹ wird von einer Zukunft erzählt, die schon morgen beginnen könnte. Eine neue und radikal frische Stimme in der US-Literatur.«

stern (30. April 2020)

»Der US-Autor Nana Kwame Adjei-Brenyah hat die amerikanische Gegenwart weitergedacht – und beschreibt sie in furiosen Erzählungen.«

St. Galler Tagblatt (CH), Valeria Heintges (13. Mai 2020)

»Die dystopischen Erzählungen von Nana Kwame Adjei-Brenyah sind originell, kraftvoll und im besten Sinne verstörend. Sie schaffen genau das, was gute Literatur vermag. Sie konfrontieren uns schonungslos mit uns und unserer Zeit.«

»Adjei-Brenyahs Erzählungen sind auch jenseits dieses plötzlichen Aktualitätsbezugs bestechend gut.«

der Freitag, Florian Schmid (25. Juni 2020)

»Nana Kwame Adjei-Brenyahs Storys stilisieren die Mechaniken rassistischen Hasses zu grotesken Dystopien.«

Süddeutsche Zeitung, Hanna Engelmeier (22. Mai 2020)